Das weltbeste Schwarzbrot – Selber backen!

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier gelandet seid! Neben dem Reisen ist das Backen eines meiner Hobbys. Ich backe seit Mitte der 1980er-Jahre mein Brot selbst. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich mich intensiv mit gesunder Ernährung beschäftigt und damals einige Koch- und Backkurse zu Vollwerternährung gemacht. Aus einem dieser Kurse habe ich das Rezept für dieses leckere Schwarzbrot, das ich seit vielen Jahren immer wieder backe. Ich nenne es „das weltbeste Schwarzbrot“. Auch auf unseren Reisen nehmen wir es sehr gerne mit. So sieht es fertig aus:

Mein Lieblingsschwarzbrot – saftig und lecker

Zutaten:

  • 600 g Roggenschrot (mittelfein gemahlen)
  • Ca.  300g  Wasser, handwarm (ca. 30°C warm)
  • 6 gehäufte EL Sauerteig
  • Daraus den Ansatz am Abend vorher machen
  • 200 g Fünfkorngetreide oder 100 g Hafer und 100 g Dinkel, ganze Körner
  • Ca. 200g kochendes Wasser zum Einweichen der ganzen Getreidekörner
  • Diese beiden Zutaten ebenfalls am Abend vorher miteinander vermischen
  • 600 g Roggenschrot (grob gemahlen)
  • 200 g Weizen oder Dinkel (fein gemahlen)
  • Ca. 500g  Wasser, handwarm (ca. 35°C )
  • 3 TL Brotgewürz bio  (Fenchel, Anis , Koriander und Kümmel) fein gemahlen. Ich mahle die Gewürze  zusammen mit dem Weizen oder Dinkel. Du kannst aber natürlich auch fertig gemahlenes Brotgewürz verwenden, das ist dann nicht ganz so intensiv
  • 150 g Zuckerrübensirup, dunkel – z.B. Grafschafter Goldsaft (keine bezahlte Werbung) Nimmt man weniger, wird das Brot säuerlicher. Ich finde diese Menge optimal
  • 150 g Sonnenblumenkerne bio (davon 2 El für die Form und 1 EL zum Bestreuen)
  • 100 g Leinsaat bio
  • 3-4 gestrichene TL Salz (ich nehme Himalaya-Salz)
  • Fett für die Form
  • 1 Kastenform, 35 cm lang , ich verwende diese: *Brotbackform – siehe Foto unten.
  • Eine Anleitung, wie du selbst Sauerteig herstellen kannst, findest du im Netz. Hier einmal ein Beispiel: (keine bezahlte Werbung): Sauerteig selbst herstellen Ich habe das einmal gemacht, es dauert einige Tage. Aber danach hat man für immer Sauerteig. Er hält sich im Kühlschrank bis zum nächsten Backen mind. 2 Wochen lang. Sicherheitshalber habe ich immer eine Portion im Gefrierfach. Falls ich den verwende, taue ich ihn am Tag vor dem Backen wieder auf.  Oder aber beim guten Bäcker nachfragen, evl. kann man dort auch etwas Sauerteig erhalten, das ist dann einfacher. Wenn man ihn einmal hat und gut „pflegt“ hält er wirklich jahrelang. Der aus dem Supermarkt, ob frisch oder getrocknet, gibt leider nur den säuerlichen Geschmack und etwas Triebkraft, ist aber eben kein „echter“ Sauerteig. Da muss dann auf jeden Fall noch Hefe zugefügt werden.

Hier bekommst du die Zutaten:

Das Getreide und Leinsaat und Sonnenblumenkerne gibt es in jedem Bio-Laden. Ich verwende am liebsten nur Bioprodukte für das Brot. Viele Bio-Läden haben Getreidemühlen für ihre Kunden, da kann man selbst mahlen oder mahlen lassen. Oder du hast das Glück, nahe einer Mühle zu wohnen und dort direkt mahlen zu lassen. Das gibt es bei uns in Norddeutschland auch manchmal. Ich selbst besitze seit vielen Jahren eine Getreidemühle und eine Küchenmaschine, diese Investition hat sich für mich schon lange gelohnt. Ich habe jederzeit frisch gemahlenes Mehl und bin unabhängig von Ladenöffnungszeiten. Aber natürlich ist so eine Mühle nicht erforderlich, man kommt auch so an das gemahlene Getreide – auch im gut sortierten Einzelhandel.

Falls dir das auf Dauer zu umständlich ist und du auch gerne Mehl mahlen möchtest, wann immer dir danach ist: Ich empfehle diese tolle Getreidemühle von Komo:

*Getreidemühle

Herstellung eines  Schwarzbrots mit Sauerteig:

Man braucht gar nicht so viel Zeit, um es herzustellen, sondern nur etwas Planung.
Als Form benutze ich seit vielen Jahren eine einfache Kastenform, die es für unter 10 Euro zu kaufen gibt:
Diese hier habe ich mir nachgekauft, um eine zweite Form zu haben, da ich ab und zu auch gleich 2 Brote auf einmal backe. Falls ich das vorhabe, mahle ich mir 6-7 EL Roggen mittelfein und rühre den Roggen mit der gleichen Menge Wasser und 6 El Sauerteig an.  Dann in der warmen Küche ca. 12 Stunden stehen lassen. Diese Diesen neuen Sauerteig wieder für mind. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Jetzt ist der Ansatz verdoppelt, und du kannst 2 große Brote auf einmal backen.

Mein Schwarzbrot ist bei uns im Familien- und Freundeskreis als Geschenk sehr willkommmen, und darum backe ich manchmal gleich 2 große Brote und lasse sie 10 Min. länger im Backofen.

Brotbackform

Zubereitung:

Tag 1: Abends den Vorteig ansetzen und ihn ca. 12 Stunden in der nicht zu kalten Küche stehen lassen.

Am Abend vor dem Backen: Vorteig ansetzen (= Vermehrung des Sauerteigs):

  • 600 g Roggenschrot, mittelfein gemahlen (Vorteig)
  • 6  gehäufte EL frischer Sauerteig (siehe Glas)
  • ca. 300 g gut lauwarmes Wasser

Diese 3 Zutaten miteinander verrühren und für ca. 12 Stunden stehen lassen. Der Raum (z.B. Küche) sollte mind. 20 °C warm sein. Zugluft vermeiden! Sauerteig benötigt etwas Wärme und Zeit, dann ist das Backen damit sehr einfach. Aus diesem Vorteig hast du am nächsten Morgen also den Sauerteig für das nächste Backen hergestellt. Er wird im Kühlschrank noch weiter etwas wachsen, also bitte das Glas zum Aufbewahren nicht zu klein wählen.


Der Vorteig

Körner einweichen:

200 g Wasser kochen und damit die 200 g Körner übergiessen, das Ganze über Nacht einweichen lassen. Das überschüssige Wasser am nächsten Morgen mit in den Teig geben.

Am nächsten Morgen: Brot anrühren

Als erstes ganz wichtig: Den Sauerteig für das nächste Backen abnehmen. 6 gehäufte EL in ein Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Der Sauerteig

Danach alle anderen Zutaten (grober Roggenschrot, Dinkel- oder Weizenmehl, Brotgewürz, Sirup, Salz, Sonneblumenkerne, Leinsaat und Wasser) bis auf die 3 EL Sonnenblumenkerne für das Ausstreuen der Form und das Bestreuen des Brots in die Schüssel tun und alles gut verrühren. Ich nehme dazu meine  Bosch-Küchenmaschine

Der Teig ist richtig, wenn er ohne Probleme vom Löffel ruscht. Sollte er zu fest sein, noch einen Schuss warmes Wasser zugeben. Ist er mal zu flüssig, gebe ich noch 2-3 EL Haferflocken dazu, das bindet. Wenn alles sehr gut vermischt ist, kommt der Teig in die gefettete, mit 2 EL Sonnenblumenkernen ausgestreute Backform. Von oben leicht einschneiden und mit dem Rest (1 EL) Sonnenblumenkerne bestreuen. Erst ein Stück Backpapier und dann darüber ein Geschirrhandhandtuch darüberlegen und die Form damit abdecken. Alles jetzt noch einmal 3 Stunden in der Küche gehen lassen. In dieser Zeit geht der Teig noch mal bis zum Rand der Form auf. Papier und Handtuch abnehmen.

Der fertige Teig – eingefüllt in die Backform
Oben leicht einschneiden, damit das Brot nicht reißt
Mit 2 EL Sonnenblumenkernen bestreuen und diese leicht andrücken

Backen:

  • Backofen 10 Min. auf 200 °C vorheizen – Ober-und Unterhitze einstellen
  • 30 Min. bei 200 °C backen Ober-und Unterhitze
  • 60 Min. bei 175 °C backen Ober-und Unterhitze
  • Aus der Form lösen, auf ein Gitterrost stürzen und dort offen 12 Stunden auskühlen lassen

Das Ergebnis: ein super leckeres Brot, das lange frisch bleibt

Schwarzbrot – bio, vegan und soo lecker!

Fazit:

Brot backen ist mit der richtigen Anleitung einfach – probiere es aus! Und es spart eine Menge Geld, du weißt, was drin ist und das Wichtigste: Es ist einfach lecker!! Und mir macht es auch nach vielen Jahren immer noch Spaß, mein/unser eigenes Brot zu backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Lecker- jetzt noch ein wenig Butter und Käse, und fertig ist das Abendessen oder Frühstück, je nach Geschmack. Und zum Mitnehmen zur Arbeit das perfekte Brot!

Guten Appetit, Deine Franzi

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!




Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr Interesse an Urlaub in der Nachsaison habt.

Wir waren in den letzten Jahren bereits häufiger in der Nachsaison auf Kreta. Der Monat Oktober hat es uns hier besonders angetan.

Unsere Gründe für Urlaub auf Kreta im Oktober:

1. Das tolle Wetter im Oktober

Auf Kreta ist im Oktober/ November statt Herbst eher so etwas wie „Altweibersommer“. Natürlich sind die Tage genau wie bei uns dann bereits kürzer, d.h. es wird früher dunkel als im Sommer. In dieser Zeit stehen wir früh auf und gehen früher als im Sommer schlafen. So nutzen wir die schönen Tage.

Hier die Durschschnittswerte für Agia Galini/ Quelle: Agia Galini – Klimatabelle

KLIMATABELLE AGIA GALINI

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
ø. Temperatur (°C) 12.6 12.6 13.7 16.9 20 24.7 26 26.4 23.7 20.8 17.2 14.2
Min. Temperatur (°C) 9.7 9.7 10.6 13.4 16.4 21.2 22.9 23.5 20.7 17.6 14.3 11.6
Max. Temperatur (°C) 15.5 15.6 16.9 20.5 23.7 28.2 29.2 29.4 26.8 24 20.2 16.9
Niederschlag (mm) 164 123 100 38 17 7 2 1 18 93 87 139

Die Differenz der Niederschläge zwischen dem niederschlagsärmsten Monat August und dem niederschlagsreichsten Monat Januar beträgt 163 mm. Um im Durchschnitt 13.8 °C ist der August (wärmste Monat im Jahr) wärmer als der Januar (kälteste Monate im Jahr).

2. Es ist Platz da. Auch an den touristischen Orten!

Die schönen Plätze sind uns in der Hauptsaison zu voll. Es macht viel mehr Spaß, z.B. Knossos in der Nachsaison zu besuchen! Man kann einfach in Ruhe dort sein und die besondere Stimmung dort geniessen.

Oder Kretas tollen Strände im Oktober bei guten Wasser- und Lufttemperaturen zu besuchen und dort dann zu schwimmen, z.B. hier: Balos, Elefonisi und Fallassarna

3. Städtetouren

Chania und Rethymnon sind wunderschöne Städte. Außerhalb der Saison sind z.b. die großen Märkte und die tolle Markthalle von Chania trotzdem da und nicht so überlaufen wie in der Hauptsaison.

4. Wandern

Kreta ist eine Insel mit sehr vielen Schluchen und tollen Wanderwegen. Uns ist es im Juni, Juli oder August viel zu heiß zu wandern. Aber der Oktober ist dafür sehr klasse! Auch die Samaria-Schlucht ist dann lange nicht so voll – und einen Ausflug wert. Mehr darüber hier: Samaria-Schlucht

5. Essen gehen auf Kreta

Es gibt so viele tolle Lokale auf Kreta, und wir geniessen natürlich auch in der Nachsaison die kulinarische Vielfalt und Kretas gesunde Küche. Mehr darüber habe ich auch hier geschrieben: Essen gehen auf Kreta

Und auch im Oktober laufen wir den ganzen Tag mit kurzer Kleidung rum und tanken noch mal ein bißchen Sonne. Das macht den langen Winter in Deutschland dann etwas erträglicher!


*mein Lieblingskleidungsstück im Urlaub

Mehr darüber, wie wir in der Nachsaison nach Kreta kommen, erfahrt ihr in meinem Artikel zum Buchen einer individuellen Kreta-Reise: Flüge und Hotels – Meine Tipps zum Buchen auf Kreta

Viel Freude bei Eurem nächsten oder auch ersten Besuch auf dieser tollen Insel!

Bis dann, Eure Franzi

*Werbung:Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!





3 Wochen Roadtrip Kreta – Agia Galini-Kalamaki-Matala- letzter Teil




Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seit!

Heute fahren wir das letzte Stück auf unserem Roadtrip durch Kreta. Wir waren 11 Tage in Agia Galini, aber jetzt zieht es uns weiter. Wir haben noch 3 Tage Zeit, bis unser Flug zurück nach Hause geht. Unser Plan ist, uns für je eine Nacht in Kalamaki und Matala einzumieten. Wir kennen beide Orte ein wenig von vorherigen Besuchen. Jetzt möchten wir dort auch mal übernachten. Und am liebsten die Unterkunft vorher besichtigen – mein Mann misst 2,00 m – da sind Betten mit einem festen Fußende schon mal nicht möglich.

Unser nächstes Ziel: Kalamaki

Das kleine Stranddorf  liegt in der gleichen Bucht wie Agia Galini. Aber hier in Kalamaki sind die Sonnenuntergänge schöner und es gibt einen sehr langen Sandstrand.

Übernachten in Kalamaki:

Unterkünfte gibt es hier genug, und wir hatten uns wieder etwas bei Booking.com rausgesucht und es dann erst einmal direkt angesehen. Eine recht einfache Unterkunft fast direkt am Strand – für eine Nacht und 35 Euro für 2 Personen wirklich ok. Den Tag in Kalamiki haben wir im und am Wasser verbracht, das Meer war heute ruhig, und wir konnten wunderbar schwimmen. Hier ist es schön – aber unser Herz ist auch beim 2. Besuch in Kalamaki irgendwie nicht für diesen Ort entflammt.

Essen gehen rund um Kalamaki:

Abends sind wir sehr gerne wieder zu Sofia nach Sivas gefahren und haben dort wieder lecker gegessen. Sivas, das kleine Bergdorf, mit sehr guten Tavernen,  ist von Kalamiki aus ja fast um die Ecke.

Gefüllte Zuchini-Blüten – so lecker
Dorade in Sivas in der Taverne Sofia & Sactouris

*Mietwagen buchen wir über Check24

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir zurück in Kalamaki, dort gab es beim „Italiana“ als Nachtisch noch eine riesige Portion Eis für uns. Dieses Lokal direkt am Strand mit Live-Musik gefällt uns sehr gut. Ernst, mein Mann, hatte bei der Bestellung gesagt, das es für 2 Personen reichen sollte. Das wurde vielleicht nicht so ganz genau verstanden 🙂 hier das leckere Ergebnis: Eis, Früchte und Sahne – ich habe irgendwann aufgegeben, Ernst hat es bis zum letzten Bissen genossen :-).

Eis für 2 – es hätte auch für 4 Leute gereicht 🙂 sehr lecker!
Sunset in Kalamaki – wunderschön anzusehen

Unser Abschiedstag: Wir sind endlich mal in Matala:

Nach diesem Schwimm- und Schlemmertag in Kalamaki wollten wir unseren letzten Tag und besonders auch den Abend in Matala verbringen. Tagsüber waren wir schon mal dagewesen. Diesmal wollten wir übernachten. Unser Hotel (wieder mit Vorab-Check bei booking.com) haben wir schnell gefunden und direkt reserviert. Und schon ging es wieder los: Wir hatten uns vorgenommen, die Wanderung zum Red Beach zu machen. Hier ist sogar (in Griechenland selten) Nacktbaden erlaubt. Wir haben den „Easy Way“ -Wanderweg genommen – und ich muss sagen, so einfach war es nicht.


*mein Lieblingskleidungsstück im Urlaub

Der Weg zum Red Beach in Matala:

„Easy Way“ zum „Red Beach“ von Matala – hier ist ein leichter Teil des Weges zu sehen
Matala von oben
Hier geht es zum schönen Strand, er ist nur ca. 300 m lang und richtig ruhig
Feinsandiger Strand, Schirme zum Ausleihen und eine kleine Strandtaverne – das ist der Red Beach bei Matala

Nach der anstrengenden Wanderung – heute mal wieder gute 30 Grad –  sind wir direkt Schwimmen gegangen. Man kann ganz gemütlich hineingehen. Diese schöne Bucht ist schon besonders. Für uns neben Balos Beach – siehe auch hier: Balos, Elefonisi und Fallassarna – Meine Lieblingsstrände in Kretas Westen – Teil 1- Welcome to Paradise einer der schönsten Strände auf Kreta. Irgendwann sind wir dann doch wieder zurückgewandert – es war ebenso wenig easy 🙂 wie der Hinweg – aber wir haben es natürlich geschafft. Und sind die direkt in die Hakuna-Bar für ein spätes Mittagessen gegangen.

In unserer Lieblingsbar in Matala
Fischerboot direkt an der Hakuna Matata Bar

„Nachtleben“ in Matala

Die Pause in der Hakuna Bar war notwendig. Danach ging es dann zurück in unser Hotel – erstmal einchecken, duschen und chillen. Gegen 18:0o Uhr sind wir dann mal wieder ein wenig Auto gefahren – Mike`s Taverne in Pitsidia ist ebenfalls eine tolle Adresse für ein leckeres Abendessen. Heute gab es das bei uns:

Mikes Taverne: Artischocke – lecker gefüllt mit Gemüse

Von Pitsidia aus fuhren wir direkt zum Parkplatz vom „Mystical View“ – Sonnenuntergang gucken. Heute waren die Wolken sensationell, seht selbst:

Fast ein Fisch – oder doch ein Alien?
In seiner ganzen Pracht 🙂



Ein toller Platz für den Sonnenuntergang in Matala – nur leider gab es hier keinen Raki 🙂
Blick auf die Hakuna-Bar
Raki mit Schirmchen 🙂

Von unserer ersten Bar – ebenfalls direkt am Meer, ging es weiter zur Hakuna Bar.Wir hatten in beiden Lokalen an diesem Abend viel Spaß – aber die Hakuna-Bar ist unser Favorit: tolle Gastgeber, gute Stimmung, super Musik und für uns am Abend der schönste Platz von Matala.

Fazit unseres Ausflugs nach Matala

Matala ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir wären gerne noch länger hier geblieben – ich war jetzt fast 4 Wochen am Stück auf Kreta – und langweilig war mir an keinem Tag. Und Matala ist nicht zu erklären – dort muss man einfach hin und mal ein wenig bleiben. Wir kommen wieder – nach Matala, Agia Galini und all die Orte, die uns in diesem Urlaub besonders gut gefallen haben. Und es gibt für uns auf Kreta noch immer neue Orte, Strände und Schluchten zu erkunden. Hier endet die Roadtrip-Kreta-Reihe 2019 – ich freue mich auf Euer Feedback! Toll,  wenn ihr hier immer mal wieder reinseht. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer!

Bis dann, Eure Franzi

P.S. Mein Mann Ernst macht die meisten unserer Fotos für diesen Blog. Danke!

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!




3 Wochen Roadtrip Kreta – Teil 3 – Paleochora – Agia Galini




Hallo Ihr Lieben,

heute geht es weiter mit unserem Roadtrip. Vom äußersten Südwesten von Kreta, dem kleinen Städtchen Paleochora, nehmen wir heute Abschied. Unser nächstes Ziel heißt Agios Georgios – dort wollen wir einen Badestop machen und in unsere Lieblingstaverne einkehren. Unsere Koffer waren wieder schnell gepackt – wir haben in diesem Urlaub gemerkt, wie praktisch es ist, mit kleinem Gepäck zu reisen. Hier noch einmal meine Packliste: Welcome to Paradise – Packliste Kreta für 4 Wochen im Mai/Juni

Es geht wieder los – von Paleochora erstmal wieder gen Norden.

Heute hatten wir knapp 200 km Strecke vor uns – und  die Vorfreude auf den mittleren Süden.  *Unseren kleinen Mietwagen haben wir bei Check24 gebucht, hier der Link:.

Agia Galini und der mittlere Süden von Kreta sind schon fast unsere 2. Heimat. 🙂  Vorbei an Kolimbari, Chania und Rethmymno fuhren wir ohne Pause erst mal zum Schwimmen nach Agios Georgios. Es wurde langsam heißer, und als wir da waren, ging es sofort ins Meer. Hier gibt es zwar viele große Kieselsteine, wenn man ins Wasser geht, aber dadurch sieht das Wasser so sauber und türkisblau aus. Und mit Badeschuhen kann man problemlos reingehen. Anschließend haben wir noch eine Kleinigkeit in der Taverne gegessen. Wie immer war es lecker, die Stimmung in der Taverne ist schon besonders – einfach sehr entspannend hier.

Wir sehen so gerne aufs Meer
In unserer Lieblingstaverne – Agios Georgios im Süden von Kreta

Unser Ziel für die nächsten 10 Tage: Agia Galini

Wir waren schon oft hier, und auch diesmal wurden wir herzlich von der Familie und dem Team vom „Stochos“ begrüßt.

Nach einem leckeren frischgepressten Orangensaft konnten wir unser Appartment auch schon beziehen. Danach sind wir gleich nochmal wieder schwimmen gegangen, heute war der erste Tag in diesem Urlaub (5.6.19), an dem die 30 -Grad-Marke spielend erreicht wurde. Und auch die Wassertemperatur stieg so langsam an, das Meer war herrlich warm.

Der kleine Hafen von Agia Galini




Fazit des Tages:

Wir sind froh, jetzt zum ruhigeren Teil dieses Urlaubs zu kommen und mal einige Tage am Stück an einem Ort zu bleiben. Von Agia Galini gibt es eine Menge zu erkunden.

Was man hier alles machen kann, findet ihr in einem früheren Beitrag: Welcome to Paradise – 9 Tage rund um Agia Galini, Teil 6

In meinem letzten Teil und 4. Teil und unseres Roadtrips im Westen und mittleren Süden von Kreta berichte ich über unsere Zeit in Kalamaki und Matala. Bleib dabei!

Bis dann, Eure Franzi

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Danke für deine Unterstützung!




3 Wochen Roadtrip Kreta – Teil 2 – Falassarna – Paleochora





Hallo Ihr Lieben,

heute geht es weiter mit unserem Roadtrip in den Westen von Kreta. Nachdem wir 3 Tage lang von Falassarna im äußersten Nordwesten von Kreta aus unterwegs waren, fahren wir heute in den Südwesten.  Wir haben uns von unseren netten Gastgebern in Falassarna verabschiedet und uns dann über Kissamos auf den Weg nach Paleochora gemacht.

Unser nächstes Ziel: Paleochora

Wir waren noch nie in Paleochora, aber auf der Homepage von „Radio Kreta“ hatte ich schon soviel darüber gelesen, dass ich neugierig war. Hier einmal der Link (keine bezahlte Werbung) für Euch: Lage und Infos zu Paleochora

Die Strecke von Kissamos in Richtung Paleochora war durch das Wetter in den vergangenen Monaten mit viel Schnee und Regen und einigen starken Stürmen im Frühjahr teilweise beschädigt. Jetzt Anfang Juni, an einem Sonntag, waren die Bauarbeiter noch sehr beschäftigt mit der Wiederherstellung, aber wir konnten langsam daran vorbeifahren. *Unseren kleinen Mietwagen haben wir bei Check24 gebucht, hier der Link:

Auch so kommt man in den Süden – der Verkehr floss.
Schöne Ausblicke auf dem Weg nach Paleochora

Die Strecke fuhr sich meistens sehr gut, und wir erreichten Paleochora bereits gegen Mittag. Eine Unterkunft hatten wir uns bei Booking.com rausgesucht, aber noch nicht gebucht. Es waren ausreichend Unterkünfte frei, und da mein Mann 2,00 m groß ist, gucken wir möglichst vor Ort, ob das Bett auch lang genug für ihn ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nicht alles, was in den Beschreibungen steht, der Wirklichkeit stand hält :-).

Tipps fürs Übernachten in Paleochora

In diesem kleinen Städtchen gibt es ein sehr  großes Angebot an Unterkünften.  Die Individual- und Pauschaltouristen halten sich hier die Waage. Wir waren hier:

Petrakis Seaview – Unterkunft mit 2 m langen Betten . Die Zimmer waren sauber, die Betreiber sehr nett, und wir haben uns hier wohl gefühlt.  Das Preis-/Leistungsverhältnis war gut. Wir waren im Osten mit Blick auf die Strandpromenade untergebracht. Auf dieser Seite der Halbinsel waren wir vor den starken Westwinden in diesen Tagen geschützt. Unser Balkon mit direktem Meerblick war klein, hatte aber eine Markise. Die Sonne hat hier im Juni schon viel Kraft, da ist eine Markise für uns „Nordlichter“ eine schöne Sache :-).

Frühstücken über dem Meer – wunderbar hier in Paleochora

Die Strände rund um Paleochora

Paleochora liegt auf einer Halbinsel – es gibt also genug tolle Strände rund um dieses kleine Städtchen, die zum Schwimmen und Faulenzen einladen. Darüber habe ich in meiner Reihe „Lieblingsstrände auf Kreta“ bereits berichtet. Hier kommst du zu diesem Bericht: Strände rund um Paleochora

Tipps für Essen gehen in Paleochora

Paleochora hat ebenfalls sehr viele gute Tavernen, an unserem ersten Abend dort waren wir in einer Strandtaverne „Methexis Taverna“. Leckere, günstige Küche, tolle Lage und nette Betreiber. Eine Familientaverne, in der nach traditionellen Rezepten gekocht wird. Mal wieder ein guter Tipp aus unserem Lieblingsreiseführer.

Kreta-Reiseführer

Noch begeisterter waren wir an 2 Abenden von dieser kleinen Taverne „NTAKOS“ in der „Fußgängerzone“ in der Nähe unserer Unterkunft:



Unsere Lieblingstaverne in Paleochora , das NTAKOS
Taverne, Innenraum
Der Lammsouvlaki wurde direkt hinter uns in der Küche frisch gegrillt, das Gericht war für 8 Euro zu haben und superlecker!

Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt, die Taverne wird von sehr netten Betreibern geführt und es gibt frische, kretische Küche nach traditionellen Rezepten. Und wir haben dort einen super leckeren Raki getrunken – eine Spezialität des Hauses.  Nkatos bei Facebook

In beiden von mir vorgestellten Tavernen gibt es wie beinahe überall vorab Brot mit Öl und hinterher etwas Obst und Gebäck als Nachtisch sowie einen Raki.

Filmfest in Paleochora

Wir waren begeistert! Bereits Mittags bei unserem ersten Rundgang durch das Städtchen wurden wir auf einen kleinen Stand mit Plakaten aufmerksam. Die Dame hinter dem Stand informierte uns dann, das aktuell das erste internationale Kurzfilm-Festival in Paleochara stattfindet. Alles ehrenamtlich organisiert – natürlich von der Stadt und einigen Geschäftsleuten gesponsort. Mehr Infos darüber hier: Filmfest Paleochora

Wir haben uns im Innenraum der Strandtaverne „Pearl Cavo“ insgesamt 3 Kurzfilme angesehen – sehr beeindruckende Filme, über die wir uns noch lange unterhalten haben. Also war für unsere Kultur auch mal gesorgt :-). Als Oldenburger, die wir seit 25 Jahren jedes Jahr im September ein internationales Filmfest haben, natürlich auch fast ein „Muss“. Dazu noch kostenlos. Die Abendfilme des Festivals wurden in der „Fußgängerzone“  gezeigt – und zwar „Open-Air“. Auch dort hatten wir das Glück, tolle Filme zu sehen. Das hatte ein ganz besonderes Flair. Ein schöner Zufall, dass wir auf unserem Roadtrip gerade zu dieser Zeit in Paleochora gelandet waren.

Paleochora bei Nacht

Fazit unseres Ausflugs nach Paleochora

Paleochora ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir könnten uns auch vorstellen, hier mal eine Woche Urlaub zu machen. Dann würden wir aber von Deutschland aus zum Flughafen Chania fliegen. Von Chania aus erreicht man Paleochora auf einer guten Straße nach ca. 75 km. In diesem Jahr war das Meer rund um Paleochora allerdings zu kühl für die Jahreszeit. Das betraf aber nicht nur Paleochora, auch in Agia Galini war das Wasser deutlich kühler als in anderen Jahren um diese Zeit. Paleochora hat tolle Strände, es gibt schöne, bezahlbare Unterkünfte und gute Tavernen. Die Gastgeber, die wir kennenlernen durften, waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Und die Landschaft ist sowieso klasse!

Disteln statt Ziegen am Wegesrand auf dem Weg zum Sandy Beach in Paleochora

Wie es bei uns weitergeht und was wir auf dem Weg von Paleochora in den mittleren Süden von Kreta erlebt haben, berichte ich in meinem nächsten Beitrag! Viel Spaß,

Bis dann, Eure Franzi

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Danke für deine Unterstützung!




8. Teil.- Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park




 

Planung: Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute komme ich zu einem ganz besonderen Erlebnis unserer wunderschönen Reise nach Südafrika. Wir haben schon viel gesehen und erlebt in den letzten 11 Tagen hier im afrikanischen Spätsommer. Aber ein großer Safaripark mit vielen unterschiedlichen Tieren war noch nicht dabei.Also wollten wir unsere erste Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park machen.

Unterkunft:

Unsere Unterkunft für eine Nacht im Main Camp hatten wir bereits Anfang Januar gebucht. Das letzte noch freie Blockhaus! Das von uns bevorzugte Zelt war schon lange ausgebucht. Wir haben direkt über die offizielle Seite: Addo-Park offizielle Seite  .gebucht. Es gibt auch viele Unterkünfte, die fast direkt an der Grenze zum Park liegen, dann muss man allerdings morgens bis zur Öffnungszeit des Haupttors um 7:00 Uhr warten. Wir wollten aber bereits zum Sonnenaufgang Tiere sehen :-). Wobei ich mittlerweile weiß, dass es in Gästehäusern am Rand des Parks ebenfalls möglich ist. Bitte informiert euch also rechtzeitig, falls ihr einen Besuch in diesem Park plant.

Im Eingangsbereich des Addo Parks

Tiere im Addo-Park

(Quelle: Auszug aus der Addo-Park Homepage, übersetzt mit Deepl-Übersetzungsprogramm und ergänzt durch mich)

„Dieser Park bietet einige der spektakulärsten Elefantenbeobachtungen der Welt.

Die über 400 Kapbüffel werden heute aufgrund des Einflusses der Löwenwiederansiedlung häufiger am Tag gesehen. Dies ist eine der größten krankheitsfreien Herden in Südafrika.

Sechs Löwen wurden Ende 2003 in den Park gebracht und haben sich gut an ihre neue Umgebung angepasst. Löwen werden am häufigsten am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang und Nachtfahrten gesehen.

Zu den Antilopenarten, die im Hauptgebiet des Parks vorkommen, gehören Rothuhantilope, Elenantilope, Kudu und Buschbock.“ Davon gibt es eine ganze Menge, und wir haben einige Herden gesehen. Das Burchell-Zebra sowie Warzenschweine sind ebenfalls reichlich vorhanden.

„Der seltene flugunfähige Mistkäfer ist König der Straße im Addo, mit Schildern, die den Besucher darauf hinweisen, dass diese Recyclingmaschine Vorfahrt hat. Die Käfer sind nur dann zu sehen, wenn die Bedingungen nicht zu heiß und nicht zu kalt sind und spielen eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen und beim Wachstum der Dickichtvegetation.“

Mein Tipp: wenn du in den Park willst, Auslandsreise-Krankenversicherung und Buchungsbestätigung ausgedruckt dabei haben. Die Ein- und Ausfahrtskontrolle in den Parks wird schon sehr genau durchgeführt. Zum Beispiel wurde unser Kofferraum beim Verlassen des Parks doch tatsächlich durchsucht. Die Angst vor Wildereren und Elfenbeindieben ist einfach allgegenwärtig in Afrika. Aber zurück zu unserer Safari.

Dieser Elefant lief plötzlich hinter unserem Auto – Safari eben
Die Zebras haben keine Angst vor Autos und Menschen und gehen ihrer Wege, die Termitenhügel sind überall zu sehen, manche riesig groß.
Bin ich schön 🙂 Zebras haben wir viele auf unserer Selbstfahrer-Safari gesehen

 

Sie sind einfach beeindruckend, diese Tiere! Und im Addo-Park sind hunderte Elefanten

Fahrt von Plettenberg Bay zum Safaripark Addo Elephant Park nahe Port Elisabeth

Unsere Fahrt von Plettenberg Bay zum ca. 380 km entfernten Addo-Park starteten wir frühmorgens direkt nach dem Aufstehen. Wir hatten kaum Gepäck dabei, da wir nur eine Nacht im Park schlafen wollten. Wir waren etwas enttäuscht – die Blockhütten war gut, aber sie waren so eingewachsen mit Sträuchern, dass wir von dort aus weder Tiere gesehen noch gehört haben. Wegen der Mücken mussten wir die Fenster leider schließen. Das soll in anderen Parks besser sein, wurde uns gesagt. Aber von Anfang an:

Ankunft im Park – und sofort Tiere gucken:

Schildkröten sind hier ebenfalls unterwegs – sehr große Exemplare

Picknick im Safaripark

Wir kamen  am späten Vormittag an und haben ein kleines Picknick auf dem Rastplatz gegenüber von Shop und Restaurant gemacht. Sehr schöner Platz, und wir waren die einzigen Gäste dort. Man sieht direkt auf das erste Wasserloch, und wir haben gleich 2 Büffel erkennen können. Klasse! Danach sind wir dann bis gegen 18:30 Uhr – kurz vor der Schließzeit um 19:00 Uhr –  durch den kompletten Park gefahren. Einige Strecken waren asphaltiert, andere geschottert, aber alles gut mit unserem Kleinwagen möglich.

Formalitäten im Addo Elefphant Park:

Unseren Schlüssel für den Bungelow hatten wir uns zwischendurch mal an der Rezeption abgeholt. Das richtig Tolle an diesem Park ist, dass man sehr einfach selbst fahren kann. Von der Parkverwaltung gibt es einen Plan, auf dem alle befahrbaren Wege (120 km) eingezeichnet sind. Es gelten strenge Sicherheitsregeln sowie ein Tempolimit. Aber alle fahren sowieso langsam, um Tiere zu beobachten. Unser Fernglas kam mal so richtig zum Einsatz. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, direkt im Park eine Jeep-Safari zu buchen. Aber dieses „Organisierte Reisen“ ist ja nicht so unser Ding.

Wasserloch – Abenddämmerung – kurz vor dem Schließen des Tores.

2. Tag im Addo-Park – der frühe Vogel …:

Am Sonntagmorgen waren wir dann gegen 6:00 Uhr !! schon am inneren Tor. Das trennt die Unterkünfte vom eigentlichen Park. Wir wollten  die Tiere an den vielen Wasserlöchern sehen – und tatsächlich hatten wir Erfolg und sahen Elefanten, Warzenschweine, Kudus, andere Antilopen und eine Menge Vögel dort. Einen Löwen haben wir nur ganz von Weitem gesehen. Aber wir waren auf unsere Kosten gekommen – und irgendwann auch mindestens  alle erlaubten Parkwege 2x gefahren. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen, einige ganz von Nahem und sind auch heute noch total begeistert über das Erlebte.

Das Essen im Main Camp:

Unser Bungelow war, wie auch alle anderen Unterkünfte, für Selbstversorger eingerichtet. Es gibt einen kleinen Shop, der täglich öffnet und Lebensmittel zu moderaten Preisen anbietet. Das Restaurant „Cattle Baron“ direkt neben dem Shop ist gut, auch wenn die Beleuchtung beim Abendessen draußen auf der Terasse ziemlich dunkel war. Auf die 3. Nachfrage kamen dann die Kerzen :-). This is Africa, sagt mein Mann dann immer :-). Auf jeden Fall haben wir sowohl Abends wie auch am nächsten Morgen beim Frühstück lecker im Restaurant gegessen. Preis-Leistung waren ebenfalls super. Und die Freundlichkeit des Personals im gesamten Park hat uns wieder sehr beeindruckt.

Unser Fazit zur Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park:

Am Abend des 2. Tags waren wir ziemlich groggy vom frühen Aufstehen und der Fahrt. Aber auch total begeistert vom Park. Unsere erste Safari war wunderbar – und bleibt sicher nicht unsere letzte!

Dieser Ausflug hat sich gelohnt! Und: Südafrika hat viele wunderbare Parks. Neben den staatlichen Parks gibt es auch eine große Anzahl privat betriebener Parks. Egal, wo man in Südafrika gerade ist, eine Safari sollte man unbedingt machen, egal ob als Selbstfahrer oder aber geführt.

Viel Spaß, Eure Franzi!

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung.




7. Teil Wanderung im Robberg Nature Reserve an der Garden Route





Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Heute haben wir uns die Wanderkleidung angezogen – wurde ja auch mal  wieder Zeit. :-).

Unser Ziel:

Wir wollen eine Wanderung im Robberg Nature  Reserve an der Garden Route machen. Hier in der Kapregion gibt es einige richtig schöne Wanderungen!

Unserer Freunde waren zwar von einigen Jahren schon mal in diesem Nationalpark, wollten aber gerne nochmals hin. Das Robberg Nature Reserve ist etwa 8 km südlich von unserer Unterkunft in  Plettenberg Bay entfernt und liegt auf einer Halbinsel.  Die beiden interessantesten Attraktionen hier sind die Robbenkolonie und die ‚Nelson Cave‘. Diese Höhle wurde bereits vor mehr als 125 000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt. Sehr beeindruckend!

Das Robberg Nature´s Reserve

hat insgesamt drei sehr schöne Wanderwege,  die ab dem Parkplatz kurz hinter dem Eingangstor starten. Also:  Direkt zum Tor fahren und Eintritt zahlen. Es gibt genug Parkplätze, man muss nicht, wie so viele, direkt an der Straße stehen. Hier noch mal der Link zu unserem Mietwagen, er reichte sogar für eine kurze Strecke für 4 Personen! Mietwagen Check 24*

Öffnungszeiten und Preise:

Hier ist im südafrikanischen Sommer von 7 bis 20 Uhr und im Winter von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 40 Rand . Kind 20 Rand. Ihr findet beim Klicken dieses Links noch weitere Infos über diesen tollen Naturpark gibt: Robberg Nature Reserve.




Tipp: genug Wasser und ein kleines Picknick mitnehmen – Sonnenschutz nicht vergessen!

Wanderwege:

Als kürzeste Route steht „The Gap“ (2,1 km) zur Auswahl, die mittlere Tour ist „Witsand“ (5,5 km) und für die Wanderfreaks unter Euch, die auch gerne mal ein wenig klettern,  geht es mit „The Point“ (9,2 km) einmal komplett um die Landzunge herum. Auf den Karten sind an einigen besonders steilen Stellen Totenkopf-Symbole abgebildet. Hier führt der Wanderweg besonders nah am Wasser entlang. Bei Flut und starkem Wind kann es hier dann gefährlich werden. Oder aber es gilt etwas steilere Stücke zu bewältigen.

Am wichtigsten sind die Gezeiten, die auf den Tafeln angeschlagen sind. Wer die große Runde  laufen will, muss unbedingt den Wasserstand und die Uhr im Blick behalten!

Wir sind die mittlere Tour  „Witsand“ gelaufen. Und es war wunderschön, hier zu sein:

Typischer Weg, mit Holzbohlen befestigt

Der Trail:

Wir wanderten auf Holzstegen, Sand, Steinen und an den schwierigen Abschnitten auch über Felsen, da durften auch die Hände mal mithelfen. Und egal, für welchen der drei Wege du dich entscheidest, bei jedem wirst du tolle Ausblicke auf schroffe Klippen, tosende Brandung, auf den Strand von Plettenberg Bay, das tiefblaue Meer und manchmal auch türkisfarbene Meer und natürlich auch auf die Robben genießen können. Und das Wetter war im Februar sowieso wunderbar.

Robberg Nature Reserve – Natur pur!

Alle drei Wanderrouten führen erstmal zu „The Gap“, du hast also immer die Möglichkeit, abzukürzen. Dort kannst du zum ersten Mal einen Blick auf die Robbenkolonie werfen. Und keine Angst, dass du sie nicht siehst:  Ihr doch etwas strenger Geruch verrät die Tiere bereits weit im Voraus 😉

Robbenkolonie von oben
Ende vom „The Gap“ Blick auf „Witsand“

Weiter geht es durch unberührte Natur. Hier immer mal wieder auf das Meer runtergucken – mit etwas Glück siehst du Delfine oder sogar Wale. Nach weiteren etwa 2 Kilometern kommst du zu „Witsand“ (Trail 2), wo du durch eine sandige Dünenlandschaft die Halbinsel überqueren kannst. Möchtest du nicht den Trail 3 weiterlaufen, kürzt du hier ab. Einige Leute sind natürlich auch schwimmen gegangen. Das haben wir später noch in Plettenberg Bay nachgeholt.

Anfang von „The Gap“




Vom Wanderweg in den Strandbereicht „The Island“

Fazit:

Für uns gehörte die Wanderung im Robberg Nature Reserve zu den schönsten Wanderungen, die wir je gemacht haben. Nach gut 2 1/2 Stunden mit vielen Fotopausen waren wir wieder zurück und alle vier happy! Egal für welchen der drei Trails du dich entscheidest, der Ausflug ins Robberg Nature Reserve lohnt sich auf jeden Fall, wenn du auf der Garden Route unterwegs bist. Mit Wanderschuhen sehr gut zu gehen, aber ebenfalls mit guten Turnschuhen möglich (Trail 2). Bei Trail 3 sollte man besser Wanderschuhe anziehen.

Wir sind dann direkt zum Pizza essen gefahren. In der Nähe des kleinen Flughafens in Plettenberg gibt es ein schönes, gemütliches Gartenrestaurant. Es liegt günstig auf unserm Heimweg nach Plettenberg Bay. Lasst Euch nicht vom Namen täuschen:


Einkehr: Ice Dream Land

Ein Familienbetrieb,  es gibt sowohl sehr leckeres Eis, Käse  (Milch von den eigenen Kühen) sowie alle Arten von Pizza. Keine Ausschanklizenz für Wein und Bier, kann man, wenn nötig, selbst mitbringen. Sehr schöner Platz, hier die Adressse : A 15 Robberg Road | From town follow Robberg Road which becomes Airport Road, Plettenberg Bay 6600, Südafrika. Achtung: Dieses Gartenlokal schließt bereits um 17:00 Uhr.

Unsere nächste Wanderung haben wir auch gleich geplant- morgen wollen wir uns das nächste Paradies 🙂 ansehen: Nature’s Valley  – es grenzt direkt an den Tsitsikamma Abschnitt des Garden Route Nationalparks. Der Strand dort soll sensationell sein. Wir sind gespannt.

Bleibt dabei,

Eure Franzi!

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!




6. Teil. Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Nach einem aufregenden Tag mit vielen Pässen waren wir endlich in Plettenberg Bay an der Garden Route angekommen. Die Unterkunft heißt „Sangeree No. 1 – und ist der Hammer! Unsere Freunde waren bereits seit Mittag da.  Und als Überraschung erwarteten Sie uns an diesem Abend schon mit einem tollen Abendessen. Klasse! Danke Euch beiden! Das war eine tolle Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1!

 

Relaxen und Schwimmen in Plettenberg Bay

Der nächste Tag war für uns alle ein Ruhetag – wie haben uns nur ein wenig in Plettenberg umgesehen und sind natürlich alle Schwimmen gegangen. Morgens in unserem Mega-Pool auf dem Anwesen. Ja -es war wirklich ein Riesenhaus – und wir hatten ein richtig großes Appartment. Seht selbst – für uns der absolute Luxus!

Blick auf die Lagune, rechts hinten der Indische Ozean

^

Schwimmen im Mega – Pool – das haben wir hier in Plettenberg Bay täglich genossen!

Plettenberg Bay- und unsere Traum-Unterkunft

Unsere tolle Unterkunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1. Die Unterkunft war also, wie man sehen kann, ein absoluter Traum. Wir haben es uns vorher alle nicht vorstellen können, wie schön man hier leben kann. Natürlich eingezäunt und nur per Schlüssel zugänglich. Direkt an der Lagune – und zum Meer waren es über die Straße auch nur 400 m. Im Indischen Ozean waren wir an diesem ersten Ruhetag hier in Plettenberg (Plett) natürlich auch . Achtung – die Wellen haben eine Menge Kraft. Man braucht sich nur bis zu den Knien ins Wasser stellen. Die Wellen kommen und du musst dich anstrengen, nicht umgeworfen zu werden. Macht total Spaß, sich reinzustürzen. Und ist ungefährlich, wenn man sich nicht überschätzt und zu weit raus geht.

Wunderschöner Himmel hier in Plettenberg Bay

Planung für den nächsten Tag in Plettenberg Bay.

Nach diesem wunderbar chilligen Tag hier in Plettenberg Bay direkt an der Garden Route möchten wir morgen Wandern gehen. Das Robberg Nature Reserve ist unser Ziel. Mehr darüber im Teil 7 dieses Reiseblogs. Hier geht es zu den Robben: Robbergs Nature Reserve

Seid dabei, Eure Franzi!

Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Das bedeutet, wenn du auf die Links klickst und das Produkt kaufst, bekomme ic eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten. Danke für deine Unterstützung!




5. Teil. Swartberg Pass, Prince Alfred Pass – Ziel: Plettenberg Bay




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan:  Roadtrip von Kapstadt über Tulbagh nach Oudtshoorn mit Ziel Plettenberg Bay an der Garden Route. Dort wollen wir  (mit 2 Tagen  Unterbrechung im Addo Park) insgesamt 2 Wochen mit unseren Freunden verbringen. Aber bis dahin wird es noch ein holpriger Weg: Am 8. Februar geht es nach dem Frühstück gut gestärkt mal wieder recht früh los. Unsere Freunde haben uns empfohlen, unbedingt den Swartberg Pass zu fahren. Und an diesem Tag blieb es nicht nur bei diesem Pass. Zum Glück ist unser Mietwagen sehr zuverlässig!

Den haben wir wieder bei Check 24 gebucht.

Mietwagen Check 24*

So werden hier die Pässe gesichert

Der Swartberg Pass hat es in sich: Er gehört sich zu den interessantesten, schönsten Pässen von Südafrika, ist nur teilweise asphaltiert – aber selbst mit unserem Kleinwagen gut zu fahren.

Der Swartberg Pass ist tatsächlich fast 1.600 m hoch und wurde, wie viele der Pässe hier, von Thomas Bain, einem südafrikanischen Straßenbaumeister, gebaut. Im Jahr 1886 wurde er eingeweiht, und auch jetzt, im Jahr 2019, kann man sich gut vorstellen, wie dort früher die mehrspännigen Ochsenkarren fuhren.

Unsere Unterkunft in Oudshoorn lag außerhalb der Stadt, nahe der  Cango Caves . Diese Straße ist noch durchgängig asphaltiert.  Sie führt recht eng an den Abhängen des Swartberg hinauf zum Pass. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf ein schönes Tal, das Olifants River Valey.

Ein weiterer guter Tipp unserer Freunde war,  unbedingt noch einen kleinen Stopp beim Meiringspoort Wasserfall zu machen, um dort in Felsenbecken zu baden. Das war für uns etwas ganz Neues – wir waren schon sehr gespannt! Außerdem war es hier im Landesinneren doch recht heiß, und das war Baden sicher genau das Richtige.

Der sehr beeindruckende Meiringspoort Pass ist eine tiefe Schlucht inmitten der Swartberg Berge zwischen den Ortenn De Rust und Prince Albert. Wir haben den kleinen Spaziergang von der sehr guten Rastanlage aus gemacht, um den atemberaubenden Ausblick auf die bizarren Felsformationen zu genießen. Und anschließend haben wir im Meiringspoort Wasserfall ein erfrischendes Bad genommen. Herrlich!

Der Wassefall war zwar klein, das Bad in den Felsenbecken dafür um so erfrischender!
Wunderbare Ausblick ins Valley

Und weiter geht es auf unserem Weg. Wir beide sehen zu ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Plettenberg Bay liegt direkt an diesem Meer. Und wir haben keine Lust, den Umweg über die Garden Route und die Stadt George zu fahren. Dort werden wir auf unserem Rückweg schon sein.  Allerdings haben wir auch die Legende unserer Karte nicht genau gelesen :-). Viele der „R“-Straßen sind Schotterpisten… Ich weiß nicht, ob wir diese Strecke genommen hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten.

Aber die Gegend entschädigt uns wirklich für den Weg, auf denen wir manchmal ganz alleine unterwegs sind. Es geht langsam voran – der Schotter ist nicht ohne. Wenn dann mal Gegenverkehr ist, sind es meistens schnellfahrende Jeeps, die teilweise heftige Staubwolken aufwirbeln.. Aber egal.

Zwischen Outdshoorn und dem nächsten Pass auf der Strecke, dem Prince Alfred´s Pass, gibt es superschöne Ausblicke. Und so dauern die Strecken einfach mal etwas länger. Wir sind da ganz entspannt.

Der Prince Alfred´s Pass – spektakuläre Aussichten
So langsam kommen wir wieder in die Zivilisation… und die Straßen sind wieder asphaltiert.

Plettenberg Bay, unser Ziel, rückt langsam näher. Wir freuen uns, unsere Freunde zu treffen. Darauf, mal den Schrank einzuräumen und nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Wie es weitergeht in den nächsten beiden Wochen, die wir dort verbringen werden, lest ihr in meinem nächsten Beitrag. Freut euch auf ganz andere Landschaften! Und wir freuen uns, nach 4 Tagen in den Bergen, endlich am Indischen Ozean zu sein!

Seid gespannt, Eure Franzi!

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung.

Oben auf dem Swartberg Pass



3. Teil. Kapstadt – Tulbagh – Weinprobe und mehr








Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute geht unser Roadtrip los:

Lions Head

Nach 2 Tagen Kapstadt mit sehr vielen neuen Eindrücken – startet der 1. Teil unseres Roadtrips , der uns von Kapstadt nach Tulbagh, dann weiter nach Oudtshoorn und von dort nach Plettenberg Bay führen soll. In Plettenberg Bay (kurz Plett genannt) wollen wir  2 Wochen bleiben. Gemeinsam mit unseren Freunden einiges unternehmen. Relaxen, wandern, schwimmen und natürlich etwas Wein trinken, schön kochen und lecker essen gehen. Und zwischendurch für 2 Tage wilde Tiere, besonders Elefanten, im Addo Nationalpark gucken. Am Ende unserer dritten Urlaubswoche  startet  dann der letzte Teil unseres Roadtrips: über Swellendam und Franschhoek wollen wir uns wieder Kapstadt nähern. Am Montag 25.02.2019 am späten Nachmittag startet unser Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben – seid gespannt und bleibt dabei!

Zum Weinanbau in Südafrika wurde schon viel geschrieben, z.B. hier bei Wikipedia: Weinbau Südafrika*

Neben den klassischen Weinorten Stellenbosch, Paarl und Franschhoek wird auch in Tulbagh leckerer Wein angebaut. Unsere Freunde hatten uns im letzten Jahr sehr mit  südafrikaninschen Weinen des Weinguts Rijks aus Tulbagh verwöhnt.

Für einen kleinen Eindruck hier die Homepage: Weingut Rijk´s

Jetzt wollten wir mal sehen, wo der leckere Wein herkommt.  Der kleine Weinort Tulbagh nördlich von Kapstadt hat eine lange Geschichte. Wir haben hier bei heißen Temperaturen von knapp 30 Grad einen wunderschönen Tag verbracht. Ein ziemlicher Kontrast hier im Hinterland zum Trubel in Kapstadt.

Unsere Unterkunft in Tulbagh – schöne Aussicht auf die angrenzenden Berge

Die Häuser in Tulbagh´s Church Street sind nach einem Erdbeben im Jahr 1969 wieder im Kap-holländischen Stil aufgebaut worden, man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wir hatten hier mit ca. 35 Euro inkl. Frühstück die günstigste Unterkunft der ganzen Reise gebucht. Tipp: Unsere Buchungen haben wir alle von Deutschland aus anhand unserer geplanten Route gemacht.

Die Einrichtung vermittelte das Flair des letzten Jahrhunderts. Gute Betten, alles war sauber. Wir haben dort gut und ruhig geschlafen.  Morgens wurden wir dann mit einem kleinen, leckeren Frühstück verwöhnt. Preis-Leistung passte hier auf jeden Fall! Und nachdem wir dem Mitarbeiter dort klar gemacht hatten, dass er nicht nochmals kassieren muss, war alles klar. Wir hatten hier bereits im Vorfeld gezahlt.

Wikipedia: Tulbagh

Unsere 2. Weinprobe diese Urlaubs führte uns, wie geplant, zum Weingut Rijk´s. Vom Hotel/ Restaurant aus, wo wir geparkt haben, konnten wir direkt durch die Reben zum Probierraum gehen.

Tulbagh Weingut Rijk´s – Weinanbau

Wir waren dort so früh am Vormittag fast die einzigen Gäste – und die sachkundige Mitarbeiterin hat uns ihre Weine sehr gut erklärt. Wir haben dann Einiges an leckeren und bezahlbaren Weinen gekauft.





Dadurch war die Weinprobe hier sogar kostenlos. Üblicherweise kosten die Weinproben sonst einen kleinen Beitrag. Schon mal ein super Auftakt in Tulbagh! Dann wieder zurück zur Unterkunft gefahren, Wein aus dem heißen Auto ins kühle Zimmer umgeladen – jetzt war erst einmal ein kleines Mittagessen nötig. Unser toller Reiseführer von einem Kenner der Region, der ebenfalls gerne geniesst, war hier wieder sehr hilfreich. Hier noch mal der Link: Reiseführer Kapstadt und Kap-Provinz* .

Unser Lokal fürs Mittagessen“Thinks I love“, lag nur 500 m von der Unterkunft entfernt  in der gleichen Straße.

Hier auf der schattigen Terrasse war es trotz Hitze gut auszuhalten. Der Wind wehte leicht – herrlich.

Ich habe dort den bislang köstlichesten Burger meines Lebens gegessen. Toll gewürzt, schöner Salat dazu – und wir haben gemütlich draußen gesessen und den Blick auf die angrenzenden Berge genossen.

Danach noch ein kleiner Spaziergang durch Tulbagh, dieses kleine Städtchen hat einen altmodischen Charme und die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu gehen als in Kapstadt.

Am Abend haben wir dann eine weitere Empfehlung aus dem Reiseführer probiert:  das Tulbagh Hotel direkt an der Hauptstraße hat eine schöne Außenterasse mit einem riesigen Olivenbaum mittendrin: Olive´s Tree Restaurant in Tulbagh.

Ebenfalls eine sehr gute Empfehlung für Tapas, Wein und mehr. Danach konnten wir dann  direkt zu unserer Unterkunft laufen. Diese kleine Stadt erschien uns sicher – und war es auch. Ein super Tag in Tulbagh ging zu Ende, und am nächsten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen.

Olivenbaum mal anders – blau beleuchtet

Die nächste und längste Etappe des gesamten Urlaubs stand bevor, wir wollten die N 62 nach Outdshoorn fahre. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag – ich freue mich, wenn ihr weiter dabei bleibt!

Bis dann,

Eure Franzi

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!




2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!






Unterwegs mit Rad und Zelt – 4. und letzter Teil – Aerö Camping




Hallo Ihr Lieben – und hier wie versprochen der 2. Teil unserer Aerö-Tour mit Rad und Zelt. Wir haben auf 2 unterschiedlichen Campingplätzen auf Aerö übernachtet.

Aerö – 2. Nacht – Live-Musik  im Hafen von Marstal

Hier hatten wir uns etwas vertan: Ein recht bekannter Live-Act sollte an unserem letzten Abend auf Aerö in Marstal, ca. 30 km von Soeby entfernt, stattfinden. Daher wollten wir nochmal ein wenig über die Insel radeln (diesmal eine andere Strecke von Soeby nach Aeroskobing). Wir waren ja immer noch unterwegs mit Rad und Zelt  hier auf Aeö zum Camping.  Aber: die Live-Musik war uns mit 60 Euro pro Nase für diesen Sänger dann doch zu teuer. Das stand nicht auf den Plakaten. Wir haben mal kurz in der Werfthalle, dem Veranstaltungsort, reingeguckt – so richtig was los war hier am Hafen auch nichts. Also kurzentschlossen umgeplant: Statt Musik live zu hören, sind wir lieber in eins der beiden Irish Pubs im Ort gegangen. Dort gab es dann leckere Pizza und für jeden ein Bier – der Preise dafür passte auch besser in unser geplantes Budget. :-).

Segelschiffe gibt es hier an der Ostsee überall – sieht nach einer Regatta aus

Camping Teil 2 – Marstal – der etwas andere Campingplatz am Seglerhafen.

Das Schild für die Zufahrt zum Platz war nicht ganz leicht zu finden, aber unsere Karte wies hier einen Naturcampingplatz aus. So etwas kannten wir noch nicht und dachten, das ist bestimmt ganz einfach dort.  Als wir ihn dann fanden, waren wir sehr angenehm überrascht: Wir waren oberhalb eines Seglerhafens mit neuen Sanitäranlagen. Kleiner Wermutstropfen: Das Warmwasser in den Duschen funktionierte leider nicht. Aber bei 5 Euro/Nacht und der Aussicht, morgen zuhause wieder warm zu duschen, für uns kein Problem. Der Beitrag für den Platz wurde direkt vom Landbesitzer kassiert, der vorbeikam. Man erlebt schon einige skurille Dinge, wenn man so wie wir unterwegs mit Rad und Zelt ist. Einfaches Leben geht für uns ab und zu mal  – dann freut man sich wieder auf den Komfort zuhause!




Einsamer Naturcampingplatz – in den Hütten hätte man auch schlafen können. Aber wir hatten ja unser Zelt dabei.

Camping mit Extras:

Wir konnten in den 2 überdachten Holzhütten alle unsere Sachen im Trockenen unterbringen. Dort unser Essen vorbereiten und geschützt sitzen. Wir hätten sogar in einer der Hütten schlafen können. Aber unser geschlossenes Zelt erschien uns doch verlockender. Außer in dieser letzten Nacht hatten wir im ganzen Urlaub keinen Regen, nur ab und zu mal ein paar Wolken. Daher wohl der Name „Dänische Südsee“. Hier ist das Wetter häufig besser als in anderen Teilen Dänemarks.

Mehr dazu im ersten Bericht dieser Reihe: Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen

Und falls du doch lieber im Ferienhaus in Dänemark übernachtest, hier der Link: *Ferienhaus-Vergleich

Übernachtung und Rückfahrt im Regen:

Abends, nachdem wir schon im Zelt lagen, regnete es sich leicht ein.  Das ist natürlich nicht so klasse, wenn man wie wir mit Rad und Zelt unterwegs ist in Dänemark. Am Abreisemorgen schüttete es wie aus Eimern. Gut, das wir nur noch die ca. 12 km zur Fähre nach Aeroskobing radeln mussten.  Diesmal war es eine super Strecke, flach und gut ausgebaut. Wir waren so schnell unterwegs, das wir hinterher in unseren Regenklamotten vor Schweiß und Regen nass waren :-). Aber das war nicht so schlimm – es ging nach Hause. Vorher noch das Auto auf dem Baumarkt-Parkplatz in Svendburg beladen. Und schon fuhren wir wieder Richtung deutsche Grenze – diesmal ohne Sightseeing-Zwischenstopps. Die hatten wir ja zum Glück auf dem Hinweg im Sonnenschein gemacht.

Viel Natur hier in Dänemark – sehr entspannend hier. Das genießen wir bei diesem Urlaub mit Rad und Zelt natürlich besonders intensiv.

Unser Fazit:

Der Plan B war eine sehr gute Entscheidung. Der Wetterbericht hatte meistens recht. Dänemarks Inseln in der Ostsee und natürlich Kopenhagen sind wunderbar. Fünen gefällt uns gut, Aerö aber trotzdem noch ein bisschen besser. Wir kommen wieder. Es macht Spaß, in diesem Land unterwegs zu sein – per Rad oder auf dem Meer – beides schön!

Kosten:

Dänemark ist teurer als Deutschland, aber bezahlbar. Wir hatten einiges dabei zum Essen und Trinken.

Die Kühlbox war fast immer dabei! Das ist toll, wenn man per Zelt unterwegs ist.

Haben im Supermarkt gekauft, was wir sonst noch brauchten. Einen Brötchenservice hat fast jeder Campingplatz hier. Eine Kühltasche empfiehlt sich, wenn man so wir Platz hat. Tipp: Alkoholische Getränke mitbringen (Einfuhrgrenzen beachten). Uns reicht es, einmal täglich essen zu gehen. Das haben wir meistens Mittags gemacht. Die „Frokost“ – das Mittagessen – ist ca. halb teuer wie die gleichen Gerichte am Abend.

Ich hoffe, ich habe Euch Lust gemacht, auch einmal nach Dänemark zu reisen. Viel Spaß dabei,

Eure Franzi!

Und falls es Euch in den Süden zieht, ich habe noch einen weiteren Reiseblog, in dem ich über unsere Reisen nach Kreta berichte: Kreta

Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!




*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

Unterwegs mit Rad und Zelt – 3. Teil – Aerö Camping Dänemark




Radtour auf Aerö:

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter für uns in Dänemark.  Wir wollen mit unseren Rädern zum Camping  nach Aerö. Diesmal ganz ohne unser Basiscamp, das Auto. 🙂 Unser Urlaub endet in 3 Tagen, solange sind wir auf der Insel Aerö unterwegs.

Geschlafen haben wir (bis auf eine Nacht) auf sehr schönen Campingplätzen.

* Mit diesem neuen Zelt waren wir unterwegs:

Mit Fähre und Fahrrad zum Camping nach Aerö:

Für uns als  Radler  ging es mit der Fähre von Svendborg auf Fünen weiter.  Das Auto parkten wir dort auf einem „halböffentlichen“ Parkplatz beim Baumarkt. Nicht weit entfernt vom Fährhafen. Wir luden die Räder vom Auto und bepackten sie mal wieder komplett mit Packtaschen, Schlafsäcken und dem Zelt. Endlich ging es los auf unsere Lieblingsinsel,  nach Aerö, und zwar in die Stadt Aeroskobing.

Aeroskobing:

Aeroskobing hat einen Fährhafen, der liegt in der Inselmitte. Aeroskobing ist mit seinen alten Häusern und den vielen unterschiedlichen Eingangstüren sowie der alten Pflasterung einer der schönsten Orte in Dänemark. Man kommt sich vor, als ob man eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert macht.  Wie eine Puppenstube.

Bei unseren Segeltörns waren wir schon mal in jedem der 3 Häfen von Aerö . Im Mai 2016 war Ernst mit seiner Seglertruppe 3 Tage im Seglerhafen von Aeroskobing „eingeweht“. Wegen des starken Windes war ein Auslaufen zu gefährlich. Aber wir beiden waren diesmal per Rad hier. Nur ein leichter Wind – und die Sonne schien. Bei unserer Ankunft gingen wir erst einmal Fisch essen. Es gibt einen guten Fischimbiß hier im Hafen von Aeroskobing – es war wie immer sehr lecker. Und dann ein weing durch Aerö radeln. Hinterher noch ein Kaffee im Ortskern.

 

Parkplätze für uns mitten in Aeroskobing hinter dem Café

In der Inselmitte wollten wir aber nicht zelten, sondern einmal über die Insel fahren.Am ersten Tag ging nach Soeby, ans Inselende. Der Ostseeküstenradweg, den wir mit meinem Navi wunderbar fanden, hatte es in sich: Er war anspruchsvoll – besonders, da wir ja diesmal auch zum ersten Mal alles dabei hatten an Gepäck. Wir fuhren Schotter, Sand oder schlechten Asphalt mit Schlaglöchern.  Zu unserer Überraschung ist die kleine Insel Aerö in der Inselmitte ganz schön hügelig.  Es wurde irgendwann Richtung Küste wieder flacher, und wir radelten vorbei an unendlich vielen Brombeerbüschen. Und dann waren wir endlich beim Campingplatz in Norden der Insel.




Unsere 1. Nacht auf Aerö – Camping , Schwimmsteg und Sonnendeck:

Im Reiseprospekt Aerö wurde dieser Campingplatz so beschrieben: Familiär, nette Betreiberin, Naschgarten mit Tomaten und Kräutern aus Bio-Anbau. Für die Gäste lautet das Motto: nehmt euch, was ihr möchtet. Spendet was, wenn ihr möchtet. Dazu Brötchenlieferdienst (gegen Zahlung natürlich). Das kannten wir schon von den anderen Plätzen in den Nächten vorher. Bei unserer Ankunft wurden wir von der Betreiberin Anne sehr herzlich begrüßt. Wir waren etwas verschwitzt, die ca. 20 km vom Fährhafen in der Mitte der Insel hatten es in sich gehabt. Daher bekamen wir von Anne gleich die Empfehlung , was hier und heute am besten für uns zu tun war :-): Zelt aufbauen, danach Badekleidung an und ihre neue Steganlage in der Ostsee ausprobieren. Etwas schwimmen – ich bin nur kurz drin gewesen- es war doch recht kalt in der Ostsee. Vemutlich höchstens 18 Grad. Zum Glück waren die Duschen schön heiß – und wir fühlten uns wie neu geboren danach.

Hier war es genau das Gegenteil von Kopenhagen: Total ruhig , und beim Einschlafen hörten wir den Wellenschlag des Meeres – herrlich.  Über unsere Stadtrundfahrt durch Kopenhagen lest ihr hier:  Kopenhagen – Radler´s Paradies

Abendgestaltung in Soeby auf dem Campingplatz: Sundowner trinken:

Empfehlung Nr. 2 lautete: auf dem ebenfalls neu gebauten Sonnendeck den Sonnenuntergang bei einem leckerem Getränk genießen. Wir haben alles genau so gemacht wie uns von Anne geraten wurde. Sehr gute Entscheidung. Hinterher hatten wir hier in der „Lounge“ noch nette Gespräche mit anderen Gästen. Interessante Menschen, aus Dänemark, Deutschland und der Schweiz, zum Teil Stammgäste.

So schön können Campingplätze in Dänemark sein!

Wir waren sicher nicht zum letzten Mal hier. Annes Tipp: Ab der 2. Augusthälfte ist die Fähre halb so teuer und das Wetter meistens noch richtig schön. Mal sehen, ob wir dieses Jahr (2019) wieder mit Auto und Rad für ein langes Wochenende spontan hinfahren. Unser Lieblingscampingplatz dieser Tour

Über die 2. Nacht auf Aerö und unseren anderen besonderen Campingplatz lest ihr im nächsten Teil. Bleibt dabei!

 

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!

* Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt:




Unterwegs mit Rad und Zelt – 2. Teil Kopenhagen

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter für uns in Dänemark.  Wir haben unseren Plan B umgesetzt – das war eine sehr gute Idee! Fast immer gutes Wetter, zwischen 20-25 Grad, Sonne, wenig Wind. Ideales Radfahrwetter. Und Campen macht uns Schönwetter-Campern dann auch Spaß. Ausprobiert hatten wir unser Zelt bereits im Münsterland, hier der Link zu meinem Artikel:

Aber ich greife vor.  Wir waren, wie geplant, insgesamt 9 Tage unterwegs – von den 8 Nächten mussten wir 1x im Hotel schlafen, da unser „Traumcampingplatz“ überfüllt war. In den anderen Nächten waren wir gemütlich in unserem kleinen neuen Zelt.  Hier mein Artikel zum Zelttest: Zeltwochenende im Münsterland Die Investition hat sich wirklich gelohnt.  Hier noch einmal die Details dazu:

Zeltkauf – nicht ganz einfach, wenn auch ein 2-m-Mann hineinpassen möchte:

Unsere Anforderungen: groß genug für uns beide und unser Gepäck, die Liegefläche mindestens 2,20 m Länge. Es war wirklich sehr schwierig, so ein Zelt zu finden. Da half nur eins: In einen guten Outdoorladen gehen und ausprobieren, was passt. Das haben wir allerdings erst gemacht, nachdem wir 3 Zelte von Familie und Bekannten aufgebaut und probiert hatten. Falls du nicht so viel Zeit hast, auch hier gibt es das Zelt, das wir letzendlich gekauft haben (allerdings die Vorgängerversion davon).

 

*Unser Zelt von Vaude

Dänemark – Radreise mit Zelt – wir sind auf Fünen

 

Zelten in Nyborg kurz vor dem Schlafengehen- es war schön hier!

 

Am nächsten Morgen dann Frühstück aus der Kühlbox
  • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
  • Wir waren am Samstag Abend angekommen, der nächste Tag war sonnig. Wir sind dann immer schön mit Blick aufs Wasser und etwas Gegenwind nach Svendborg geradelt. Eine tolle Tour.
  • Am Montag Morgen dann Zelt aufbauen, alles ins Auto packen, Fahrräder auf dem Heckträger festmachen und los nach Kopenhagen.  Es war im Gegensatz zu den anderen Strecken,  eine Menge Verkehr auf der Brücke über den Große Belt  sowie auch danach. Ist natürlich auch eine Hauptstrecke weiter nach Schweden und weiter in den Norden. Die Fahrt kostet Mautgebühr. Siehe auch hier:  Brücke zwischen Fünen und Seeland
Die Brücke zwischen Fünen und Seeland

Campingplatzsuche in Kopenhagen

Wir waren schon ganz aufgeregt. Morgen durften wir Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Aber heute ging es erstmal per Auto zum Zeltplatz. Da wir so spontan gestartet waren, hatten wir uns wenig über freie Plätze auf den Zeltplätzen informiert. In Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen war dann leider nichts mehr frei für uns. Statt dessen sind wir dann mal für eine Nacht ins Hotel gegangen – auch wenn wir auf einer Radreise mit Zelt waren.

Kopenhagen- wir kommen!

Die nächsten 2 Nächte waren wir dann wieder echte Camper :-).  Unser Motto war ja Radreise mit Zelt. Es ging zum anderen Kopenhagener Campingplatz – der liegt Richtung Flughafen.  Zwar hört man hier die Maschinen tagsüber – aber da waren wir ja sowieso unterwegs. Und nachts war alles ruhig.

Auf dem Campingplatz Dragör war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen

Wir parkten unser Auto und beschlossen, das Zelt erst Abends aufzubauen. Das dauerte dank der Übung in Telgte und Nyborg mittlerweile keine 10 Minuten mehr.

Kopenhagen per Rad – mit leichtem Gepäck unterwegs

  • Erkundung einer Großstadt per Rad: Es ist schon klasse, es gibt dort tatsächlich sehr viele vom Autoverkehr abgetrennte Wege exklusiv für Fahrradfahrer.  Bei 1,2 Millionen Einwohnern natürlich auch jede Menge Radfahrer. Alles in Kopenhagen ist bislang auch noch nicht fertig, aber es wurde und wird sehr viel für Radler getan. Wir genossen die Stadt und radelten von hier nach dort. Unser Highlight war der Park vom Schloß Rosenborg
  • Empfehlung: der Kräutergarten ist ein Traum! Vom Park aus landeteten schließlich am Neuen Hafen, zwar auch sehr touristisch- aber trotzdem sehr schön dort. Seht selbst:  Nyhaven Kopenhagen

Natürlich haben wir uns das Tivoli und die „Kleine Meerjungfrau“ angesehen- es machte uns eine Menge Spaß, mit dem Rad von A nach B zu fahren. Wir haben es sehr genossen, hier mit diesem Verkehrsmittel unterwegs zu sein.

Der „Nyhaven“ in Kopenhagen und das Lebensgefühl hier:

Wir haben dort das leckere Schwarzbrot mit 3 verschieden angemachten Heringssorten probiert (Smoerebroed).  Dazu für jeden ein leckeres Bier von der Tuborg Brauerei. Daran waren wir heute schon direkt vorbeigeradelt.  Kopenhagen ist eine wunderbare Stadt – wir mögen es, hier zu sein. Obwohl  es eine Millionenstadt ist, fehlt die Hektik, die man aus anderen Großstädten kennt.  Die skandinavische Lebensart, die uns so gut gefällt, ist auch hier überall zu spüren.

Der Seglerhafen in Kopenhagen – mitten in der Stadt

Irgendwann hatten wir trotzdem genug. Einige Orte in Kopenhagen kannten wir bereits von früheren Besuchen. Wir fuhren jetzt erst mal zum Zeltaufbauen. Morgen war noch Zeit genug, weiter durch Kopenhagen zu radeln. Also zurück  nach Dragör,  Zelt aufbauen. Dann ging es per Rad wieder los nach Dragör. Ebenfalls ein nettes Örtchen, hier mal mehr Infos dazu: Dragör bei Kopenhagen

Reifenpanne – und natürlich wie fast immer der Hinterreifen…

Und dann passierte es. Wir radelten auf einem schönen Radweg vom Campingplatz aus hinein nach Dragör. Plötzlich ging es für Ernst nicht mehr weiter – er hatte hinten einen Platten. Keine Ahnung, was dort lag, ich habe es zum Glück nicht überfahren. Also bin er umgekehrt und habe erst einmal unser Auto geholt.  Das Fahrrad auf den Radträger laden, gucken, ob noch ein Fahrradladen in Dragör aufhatte. Leider war bereits überall Ladenschluss.  Wir haben die Gelegenheit genutzt, mal ein wenig zu Fuss durch Dragör zu gehen. Schön hier!

Als der Fahrradladen am nächsten Morgen wieder öffnete, haben wir direkt  einen sogannten „Unplattbaren“ Reifen gekauft. Mit mehr Profil – Ernst war mit dem aktuellen Reifen sowieso nicht sehr zufrieden gewesen.  Der alte Reifen nicht genug Profil und fuhr sich zum Beispiel auf Sandwegen sehr schlecht.

Alles wieder schön – der Reifen ist ausgetauscht!

Reifenaustausch auf dem Campingplatz

Nachdem Ernst den Reifen gewechselt hatte,  konnten wir wieder starten. Wir sind noch mal nach Kopenhagen rein gefahren und haben weiter Sightseeing gemacht. Unser Besuch in Kopenhagen – diesmal per Rad – war eine tolle Erfahrung und für uns etwas ganz Besonderes. Wir haben sehr viel von der Stadt gesehen, da unser Radius mit den Rädern deutlich erweitert war.

Am nächsten Tag sind wir dann von unserem schönen Zeltplatz aus mit sämtlichem Gepäck wieder auf die Insel Fünen gefahren. Wir parkten unser Auto in Svendborg, Nähe Fährhafen für die nächsten 2 Tage.  Mit den Rädern und dem Campinggepäck ging es dann per Fähre rüber nach Aerö: Hier noch einmal der Link:

Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise

Was wir dort in unseren letzten beiden Urlaubstagen erlebt haben, erfährst du in meinen beiden nächsten Beiträgen:

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil 3 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Soeby und

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil4 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Marstal und Rückreise.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!

* Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt:

Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen





Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter mit unseren Radreisen mit Zelt im Sommer 2017. Wie schon im ersten Artikel Campingtest in Telgte/ Deutschland erwähnt, war es in diesem Sommer schwierig, mal eine komplett trockene Woche zu finden. Wir hatten aber Camping und eine Radreise geplant! Aber dann war es endlich soweit, der Wetterbericht für die kommende Woche sah gut aus. Und wir hatten eine Woche Urlaub! Ursprünglich wollten wir in Süddeutschland radeln, aber dort waren die Prognosen zu schlecht. Wenn wir mit Rad und Zelt unterwegs sind, möchten wir zumindest 20 Grad und trockenes Wetter. Und es hat geklappt:

Plan B:

Unser Plan B musste her: Die dänische Südsee und besonders eine Radtour durch Kopenhagen reizten uns sehr. Von einigen Segelurlauben kannten wir die Ostsee rund um Fünen und Langeland einschließlich der Häfen ganz gut. Aber die Inseln an sich hatten wir noch nicht weiter erkundet.  Mit Rad und Zelt waren wir hier noch nie gewesen. So haben wir am letzten Arbeitstag vor dem Urlaub ganz spontan entschieden: Statt nach Süden geht es in den Norden. Am nächsten Tag ging es dann los: Früh aufgestanden, und am späten Vormittag waren wir schon am Grenzübergang hinter Flensburg.
* Mit diesem neuen Zelt waren wir unterwegs:

Hier unsere Planung für diese “ Dänische Inseln-Tour“ per Auto und Rad und Fähre:
Inseln: Fünen, Seeland, Aerö (Ærø):

    • Zeit: 9 Tage – wenn der Wettergott mitspielt Mit Rad und Zelt brauchen wir keinen Regen!
    • Strecke: Oldenburg-Kolding (dort das Koldinghus und die Innenstadt ansehen und das erste Eis des Urlaubs essen.
    • Kolding-Fredericia – In Fredericia nur kurz anhalten und durch die Innenstadt laufen und gucken- sehr schön dort. Mehr hier: Fredericia, direkt am Kleinen Belt
    • Dann ging es rüber nach Fünen. Hier lockte uns die „große Stadt“. Odense ist die drittgrößte Stadt von Dänemark, Bischofssitz und eine Universitätsstadt – mitten auf der Insel Fünen. Außerdem bekannt durch den Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Auch hier war ein kleiner Stadtbummel obligatorisch. Ebensfalls eine lohnenswerter Halt – aber wir wollten natürlich ans Wasser.
    • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
    • Am Montag sind wir dann weiter mit Auto, Rädern und Zelt etc. über die Brücke über den Große Belt nach Kopenhagen gefahren. Siehe auch hier: Brücke zwischen Fünen und Seeland

3 Tage in Kopenhagen – 2 verschiedene Übernachtungen:

  1. Unser nächstes Ziel: Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Darüber hatte ich als ADFC-Mitglied schon viel gehört und gelesen. Wir fuhren zum Campingplatz in Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen. Dort wollten wir unser Zelt aufbauen. Hier mal der Link für Euch:Camping nördlich von Kopenhagen.
    Unterwegs von Svendborg nach Nyborg- Rückweg einer Tagestour

     

    und endlich Sommer in Dänemark

    Campingplätze, die wir besucht haben:

  2. Unser Tipp: für Charlottenlund Camping unbedingt einen Platz reservieren, der Strand ist toll dort, der Campingplatz nur 7 km von der City entfernt. Der perfekte Platz für uns ! Falls man abends nicht mehr radeln möchte, gibt es auch eine gute Straßenbahnanbindung. Aber wir hatten Pech: da waren wir zu spontan – alles schon ausgebucht, kein kleinster Platz mehr für uns da. 🙁
  3. Mal wieder Plan B: Campingplatz Dragör fahren – ca. 30 km von Charlottenlund – im Kopenhagener Feierabendverkehr mit dem Auto auch kein Spaß. Wir entschieden: Hotel. Etwas außerhalb fanden wir eins, recht einfach, aber ok. Parkplatz gab es auch, schnell über Booking.com reserviert und los. Unsere Navi im Auto war hier natürlich Gold wert, um sich durch die fremde Stadt zu manövrieren. Nach dem Check-Inn dann noch eine kurze Stadtbesichtigung,. Wir liefen durch die Stadt, bis wir schon fast im Stehen einschliefen.
  4. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Campingplatz Dragör gefahren – dort war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen
  5. Kopenhagen per Rad – wunderbar – mehr im nächsten Beitrag
  6. Svendborg – ein Hafen, den wir schon von vielen Segeltörns kannten, hat natürlich auch einen Campingplatz. Wir waren hier: Svendborg Camping – direkt am Sund
  7. 2 Nächte auf der wunderschönen kleinen Insel Aerö.
  8. Aerö: Camping Soeby und ein Mini-Campingplatz an einem Seglerhafen in der Nähe von Marstal.
  9. Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise
  10. – und dann vertrieb uns der Regen (und wir mussten eh nach Hause – der Urlaub war leider schon wieder vorbei).

Was genau wir hier in der sogenannten „Dänischen Südsee“ und in Kopenhagen alles erlebt haben, erfahrt ihr im 2. Teil dieser Reisebeschreibung „Dänemark mit Rad und Zelt“.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

In Odense beim Zwischenstop

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!



* Und falls Ihr lieber Sonne möchtet, hier ein Link dorthin:

*Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unterwegs mit Rad und Zelt: Probecamping in Telgte an der Ems




Hallo Ihr Lieben,

im ziemlich verregneten Sommer 2017 hatten wir geplant, eine Woche per Rad und Zelt zu reisen. Als Transportmittel für die langen Strecken kam noch unser Auto dazu. Wir haben einen Renault Grand Scenic, in dem wir notfalls auch mal eine Nacht schlafen können. Bevor wir aber diese Idee unseres Zelturlaubs umsetzen konnten, brauchten wir erst einmal ein passendes Zelt.

Die Anforderungen: leicht und trotzdem groß genug für Ernst, der 200 cm lang ist! Das sonstige Eqipment fürs Zelten haben wir uns zusammengeliehen bzw. hatten wir bereits. Aber: ein passendes Zelt zu finden, war nicht so einfach.

Wir haben uns nach einigen Versuchen mit geliehenen Zelten dann dieses tolle, leichte Zelt angeschafft – und es hat sich bewährt:

Das neue Zelt von Vaude, leicht und trotzdem geräumig für uns 2!

* Vaude Zelt

Dann ging es los: Als Vorbereitung für einen längeren Campingurlaub im Juli wollten wir von Freitag Mittag bis Sonntag Abend an den Studienort von Ernst nach Münster fahren. Allerdings gefiel uns der zentrale Campingplatz hier dann gar nicht- fast nur Wohnwagen und Wohnmobile dort. Und irgendwie nicht gemütlich – eng an eng standen die Gefährte- und auch noch teuer dort. Also ein bißchen gegoogelt, was noch in der Nähe ist. Und wir wurden fündig. In Telgte, entlang der Ems, liegt ein wunderschöner Campingplatz in einem großen Waldgebiet. Hier mal der Link für Euch (keine bezahlte Werbung): Campingplatz Sonnenwiese




Es war richtig klasse dort, nette Betreiberin, dazu preisgünstig und als Highlight: frisch sanierte Sanitäranlagen. Unser Zelt  war dann so schnell aufgebaut, dass wir begeistert waren. Eben noch die aufblasbaren Isomatten etwas nachgefüllt,  Kopfkissen reingelegt und die Schlafsäcke ausgerollt. Schon war unser Bett für die Nacht bereit. Da es auch langsam Abendbrotzeit wurde, haben wir direkt etwas Leckeres auf unserem neuen Gas-Camping-Kocher gebrutzelt, herrlich. Wir hatten das Glück, dass ganz in der Nähe unseres Platzes ein Holztisch mit 2 Bänken statt. Dort war auch noch ein weitgereister Holländer, unterwegs mit Zelt und Motorrad. Ein echter Freak. Er hatte viel zu erzählen, und beim gemeinsamen Essen haben wir uns super mit ihm unterhalten. Das war mal wieder eine sehr nette Begegnung.

Wir schliefen super im neuen Zelt – und am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück per Rad nach Münster. Der bekannte und recht große Samstags-Wochenmarkt war unser Ziel. Toll dort , natürlich kauften wir auch ein bißchen ein. Dadurch, dass wir das Auto mithatten, gab es bei uns auch eine Kühlbox. Das ist natürlich klasse – und schont die Urlaubskasse. Eine schöne Radtour durch viel Natur, knapp 12 km sind es bis Münster. Am Nachmittag, nach einem kleinem Bummel durch Münster, ging es dann wieder zurück auf den „Sonnenwiese-Campingplatz“.

Wir hatten uns für heute Abend mit einem Studienfreund von Ernst direkt in Telgte verabredet. Dorthin hatten wir per Rad einen kurzen Anfahrtsweg von gut 3 km. Die Stadt Telgte ist auf jeden Fall sehr sehenswert und gemütlich. Hier mal ein Link zur Homepage  Telgte an der Ems Es wurde dann wieder mal ein tolles Treffen – wir konnten draußen sitzen und unser Esssen auf der Gartenterrasse genießen. Bei einem Glas Wein haben wir uns drei mal ausführlich unterhalten.

Danach zurückgeradelt zu unserer zweiten Nacht im neuen Zelt. Heute Abend war es auf dem Campingplatz leider nicht ganz so ruhig wie gestern. Eine große russische Gruppe war auf dem Platz – und die feiern leider etwas lauter…

Aber irgendwann schliefen wir dann trotz des lauten Singens wohl doch noch ein.

Ein kleines Paradies hier

Unser Fazit: Wir sind Schönwetter-Camper, gerne in der Natur. Es ist toll, mit dem Zelt unterwegs zu sein, und natürlich auch günstig. Für eine überschaubare Zeit von 1-2 Wochen haben wir auch als Ü-50er noch große Lust auf diese Art des Reisen. Das wir beide gerne Radreisen machen, wussten wir schon. So eine Tour mit Zelt und Rad hat ihren eigenen Reiz. Man reduziert sich auf das Nötigste, das aufs Rad passt – und das gefällt uns für eine Weile sehr gut.

Auf dem Rückweg von Münster gab es dann noch Oldtimer zu bewundern!

2 Wochen später ging es dann richtig auf Tour. Wir waren in der „Dänischen Südsee“ unterwegs. Und dabei haben wir wie auch dann festgestellt: Unser Auto mit dem Fahrradträger daran eignet sich wunderbar als Basisstation bei unseren Rad-/Zeltreisen. Der Radius ist deutlich größer, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen und können je nach Wetter sehr spontan entscheiden, in welche Richtung wir reisen.

Seid gespannt auf meinen 2. Beitrag in der Reihe „Unterwegs mit Rad und Zelt“ –  „Dänische Südsee“!

Bis dann, Eure Franzi

So sind wir unterwegs im Urlaub:  mit Rad und Zelt

*Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!







Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!