Mit dem Wohnmobil nach Griechenland – über den Landweg

Mit dem Wohnmobil nach Griechenland – über den Landweg

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier gelandet seid! So – wir haben es gemacht – wir sind mit dem Wohnmobil auf dem Landweg nach Griechenland gefahren. Wie es dazu kam:

Wir haben uns vor 2  Jahren einen Traum erfüllt und uns ein kleines Wohnmobil gekauft. Auf einer Länge von 5,99 m haben wir alles, was wir brauchen. Wir sind total happy mit „Fridolin“. Nach zwei längeren Wohnmobilreisen durch Italien, Frankreich und Spanien im letzten Jahr ging es für uns  in diesem Frühjahr zum ersten Mal mit dem Wohnmobil nach Griechenland. Ohne Fähre – wir mögen es, ohne feste Termine in den Urlaub zu fahren.  Wir sind Griechenland-Fans! Die Insel Kreta ist unser Lieblingsurlaubsziel. Darüber findest du hier mehr:  Mein Kreta-Blog

Diesmal sind das griechische Festland und die Halbinsel Peleponnes unser Ziel. Wir sind schon total gespannt. Wir fühlen uns gut vorbereitet, haben einige Griechenland-Reiseführer an Bord und uns über einen Roadtrip mit dem Wohnmobil und Freistehen in Griechenland gut informiert. Meine Tipps zum Freistehen in Griechenland findest du hier: Mit dem Wohnmobil nach Griechenland – Teil 2 – meine Tipps zum Freistehen

1. Mit dem Wohnmobil auf dem Landweg nach Griechenland – über den ehemaligen „Autoput“.

Unser Roadtrip nach und durch Griechenland: Knapp 6 Wochen und 6000 km waren wir unterwegs – hier eine grobe Übersicht über die Stationen:

  1. Oldenburg- Königswinter (Zwischenübernachtung bei Freunden) – Passau
  2. Passau-Budapest
  3. Budapest-Nordgriechenland/ Polikastro
  4. Teil 1 unserer Anreise mit dem Wohnmobil auf dem Landweg nach Griechenland
  5. Nordgriechenland-Athen
  6. Athen-Kanal von Korinth
  7. Korinth- Naphlion (die ehemalige Hauptstadt Griechenlands)
  8. Naphlion – und rund um die Peleponnes
  9. Peleponnes – Halbinsel Lefkada
  10. Halbinsel Lefkada – Albanien – es geht wieder Richtung Oldenburg
  11. Albanien – Kroatien
  12. Kroationen – Ljubiljana (Slowenien)
  13. Slowenien – Bayern
  14. Bayern  – Uslar (Zwischenübernachtung bei Freunden) – Oldenburg

 

Begonnen haben wir unseren Roadtrip  durch Griechenland mit dem Wohnmobil an der Olympischen Riviera.  Die Olympische Riviera liegt an der Ostküste von Griechenland.  Darüber haben wir schon viel gelesen und im Fernsehen gesehen. Und wir sind so gespannt, wie es dort wohl sein wird mit dem Wohnmobil.  Campingplätze sind auf unserer Karte genug eingezeichnet. Mal sehen, welcher dann offen hat – es ist ja noch früh im Jahr – Ende März. Wir können einige Nächte autark stehen – aber irgendwann benötigen wir einen Campingplatz, um das Abwasser und die Fäkaltanks zu entsorgen. Frischwasser zu bekommen, ist in der Regel kein Problem. Da die Griechen ihren Müll in großen öffentlichen Containern entsorgen, ist auch das einfach für uns.

2. Erster Stopp – ein paar schöne Stunden in Passau:

Unser 1. Anreisetag  klappte super,  wir sind bis Passau gekommen. Und hurra – diese schöne Stadt an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz  hat sogar einen kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz.

WoMo-Stellplatz an der Donau

Von dort ist man zu Fuß (ca. 25 Min.) oder mit dem Bus schnell in der Stadt. Die Stadt ist so richtig gemütlich, hat gepflegte alte Häuser und eine Menge Studenten – also ähnlich wie Oldenburg. :-).

In Passau gibt es viele kleine Gassen mit einer Menge kleiner, gemütlicher Restaurants. Nach einem ausführlichen Bummel durch Passau haben wir direkt in einem davon lecker gegessen. Mit dem Bus ging es dann zurück  zu Fridolin auf den Wohnmobil-Stellplatz- für heute waren wir genug gelaufen. 🙂

Passau, eine Stadt an 3 Flüssen

3. Eine Durchgangsnacht in Budapest:

In Budapest, dieser schönen Stadt, die ebenfalls an der Donau liegt und dadurch zweigeteilt ist,  haben wir dieses Mal nur übernachtet. Die Stadtbesichtigung heben wir uns für ein anderes Mal auf. Das Wetter war bei unserem Besuch noch zu kühl und regnerisch. Aber wir hatten einen ruhigen Campingplatz fast mitten in der Stadt.  Stadtcamping in Budapest  Und beim Durchfahren  von Budapest haben wir gesehen: hier müssen wir noch mal in Ruhe hin!  Die Stadt ist absolut sehenswert! Jetzt aber hatten wir Hummeln im Hintern und wollten  schnellstens mit unserem Wohnmobil nach Griechenland – Sonne tanken! Der Winter in Oldenburg war lang genug!

Nach einem frühen Start – endlich mal wieder duschen und das Wohnmobil klar mache, ging es weiter:  Von Budapest aus machten wir uns an den Endspurt Richtung Griechenland. Serbien und Nordmazedonien sind landschaftlich ebenfalls interessant – aber wir wollten weiter! Eventuell noch ein Stopp in Serbien – mal sehen, wie wir durchkommen.

Fahrt durch Serbien – und der empfohlene Rastplatz für die Nacht war viel zu laut – also ging es weiter

5. Auch das gehört wohl irgendwie dazu – wir haben uns verfahren, und zwar in Serbien

Auf dem Weg zum ausgesuchten Wohnmobil-Stellplatz in Serbien haben wir uns dann tatsächlich verfahren. Das Navi zeigte: Abbiegen von der Autobahn – dort sollte es zum Stellplatz für die Nacht gehen. Ok – da wir kein Internet in Serbien (nicht in der EU)  haben, navigieren nur mit Navi. In der Regel nehmen wir für das letzte Stück zum Stellplatz immer noch das Handy zum Navigieren dazu.

Wo sind wir denn jetzt gelandet??

Irgenwann waren wir mit unserem 2,37 m breiten Wohnmobil dann in einem kleinen Dorf. Einige erstaunte Blicke auf uns machten uns  schon etwas stutzig. Als wir wir rausfuhren,   war uns endgültig klar: Hier finden wir den gesuchten Stellplatz wohl nicht – irgendwie war ein Fehler in den GPS-Daten, die wir noch in Budapest in unser Navi eingegeben hatten. Wir suchten nach einem Hotel mit kostenlosem Stellplatz.

6. Aber die Hilfe naht

Also (so wie früher) 🙂  den nächsten Menschen gefragt, der auf der Straße stand.  Zum Glück war es ein Taxifahrer, der gerade jemanden zurück in das Dorf bringen wollte. Und er sprach etwas Englisch.  Er sagte und zeigte uns, wir sollten ihm einfach folgen. Also: Fridolin umgedreht – mit 3x vor und zurück hat es dann auch geklappt auf der engen Straße – und hinter dem Taxi her.  Am Dorfplatz hat er uns dann erklärt, wo der eigenliche Stellplatz ist. Welche Enttäuschung: direkt an der Autobahn auf dem Parkplatz eines Motels. Für uns eindeutig zu laut. Die Lösung für uns:

7. Auf dem kürzesten Weg ab nach Griechenland:

Mittlerweile wurde es dunkel – aber für uns gab es nur noch ein Ziel: Highway to Hellas war unser Motto :-)…..Durch Serbien und Nordmazedonien wurde dann mal abwechselnd gefahren – 900 km sind kein Pappenstiel mit dem Wohnmobil. Ich gebe ja zu, ich bin nicht die begnadete Autofahrerin – aber jetzt war es gut, zu zweit zu fahren! 🙂

Und endlich ist die Grenze zwischen Nordmazedonien und Nordgriechenland in Sicht – hurra!

Wir sind so happy, nur noch ca. 10 km zum Freistehplatz in einem kleinen Ort nahe der Grenze
Jetzt hatten wir wieder Internet – und schnell einen Platz gefunden. Die Nacht in dem kleinen Dorf war dann total ruhig. Wir haben erst mal 8 Stunden durchgeschlafen. Am nächsten Morgen  geguckt, wo wir jetzt gelandet waren. Perfekt: nur eine Querstraße entfernt vom Bäcker. Also mit einem fröhlichen „Kalimera“ hinein in einen kleinen Bäckerladen. Dort gab es super leckeres Brot und natürlich auch ein paar süße Kekse. Die Leute dort waren alle sehr nett – einfach eine schöne Stimmung dort – Griechenland eben. Alles richtig gemacht! Nach 3 Tagen Fahrt über die Balkanroute sind wir endlich in Hellas angekommen!! 🙂
Unser erster Stellplatz in Griechenland – ruhig und dicht am Bäcker – das Frühstück ist gesichert 🙂

8.  Wie es bei uns in Griechenland weitergeht, erfährst du im nächsten Beitrag!

Soviel verrate ich schon mal: Griechenland hat uns mit tollem Wetter empfangen, und die Olympische Riviera ist schön, trotzdem –  es ist erst Ende März und natürlich noch Vorsaison….vieles hat noch geschlossen. .

Aber: natürlich finden die Griechen eine Lösung, wenn Gäste kommen. Und da wir mit Fridolin für max. 3 Tage autark sind, ist auch sicher öfter mal Freistehen angesagt. Seid gespannt!

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Bis dann, Eure Franzi

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