Unterwegs mit Rad und Zelt: Probecamping in Telgte an der Ems




Hallo Ihr Lieben,

im ziemlich verregneten Sommer 2017 hatten wir geplant, eine Woche per Rad und Zelt zu reisen. Als Transportmittel für die langen Strecken kam noch unser Auto dazu. Wir haben einen Renault Grand Scenic, in dem wir notfalls auch mal eine Nacht schlafen können. Bevor wir aber diese Idee unseres Zelturlaubs umsetzen konnten, brauchten wir erst einmal ein passendes Zelt.

Die Anforderungen: leicht und trotzdem groß genug für Ernst, der 200 cm lang ist! Das sonstige Eqipment fürs Zelten haben wir uns zusammengeliehen bzw. hatten wir bereits. Aber: ein passendes Zelt zu finden, war nicht so einfach.

Wir haben uns nach einigen Versuchen mit geliehenen Zelten dann dieses tolle, leichte Zelt angeschafft – und es hat sich bewährt:

Das neue Zelt von Vaude, leicht und trotzdem geräumig für uns 2!

* Vaude Zelt

Dann ging es los: Als Vorbereitung für einen längeren Campingurlaub im Juli wollten wir von Freitag Mittag bis Sonntag Abend an den Studienort von Ernst nach Münster fahren. Allerdings gefiel uns der zentrale Campingplatz hier dann gar nicht- fast nur Wohnwagen und Wohnmobile dort. Und irgendwie nicht gemütlich – eng an eng standen die Gefährte- und auch noch teuer dort. Also ein bißchen gegoogelt, was noch in der Nähe ist. Und wir wurden fündig. In Telgte, entlang der Ems, liegt ein wunderschöner Campingplatz in einem großen Waldgebiet. Hier mal der Link für Euch (keine bezahlte Werbung): Campingplatz Sonnenwiese




Es war richtig klasse dort, nette Betreiberin, dazu preisgünstig und als Highlight: frisch sanierte Sanitäranlagen. Unser Zelt  war dann so schnell aufgebaut, dass wir begeistert waren. Eben noch die aufblasbaren Isomatten etwas nachgefüllt,  Kopfkissen reingelegt und die Schlafsäcke ausgerollt. Schon war unser Bett für die Nacht bereit. Da es auch langsam Abendbrotzeit wurde, haben wir direkt etwas Leckeres auf unserem neuen Gas-Camping-Kocher gebrutzelt, herrlich. Wir hatten das Glück, dass ganz in der Nähe unseres Platzes ein Holztisch mit 2 Bänken statt. Dort war auch noch ein weitgereister Holländer, unterwegs mit Zelt und Motorrad. Ein echter Freak. Er hatte viel zu erzählen, und beim gemeinsamen Essen haben wir uns super mit ihm unterhalten. Das war mal wieder eine sehr nette Begegnung.

Wir schliefen super im neuen Zelt – und am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück per Rad nach Münster. Der bekannte und recht große Samstags-Wochenmarkt war unser Ziel. Toll dort , natürlich kauften wir auch ein bißchen ein. Dadurch, dass wir das Auto mithatten, gab es bei uns auch eine Kühlbox. Das ist natürlich klasse – und schont die Urlaubskasse. Eine schöne Radtour durch viel Natur, knapp 12 km sind es bis Münster. Am Nachmittag, nach einem kleinem Bummel durch Münster, ging es dann wieder zurück auf den „Sonnenwiese-Campingplatz“.

Wir hatten uns für heute Abend mit einem Studienfreund von Ernst direkt in Telgte verabredet. Dorthin hatten wir per Rad einen kurzen Anfahrtsweg von gut 3 km. Die Stadt Telgte ist auf jeden Fall sehr sehenswert und gemütlich. Hier mal ein Link zur Homepage  Telgte an der Ems Es wurde dann wieder mal ein tolles Treffen – wir konnten draußen sitzen und unser Esssen auf der Gartenterrasse genießen. Bei einem Glas Wein haben wir uns drei mal ausführlich unterhalten.

Danach zurückgeradelt zu unserer zweiten Nacht im neuen Zelt. Heute Abend war es auf dem Campingplatz leider nicht ganz so ruhig wie gestern. Eine große russische Gruppe war auf dem Platz – und die feiern leider etwas lauter…

Aber irgendwann schliefen wir dann trotz des lauten Singens wohl doch noch ein.

Ein kleines Paradies hier

Unser Fazit: Wir sind Schönwetter-Camper, gerne in der Natur. Es ist toll, mit dem Zelt unterwegs zu sein, und natürlich auch günstig. Für eine überschaubare Zeit von 1-2 Wochen haben wir auch als Ü-50er noch große Lust auf diese Art des Reisen. Das wir beide gerne Radreisen machen, wussten wir schon. So eine Tour mit Zelt und Rad hat ihren eigenen Reiz. Man reduziert sich auf das Nötigste, das aufs Rad passt – und das gefällt uns für eine Weile sehr gut.

Auf dem Rückweg von Münster gab es dann noch Oldtimer zu bewundern!

2 Wochen später ging es dann richtig auf Tour. Wir waren in der „Dänischen Südsee“ unterwegs. Und dabei haben wir wie auch dann festgestellt: Unser Auto mit dem Fahrradträger daran eignet sich wunderbar als Basisstation bei unseren Rad-/Zeltreisen. Der Radius ist deutlich größer, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen und können je nach Wetter sehr spontan entscheiden, in welche Richtung wir reisen.

Seid gespannt auf meinen 2. Beitrag in der Reihe „Unterwegs mit Rad und Zelt“ –  „Dänische Südsee“!

Bis dann, Eure Franzi

So sind wir unterwegs im Urlaub:  mit Rad und Zelt

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Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Autor: Franzi

Ich heiße Irene, Spitzname Franzi, bin Mitte 50 glücklich verheiratet und habe eine Tochter und einen Sohn, die beide schon erwachsen sind. Ich arbeite seit vielen Jahren als Sekretärin in der öffentlichen Verwaltung. Ich reise sehr gerne, zum Glück geht es meinem Mann ebenso. Ich bin gerne am Meer, mag Wandern und Radfahren und besuche gerne Livekonzerte unterschiedlicher Richtung.

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