Das weltbeste Schwarzbrot – Selber backen!

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier gelandet seid! Neben dem Reisen ist das Backen eines meiner Hobbys. Ich backe seit Mitte der 1980er-Jahre mein Brot selbst. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich mich intensiv mit gesunder Ernährung beschäftigt und damals einige Koch- und Backkurse zu Vollwerternährung gemacht. Aus einem dieser Kurse habe ich das Rezept für dieses leckere Schwarzbrot, das ich seit vielen Jahren immer wieder backe. Ich nenne es „das weltbeste Schwarzbrot“. Auch auf unseren Reisen nehmen wir es sehr gerne mit. So sieht es fertig aus:

Mein Lieblingsschwarzbrot – saftig und lecker

Zutaten:

  • 600 g Roggenschrot (mittelfein gemahlen)
  • Ca.  300g  Wasser, handwarm (ca. 30°C warm)
  • 6 gehäufte EL Sauerteig
  • Daraus den Ansatz am Abend vorher machen
  • 200 g Fünfkorngetreide oder 100 g Hafer und 100 g Dinkel, ganze Körner
  • Ca. 200g kochendes Wasser zum Einweichen der ganzen Getreidekörner
  • Diese beiden Zutaten ebenfalls am Abend vorher miteinander vermischen
  • 600 g Roggenschrot (grob gemahlen)
  • 200 g Weizen oder Dinkel (fein gemahlen)
  • Ca. 500g  Wasser, handwarm (ca. 35°C )
  • 3 TL Brotgewürz bio  (Fenchel, Anis , Koriander und Kümmel) fein gemahlen. Ich mahle die Gewürze  zusammen mit dem Weizen oder Dinkel. Du kannst aber natürlich auch fertig gemahlenes Brotgewürz verwenden, das ist dann nicht ganz so intensiv
  • 150 g Zuckerrübensirup, dunkel – z.B. Grafschafter Goldsaft (keine bezahlte Werbung) Nimmt man weniger, wird das Brot säuerlicher. Ich finde diese Menge optimal
  • 150 g Sonnenblumenkerne bio (davon 2 El für die Form und 1 EL zum Bestreuen)
  • 100 g Leinsaat bio
  • 3-4 gestrichene TL Salz (ich nehme Himalaya-Salz)
  • Fett für die Form
  • 1 Kastenform, 35 cm lang , ich verwende diese: *Brotbackform – siehe Foto unten.
  • Eine Anleitung, wie du selbst Sauerteig herstellen kannst, findest du im Netz. Hier einmal ein Beispiel: (keine bezahlte Werbung): Sauerteig selbst herstellen Ich habe das einmal gemacht, es dauert einige Tage. Aber danach hat man für immer Sauerteig. Er hält sich im Kühlschrank bis zum nächsten Backen mind. 2 Wochen lang. Sicherheitshalber habe ich immer eine Portion im Gefrierfach. Falls ich den verwende, taue ich ihn am Tag vor dem Backen wieder auf.  Oder aber beim guten Bäcker nachfragen, evl. kann man dort auch etwas Sauerteig erhalten, das ist dann einfacher. Wenn man ihn einmal hat und gut „pflegt“ hält er wirklich jahrelang. Der aus dem Supermarkt, ob frisch oder getrocknet, gibt leider nur den säuerlichen Geschmack und etwas Triebkraft, ist aber eben kein „echter“ Sauerteig. Da muss dann auf jeden Fall noch Hefe zugefügt werden.

Hier bekommst du die Zutaten:

Das Getreide und Leinsaat und Sonnenblumenkerne gibt es in jedem Bio-Laden. Ich verwende am liebsten nur Bioprodukte für das Brot. Viele Bio-Läden haben Getreidemühlen für ihre Kunden, da kann man selbst mahlen oder mahlen lassen. Oder du hast das Glück, nahe einer Mühle zu wohnen und dort direkt mahlen zu lassen. Das gibt es bei uns in Norddeutschland auch manchmal. Ich selbst besitze seit vielen Jahren eine Getreidemühle und eine Küchenmaschine, diese Investition hat sich für mich schon lange gelohnt. Ich habe jederzeit frisch gemahlenes Mehl und bin unabhängig von Ladenöffnungszeiten. Aber natürlich ist so eine Mühle nicht erforderlich, man kommt auch so an das gemahlene Getreide – auch im gut sortierten Einzelhandel.

Falls dir das auf Dauer zu umständlich ist und du auch gerne Mehl mahlen möchtest, wann immer dir danach ist: Ich empfehle diese tolle Getreidemühle von Komo:

*Getreidemühle

Herstellung eines  Schwarzbrots mit Sauerteig:

Man braucht gar nicht so viel Zeit, um es herzustellen, sondern nur etwas Planung.
Als Form benutze ich seit vielen Jahren eine einfache Kastenform, die es für unter 10 Euro zu kaufen gibt:
Diese hier habe ich mir nachgekauft, um eine zweite Form zu haben, da ich ab und zu auch gleich 2 Brote auf einmal backe. Falls ich das vorhabe, mahle ich mir 6-7 EL Roggen mittelfein und rühre den Roggen mit der gleichen Menge Wasser und 6 El Sauerteig an.  Dann in der warmen Küche ca. 12 Stunden stehen lassen. Diese Diesen neuen Sauerteig wieder für mind. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Jetzt ist der Ansatz verdoppelt, und du kannst 2 große Brote auf einmal backen.

Mein Schwarzbrot ist bei uns im Familien- und Freundeskreis als Geschenk sehr willkommmen, und darum backe ich manchmal gleich 2 große Brote und lasse sie 10 Min. länger im Backofen.

Brotbackform

Zubereitung:

Tag 1: Abends den Vorteig ansetzen und ihn ca. 12 Stunden in der nicht zu kalten Küche stehen lassen.

Am Abend vor dem Backen: Vorteig ansetzen (= Vermehrung des Sauerteigs):

  • 600 g Roggenschrot, mittelfein gemahlen (Vorteig)
  • 6  gehäufte EL frischer Sauerteig (siehe Glas)
  • ca. 300 g gut lauwarmes Wasser

Diese 3 Zutaten miteinander verrühren und für ca. 12 Stunden stehen lassen. Der Raum (z.B. Küche) sollte mind. 20 °C warm sein. Zugluft vermeiden! Sauerteig benötigt etwas Wärme und Zeit, dann ist das Backen damit sehr einfach. Aus diesem Vorteig hast du am nächsten Morgen also den Sauerteig für das nächste Backen hergestellt. Er wird im Kühlschrank noch weiter etwas wachsen, also bitte das Glas zum Aufbewahren nicht zu klein wählen.


Der Vorteig

Körner einweichen:

200 g Wasser kochen und damit die 200 g Körner übergiessen, das Ganze über Nacht einweichen lassen. Das überschüssige Wasser am nächsten Morgen mit in den Teig geben.

Am nächsten Morgen: Brot anrühren

Als erstes ganz wichtig: Den Sauerteig für das nächste Backen abnehmen. 6 gehäufte EL in ein Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Der Sauerteig

Danach alle anderen Zutaten (grober Roggenschrot, Dinkel- oder Weizenmehl, Brotgewürz, Sirup, Salz, Sonneblumenkerne, Leinsaat und Wasser) bis auf die 3 EL Sonnenblumenkerne für das Ausstreuen der Form und das Bestreuen des Brots in die Schüssel tun und alles gut verrühren. Ich nehme dazu meine  Bosch-Küchenmaschine

Der Teig ist richtig, wenn er ohne Probleme vom Löffel ruscht. Sollte er zu fest sein, noch einen Schuss warmes Wasser zugeben. Ist er mal zu flüssig, gebe ich noch 2-3 EL Haferflocken dazu, das bindet. Wenn alles sehr gut vermischt ist, kommt der Teig in die gefettete, mit 2 EL Sonnenblumenkernen ausgestreute Backform. Von oben leicht einschneiden und mit dem Rest (1 EL) Sonnenblumenkerne bestreuen. Erst ein Stück Backpapier und dann darüber ein Geschirrhandhandtuch darüberlegen und die Form damit abdecken. Alles jetzt noch einmal 3 Stunden in der Küche gehen lassen. In dieser Zeit geht der Teig noch mal bis zum Rand der Form auf. Papier und Handtuch abnehmen.

Der fertige Teig – eingefüllt in die Backform
Oben leicht einschneiden, damit das Brot nicht reißt
Mit 2 EL Sonnenblumenkernen bestreuen und diese leicht andrücken

Backen:

  • Backofen 10 Min. auf 200 °C vorheizen – Ober-und Unterhitze einstellen
  • 30 Min. bei 200 °C backen Ober-und Unterhitze
  • 60 Min. bei 175 °C backen Ober-und Unterhitze
  • Aus der Form lösen, auf ein Gitterrost stürzen und dort offen 12 Stunden auskühlen lassen

Das Ergebnis: ein super leckeres Brot, das lange frisch bleibt

Schwarzbrot – bio, vegan und soo lecker!

Fazit:

Brot backen ist mit der richtigen Anleitung einfach – probiere es aus! Und es spart eine Menge Geld, du weißt, was drin ist und das Wichtigste: Es ist einfach lecker!! Und mir macht es auch nach vielen Jahren immer noch Spaß, mein/unser eigenes Brot zu backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Lecker- jetzt noch ein wenig Butter und Käse, und fertig ist das Abendessen oder Frühstück, je nach Geschmack. Und zum Mitnehmen zur Arbeit das perfekte Brot!

Guten Appetit, Deine Franzi

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Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr Interesse an Urlaub in der Nachsaison habt.

Wir waren in den letzten Jahren bereits häufiger in der Nachsaison auf Kreta. Der Monat Oktober hat es uns hier besonders angetan.

Unsere Gründe für Urlaub auf Kreta im Oktober:

1. Das tolle Wetter im Oktober

Auf Kreta ist im Oktober/ November statt Herbst eher so etwas wie „Altweibersommer“. Natürlich sind die Tage genau wie bei uns dann bereits kürzer, d.h. es wird früher dunkel als im Sommer. In dieser Zeit stehen wir früh auf und gehen früher als im Sommer schlafen. So nutzen wir die schönen Tage.

Hier die Durschschnittswerte für Agia Galini/ Quelle: Agia Galini – Klimatabelle

KLIMATABELLE AGIA GALINI

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
ø. Temperatur (°C) 12.6 12.6 13.7 16.9 20 24.7 26 26.4 23.7 20.8 17.2 14.2
Min. Temperatur (°C) 9.7 9.7 10.6 13.4 16.4 21.2 22.9 23.5 20.7 17.6 14.3 11.6
Max. Temperatur (°C) 15.5 15.6 16.9 20.5 23.7 28.2 29.2 29.4 26.8 24 20.2 16.9
Niederschlag (mm) 164 123 100 38 17 7 2 1 18 93 87 139

Die Differenz der Niederschläge zwischen dem niederschlagsärmsten Monat August und dem niederschlagsreichsten Monat Januar beträgt 163 mm. Um im Durchschnitt 13.8 °C ist der August (wärmste Monat im Jahr) wärmer als der Januar (kälteste Monate im Jahr).

2. Es ist Platz da. Auch an den touristischen Orten!

Die schönen Plätze sind uns in der Hauptsaison zu voll. Es macht viel mehr Spaß, z.B. Knossos in der Nachsaison zu besuchen! Man kann einfach in Ruhe dort sein und die besondere Stimmung dort geniessen.

Oder Kretas tollen Strände im Oktober bei guten Wasser- und Lufttemperaturen zu besuchen und dort dann zu schwimmen, z.B. hier: Balos, Elefonisi und Fallassarna

3. Städtetouren

Chania und Rethymnon sind wunderschöne Städte. Außerhalb der Saison sind z.b. die großen Märkte und die tolle Markthalle von Chania trotzdem da und nicht so überlaufen wie in der Hauptsaison.

4. Wandern

Kreta ist eine Insel mit sehr vielen Schluchen und tollen Wanderwegen. Uns ist es im Juni, Juli oder August viel zu heiß zu wandern. Aber der Oktober ist dafür sehr klasse! Auch die Samaria-Schlucht ist dann lange nicht so voll – und einen Ausflug wert. Mehr darüber hier: Samaria-Schlucht

5. Essen gehen auf Kreta

Es gibt so viele tolle Lokale auf Kreta, und wir geniessen natürlich auch in der Nachsaison die kulinarische Vielfalt und Kretas gesunde Küche. Mehr darüber habe ich auch hier geschrieben: Essen gehen auf Kreta

Und auch im Oktober laufen wir den ganzen Tag mit kurzer Kleidung rum und tanken noch mal ein bißchen Sonne. Das macht den langen Winter in Deutschland dann etwas erträglicher!


*mein Lieblingskleidungsstück im Urlaub

Mehr darüber, wie wir in der Nachsaison nach Kreta kommen, erfahrt ihr in meinem Artikel zum Buchen einer individuellen Kreta-Reise: Flüge und Hotels – Meine Tipps zum Buchen auf Kreta

Viel Freude bei Eurem nächsten oder auch ersten Besuch auf dieser tollen Insel!

Bis dann, Eure Franzi

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Flüge und Hotels – Meine Tipps zum Buchen auf Kreta




Hallo Ihr Lieben,

ich habe es getan: entgegen meiner guten 🙂 Vorsätze vom letzten Jahr möchte ich auch im Spätherbst 2019 noch mal nach Kreta!

Und zum Glück konnte ich meinen Mann auch davon überzeugen, mitzukommen.  Diesmal wollen wir im Urlaub auf Kreta wieder mehr wandern. Bei unserem letzten Urlaub auf Kreta war es uns oft einfach zu heiß dazu. Das wird Ende Oktober/ Anfang November besser klappen. Und ich hoffe, dass wir auch wieder täglich schwimmen gehen können. In den letzten 4 Jahren im Oktober/ November auf Kreta war es möglich.

Fischerboot direkt an der Hakuna Matata Bar in Matala

Flüge buchen in der Nachsaison:

Das ist nicht so einfach: Wir möchten keinen Pauschalurlaub buchen. Unsere Lieblingsunterkunft im Süden von Kreta, den ich für die Nachsaison wegen des besseren Wetters empfehle, ist in Agia Galini im „Stochos“. Und da wir im Nordwesten von Deutschland wohnen, ist Bremen unser nächster Flughafen. Über die Seite von Skyscanner (keine bezahlte Werbung) habe ich 2 gute Flüge von Bremen nach Heraklion gefunden, für nur 70 Euro pro Person.  Update 23.10.19: Die Airline hat diese Flüge gestrichen. Wir fliegen jetzt mit Condor ab Hannover….   Der Rückflug am 5.11. klappt dann auch gut: wir haben mit der griechischen Airline  Aegan (keine bezahlte Werbung) einen guten Flug von Heraklion nach Düsseldorf entdeckt. Pro Person 120 Euro –  das passt in unser Budget. Dazu dann noch der Zug zum Flug für 32 Euro/ Person. Perfekt! Dieser Rückflug hat zwar einen Zwischenstopp in Athen. Aber das werden wir geniessen: Wir haben uns einen Flug ausgesucht, der einen langen Stopp (22 Stunden) in Griechenlands Hauptstadt hat. Ich war noch nie in Athen, das ist eine super Gelegenheit für einen Kurzbesuch!

Urlaub in der Nachsaison auf Kreta:

Überhaupt kein Problem: Wir kommen mit unserem Hinflug gegen 18:00 Uhr in Heraklion an. Wir könnten noch in den Süden fahren, aber uns gefällt es auch, noch eine Nacht in Heraklion zu bleiben. Also werden wir uns erstmal unseren Mietwagen, wieder über Check 24 gebucht, abholen.  Hier der Link: *Check24-Mietwagen

Heraklion in der Nachsaison:

Entspannt wird es wieder sein. So ein bißchen wie nach Hause kommen. Wir haben das gleiche Hotel wie Ende Mai gebucht, das Hotel Rea, das kennen wir schon vom Frühsommer. Es liegt zentral, und wir können noch ein wenig Sightseeing in Heraklion machen. Hier der Link (keine bezahlte Werbung): Hotel Rea in Heraklion . Und wir sind gespannt, wie Heraklion ohne die Touristenschwärme ist! Und zum Essen wollen wir natürlich wieder „um die Ecke“ beim Hotel. Das Kafenion „Siga Siga“ – übersetzt „Langsam-langsam“ hat uns Ende Mai super gefallen, da möchten wir wieder lecker essen.

Mein Restaurant-Tipp in Heraklion:

Quelle: Tripadvisor (keine bezahlte Werbung)





Das Kafenion ist ziemlich klein. Sehr witzig, das man seine Bestellung hier selbst auf einem Block aufschreibt. Da behält man gleich den Überblick, wieviel Geld man ausgibt :-).
Die Speisekarte ist überschaubar, aber sehr griechisch.
Das Essen wird dort  frisch zubereitet und  ist einfach sehr lecker. Authentisch griechisch –  sehr viele Leute aus der Stadt gehen dort hin.
Wir freuen uns schon, wieder dort zu sein!

Die Taverne Siga Siga

Für die nächste Nacht haben wir uns noch mal für Matala entschieden – auch dort habe ich das aus unserem letzten Urlaub bekannte Hotel  „Matala Bay Hotel & Apartments“  gebucht (keine bezahlte Werbung). In Matala möchten wir wieder in die tolle Strandbar „Hakuna Matata“  und hoffen, auch wieder am „Red Beach“ baden zu können. Und danach geht es für eine Woche nach Agia Galini. Wir freuen uns, wieder oberhalb der Strandtaverne „Stochos“ schlafen zu können.

Und für unseren Rückflug haben wir uns für den „Stop-over“ mitten drin in Athen – mit Blick auf die Akropolis- ein Hotel gesucht. Darüber erfahrt ihr mehr in meinem nächsten Beitrag.

 

Hakuna Matata Bar, Matala
Hakuna Matata Bar, Matala

Fazit: Urlaub in der Nachsaison – individuell buchen – gar kein Problem:

Ganz einfach, sicher anders  – und wir freuen uns sehr darauf und sind gespannt, wie warm das Wasser noch ist.

Seid dabei!

Eure Franzi

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Festivals 2019 – Watt en Schlick – Dangast – direkt am Meer




Hallo Ihr Lieben,

wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal im Leben bei einem richtig schönen Festival in Deutschland. Ganz spontan hatten wir uns entschlossen, am WES (Watt en Schlick) – Festival in Dangast Festival direkt am Meer teilzunehmen. Und diese Entscheidung haben wir nicht bereut. Es war einfach wunderbar dort. Wir haben super gute Bands gehört, ein perfekt organisiertes Festival erlebt und das alles rundum genossen. Hier in Norddeutschland direkt an der Nordseeküste hat sich seit einigen Jahren dieses kleine, aber feine Festival etabliert.

Es geht los – die Karten sind gekauft und wir freuen uns auf das Festival!

Festival – Vorbereitung

Wir haben uns kaum vorbereitet. Am Donnerstag Abend habe ich eine Anzeige bei Ebay Kleinanzeigen geschaltet. Am Freitagmorgen um 7:00 haben wir dann spontan unsere Karten telefonisch bestellt und mit dem Verkäufer vereinbart, sie direkt am Freitag Nachmittag abzuholen. Plötzlich hatten wir 2 Festivalkarten für 3 Abende gekauft! Super! Die Übergabe von Geld gegen Karten klappte problemlos. Da wir nur gute 37 km entfernt von Dangast wohnen, war der Weg für uns in 30 Minuten gefahren.  Übernachten wollten wir 2 Nächte zuhause und eine Nacht im Auto in der Nähe des Festivals.

Himmel über Dangast

Festival – Anreise

Wir sind mit dem Auto bis ca. 3 km vor Dangast gefahren und sind dann weiter mit den Fahrrädern in den Ort weitergefahren. Dadurch haben wir uns den Anreisestau erspart. Allerdings ist Dangast nicht vergleichbar mit vielen anderen Festivals. Natürlich sind viele Autos, Wohnmobile und Radler unterwegs. Aber kein Mega-Stau. Das WES-Festival ist ein tolles Event mit max. 6000 Teilnehmern, die sich wunderbar am Strand unterhalb des Altes Kurhauses verteilen. Mehr seht ihr hier – einfach sehr chillig:

Tagsüber am Strand chillen – zwischen Hauptbühne und Meer
Moop Mama – diese Band war eine der Bands, die alle zum Tanzen brachte!
Die nächste Band kommt bestimmt!
Abendstimmung beim WES

Festival –  Übernachten im Auto

Wir haben unseren Renault Grand Scenic zum „Schlafwagen“ umfunktioniert und in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einem Parkplatz in der Nähe des Festivals übernachtet. Dort war es ruhig – und wir konnten mit unseren Fahrrädern fix zum Festival fahren. Für uns eine tolle Lösung – da es auf den Campingplätzen in der Nähe des Festivals so kurzfristig keine Kapazitäten mehr gab.

Spontan im Auto übernachten – und die Verdunklung hat geklappt 🙂

Festival – Unser Fazit:

Am Sonntag Abend gegen Mitternacht sind wir ins Bett gefallen. Die letzte Band war noch mal richtig klasse – „Bilderbuch“ haben den Strand gerockt.

Es hat sich absolut gelohnt. Es gab so viele tolle Bands, so viele Highlights – und wir waren die ganze Woche danach noch total geflasht von diesem wunderbaren Event!



Die Palettenbühne von „Flowing Immo“

Festival – wir warten auf 2020:

Die Karten waren so schnell verkauft – wir lassen es darauf ankommen und warten wieder auf Last-Minute-Karten. Erfahrungsgemäß sind kurz vor dem Festival (Ende Juli 2020) wieder Karten zu bekommen. Und sollte es wider Erwarten nicht klappen, suchen wir uns ein alternatives Festival. Auf jeden Fall sind wir auf den Geschmack gekommen….

Samstag Abend – die Berge sind auch in Dangast am Meer 🙂

Wohin wir sonst noch fahren/fliegen:

Ich habe noch einen 2. Reiseblog, bei dem es ausschließlich um unsere Reisen nach Kreta geht. Uns hat das „Kreta-Virus“ infiziert, und seit 2014 sind wir schon viele Male dort gewesen. Im Mai/Juni 2019 waren wir für knapp 4 Wochen wieder auf Kreta und haben einen kleinen Roadtrip gemacht.

Mehr darüber findest du hier:

Franzi´s Kreta-Blog

Viel Spaß, Eure Franzi!




3 Wochen Roadtrip Kreta – Agia Galini-Kalamaki-Matala- letzter Teil




Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seit!

Heute fahren wir das letzte Stück auf unserem Roadtrip durch Kreta. Wir waren 11 Tage in Agia Galini, aber jetzt zieht es uns weiter. Wir haben noch 3 Tage Zeit, bis unser Flug zurück nach Hause geht. Unser Plan ist, uns für je eine Nacht in Kalamaki und Matala einzumieten. Wir kennen beide Orte ein wenig von vorherigen Besuchen. Jetzt möchten wir dort auch mal übernachten. Und am liebsten die Unterkunft vorher besichtigen – mein Mann misst 2,00 m – da sind Betten mit einem festen Fußende schon mal nicht möglich.

Unser nächstes Ziel: Kalamaki

Das kleine Stranddorf  liegt in der gleichen Bucht wie Agia Galini. Aber hier in Kalamaki sind die Sonnenuntergänge schöner und es gibt einen sehr langen Sandstrand.

Übernachten in Kalamaki:

Unterkünfte gibt es hier genug, und wir hatten uns wieder etwas bei Booking.com rausgesucht und es dann erst einmal direkt angesehen. Eine recht einfache Unterkunft fast direkt am Strand – für eine Nacht und 35 Euro für 2 Personen wirklich ok. Den Tag in Kalamiki haben wir im und am Wasser verbracht, das Meer war heute ruhig, und wir konnten wunderbar schwimmen. Hier ist es schön – aber unser Herz ist auch beim 2. Besuch in Kalamaki irgendwie nicht für diesen Ort entflammt.

Essen gehen rund um Kalamaki:

Abends sind wir sehr gerne wieder zu Sofia nach Sivas gefahren und haben dort wieder lecker gegessen. Sivas, das kleine Bergdorf, mit sehr guten Tavernen,  ist von Kalamiki aus ja fast um die Ecke.

Gefüllte Zuchini-Blüten – so lecker
Dorade in Sivas in der Taverne Sofia & Sactouris

*Mietwagen buchen wir über Check24

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir zurück in Kalamaki, dort gab es beim „Italiana“ als Nachtisch noch eine riesige Portion Eis für uns. Dieses Lokal direkt am Strand mit Live-Musik gefällt uns sehr gut. Ernst, mein Mann, hatte bei der Bestellung gesagt, das es für 2 Personen reichen sollte. Das wurde vielleicht nicht so ganz genau verstanden 🙂 hier das leckere Ergebnis: Eis, Früchte und Sahne – ich habe irgendwann aufgegeben, Ernst hat es bis zum letzten Bissen genossen :-).

Eis für 2 – es hätte auch für 4 Leute gereicht 🙂 sehr lecker!
Sunset in Kalamaki – wunderschön anzusehen

Unser Abschiedstag: Wir sind endlich mal in Matala:

Nach diesem Schwimm- und Schlemmertag in Kalamaki wollten wir unseren letzten Tag und besonders auch den Abend in Matala verbringen. Tagsüber waren wir schon mal dagewesen. Diesmal wollten wir übernachten. Unser Hotel (wieder mit Vorab-Check bei booking.com) haben wir schnell gefunden und direkt reserviert. Und schon ging es wieder los: Wir hatten uns vorgenommen, die Wanderung zum Red Beach zu machen. Hier ist sogar (in Griechenland selten) Nacktbaden erlaubt. Wir haben den „Easy Way“ -Wanderweg genommen – und ich muss sagen, so einfach war es nicht.


*mein Lieblingskleidungsstück im Urlaub

Der Weg zum Red Beach in Matala:

„Easy Way“ zum „Red Beach“ von Matala – hier ist ein leichter Teil des Weges zu sehen
Matala von oben
Hier geht es zum schönen Strand, er ist nur ca. 300 m lang und richtig ruhig
Feinsandiger Strand, Schirme zum Ausleihen und eine kleine Strandtaverne – das ist der Red Beach bei Matala

Nach der anstrengenden Wanderung – heute mal wieder gute 30 Grad –  sind wir direkt Schwimmen gegangen. Man kann ganz gemütlich hineingehen. Diese schöne Bucht ist schon besonders. Für uns neben Balos Beach – siehe auch hier: Balos, Elefonisi und Fallassarna – Meine Lieblingsstrände in Kretas Westen – Teil 1- Welcome to Paradise einer der schönsten Strände auf Kreta. Irgendwann sind wir dann doch wieder zurückgewandert – es war ebenso wenig easy 🙂 wie der Hinweg – aber wir haben es natürlich geschafft. Und sind die direkt in die Hakuna-Bar für ein spätes Mittagessen gegangen.

In unserer Lieblingsbar in Matala
Fischerboot direkt an der Hakuna Matata Bar

„Nachtleben“ in Matala

Die Pause in der Hakuna Bar war notwendig. Danach ging es dann zurück in unser Hotel – erstmal einchecken, duschen und chillen. Gegen 18:0o Uhr sind wir dann mal wieder ein wenig Auto gefahren – Mike`s Taverne in Pitsidia ist ebenfalls eine tolle Adresse für ein leckeres Abendessen. Heute gab es das bei uns:

Mikes Taverne: Artischocke – lecker gefüllt mit Gemüse

Von Pitsidia aus fuhren wir direkt zum Parkplatz vom „Mystical View“ – Sonnenuntergang gucken. Heute waren die Wolken sensationell, seht selbst:

Fast ein Fisch – oder doch ein Alien?
In seiner ganzen Pracht 🙂



Ein toller Platz für den Sonnenuntergang in Matala – nur leider gab es hier keinen Raki 🙂
Blick auf die Hakuna-Bar
Raki mit Schirmchen 🙂

Von unserer ersten Bar – ebenfalls direkt am Meer, ging es weiter zur Hakuna Bar.Wir hatten in beiden Lokalen an diesem Abend viel Spaß – aber die Hakuna-Bar ist unser Favorit: tolle Gastgeber, gute Stimmung, super Musik und für uns am Abend der schönste Platz von Matala.

Fazit unseres Ausflugs nach Matala

Matala ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir wären gerne noch länger hier geblieben – ich war jetzt fast 4 Wochen am Stück auf Kreta – und langweilig war mir an keinem Tag. Und Matala ist nicht zu erklären – dort muss man einfach hin und mal ein wenig bleiben. Wir kommen wieder – nach Matala, Agia Galini und all die Orte, die uns in diesem Urlaub besonders gut gefallen haben. Und es gibt für uns auf Kreta noch immer neue Orte, Strände und Schluchten zu erkunden. Hier endet die Roadtrip-Kreta-Reihe 2019 – ich freue mich auf Euer Feedback! Toll,  wenn ihr hier immer mal wieder reinseht. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer!

Bis dann, Eure Franzi

P.S. Mein Mann Ernst macht die meisten unserer Fotos für diesen Blog. Danke!

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3 Wochen Roadtrip Kreta – Teil 3 – Paleochora – Agia Galini




Hallo Ihr Lieben,

heute geht es weiter mit unserem Roadtrip. Vom äußersten Südwesten von Kreta, dem kleinen Städtchen Paleochora, nehmen wir heute Abschied. Unser nächstes Ziel heißt Agios Georgios – dort wollen wir einen Badestop machen und in unsere Lieblingstaverne einkehren. Unsere Koffer waren wieder schnell gepackt – wir haben in diesem Urlaub gemerkt, wie praktisch es ist, mit kleinem Gepäck zu reisen. Hier noch einmal meine Packliste: Welcome to Paradise – Packliste Kreta für 4 Wochen im Mai/Juni

Es geht wieder los – von Paleochora erstmal wieder gen Norden.

Heute hatten wir knapp 200 km Strecke vor uns – und  die Vorfreude auf den mittleren Süden.  *Unseren kleinen Mietwagen haben wir bei Check24 gebucht, hier der Link:.

Agia Galini und der mittlere Süden von Kreta sind schon fast unsere 2. Heimat. 🙂  Vorbei an Kolimbari, Chania und Rethmymno fuhren wir ohne Pause erst mal zum Schwimmen nach Agios Georgios. Es wurde langsam heißer, und als wir da waren, ging es sofort ins Meer. Hier gibt es zwar viele große Kieselsteine, wenn man ins Wasser geht, aber dadurch sieht das Wasser so sauber und türkisblau aus. Und mit Badeschuhen kann man problemlos reingehen. Anschließend haben wir noch eine Kleinigkeit in der Taverne gegessen. Wie immer war es lecker, die Stimmung in der Taverne ist schon besonders – einfach sehr entspannend hier.

Wir sehen so gerne aufs Meer
In unserer Lieblingstaverne – Agios Georgios im Süden von Kreta

Unser Ziel für die nächsten 10 Tage: Agia Galini

Wir waren schon oft hier, und auch diesmal wurden wir herzlich von der Familie und dem Team vom „Stochos“ begrüßt.

Nach einem leckeren frischgepressten Orangensaft konnten wir unser Appartment auch schon beziehen. Danach sind wir gleich nochmal wieder schwimmen gegangen, heute war der erste Tag in diesem Urlaub (5.6.19), an dem die 30 -Grad-Marke spielend erreicht wurde. Und auch die Wassertemperatur stieg so langsam an, das Meer war herrlich warm.

Der kleine Hafen von Agia Galini




Fazit des Tages:

Wir sind froh, jetzt zum ruhigeren Teil dieses Urlaubs zu kommen und mal einige Tage am Stück an einem Ort zu bleiben. Von Agia Galini gibt es eine Menge zu erkunden.

Was man hier alles machen kann, findet ihr in einem früheren Beitrag: Welcome to Paradise – 9 Tage rund um Agia Galini, Teil 6

In meinem letzten Teil und 4. Teil und unseres Roadtrips im Westen und mittleren Süden von Kreta berichte ich über unsere Zeit in Kalamaki und Matala. Bleib dabei!

Bis dann, Eure Franzi

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3 Wochen Roadtrip Kreta – Teil 2 – Falassarna – Paleochora





Hallo Ihr Lieben,

heute geht es weiter mit unserem Roadtrip in den Westen von Kreta. Nachdem wir 3 Tage lang von Falassarna im äußersten Nordwesten von Kreta aus unterwegs waren, fahren wir heute in den Südwesten.  Wir haben uns von unseren netten Gastgebern in Falassarna verabschiedet und uns dann über Kissamos auf den Weg nach Paleochora gemacht.

Unser nächstes Ziel: Paleochora

Wir waren noch nie in Paleochora, aber auf der Homepage von „Radio Kreta“ hatte ich schon soviel darüber gelesen, dass ich neugierig war. Hier einmal der Link (keine bezahlte Werbung) für Euch: Lage und Infos zu Paleochora

Die Strecke von Kissamos in Richtung Paleochora war durch das Wetter in den vergangenen Monaten mit viel Schnee und Regen und einigen starken Stürmen im Frühjahr teilweise beschädigt. Jetzt Anfang Juni, an einem Sonntag, waren die Bauarbeiter noch sehr beschäftigt mit der Wiederherstellung, aber wir konnten langsam daran vorbeifahren. *Unseren kleinen Mietwagen haben wir bei Check24 gebucht, hier der Link:

Auch so kommt man in den Süden – der Verkehr floss.
Schöne Ausblicke auf dem Weg nach Paleochora

Die Strecke fuhr sich meistens sehr gut, und wir erreichten Paleochora bereits gegen Mittag. Eine Unterkunft hatten wir uns bei Booking.com rausgesucht, aber noch nicht gebucht. Es waren ausreichend Unterkünfte frei, und da mein Mann 2,00 m groß ist, gucken wir möglichst vor Ort, ob das Bett auch lang genug für ihn ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nicht alles, was in den Beschreibungen steht, der Wirklichkeit stand hält :-).

Tipps fürs Übernachten in Paleochora

In diesem kleinen Städtchen gibt es ein sehr  großes Angebot an Unterkünften.  Die Individual- und Pauschaltouristen halten sich hier die Waage. Wir waren hier:

Petrakis Seaview – Unterkunft mit 2 m langen Betten . Die Zimmer waren sauber, die Betreiber sehr nett, und wir haben uns hier wohl gefühlt.  Das Preis-/Leistungsverhältnis war gut. Wir waren im Osten mit Blick auf die Strandpromenade untergebracht. Auf dieser Seite der Halbinsel waren wir vor den starken Westwinden in diesen Tagen geschützt. Unser Balkon mit direktem Meerblick war klein, hatte aber eine Markise. Die Sonne hat hier im Juni schon viel Kraft, da ist eine Markise für uns „Nordlichter“ eine schöne Sache :-).

Frühstücken über dem Meer – wunderbar hier in Paleochora

Die Strände rund um Paleochora

Paleochora liegt auf einer Halbinsel – es gibt also genug tolle Strände rund um dieses kleine Städtchen, die zum Schwimmen und Faulenzen einladen. Darüber habe ich in meiner Reihe „Lieblingsstrände auf Kreta“ bereits berichtet. Hier kommst du zu diesem Bericht: Strände rund um Paleochora

Tipps für Essen gehen in Paleochora

Paleochora hat ebenfalls sehr viele gute Tavernen, an unserem ersten Abend dort waren wir in einer Strandtaverne „Methexis Taverna“. Leckere, günstige Küche, tolle Lage und nette Betreiber. Eine Familientaverne, in der nach traditionellen Rezepten gekocht wird. Mal wieder ein guter Tipp aus unserem Lieblingsreiseführer.

Kreta-Reiseführer

Noch begeisterter waren wir an 2 Abenden von dieser kleinen Taverne „NTAKOS“ in der „Fußgängerzone“ in der Nähe unserer Unterkunft:



Unsere Lieblingstaverne in Paleochora , das NTAKOS
Taverne, Innenraum
Der Lammsouvlaki wurde direkt hinter uns in der Küche frisch gegrillt, das Gericht war für 8 Euro zu haben und superlecker!

Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt, die Taverne wird von sehr netten Betreibern geführt und es gibt frische, kretische Küche nach traditionellen Rezepten. Und wir haben dort einen super leckeren Raki getrunken – eine Spezialität des Hauses.  Nkatos bei Facebook

In beiden von mir vorgestellten Tavernen gibt es wie beinahe überall vorab Brot mit Öl und hinterher etwas Obst und Gebäck als Nachtisch sowie einen Raki.

Filmfest in Paleochora

Wir waren begeistert! Bereits Mittags bei unserem ersten Rundgang durch das Städtchen wurden wir auf einen kleinen Stand mit Plakaten aufmerksam. Die Dame hinter dem Stand informierte uns dann, das aktuell das erste internationale Kurzfilm-Festival in Paleochara stattfindet. Alles ehrenamtlich organisiert – natürlich von der Stadt und einigen Geschäftsleuten gesponsort. Mehr Infos darüber hier: Filmfest Paleochora

Wir haben uns im Innenraum der Strandtaverne „Pearl Cavo“ insgesamt 3 Kurzfilme angesehen – sehr beeindruckende Filme, über die wir uns noch lange unterhalten haben. Also war für unsere Kultur auch mal gesorgt :-). Als Oldenburger, die wir seit 25 Jahren jedes Jahr im September ein internationales Filmfest haben, natürlich auch fast ein „Muss“. Dazu noch kostenlos. Die Abendfilme des Festivals wurden in der „Fußgängerzone“  gezeigt – und zwar „Open-Air“. Auch dort hatten wir das Glück, tolle Filme zu sehen. Das hatte ein ganz besonderes Flair. Ein schöner Zufall, dass wir auf unserem Roadtrip gerade zu dieser Zeit in Paleochora gelandet waren.

Paleochora bei Nacht

Fazit unseres Ausflugs nach Paleochora

Paleochora ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir könnten uns auch vorstellen, hier mal eine Woche Urlaub zu machen. Dann würden wir aber von Deutschland aus zum Flughafen Chania fliegen. Von Chania aus erreicht man Paleochora auf einer guten Straße nach ca. 75 km. In diesem Jahr war das Meer rund um Paleochora allerdings zu kühl für die Jahreszeit. Das betraf aber nicht nur Paleochora, auch in Agia Galini war das Wasser deutlich kühler als in anderen Jahren um diese Zeit. Paleochora hat tolle Strände, es gibt schöne, bezahlbare Unterkünfte und gute Tavernen. Die Gastgeber, die wir kennenlernen durften, waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Und die Landschaft ist sowieso klasse!

Disteln statt Ziegen am Wegesrand auf dem Weg zum Sandy Beach in Paleochora

Wie es bei uns weitergeht und was wir auf dem Weg von Paleochora in den mittleren Süden von Kreta erlebt haben, berichte ich in meinem nächsten Beitrag! Viel Spaß,

Bis dann, Eure Franzi

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3 Wochen – Roadtrip Kreta – Teil 1 – Heraklion-Argyroupoli-Falassarna 29.05.-01.06.2019


Hallo Ihr Lieben,

das Ziel für unseren 2. längeren Urlaub in diesem Jahr ist Kreta. In diese vielfältige, wunderbare Insel haben wir uns vor knapp 5 Jahren bei unserem allerersten Besuch dort verliebt. Mehr darüber findet ihr hier: Kreta – wie alles begann

Roadtrip von Heraklion nach Falassarna in Kretas grünen Nordwesten:

Wir waren in den letzten 5 Jahren mindestens 1-2 Mal im Jahr auf Kreta – aber meistens im Süden. Diesmal wollen wir den Nordwesten erkunden. Der Flieger landete am 29.5. erst gegen 18:30 Uhr in Heraklion, daher lohnte es sich heute nicht mehr, in den Westen zu fahren.

Tipps für Essen gehen und Übernachten in Heraklion:

Zentral in der Stadtmitte hatten wir das Hotel Rea in Heraklion gebucht. (keine bezahlte Werbung).Gleich nach dem  Check-Inn dort wollten wir eine kleine Taverne in der Nähe ausprobieren. Im „Siga Siga“ (auf Deutsch: Langsam Langsam) sind wir an diesem Abend etwas länger als geplant geblieben. Es war einfach zu schön, dort zu essen, zu trinken und die tolle Atmosphäre dort zu genießen!

Taverne „Siga Siga“ mitten in Heraklion – später wurden auch draußen auf dem Parkplatz noch mindestens 10 Tische aufgebaut

 

Zwischenstopp im Bergdorf Argyroupoli

Wasserfälle auf Kreta
Hier ist es zwar touristisch – aber nicht überlaufen an diesem Tag
Unsere Taverne – etwas versteckt zu finden

Ein griechischer Kollege hatte mir empfohlen, hier eine Pause auf dem Weg von Heraklion in den Westen einzulegen. Der Tipp war super: Das Bergdorf Argyroupoli (griechisch Αργυρούπολη) steht auf den Ruinen der antiken Stadt Lappa auf Kreta. An den Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori) gelegen, sind es von der Autobahn ca. 15 km auf einer schönen Strecke zu fahren. West- und nördlich von Argyroupoli, am Talhang des Flusses Mousselas, sind hunderte kleine Wasserfälle zu finden. Überall gedeihen mächtige Grünpflanzen, inmitten von alten Aquädukten und Mühlrädern. In dieser Oase oberhalb des eigenlichen, alten Dorfs haben sich mehrere Tavernen niedergelassen. Einige der Wirte haben auch Süßwasserfische wie Forellen auf der Karte stehen. Wir haben uns eine schöne Taverne ziemlich am Ende ausgesucht und dort eine Kleinigkeit gegessen.  Danach ging es über Kissamos weiter nach Fallassarna.

3 Tage rund um Falassarna im Nordwesten von Kreta

Freunde waren schon mehrmals in Falassarna gewesen und schwärmten von diesem Teil von Kreta. Wir waren gespannt. Auf den ersten Blick und von oben gesehen, fanden wir Falassarna nicht so schön. Eine große Ebene, auf der wie rund um Tymbaki ebenfalls sehr viele Gewächshäuser für den Gemüseanbau stehen. Aber wir fuhren hinunter und wurden angenehm überrascht. Falassarna hat zwar keinen eigentlichen Ortskern, aber es gibt hier genügend Tavernen und Unterkünfte sowie einen kleinen Supermarkt. Unsere Unterkunft waren die  Magnolia Appartments .

Magnolia Appartments am Abend

Wir waren hier sehr zufrieden,  schöne Unterkünfte, nette Gastgeber und sehr unkompliziert. Und der Strand ist ein Traum. Von der Unterkunft aus gut zu Fuß erreichbar. Schöner Sandstrand – riesig lang und überall können Liegen und Sonnenschirme ausgeliehen werden. Aber auch mit der eigenen Decke und Sonnenschirm ist man hier gut aufgehoben. Wir sind täglich hier geschwommen und haben das klare Wasser und die leichte Brandung sehr genossen.

Essen gehen in Falassarna:

Ebenfalls ein Tipp unserer Freunde: Die Taverne Spilios oberhalb von Falassarna. Wir waren täglich dort – der Sonnenuntergang dort ist ein Traum. Das Esssen und die Herzlichkeit der Gastgeber ebenfalls. Ein richtig toller Platz hier auf Kreta! Mehr findet ihr hier (keine bezahlte Werbung): Unsere Lieblingstaverne in Falassarna

Taverne Spilios oberhalb von Falassarna
Sonnenuntergang in Falassarna

Ausflüge von Falassarna aus:

Wir haben unseren Standort hier im äußersten Nordwesten von Kreta für 2 tolle Ausflüge genutzt:

Balos Beach und Elafonisi Beach waren unsere Ziele.  Darüber berichte ich in meinem nächsten Beitrag dieser Reihe. Seid gespannt, was wir dort erlebt haben und wie uns diese beiden Traumstrände in Kretas Westen gefallen haben.

Bis dann, Eure Franzi

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*Check24-Mietwagen

Unterwegs rund um Oldenburg – Radtour nach Dangast an die Nordsee





Hallo Ihr Lieben,

die Osterfeiertage stehen vor der Tür – und das Wetter soll fantastisch werden. Was liegt also näher als eine schöne Radtour an die Nordsee nach Dangast?  Wir (mein Mann und ich) machen am Donnerstag Abend noch mal eben einen kurzen Fahrrad-Check, pumpen Luft nach und reinigen und schmieren die Ketten. Dazu benutze ich am liebsten dieses Kettenfett: *Atlantic Kettenfett für Fahrräder

Es wurde mir vor vielen Jahren vom „Fahrradschrauber meines Vertrauens“ empfohlen- und ich kann nur sagen, seitdem ich es regelmäßig benutze, halten meine Fahrradketten einfach länger. Vorher reinige ich die Kette hiermit: *WD40 Bike.

Fahrradtour von Oldenburg nach Dangast:

Den Weg kannten wir noch von früheren Touren, hin und zurück sind wir etwa 90 km gefahren. Hier mal ein Link zum Nordseebad Dangast mit einigen Tourenvorschlägen rund um Dangast: Rund um Dangast

Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Oldenburg bietet diese Radtour mindestens 1x in der Fahrradsaison an.

Immer wieder schöne Touren, die der ADFC anbietet – falls Ihr gerne in der Gruppe radelt, meine absolute Empfehlung! ADFC Oldenburg

Die Hinfahrt nach Dangast  haben wir bereits sehr genossen, wir sind früh gestartet und waren bereits gegen 12 Uhr in Dangast. Das war perfekt, zumal es da noch keine Schlange am Kuchenbufett im Alten Kurhaus gab. Der leckere Rharbarberkuchen und die ungezwungene Atmosphäre dort sorgen an schönen Tagen schon für einen riesigen Andrang.

Genießen am Strand von Dangast:

Wir haben hier nach der flotten Tour an diesem Morgen haben wir uns eine Belohnug verdient: Beim leckeren Rharbarberkuchen im Alten Kurhaus in Dangast haben wir noch einen der Tische draußen erwischt und konnten dort wunderschön auf das auflaufende Wasser sehen. Hochwasser war gegen 14:00 Uhr – und so haben wir uns noch ein wenig zum Ausruhen an den Strand gelegt.

Am Strand von Dangast – strahlendes Wetter am Karfreitag!



Die Strandsaison in Dangast ist an Ostern bereits voll im Gange!

Rückfahrt von Dangast nach Oldenburg:

Wir haben auf unserem Rückweg gesehen, wie lang die Auto- und Motoradschlangne Richtung Dangast war. Da hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt – beim Kurhaus und Strand war am Vormittags noch nicht so viel los. Und mit dem Fahrrad ist es sowieso viel entspannter!

Aber – der Rückweg mit seinen knapp 50 km mit Stopp an einem der Nethener See lag noch vor uns.  Der Wind passte so einigermaßen an diesem Tag, der er nur leicht aus dem Osten kam, gab es nur wenig Gegenwind.

Unser nächster Rastplatz – an einem der Seen zwischen Dangast und Wiefelstede war es ebenfalls wunderschön!

 

Unser Fazit der Radtour nach Dangast an die Nordsee:

Unsere erste Saisontour 2019 mit knapp 90 km von Oldenburg nach Dangast und zurück war wunderschön. Der Wind passte sowohl für die Hin- und Rückfahrt. Die aufblühende Natur zwischen Oldenburg, Ammerland und der Nordsee war herrlich! Das war nicht unsere letzte Radtour in diesem Frühling (der an Ostern schon eher ein Sommer war!). Die Fahrräder sind wieder startklar – es geht weiter mit unseren Tagestouren rund um Oldenburg!

Seid gespannt, wo es uns als nächstes hinzieht – wir haben auch vor der Haustür einige lohnenswerte Ziele. Das ist bei Euch in der Gegend vermutlich ebenso. Falls euch nichts einfällt, guckt mal, was Euer örtlicher ADFC anbietet.

Bis dann, Eure Franzi

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Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unsere Traumreise nach Südafrika – 14. und letzter Teil




Hallo Ihr Lieben,

danke, dass Ihr noch weiter dabei seid. Auch im 14. und letzten Teil dieses „Reisetagebuchs“ unserer Traumreise nach Südafrika,  gebe ich Euch noch ein paar Tipps:

Südafrika – die richtige Kleidung:

Nehmt nicht zu viel mit, man kann fast überall waschen (oder waschen lassen). Im Grunde haben wir nur kurze Kleidung wie T-Shirts und Shorts gebraucht. Mein absolutes Lieblingsteil auf dieser Reise war mein neues Skort von Jack Wolfskin.

Diesen tollen Mix aus Rock und Shorts findest du z.B. hier: * Skort – für mich das Must Have auf jeder Reise in den Süden

Dieses Teil habe ich fast 3 Wochen lang täglich getragen und gewaschen, und es sieht immer noch aus wie neu.  Damit ist man fast überall gut angezogen – und auch auf Wanderungen ist der Skort bequem und praktisch. Mittlerweile besitze ich noch 3 weitere Skorts – sandfarben, aquamarin und dunkelblau. So habe ich viele Variationsmöglichkeiten bei ganz wenig Gepäck! Die Skorts sind alle bügelfrei, lange haltbar und sehen einfach chic aus.

Plettenberg Bay, unser Basecamp für 2 Wochen an der Garden Route:

Ein perfekter Ausgangsort für viele Ausflüge . 

Von hier aus haben wir z.B. auch eine  wunderbare Kanutour gemacht, sind wandern gegangen und waren sehr viel schwimmen. Hier gibt es viele gute Lokale, die Möglichkeit, auch mal ein paar Mitbringsel zu shoppen. Die Menschen hier sind alles sehr freundlich – auch an Tagen, wenn der Strom ein paar Stunden ausfällt, wirkt niemand gestresst. Einen Streiktag haben wir hier ebenfalls erlebt – da brach schon vieles ein, da die Busse den Trausport aus den Townships eingestellt hatten. Dadurch fehlte ein Großteil des Personals in den Läden, Gaststätten und Hotels. An die großen sozialen Unterschiede zwischen schwarz und weiß konnten wir uns nicht so gut gewöhnen. Auch mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid gibt es ein sehr großes soziales Gefälle an vielen Orten hier.

Es gibt in und um Plettenberg (Plett) sehr viele Möglichkeiten, die tolle Gegend hier zu genießen. Und außerdem noch einen wunderschönen kleinen Ort: Old Nick – ehemals ein Gefängnis, jetzt ein kleines Einkaufsdörfchen. Ein guter Bäcker mit angrenzendem Café, Bio-Wochenmarkt am Mittwoch mit regionalen Produkten, eine Weberei, die ein Besichtigung lohnt und vieles mehr. Hier ein paar weitere Infos: Old Nick Village- wir waren mehrmals dort…

Traumreise nach Südafrika: „The Gap“ auf Robberg Island bei Plettenberg

Weitere Tipps für Eure Traumreise nach Südafrika:

Südafrika -Kapregion:  Genau so wie eine Safari gehört eine Weinprobe dazu!  Der Addo Elephant Park war einen Besuch auf unserer Traumreise nach Südafrika wert.

Weinproben: Möglichkeiten findet man auf dem Weg fast überall in der Kapregion. Im Weinland um Stellenbosch, Franschhoek, Paarl und auch in Constantia natürlich ganz besonders häufig.

Traumreise nach Südafrika: Eingangsbereich mit tollen Weinen im Weingut Vergelegen bei Stellenbosch

Mehr zu den Weinproben, die wir hier gemacht haben, findest du in diesem Beitrag: Unsere Weinproben in Südafrika

Dort kannst du auch genau nachlesen, welche verrückte Idee wir an unserem Abreisetag noch umgesetzt haben. 🙂

Ein ganz großes Danke an dieser Stelle an unsere beiden lieben „Gastgeber“ und Miturlauber, die uns überhaupt erst auf die Idee gebracht haben, nach Südafrika zu reisen. Es hat so viel Spaß gemacht, in diesem Land mit Euch unterwegs zu sein! Danke auch für die tollen Tipps, die unseren Urlaub als „Südafrika-Anfänger“ zu etwas Besonderem gemacht haben! Vieles steht eben nicht im Reiseführer, da sind die Tipps aus 1. Hand einfach sehr hilfreich. Wir hatten dadurch wirklich eine tolle Traumreise nach Südafrika!

Vitamin D – wenn wir gerade nicht in sonnigen Gebieten im Urlaub sind:

Wenn wir nicht gerade durch sommerliche Gefilde reisen, nehmen wir zuhause täglich jeder 1-2 Tropfen Vitamin 1000 i.E.

Eine gute Bekannte hat uns das Buch von Raimund von Helden empfohlen.

Dort ist sehr gut erklärt, dass fast alle von uns in Nordeuropa einen Vitamin D-Mangel haben. Hier geht es zum Buch: Ratgeber Vitamin D

Und wir kaufen immer dieses Vitamin D in flüssiger Form (Preis-Leistungssieger 2018): Unser Sonnenvitamin D.

Fazit nach 3 Wochen Traumreise in Südafrika:

Dieses Land hat uns sehr gut gefallen! Wir möchten sehr gerne wiederkommen- wir haben noch so vieles nicht gesehen! Uns würde es reizen, noch eine „richtige“ Safari zu machen, um die „Big Five“ zu sehen. Mal sehen, wo wir unsere nächsten Urlaube verbringen werden. Mein Mann und ich reisen sehr gerne –  und es geht weiter mit diesem Blog – und ich freue mich, wenn du hier mal wieder vorbeischaust. Wir sind nicht nur per Flugzeug unterwegs, sondern auch klimaneutral  zum Beispiel per Fahrrad und mit dem Zelt. Darüber habe ich hier ebenfalls schon einige Beträge in der Kategorie „Radreise mit Zelt“ geschrieben.




Traumreise nach Südafrika: Diese Fahrrad steht in Knysna in einem schönen Café, das sich in einem ehemaligen Kraftwerk befindet.

Über unsere Traumreise nach Südafrika habe ich in 14 unterschiedlichen Blogbeiträgen ausführlich berichtet. Ich bin keine Profi-Bloggerin, aber ich glaube, wenn ihr meine Berichte lest, wisst ihr, dass sie authentisch und selbst erlebt sind. Und da wir gerne und viel reisen,  versuchen wir immer, gute Angebote dafür zu finden:

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

Für 2020 planen wir bereits unseren nächsten Trip – diesmal auf einen anderen Kontinent.  Seid gespannt! Ende 2019 wissen wir mehr!

Und in der Zwischenzeit: ich habe noch einen 2. Reiseblog, bei dem es ausschließlich um unsere Reisen nach Kreta geht. Uns hat das „Kreta-Virus“ infiziert, und seit 2014 sind wir schon viele Male dort gewesen. Aktuell fliegen wir im Mai/ Juni 2019 wieder für knapp 4 Wochen hin. Mehr darüber findest du hier:

Franzi´s Kreta-Blog

Viel Spaß, Eure Franzi!

Traumreise nach Südafrika: Blick vom Signal Hill auf den Tafelberg




13. Teil: Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt




Teil 3 – unseres Roadtrips – jetzt von Swellendam-Franschhoek-Kapstadt

Hallo Ihr Lieben,

und es geht weiter mit dem letzten Teil unserer Reise nach Südafrika. Wir machen weiter mit unserem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.  Heute morgen fahren wir von Swellendam weiter nach Franschhoek. Dort bleiben wir 2 Nächte. Dann ist die Reise endgültig zu Ende, und wir fahren nach Kapstadt zum Flughafen.

Weiterfahrt Swellendam-Franschhoek- endlich mal wieder Pässe:

Swellendam hat uns super gefallen Und weil es uns so viel Spaß macht, Pässe zu fahren, freuten wir uns schon auf den nächsten Streckenabschnitt:
Wir fuhren erst einmal wieder auf die Nationalstraße  N2, um bei Grabouw, im fruchtbaren Groenland Valley, den Viljoens Pass (R 321) nach Franschhoek zu fahren. Über den 702 m hohen, sehr kurvenreichen Franschhoek-Pass ging es weiter.

Franschhoek – Pass – mit Blick runter nach Franschhoek

Unser erster Eindruck von Franschhoek: sehr touristisch hier:

In Franschhoek angekommen, war erst einmal der an jedem Samstag Vormittag stattfindende Markt unser Ziel. Hier haben wir eine Kleinigkeit gegessen. Etwas Einfaches – denn viele Angebote hier passten nicht so ganz in unser Budget.  Wir fanden aber natürlich auch hier ein paar Leckereien, die wir direkt hier mit einem kühlen Glas Weißwein, das wir uns mal wieder teilten :-), genossen haben. In der Mittaghitze saßen wir hier auf dem Markt wunderbar im Schatten der Bäume. Eine Alternative wäre ein kleiner Bummel durch Franschoek gewesen, um in einem der zahlreichen Bistros dort einzukehren. Diesen Spaziergang haben wir uns dann lieber für später aufgespart, als es nicht mehr so heiß war. Es ist schon manchmal ein wenig heiß hier auf diesem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.

Unser Fazit zu Franschhoek:

Franschhoek: ist nicht so ganz unsere Stadt, wir haben es einfach als zu touristisch empfunden.  Auf einem Roadtrip kann man hier zum Gucken auf jeden Fall Halt machen.  Unserer Unterkunft in Franschhoek „The Loft“ war etwas speziell:  Sie sah im Internet toll aus, war aber z.B. schlecht gedämmt und billig gebaut. Sie war bei unserer Ankunft ziemlich heiß, hatte statt Klimaanlage nur laute Ventilatoren, die wenig Kühlung brachten.

Unser Tipp zu einer Unterkunft in Franschhoek:

Nehmt besser eine günstigere Unterkunft bei Franschook in Richtung Stellenbosch. Die Weingüter hier in der Region sind alle besonders – jedes auf seine Art. .

Essen gehen in Franschhoek:

Wir hatten den Rat unserer Freunde befolgt und im Restaurant „La Petite Ferme“ direkt bei der Ankunft einen Tisch für Abends reserviert. Ein wunderbarer Sonnenuntergang, entspannte Menschen, leckeres Essen, moderate Preise.  Unbedingt rechtzeitig reservieren, sehr gefragt. Tipp: ca. 1 Stunde vor dem Essen dasein und mit einem Glas Wein auf einer Bank im Garten zusehen, wie die Sonne verschwindet. Wir waren sehr begeistert von diesem wunderbaren Ort : La Petite Ferme.  Unser Lieblingsort in Franschhoek:

Sonnenuntergang in Franschoek bei „La Petite Ferme“.
Die Pfauenfamiien  fühlen sich ebenfalls wohl bei „La Petite Ferme“.

Ich hoffe, Ihr seid ebenso begeistert wie wir von diesem schönen Land und ich habe Euch „Appetit“ gemacht, mehr zu erfahren.  Dieser Roadtrip von Swellendam nach Franschhoek war klasse! In meinem 14. und letzten Beitrag zu unserer Südafrika-Reise habe ich Euch mein persönliches Fazit, noch ein paar hilfreiche Tipps und Links für Südafrika zusammengestellt. Außerdem gibt es dort noch einen Ausblick auf weitere geplante Reisen.

Hier geht es dorthin:14. und letzter Teil unserer Traumreise nach Südafrika

Seid neugierig 🙂

Eure Franzi!

 

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12. Teil. Roadtrip Garden Route: Plettenberg- Swellendam




Hallo Ihr Lieben,

unser 2. Teil des Roadtrips an der Garden Route startet heute. Es ist Freitagmorgen, und leider endet unsere gemeinsame Urlaubszeit mit den Freunden in Plettenberg Bay.  Wir haben es alle vier sehr genossen, diese beiden Urlaubswochen gemeinsam zu verbringen. Viel gequascht, gelacht, Karten gespielt, Weine probiert und schön gemeinsam gekocht. Die beiden gehen jetzt für die restlichen 3 Tage auf eine Safari in einen privaten Safariapark bei Port Elisabeth. Von dort aus fliegen sie auch. Wir haben einen anderen Plan: Wir machen einen weiteren Roadtrip. Über Plettenberg, Wilderness und Albertinia geht es zu unserer nächsten Unterkunft in Swellendam.

Roadtrip Teil 2 – Plettenberg-Wilderness-Albertinia-Swellendam

Als erstes fahren wir  nach Wilderness. Eine Großkusine meines Mannes lebt dort seit 25 Jahren zwischen Oktober und April. Sie und ihr Mann  haben sich oberhalb von Wilderness ein wunderschönes Haus inmitten eines Riesen-Gartens gebaut. Mir rutschte spontan raus: Oh, ein Golfplatz mit Haus drauf. Die beiden gehören zu den sogenannten „Schwalben“. Das sind Europäer, vielfach Engländer, Deutsche oder Niederländer, die aus dem europäischen Winter in die Wärme „fliehen“. Sie haben also 2 Orte, an denen sie zuhause sind. Eine tolle Sache! Es war ein sehr intereressanter Stop, die beiden, etwa im Alter unserer Eltern, haben uns sehr herzlich empfangen. Wir wurden mit einem 2. Frühstück verwöhnt – und vor lauter Erzählen hätten wir beinahe die Zeit vergessen. Es war für uns als Urlauber natürlich sehr interessant, hier mit „Einheimischen“ zu reden. Aber uns zog es dann doch weiter:

Aloe Vera-Fabriken in Albertinia, direkt an der Garden Route

Wir hatten noch einen „Auftrag“. In Albertinia, direkt an der Garden Route, gibt es zwei Aloe Vera-Fabriken. Wir hielten bei der Fabrik “ Aloe Ferox“. Ein schöner Laden- und den Kaffee gab es kostenlos dazu.  Unsere Freunde hatten uns gebeten, falls möglich, dort für sie einzukaufen. Das haben wir gerne gemacht und sind auch selbst fündig geworden. Und was soll ich sagen: auch uns gefallen die Cremes, die man dort bekommt, sehr gut. Besonders die Handcreme ist klasse!

Swellendam – Südafrikas drittälteste Stadt ist einen Besuch wert!

Weiter ging es für uns dann nach Swellendam. Diese Kleinstadt ist zu Recht ein „Muss“ für alle, die die Garden Route bereisen. Swellendam liegt rund 230 Kilometer östlich von Kapstadt auf etwa 120 m Höhe an den gewellten Hängen der Langeberg Mountains. Bis zum Indischen Ozean sind es etwa 50 km Entfernung. Die Stadt wurde 1743 gals Außenposten der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft gegründet. Hinter Kapstadt und Stellenbosch soll sie die drittälteste Stadt Südafrikas sein. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, weil sie mit den kapholländischen Häusern wirklich sehenswert ist.
Wir hatten mal wieder eine günstige Unterkunft gebucht, und einen absoluten Glückfall erwischt. Bei Booking.com hatten wir das Gästehaus  Aqualberg Place gefunden. Die beiden Gastgeber, Reinet und Brad, sind einfach so herzlich. Von den beiden wir uns  am nächsten Morgen verabschiedet wie von alten Freunden – eine schöne Begegnung.

Gastfreundschaft in Swellendam

Wir bekamen zur Begrüßung selbstgemachten Eistee, der sehr lecker war. Und unser erstes Highlight in Swellendam. Diese Hängematte – Ernst durfte zuerst rein, aber hat sie zum Glück dann doch noch wieder freigegeben für mich:-).

Genießen ist hier einfach wunderbar

Essen gehen in Swellendam:

Unser toller Reiseführer von Dieter Losskarn empfahl uns für ein Candle-Light-Dinner das Restauran „Herberg Roosje van de Kaap“. Ein Anruf von unserer Gastgeberin Reinet dort: leider kein Tisch mehr frei.  Also hat sie das nächste uns empfohlene Restaurant angerufen, und wir hatten Glück. Im Koornlands Restaurant , an der Haupstraße in Swellendam (192 Vortrek Street) haben wir sooo gut, frisch und lecker gegessen.  Als wir die Kellnerin baten, dem Koch ein herzliches „Danke“ zu sagen, kam die Köchin, Marianne, an unseren Tisch. Wir haben uns dann sehr interessant mit ihr über leckeres Essen und ihre Kochkunst unterhalten – klasse. Zurück in der Unterkunft haben wir dann auf dem Balkon bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen. Morgens sind wir dann in den Mini-Pool hinten im Garten zum Schwimmen gegangen. Wunderbar – und danach das leckere Frühstück, dass die beiden für uns frisch zubereitet haben.  Swellendam war für uns eine kulinarische Überraschung – auf jeden Fall einen Besuch wert.

Morgen geht es weiter, wir fahren von Swellendam nach Franschhoek – in das Herz des Weinlandes hier in Südafrika. Auch Stellenbosch wollen wir besuchen. Bleibt dabei und begleitet uns beim letzen Teil unseres Urlaubs in diesem schönen Land!

Viel Spaß beim Lesen, Franzi und Ernst

Oben auf dem Swartberg Pass

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11. Teil – Unsere Weinproben in Südafrika




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt, haben wir insgesamt 5 Weingüter auf unserer Reise besichtigt. Es gibt eine große Zahl unterschiedlicher Weingüter in Südafrika, dort wird auf einer etwa gleichgroßen Fläche wie in Deutschland Wein angebaut.

*Unser Lieblings-Reiseführer für die Kapregion. Auf das Foto oder hier klicken:*Kapstadt-Reiseführer inkl. Karte

Hier unsere Wein-Reiseroute:

  • Constantia Glen, Kapstadt
  • Rijk´s, Tulbagh
  • Boschendal, Franschhoek
  • Vergelegen, Stellenbosch
  • Oldenburg, bei Stellenbosch

Über die Weine in Südafrika findest du hier eine gute Übersicht Platter´s Wineguide:

  1. Unser allererstes Wine Tasting in Südafrika hatten wir bereits an unserem 2. Urlaubstag. Wir waren beim Weingut Glen in ConstantiaWeingut Constantia Glen. Es liegt südlich von Kapstadt, hier noch mal ein Link zur Übersicht: Kapstadt und Kaphalbinsel .

Nach dieser ersten Weinprobe hier in Südafrika ging es für uns am nächsten Tag weiter nach Tulbagh. Als kleines Dankeschön für die nette Einladung unserer Freunde hatten wir eine Idee: ein Besuch auf einem ihrer Lieblingsweingüter, um dort Wein für den gemeinsamen Urlaub zu kaufen.  Wir fuhren also zum schön gelegenen Weingut Rijk´s in Tulbagh. Details zu unserem Besuch in Tulbagh gibt es hier: Schlemmertag in Tulbagh

Hier der Link zum Weingut: Weingut Rijk´s

Die Weinprobe dort war klasse, wir haben einige Rotweine probiert und anschließend gekauft. Besonders den Shiraz, den es hier in 3 unterschiedlichen Qualitätsstufen gibt, finden wir sehr gut.

Unser 3. Wine Tasting haben wir dann erst wieder gegen Ende unseres Urlaubs gemacht. Rund um das kleine Städtchen Franschhoek  Franschhoek   gibt es ebenfalls sehr viele Weingüter.

Einfahrt zum Weingut Boschendal, Südafrika

Das Weingut Boschendal, hier der Link Boschendal, etwas außerhalb von Franschhok ist  auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein sehr großzügiges Gelände, auf dem man sich z.B. einen gut gefüllten Picknickkorb kaufen kann und dann den ganzen Tag dort verbringen.

Sehr schön die Hängematten unter den alten Bäumen.  Da wir an einem Wochenende dort waren, haben das viele Leute auch gemacht – die Atmosphäre dort war wunderschön und sehr entspannt.

Am nächsten Tag war dann ein weiteres, von unseren Freunden empfohlenes Weingut unser Ziel:

Weingut Vergelegen bei Stellenbosch

Das wunderschöne Weingut Vergelegen in der Nähe der alten Universitätsstadt Stellenbosch hat einem sensationellen Garten, zwei tolle Restaurants und natürlich ebenfalls sehr leckerem Wein. Nach einer kleinen Weinprobe haben wir direkt im Restaurant „Stables“ gefragt, ob wir noch einen Tisch bekommen könnten. Und obwohl wir gewarnt wurden: „fast aussichtslos ohne vorherige Reservierung“ hatten wir Glück.

Garten auf dem Weingut Vergelegen
Lammburger mit Salat, Süßkartoffel-Spalten u. Zwiebelringen
Miesmuscheln in Gorgonzola-Sahnesauce

Am nächsten Tag, unserem Abflugstag, gab es noch ein Weingut, dass uns eher wegen seines Namens gereizt hat.  Das Weingut Oldenburg, ebenfalls in der Nähe von Stellenbosch. In unserer niedersächischen Heimatstadt Oldenburg  hatten wir schon ab und zu darüber gelesen. Den Wein hatten wir im Einzelhandel auch schon mal gesehen. Daher galt es jetzt, die Chance zu nutzen und diesen Wein zu verkosten!

Und dort angekommen, hatten wir das große Glück, dass unser „Weinerklärer“  deutsch sprach. Er war gerade erst von einem mehrjährigen Deutschlandaufenthalt zurückgekehrt. Hier mal ein paar Eindrücke von diesem etwas versteckt liegenden, wunderschönen Weingut, dass uns dann mehr als gut gefallen hat. Wir haben für zuhause dort sogar noch ein paar Flaschen Wein gekauft- und der Wein schmeckte uns auch in Oldenburg sehr gut!

Weingut Oldenburg von innen
Die Zufahrt zum Weingut liegt etwas versteckt, nach ca. 2 km ist man dann da
Oldenburg trifft Oldenburg
Kleinigkeiten zum Wein

Das war unsere wunderschöne Weintour. Wir haben uns bei allen Tastings immer eine Weinprobe geteilt – das reicht für einen ersten Eindruck. Und wenn der Wein besonders gut war, evtl. noch ein Tasting nachgeordert. Die Mitarbeiter in den Weingüter erklären ihre Produkte in der Regel sehr gut. Unsere Meinung: Südafrika hat so viele tolle Weingüter. Es lohnt sich auf jeden auf  einer Reise in die Kapregion, mindestens eine Weinprobe mitzumachen. Vielleicht konnte ich Euch mit meinen Tipps hier bei der Auswahl des richtiges Weinguts helfen.

Bis zum nächsten und letzten Beitrag in dieser Reihe,

 

Eure Franzi!

 

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10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika




Hallo Ihr Lieben,

und heute gibt es einmal eine Liste mit meinen persönlichen Tipps und Sicherheitshinweisen für unsere Reise nach Südafrika.

Obwohl wir beide viel reisen, gab es für Afrika bei der Vorbereitung der Reise doch einiges zu bedenken, das für uns neu war, u.a. das Thema Sicherheit.

 

Kunst am Straßenrand

Technik-Equipment:

  • Reiseadadapter (habe ich vorher bei Amazon gekauft). Hier der Link Adapter
  • Fernglas (sehr wichtig, z.B. Pinguine gucken, Tiere im Addo Park sehen, Landschaften erkunden etc.) – konnten wir in der Familie leihen
  • Powerbank fürs Handy: hatten wir zum Glück auch mit – war sehr sinnvoll bei den häufigen Stromausfällen
  • Fotoapparat (Wir machen zwar viele Fotos mit dem Handy, aber bei zu viel Sonne und beim Zoomen gefällt uns unsere neue Sony-Kamera sehr viel besser. Hier mal der Link: Sony-Kamera unter 300 Euro

Rund um den Mietwagen – on the Road:

  • Rechtzeitig tanken, wenn Tank 3/4 voll, Tankstellennetz nicht sehr eng
  • Trinkgeld ist für Tankwart +/- 5 Rand
  • Trinkgeld Parkplatz-Zuweiser : 2 Rand
  • Immer genug Wasser (Springwater, 5 l Kanister) im Auto haben
  • Kleine faltbare Kühltasche mit 2 Kühlakkus – so ist der Weißwein fürs Picknick immer gut temperiert 🙂
    und der Käse und Obst bleiben frisch.
  • Bei den Zoll-Stationen: In der Scheibe der Mietwagen ist eine Art Chip, der die Gebühr registriert. Allerdings haben wir bislang noch nichts zahlen müssen. Soll angeblich für Touristen nicht berechnet werden, mal sehen.
  • Wir hatten einen Schaltwagen, würden beim nächsten Mal aber lieber einen Automatik-Wagen buchen.
  • Gutes Kartenmaterial sollte trotz Navi im Auto sein.
  • Der Seitenstreifen wird von den langsameren Fahrzeugen benutzt.
    Es ist üblich, wenn der überholende Fahrer als Dankeschön dafür kurz den Warnblinker betätigt.

Sicherheit – Unterschied zwischen Stadt und Land:

  • Zwischen Stadt und Land gibt es einen großen Unterschied,
    ebenso, ob man tagsüber oder in der Dunkelheit unterwegs ist.
  • Kapstadt – sind wir besser und günstiger mit Uber als mit dem Taxi gefahren. Gelaufen nur tagsüber.
  • In kleineren Städten am besten ein Taxi von der Unterkunft oder dem Restaurant rufen lassen.
    In Tulbagh fühlten wir uns so sicher, dass wir dort eine kurze Strecke in der Dunkelheit gelaufen sind.
    Für die Fahrt zum Restaurant in Swellendam haben wir lieber das Auto genommen – 2 km in der Dunkelheit gehen war uns zu viel.
  • Gar nicht gefallen hat es uns in Humansdorp, einer Kleinstadt, ca. 50 km vor Port Elisabeth, sind wir nicht einmal ausgestiegen.
    Wir hatten einfach kein gutes Gefühl, weil dort so viele Menschen berauscht wirkten. Da verlassen wir uns auf unser Gefühl!
  • In Paterson, einem kleinen Dorf in der Nähe des Addo-Parks, waren wir ebenfalls in einem überwiegend von Schwarzen bewohntem Ort. Dort sind wir einkaufen gegangen in einem kleinen Laden. Sehr gemütlich dort – und freundliche Menschen.
Am Swartberg Pass
  • Wenn ihr an der Garden Route in der Natur, z.B. auf dem Bloukrans Pass unterwegs seid: Achtung, es gibt überall Paviane. Sie werden vom Picknick angelockt. Also gucken, wo man picknickt.
  • Geld am Automaten holen: ATM-Automaten gibt es an vielen Orten. Die Gebühren betragen 50-150 Rand. Also am besten nicht gleich den ersten nehmen, falls die Gebühr zu hoch erscheint.
  • Wir haben, wo immer möglich, mit unseren Kreditkarten gezahlt.

In den Unterkünften:

  • Es gibt immer wieder Skorpione, die braunen sind tödlich, die Stiche der schwarzen Skorpions sind sehr schmerzhaft. Auf jeden Fall geschlossene Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Stromausfälle: die kamen (und kommen) recht häufig vor. Falls dann die Geräte nicht regulär wieder starten, einen Reset durchführen.
  • Wasser: uns war das Leitungswasser zu stark gechlort, wir haben z.B. Kaffee und Tee mit dem Springwaterden aus 5 l Kanistern gekocht. Leider entsteht dadurch ein Menge Müll – in diesem Fall für uns leider nicht vermeidbar.
  • Vom Wassermangel in der Kapregion haben wir etwas gespürt, z.B.  dass in den öffentlichen Toiletten das Wasser an den Handwaschbecken ziemlich sparsam floss. Überall gab es zudem Schilder, die darauf hinweisen. In unseren Unterkünften gab es scheinbar genug Wasser.
  • Viele Pools, z.B. dieser große in Plettenberg Bay, werden mit aufbereitetem Meerwasser betrieben.

 

Pool – mit aufbereitetem Meerwasser – in unserer Unterkunft in Plettenberg Bay

Reisedokumente, die du nicht vergessen solltest:

  • Reisepass (mind. noch 6 Monate gültig)
  • Flugticket(s) (Check-In u. Sitzplatzreservierung rechtzeitig machen)
  • 2 – 3 Kreditkarten – Wir benutzen DKB-Kreditkarten sowie ein kostenlose Mastercard Gold von der Advanzia Bank.
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass / Blutspendeausweis
  • Auslands-Krankenversicherung (ausdrucken, wird in den Nationalparks am Tor benötigt)
  • Reservierungsbestätigungen (sinnvoll bei Stromausfall)
  • Notfall-Kontaktdaten & Nummern
  • Routenplan bei Roadtrips – es gibt immer noch Strecken, auf denen das Navi nicht funktioniert
  • Übersichtskarten für deine Roadtrips für die grobe Orientierung

Checkliste Reiseapotheke für Kapstadt und die Kapregion

Diese Reiseapotheke hatte ich dabei:

  • Pflaster u. Blasenpflaster
  • Schmerzmittel
  • Kohletabletten
  • Mückenspray
  • Tigerbalm
  • Bach-Blüten Notfalltropfen
  • Arnica Kügelchen (DHU)
  • Antibiotika
  • Halsschmerztabletten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein – je nachdem wo in Südafrika du dich aufhältst – dass du auch Malariaprophylaxe mit dabei hast. Lass dich dazu am besten von deinem Haus- oder einem Tropenarzt beraten, bevor du losfliegst. Wir waren nicht im Malariagebiet – daher haben wir das nicht gebraucht.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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9. Teil.- Nature’s Valley und Storms River Mouth – Garden Route




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt,  wollen wir heute wieder ein wenig unterwegs sein, etwas wandern und viel Natur sehen. Unser Plan: Heute gucken wir mal, wie es im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald ist. Nature´s Valley -wir haben schon ein wenig darüber gelesen- und unsere Freunde sagten: Fahrt dort unbedingt hin! Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Wir waren gespannt – und ich verrate schon hier: wir wurden nicht enttäuscht. Es war so schön hier:

Nature’s Valley – ein Naturparadies

Fluss (Groot River) und Meer (Indischer Ozean) grenzen hier direkt aneinander

Einer der schönsten Plätze an der Garden Route in Südafrika ist Nature’s Valley. Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Der Ort liegt im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald.

Nature’s Valley befindet sich 37 km östlich von Plettenberg Bay und etwa 45 km westlich von Storms River Mouth in der Nähe der malerischen R102. Die majestätischen Tsitsikammaberge grenzen diesen Küstenbereich ab. Unser Reiseführer von Dieter Losskarn, Kapstadt und die Kapregion, beschreibt die wunderschöne Strecke, die sich wie durch einen Dschungel schlängelt, super. Den Reiseführer gibt es hier bei Amazon:Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Wir waren auf jeden Fall total begeistert. Diesen Pass sind wir zuerst einmal gefahren, um hinzukommen:

Fische im Fluss

Nachdem wir dann einmal kurz im Meer waren und dann ein wenig am Fluss längsgelaufen sind, ging es für uns weiter: Das nächste Naturerlebnis an der Garden Route wartete schon auf uns:

Wir fahren weiter die N2 – zum:

Tsitsikamma und Storms River Mouth:

Hier ist es zwar anfangs etwas sehe touristisch – aber zum Glück verläuft es sich dann, und wir können erst mal ein Picknick diret am Stormsriver Mouth machen. Mit Käse und Brot und Weißwein aus der Kühltasche setzen wir uns auf die Felsplatten und gucken Meer:

Picknickplatz am „Mouth“ –   wir sind hier fast alleine – und die Felsenküste ist wunderschön




Von dort geht dann eine kleine Wanderung über Treppenstufen, Holzstege etc. los – und sie endet am anderen Flussufer.

Kanufahren wird natürlich auch angeboten – nicht so einfach hier!
Die Brücke ist easy zu gehen- und es macht Spaß!

Nachdem wir hier diese schöne kleine Wanderung gemacht haben, fahren wir noch eine etwas illegale – aber wunderschöne Strecke. Unser Reiseführer hatte uns Lust gemacht, den wirklich wunderschönen Bloukrans Pass zu fahren. Wir haben es gemacht und sind durch eine Straße gefahren, an der wir das Gefühl hatten, durch den Urwald zu fahren. Die Paviane saßen auf den Mauern am Straßenrand. Es sah aus, als ob sie „Menschen gucken“ spielten. Die Straße hier macht einige Kurven und wird immer etwas schlechter (Schotter), ist aber passierbar.  Auf jeden Fall mit unserem Kleinwagen. Als wir rauskamen, liefen am Waldrand plötzlich schwarzbunte Kühe frei herum. Kein Witz! Es war wie bei uns in Norddeutschland, nur dass wir sie auf Weiden einzäunen :-).

„Schwarzbunte“ in Südafrika

Fazit des Tages: Es gibt immer wieder Überraschungen! Die Natur ist hier fantastisch! Unbeschreiblich ! Sowohl Nature´s Valley wie auch Storms River Mouth – beides am bzw. im Tsitsikamma Park sind absolut lohnenswerte Ausflugsziele!

Seid dabei, Eure Franzi

So schön hier am Storm´s River Mouth.

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8. Teil.- Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park




 

Planung: Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute komme ich zu einem ganz besonderen Erlebnis unserer wunderschönen Reise nach Südafrika. Wir haben schon viel gesehen und erlebt in den letzten 11 Tagen hier im afrikanischen Spätsommer. Aber ein großer Safaripark mit vielen unterschiedlichen Tieren war noch nicht dabei.Also wollten wir unsere erste Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park machen.

Unterkunft:

Unsere Unterkunft für eine Nacht im Main Camp hatten wir bereits Anfang Januar gebucht. Das letzte noch freie Blockhaus! Das von uns bevorzugte Zelt war schon lange ausgebucht. Wir haben direkt über die offizielle Seite: Addo-Park offizielle Seite  .gebucht. Es gibt auch viele Unterkünfte, die fast direkt an der Grenze zum Park liegen, dann muss man allerdings morgens bis zur Öffnungszeit des Haupttors um 7:00 Uhr warten. Wir wollten aber bereits zum Sonnenaufgang Tiere sehen :-). Wobei ich mittlerweile weiß, dass es in Gästehäusern am Rand des Parks ebenfalls möglich ist. Bitte informiert euch also rechtzeitig, falls ihr einen Besuch in diesem Park plant.

Im Eingangsbereich des Addo Parks

Tiere im Addo-Park

(Quelle: Auszug aus der Addo-Park Homepage, übersetzt mit Deepl-Übersetzungsprogramm und ergänzt durch mich)

„Dieser Park bietet einige der spektakulärsten Elefantenbeobachtungen der Welt.

Die über 400 Kapbüffel werden heute aufgrund des Einflusses der Löwenwiederansiedlung häufiger am Tag gesehen. Dies ist eine der größten krankheitsfreien Herden in Südafrika.

Sechs Löwen wurden Ende 2003 in den Park gebracht und haben sich gut an ihre neue Umgebung angepasst. Löwen werden am häufigsten am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang und Nachtfahrten gesehen.

Zu den Antilopenarten, die im Hauptgebiet des Parks vorkommen, gehören Rothuhantilope, Elenantilope, Kudu und Buschbock.“ Davon gibt es eine ganze Menge, und wir haben einige Herden gesehen. Das Burchell-Zebra sowie Warzenschweine sind ebenfalls reichlich vorhanden.

„Der seltene flugunfähige Mistkäfer ist König der Straße im Addo, mit Schildern, die den Besucher darauf hinweisen, dass diese Recyclingmaschine Vorfahrt hat. Die Käfer sind nur dann zu sehen, wenn die Bedingungen nicht zu heiß und nicht zu kalt sind und spielen eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen und beim Wachstum der Dickichtvegetation.“

Mein Tipp: wenn du in den Park willst, Auslandsreise-Krankenversicherung und Buchungsbestätigung ausgedruckt dabei haben. Die Ein- und Ausfahrtskontrolle in den Parks wird schon sehr genau durchgeführt. Zum Beispiel wurde unser Kofferraum beim Verlassen des Parks doch tatsächlich durchsucht. Die Angst vor Wildereren und Elfenbeindieben ist einfach allgegenwärtig in Afrika. Aber zurück zu unserer Safari.

Dieser Elefant lief plötzlich hinter unserem Auto – Safari eben
Die Zebras haben keine Angst vor Autos und Menschen und gehen ihrer Wege, die Termitenhügel sind überall zu sehen, manche riesig groß.
Bin ich schön 🙂 Zebras haben wir viele auf unserer Selbstfahrer-Safari gesehen

 

Sie sind einfach beeindruckend, diese Tiere! Und im Addo-Park sind hunderte Elefanten

Fahrt von Plettenberg Bay zum Safaripark Addo Elephant Park nahe Port Elisabeth

Unsere Fahrt von Plettenberg Bay zum ca. 380 km entfernten Addo-Park starteten wir frühmorgens direkt nach dem Aufstehen. Wir hatten kaum Gepäck dabei, da wir nur eine Nacht im Park schlafen wollten. Wir waren etwas enttäuscht – die Blockhütten war gut, aber sie waren so eingewachsen mit Sträuchern, dass wir von dort aus weder Tiere gesehen noch gehört haben. Wegen der Mücken mussten wir die Fenster leider schließen. Das soll in anderen Parks besser sein, wurde uns gesagt. Aber von Anfang an:

Ankunft im Park – und sofort Tiere gucken:

Schildkröten sind hier ebenfalls unterwegs – sehr große Exemplare

Picknick im Safaripark

Wir kamen  am späten Vormittag an und haben ein kleines Picknick auf dem Rastplatz gegenüber von Shop und Restaurant gemacht. Sehr schöner Platz, und wir waren die einzigen Gäste dort. Man sieht direkt auf das erste Wasserloch, und wir haben gleich 2 Büffel erkennen können. Klasse! Danach sind wir dann bis gegen 18:30 Uhr – kurz vor der Schließzeit um 19:00 Uhr –  durch den kompletten Park gefahren. Einige Strecken waren asphaltiert, andere geschottert, aber alles gut mit unserem Kleinwagen möglich.

Formalitäten im Addo Elefphant Park:

Unseren Schlüssel für den Bungelow hatten wir uns zwischendurch mal an der Rezeption abgeholt. Das richtig Tolle an diesem Park ist, dass man sehr einfach selbst fahren kann. Von der Parkverwaltung gibt es einen Plan, auf dem alle befahrbaren Wege (120 km) eingezeichnet sind. Es gelten strenge Sicherheitsregeln sowie ein Tempolimit. Aber alle fahren sowieso langsam, um Tiere zu beobachten. Unser Fernglas kam mal so richtig zum Einsatz. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, direkt im Park eine Jeep-Safari zu buchen. Aber dieses „Organisierte Reisen“ ist ja nicht so unser Ding.

Wasserloch – Abenddämmerung – kurz vor dem Schließen des Tores.

2. Tag im Addo-Park – der frühe Vogel …:

Am Sonntagmorgen waren wir dann gegen 6:00 Uhr !! schon am inneren Tor. Das trennt die Unterkünfte vom eigentlichen Park. Wir wollten  die Tiere an den vielen Wasserlöchern sehen – und tatsächlich hatten wir Erfolg und sahen Elefanten, Warzenschweine, Kudus, andere Antilopen und eine Menge Vögel dort. Einen Löwen haben wir nur ganz von Weitem gesehen. Aber wir waren auf unsere Kosten gekommen – und irgendwann auch mindestens  alle erlaubten Parkwege 2x gefahren. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen, einige ganz von Nahem und sind auch heute noch total begeistert über das Erlebte.

Das Essen im Main Camp:

Unser Bungelow war, wie auch alle anderen Unterkünfte, für Selbstversorger eingerichtet. Es gibt einen kleinen Shop, der täglich öffnet und Lebensmittel zu moderaten Preisen anbietet. Das Restaurant „Cattle Baron“ direkt neben dem Shop ist gut, auch wenn die Beleuchtung beim Abendessen draußen auf der Terasse ziemlich dunkel war. Auf die 3. Nachfrage kamen dann die Kerzen :-). This is Africa, sagt mein Mann dann immer :-). Auf jeden Fall haben wir sowohl Abends wie auch am nächsten Morgen beim Frühstück lecker im Restaurant gegessen. Preis-Leistung waren ebenfalls super. Und die Freundlichkeit des Personals im gesamten Park hat uns wieder sehr beeindruckt.

Unser Fazit zur Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park:

Am Abend des 2. Tags waren wir ziemlich groggy vom frühen Aufstehen und der Fahrt. Aber auch total begeistert vom Park. Unsere erste Safari war wunderbar – und bleibt sicher nicht unsere letzte!

Dieser Ausflug hat sich gelohnt! Und: Südafrika hat viele wunderbare Parks. Neben den staatlichen Parks gibt es auch eine große Anzahl privat betriebener Parks. Egal, wo man in Südafrika gerade ist, eine Safari sollte man unbedingt machen, egal ob als Selbstfahrer oder aber geführt.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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