Hallo Ihr Lieben,
unsere Südafrika Selbstfahrer Reise durch Kapstadt, die Garden Route und die Kapregion begann für uns ganz spontan – und wurde zu einer der eindrucksvollsten Reisen, die wir bisher erlebt haben. Im Februar 2019 reisten wir in den afrikanischen Spätsommer und entdeckten Südafrika individuell mit Mietwagen und eigener Route.
Ausgangspunkt unserer Reise war eine Einladung von Freunden, die mehrere Wochen entlang der Garden Route unterwegs waren. In Plettenberg Bay hatten sie ein großzügiges Apartment direkt an einer Lagune gebucht, die mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Drei Schlafzimmer, drei Bäder und diese traumhafte Lage machten uns die Entscheidung leicht – zumal wir noch unsere Hochzeitsreise nachholen wollten.
Unsere Gäste hatten uns zur Hochzeit eine besondere Reise ermöglicht – und Südafrika war genau das Abenteuer, das wir uns dafür vorgestellt hatten. Also prüften wir Termine, beantragten Urlaub und buchten spontan unsere Flüge von Frankfurt über Johannesburg nach Kapstadt.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Südafrika-Serie durch die Kapregion.
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Hier findest du alle Beiträge unserer Südafrika Reise
Anreise nach Südafrika – Flug von Deutschland nach Kapstadt
Unsere Flüge fanden wir über Check24 für knapp 600 Euro pro Person für Hin- und Rückflug Frankfurt – Johannesburg – Kapstadt mit South African Airways. Für uns begann damit ein Roadtrip-Abenteuer durch eine der schönsten Regionen Afrikas.
Los ging es am 3. Februar von Oldenburg mit dem Zug nach Frankfurt. Mit einem Sparpreis von etwa 60 Euro pro Person verlief die Anreise überraschend entspannt. Zwei kleine Highlights gleich zum Start: Die Bahn war pünktlich – und unser Flug war nicht ausgebucht. Dadurch konnten wir vier Sitzplätze in einer Reihe nutzen und relativ komfortabel schlafen.

Langstreckenflug nach Südafrika – Erfahrungen
Der Nachtflug von Frankfurt nach Kapstadt mit Zwischenstopp in Johannesburg erwies sich als sehr angenehm. Nach dem Umsteigen mussten wir noch einmal durch den kompletten Einreiseprozess mit Passkontrolle, Gepäckabholung, Sicherheitskontrollen und erneutem Check-in für den Inlandsflug.
Der Service auf dem Langstreckenflug war hervorragend. Essen, Getränke, Decken, Kissen und sogar südafrikanischer Wein waren inklusive. Beim Inlandsflug nach Kapstadt lief es etwas chaotischer – der Start verzögerte sich, weil das Frühstück noch nicht an Bord war.
Unsere ursprünglich gebuchten Sitzplätze wurden kurzfristig geändert, sodass wir in einer engen Vierer-Reihe landeten. Aber die Vorfreude auf Kapstadt überwog – schließlich lagen nur noch knapp zwei Stunden Flug vor uns.
Mietwagen in Kapstadt – erste Erfahrungen mit Linksverkehr
Der Mietwagen war schnell und problemlos abgeholt. Wir haben ihn wieder über Check24 gebucht, da wir dort gute Preise und transparente Versicherungsbedingungen finden.
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Der Linksverkehr in Südafrika ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fanden wir unsere Unterkunft schnell. Wir reisen noch gerne mit ausgedruckten Routenplänen und hatten zusätzlich ein älteres Garmin-Navi dabei – eine Kombination, die sich als sehr zuverlässig erwiesen hat. Mittlerweile (2026) haben wir ein neues Garmin-Navi und Handy – so kommen wir überall klar.
Unsere Freunde hatten für sich einen Automatikwagen gebucht. Rückblickend würden wir das ebenfalls empfehlen, da das Schalten mit der linken Hand unnötig kompliziert ist.
Unterkunft in Kapstadt – Stadtteil Vredehoek
Für die ersten beiden Nächte hatten wir über Booking.com eine Unterkunft nahe der Universität Kapstadt im Stadtteil Vredehoek gebucht. Die Gegend gilt als sicher, ruhig und dennoch stadtnah. Besonders gefallen hat uns der Blick auf den Lions Head und der kleine Pool, der nach der langen Anreise sehr willkommen war.
Kapstadt entdecken – erster Spaziergang durch die Stadt
Nach einer kurzen Pause starteten wir direkt zu Fuß in Richtung Innenstadt. Neue Städte erkunden wir am liebsten laufend – so bekommt man schnell ein Gefühl für Atmosphäre, Menschen und Umgebung.
Nach etwa zwei Stunden hatten wir uns bereits etwas an den Linksverkehr gewöhnt. Unser Ziel war die berühmte Victoria & Alfred Waterfront – eines der bekanntesten Ausgehviertel Kapstadts.
Essen & Kulinarik in Kapstadt

Den Abend verbrachten wir im Restaurant „San Marco“ direkt an der Waterfront. Die Küche der Kapregion ist unglaublich vielfältig. Frisches Obst, Gemüse und lokale Produkte sind sehr günstig und qualitativ hervorragend. Man merkt sofort, dass vieles reif geerntet wird.
Selbst Produkte aus Deutschland entdeckt man dort – Oldenburger Gouda im Supermarkt hat uns dann doch zum Schmunzeln gebracht.
Unterwegs in Kapstadt – Sicherheit & Transport
Nach Einbruch der Dunkelheit entschieden wir uns für ein Uber-Taxi – eine Entscheidung, die wir während unserer gesamten Südafrika Reise mehrfach getroffen haben. Unsere Erfahrungen waren durchweg positiv: schnelle Abholung, günstige Preise und sichere Fahrten.
Einmal nutzten wir ein klassisches Taxi – deutlich teurer und weniger ortskundig. Viele Reiseführer empfehlen, nachts nicht zu Fuß durch Kapstadt zu laufen – daran haben wir uns gehalten.
Zur Vorbereitung unserer Reise nutzten wir außerdem den sehr hilfreichen Reiseführer „Kapstadt & Kap-Provinz“ von Dieter Losskarn.
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Unser erster Tag in Südafrika – Fazit
Nach diesem intensiven ersten Tag waren wir überwältigt von den Eindrücken. Landschaft, Atmosphäre und Lebensgefühl haben uns sofort in ihren Bann gezogen.
Für den nächsten Tag planten wir eine Wanderung auf den Lions Head und anschließend die Weiterfahrt Richtung Kap der Guten Hoffnung – der perfekte Start in unseren Roadtrip durch die Kapregion.
Seid dabei, bis dann, Eure Franzi!
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