4. Teil. Südafrika- Roadtrip – Route 62, Südafrikas „Route 66“



Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan für heute:

Roadtrip über die schöne Route 62 ( N62) von Tulbagh nach Oudtshoorn. Quer durch die Halbwünste Kleine Karoo!

Garten bei unserer Unterkunft in Tulbagh

Heute morgen in Tulbagh ist frühes Aufstehen angesagt, wir wollen nach unserem gestrigen Schlemmer-Tag  über die Route 62 nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika, fahren.

Route 62 – viel Gegend hier:-)

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, ist aber nicht so bekannt wie z.B. die Garden Route. Als es die N 2 (Garden Route) noch nicht gab, war die Route 62  die Verbindung zwischen den beiden Grossstädten Kapstadt im Westen und Port Elisabeth im Osten der Kapregion. Diese Strecke verläuft grob gesagt immer parallel zur Garden Route etwa 100 km landeinwärts durch die der Halbwüstenvegetation der Kleinen Karoo. Man kommt durch kleine Orte wie Barrydale, Ladismith und Calitzdorp und erreicht nach ca. 380 km Oudtshoorn, die Stadt der Strauße.

Diese tolle Strecke, die R 62 (also Südafrikas Route 66 :-))  verläuft vorbei an schroffen, sehr beeindruckenden Felsmassiven. Im Winter liegt hier Schnee. Immer wieder geht es über steile Pässe, und die Ausblicke in die weite Landschaft sind spektakulär. So macht Autofahren richtig Spaß! Es ist nicht stressig, alle fahren vernünftig – liegt sicher am wenigen Verkehr hier. Wir genießen es, auf dieser tollen Strecke zu fahren!

Route 62 – Südafrikas „Route 66“ – es geht unendlich weiter hier!
Auch Oldtimer sieht man auf der Route 62

Im Landesinneren, hier am Rand der Halbwüste Kleine Karoo, ist es noch etwas heißer als an der Küste . Für unsere Fahrt an diesem Tag haben wir uns den bislang heißesten Tag unserer Reise mit ca. 35 Grad ausgesucht. :-).  Zum Glück hat unser kleiner weißer Mietwagen eine gute Klimaanlage. Gebucht hatten wir ihn wie immer über Check 24. Hier der Link:

Mietwagen-Check*

Weiter geht es bei strahlender Sonne

1. Hightlight nach dem Roadtrip:

Unsere nächste Unterkunft: Endlich in Oudtshoorn angekommen, gab es in unserer Unterkunft eine schöne Überraschung:  Ein Upgrade vom gebuchten Doppelzimmer in ein kleines Appartment fast direkt am Pool! Hurra! Das war die Belohnung nach diesem wirklich langen Trip heute.

Unsere über Booking.com gebuchte Unterkunft, die Lodge „De Oude Meul“, war nicht komplett ausgebucht. Und der freundliche Mitarbeiter der Rezeption freute sich mit uns. Wir haben bislang auf unserem Trip nur freundliche Menschen getroffen.

Die kinderfreundliche Lodge „De Oude Meul“ liegt ca. 10 km außerhalb von Oudtshoorn. Auf dem großen Areal gibt es neben vielen kleinen Gäste-Häusern einen großen Garten mit Pool, einem „Streichelzoo“ und auch ein Restaurant. Mehr dazu findet ihr hier: De Oude Meul Lodge 

2. Highlight des Tages:

Im Restaurant haben wir natürlich Straußenfleisch probiert – absolut zart und lecker. Und der Wein dazu ebenfalls hervorragend und aus  der Gegend, die wir heute durchquert haben „Klein Karoo“.

Ein nettes Gespräch mit unseren sympatischen dänischen Tischnachbarn rundete den Restaurantbesuch ab. Die beiden waren seit 3 Jahren in Rente und bereits einige Male in Afrika gewesen. Sie konnten uns noch mit einigen Tipps für unsere weitere Tour versorgen.  Es ist immer wieder schön, auf Reisen so interessante Menschen zu treffen.

Leckerer Rotwein in Oudtshoorn

Unser 3. Higlight des Tages:

Nach dem Abendessen gab es  für uns zwei dann noch ein weiteres Highlight: Wir haben uns auf den Rasen vor unser kleines Appartment gelegt – es war sternenklar.

Hier in der südlichen Hemisphäre ist so ein Sternenhimmel ein ganz besonderes Schauspiel! Romantik pur! Diese Region hat weites Land, hohe Berge und wolkenfreie Areale: So viele und klar erkennbare Sterne haben wir beide noch nie gesehen. Und eine Sternschnuppe war auch dabei! Natürlich haben wir uns etwas gewünscht :-).

Über weitere Wine Tastings lest ihr in meinem 7. Beitrag mehr. Hier schon mal der Link:  5 Wine Tastings in der Kapregion

Was wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Plettenberg Bay und beim Überqueren von absolut spektakulären Pässen erlebt haben, lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dann, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt!
Eure Franzi

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3. Teil. Kapstadt – Tulbagh – Weinprobe und mehr








Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute geht unser Roadtrip los:

Lions Head

Nach 2 Tagen Kapstadt mit sehr vielen neuen Eindrücken – startet der 1. Teil unseres Roadtrips , der uns von Kapstadt nach Tulbagh, dann weiter nach Oudtshoorn und von dort nach Plettenberg Bay führen soll. In Plettenberg Bay (kurz Plett genannt) wollen wir  2 Wochen bleiben. Gemeinsam mit unseren Freunden einiges unternehmen. Relaxen, wandern, schwimmen und natürlich etwas Wein trinken, schön kochen und lecker essen gehen. Und zwischendurch für 2 Tage wilde Tiere, besonders Elefanten, im Addo Nationalpark gucken. Am Ende unserer dritten Urlaubswoche  startet  dann der letzte Teil unseres Roadtrips: über Swellendam und Franschhoek wollen wir uns wieder Kapstadt nähern. Am Montag 25.02.2019 am späten Nachmittag startet unser Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben – seid gespannt und bleibt dabei!

Zum Weinanbau in Südafrika wurde schon viel geschrieben, z.B. hier bei Wikipedia: Weinbau Südafrika*

Neben den klassischen Weinorten Stellenbosch, Paarl und Franschhoek wird auch in Tulbagh leckerer Wein angebaut. Unsere Freunde hatten uns im letzten Jahr sehr mit  südafrikaninschen Weinen des Weinguts Rijks aus Tulbagh verwöhnt.

Für einen kleinen Eindruck hier die Homepage: Weingut Rijk´s

Jetzt wollten wir mal sehen, wo der leckere Wein herkommt.  Der kleine Weinort Tulbagh nördlich von Kapstadt hat eine lange Geschichte. Wir haben hier bei heißen Temperaturen von knapp 30 Grad einen wunderschönen Tag verbracht. Ein ziemlicher Kontrast hier im Hinterland zum Trubel in Kapstadt.

Unsere Unterkunft in Tulbagh – schöne Aussicht auf die angrenzenden Berge

Die Häuser in Tulbagh´s Church Street sind nach einem Erdbeben im Jahr 1969 wieder im Kap-holländischen Stil aufgebaut worden, man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wir hatten hier mit ca. 35 Euro inkl. Frühstück die günstigste Unterkunft der ganzen Reise gebucht. Tipp: Unsere Buchungen haben wir alle von Deutschland aus anhand unserer geplanten Route gemacht.

Die Einrichtung vermittelte das Flair des letzten Jahrhunderts. Gute Betten, alles war sauber. Wir haben dort gut und ruhig geschlafen.  Morgens wurden wir dann mit einem kleinen, leckeren Frühstück verwöhnt. Preis-Leistung passte hier auf jeden Fall! Und nachdem wir dem Mitarbeiter dort klar gemacht hatten, dass er nicht nochmals kassieren muss, war alles klar. Wir hatten hier bereits im Vorfeld gezahlt.

Wikipedia: Tulbagh

Unsere 2. Weinprobe diese Urlaubs führte uns, wie geplant, zum Weingut Rijk´s. Vom Hotel/ Restaurant aus, wo wir geparkt haben, konnten wir direkt durch die Reben zum Probierraum gehen.

Tulbagh Weingut Rijk´s – Weinanbau

Wir waren dort so früh am Vormittag fast die einzigen Gäste – und die sachkundige Mitarbeiterin hat uns ihre Weine sehr gut erklärt. Wir haben dann Einiges an leckeren und bezahlbaren Weinen gekauft.





Dadurch war die Weinprobe hier sogar kostenlos. Üblicherweise kosten die Weinproben sonst einen kleinen Beitrag. Schon mal ein super Auftakt in Tulbagh! Dann wieder zurück zur Unterkunft gefahren, Wein aus dem heißen Auto ins kühle Zimmer umgeladen – jetzt war erst einmal ein kleines Mittagessen nötig. Unser toller Reiseführer von einem Kenner der Region, der ebenfalls gerne geniesst, war hier wieder sehr hilfreich. Hier noch mal der Link: Reiseführer Kapstadt und Kap-Provinz* .

Unser Lokal fürs Mittagessen“Thinks I love“, lag nur 500 m von der Unterkunft entfernt  in der gleichen Straße.

Hier auf der schattigen Terrasse war es trotz Hitze gut auszuhalten. Der Wind wehte leicht – herrlich.

Ich habe dort den bislang köstlichesten Burger meines Lebens gegessen. Toll gewürzt, schöner Salat dazu – und wir haben gemütlich draußen gesessen und den Blick auf die angrenzenden Berge genossen.

Danach noch ein kleiner Spaziergang durch Tulbagh, dieses kleine Städtchen hat einen altmodischen Charme und die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu gehen als in Kapstadt.

Am Abend haben wir dann eine weitere Empfehlung aus dem Reiseführer probiert:  das Tulbagh Hotel direkt an der Hauptstraße hat eine schöne Außenterasse mit einem riesigen Olivenbaum mittendrin: Olive´s Tree Restaurant in Tulbagh.

Ebenfalls eine sehr gute Empfehlung für Tapas, Wein und mehr. Danach konnten wir dann  direkt zu unserer Unterkunft laufen. Diese kleine Stadt erschien uns sicher – und war es auch. Ein super Tag in Tulbagh ging zu Ende, und am nächsten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen.

Olivenbaum mal anders – blau beleuchtet

Die nächste und längste Etappe des gesamten Urlaubs stand bevor, wir wollten die N 62 nach Outdshoorn fahre. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag – ich freue mich, wenn ihr weiter dabei bleibt!

Bis dann,

Eure Franzi

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2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

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