7. Teil Wanderung im Robberg Nature Reserve an der Garden Route





Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Heute haben wir uns die Wanderkleidung angezogen – wurde ja auch mal  wieder Zeit. :-).

Unser Ziel:

Wir wollen eine Wanderung im Robberg Nature  Reserve an der Garden Route machen. Hier in der Kapregion gibt es einige richtig schöne Wanderungen!

Unserer Freunde waren zwar von einigen Jahren schon mal in diesem Nationalpark, wollten aber gerne nochmals hin. Das Robberg Nature Reserve ist etwa 8 km südlich von unserer Unterkunft in  Plettenberg Bay entfernt und liegt auf einer Halbinsel.  Die beiden interessantesten Attraktionen hier sind die Robbenkolonie und die ‚Nelson Cave‘. Diese Höhle wurde bereits vor mehr als 125 000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt. Sehr beeindruckend!

Das Robberg Nature´s Reserve

hat insgesamt drei sehr schöne Wanderwege,  die ab dem Parkplatz kurz hinter dem Eingangstor starten. Also:  Direkt zum Tor fahren und Eintritt zahlen. Es gibt genug Parkplätze, man muss nicht, wie so viele, direkt an der Straße stehen. Hier noch mal der Link zu unserem Mietwagen, er reichte sogar für eine kurze Strecke für 4 Personen! Mietwagen Check 24*

Öffnungszeiten und Preise:

Hier ist im südafrikanischen Sommer von 7 bis 20 Uhr und im Winter von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 40 Rand . Kind 20 Rand. Ihr findet beim Klicken dieses Links noch weitere Infos über diesen tollen Naturpark gibt: Robberg Nature Reserve.




Tipp: genug Wasser und ein kleines Picknick mitnehmen – Sonnenschutz nicht vergessen!

Wanderwege:

Als kürzeste Route steht „The Gap“ (2,1 km) zur Auswahl, die mittlere Tour ist „Witsand“ (5,5 km) und für die Wanderfreaks unter Euch, die auch gerne mal ein wenig klettern,  geht es mit „The Point“ (9,2 km) einmal komplett um die Landzunge herum. Auf den Karten sind an einigen besonders steilen Stellen Totenkopf-Symbole abgebildet. Hier führt der Wanderweg besonders nah am Wasser entlang. Bei Flut und starkem Wind kann es hier dann gefährlich werden. Oder aber es gilt etwas steilere Stücke zu bewältigen.

Am wichtigsten sind die Gezeiten, die auf den Tafeln angeschlagen sind. Wer die große Runde  laufen will, muss unbedingt den Wasserstand und die Uhr im Blick behalten!

Wir sind die mittlere Tour  „Witsand“ gelaufen. Und es war wunderschön, hier zu sein:

Typischer Weg, mit Holzbohlen befestigt

Der Trail:

Wir wanderten auf Holzstegen, Sand, Steinen und an den schwierigen Abschnitten auch über Felsen, da durften auch die Hände mal mithelfen. Und egal, für welchen der drei Wege du dich entscheidest, bei jedem wirst du tolle Ausblicke auf schroffe Klippen, tosende Brandung, auf den Strand von Plettenberg Bay, das tiefblaue Meer und manchmal auch türkisfarbene Meer und natürlich auch auf die Robben genießen können. Und das Wetter war im Februar sowieso wunderbar.

Robberg Nature Reserve – Natur pur!

Alle drei Wanderrouten führen erstmal zu „The Gap“, du hast also immer die Möglichkeit, abzukürzen. Dort kannst du zum ersten Mal einen Blick auf die Robbenkolonie werfen. Und keine Angst, dass du sie nicht siehst:  Ihr doch etwas strenger Geruch verrät die Tiere bereits weit im Voraus 😉

Robbenkolonie von oben
Ende vom „The Gap“ Blick auf „Witsand“

Weiter geht es durch unberührte Natur. Hier immer mal wieder auf das Meer runtergucken – mit etwas Glück siehst du Delfine oder sogar Wale. Nach weiteren etwa 2 Kilometern kommst du zu „Witsand“ (Trail 2), wo du durch eine sandige Dünenlandschaft die Halbinsel überqueren kannst. Möchtest du nicht den Trail 3 weiterlaufen, kürzt du hier ab. Einige Leute sind natürlich auch schwimmen gegangen. Das haben wir später noch in Plettenberg Bay nachgeholt.

Anfang von „The Gap“




Vom Wanderweg in den Strandbereicht „The Island“

Fazit:

Für uns gehörte die Wanderung im Robberg Nature Reserve zu den schönsten Wanderungen, die wir je gemacht haben. Nach gut 2 1/2 Stunden mit vielen Fotopausen waren wir wieder zurück und alle vier happy! Egal für welchen der drei Trails du dich entscheidest, der Ausflug ins Robberg Nature Reserve lohnt sich auf jeden Fall, wenn du auf der Garden Route unterwegs bist. Mit Wanderschuhen sehr gut zu gehen, aber ebenfalls mit guten Turnschuhen möglich (Trail 2). Bei Trail 3 sollte man besser Wanderschuhe anziehen.

Wir sind dann direkt zum Pizza essen gefahren. In der Nähe des kleinen Flughafens in Plettenberg gibt es ein schönes, gemütliches Gartenrestaurant. Es liegt günstig auf unserm Heimweg nach Plettenberg Bay. Lasst Euch nicht vom Namen täuschen:


Einkehr: Ice Dream Land

Ein Familienbetrieb,  es gibt sowohl sehr leckeres Eis, Käse  (Milch von den eigenen Kühen) sowie alle Arten von Pizza. Keine Ausschanklizenz für Wein und Bier, kann man, wenn nötig, selbst mitbringen. Sehr schöner Platz, hier die Adressse : A 15 Robberg Road | From town follow Robberg Road which becomes Airport Road, Plettenberg Bay 6600, Südafrika. Achtung: Dieses Gartenlokal schließt bereits um 17:00 Uhr.

Unsere nächste Wanderung haben wir auch gleich geplant- morgen wollen wir uns das nächste Paradies 🙂 ansehen: Nature’s Valley  – es grenzt direkt an den Tsitsikamma Abschnitt des Garden Route Nationalparks. Der Strand dort soll sensationell sein. Wir sind gespannt.

Bleibt dabei,

Eure Franzi!

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6. Teil. Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Nach einem aufregenden Tag mit vielen Pässen waren wir endlich in Plettenberg Bay an der Garden Route angekommen. Die Unterkunft heißt „Sangeree No. 1 – und ist der Hammer! Unsere Freunde waren bereits seit Mittag da.  Und als Überraschung erwarteten Sie uns an diesem Abend schon mit einem tollen Abendessen. Klasse! Danke Euch beiden! Das war eine tolle Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1!

 

Relaxen und Schwimmen in Plettenberg Bay

Der nächste Tag war für uns alle ein Ruhetag – wie haben uns nur ein wenig in Plettenberg umgesehen und sind natürlich alle Schwimmen gegangen. Morgens in unserem Mega-Pool auf dem Anwesen. Ja -es war wirklich ein Riesenhaus – und wir hatten ein richtig großes Appartment. Seht selbst – für uns der absolute Luxus!

Blick auf die Lagune, rechts hinten der Indische Ozean

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Schwimmen im Mega – Pool – das haben wir hier in Plettenberg Bay täglich genossen!

Plettenberg Bay- und unsere Traum-Unterkunft

Unsere tolle Unterkunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1. Die Unterkunft war also, wie man sehen kann, ein absoluter Traum. Wir haben es uns vorher alle nicht vorstellen können, wie schön man hier leben kann. Natürlich eingezäunt und nur per Schlüssel zugänglich. Direkt an der Lagune – und zum Meer waren es über die Straße auch nur 400 m. Im Indischen Ozean waren wir an diesem ersten Ruhetag hier in Plettenberg (Plett) natürlich auch . Achtung – die Wellen haben eine Menge Kraft. Man braucht sich nur bis zu den Knien ins Wasser stellen. Die Wellen kommen und du musst dich anstrengen, nicht umgeworfen zu werden. Macht total Spaß, sich reinzustürzen. Und ist ungefährlich, wenn man sich nicht überschätzt und zu weit raus geht.

Wunderschöner Himmel hier in Plettenberg Bay

Planung für den nächsten Tag in Plettenberg Bay.

Nach diesem wunderbar chilligen Tag hier in Plettenberg Bay direkt an der Garden Route möchten wir morgen Wandern gehen. Das Robberg Nature Reserve ist unser Ziel. Mehr darüber im Teil 7 dieses Reiseblogs. Hier geht es zu den Robben: Robbergs Nature Reserve

Seid dabei, Eure Franzi!

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5. Teil. Swartberg Pass, Prince Alfred Pass – Ziel: Plettenberg Bay




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan:  Roadtrip von Kapstadt über Tulbagh nach Oudtshoorn mit Ziel Plettenberg Bay an der Garden Route. Dort wollen wir  (mit 2 Tagen  Unterbrechung im Addo Park) insgesamt 2 Wochen mit unseren Freunden verbringen. Aber bis dahin wird es noch ein holpriger Weg: Am 8. Februar geht es nach dem Frühstück gut gestärkt mal wieder recht früh los. Unsere Freunde haben uns empfohlen, unbedingt den Swartberg Pass zu fahren. Und an diesem Tag blieb es nicht nur bei diesem Pass. Zum Glück ist unser Mietwagen sehr zuverlässig!

Den haben wir wieder bei Check 24 gebucht.

Mietwagen Check 24*

So werden hier die Pässe gesichert

Der Swartberg Pass hat es in sich: Er gehört sich zu den interessantesten, schönsten Pässen von Südafrika, ist nur teilweise asphaltiert – aber selbst mit unserem Kleinwagen gut zu fahren.

Der Swartberg Pass ist tatsächlich fast 1.600 m hoch und wurde, wie viele der Pässe hier, von Thomas Bain, einem südafrikanischen Straßenbaumeister, gebaut. Im Jahr 1886 wurde er eingeweiht, und auch jetzt, im Jahr 2019, kann man sich gut vorstellen, wie dort früher die mehrspännigen Ochsenkarren fuhren.

Unsere Unterkunft in Oudshoorn lag außerhalb der Stadt, nahe der  Cango Caves . Diese Straße ist noch durchgängig asphaltiert.  Sie führt recht eng an den Abhängen des Swartberg hinauf zum Pass. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf ein schönes Tal, das Olifants River Valey.

Ein weiterer guter Tipp unserer Freunde war,  unbedingt noch einen kleinen Stopp beim Meiringspoort Wasserfall zu machen, um dort in Felsenbecken zu baden. Das war für uns etwas ganz Neues – wir waren schon sehr gespannt! Außerdem war es hier im Landesinneren doch recht heiß, und das war Baden sicher genau das Richtige.

Der sehr beeindruckende Meiringspoort Pass ist eine tiefe Schlucht inmitten der Swartberg Berge zwischen den Ortenn De Rust und Prince Albert. Wir haben den kleinen Spaziergang von der sehr guten Rastanlage aus gemacht, um den atemberaubenden Ausblick auf die bizarren Felsformationen zu genießen. Und anschließend haben wir im Meiringspoort Wasserfall ein erfrischendes Bad genommen. Herrlich!

Der Wassefall war zwar klein, das Bad in den Felsenbecken dafür um so erfrischender!
Wunderbare Ausblick ins Valley

Und weiter geht es auf unserem Weg. Wir beide sehen zu ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Plettenberg Bay liegt direkt an diesem Meer. Und wir haben keine Lust, den Umweg über die Garden Route und die Stadt George zu fahren. Dort werden wir auf unserem Rückweg schon sein.  Allerdings haben wir auch die Legende unserer Karte nicht genau gelesen :-). Viele der „R“-Straßen sind Schotterpisten… Ich weiß nicht, ob wir diese Strecke genommen hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten.

Aber die Gegend entschädigt uns wirklich für den Weg, auf denen wir manchmal ganz alleine unterwegs sind. Es geht langsam voran – der Schotter ist nicht ohne. Wenn dann mal Gegenverkehr ist, sind es meistens schnellfahrende Jeeps, die teilweise heftige Staubwolken aufwirbeln.. Aber egal.

Zwischen Outdshoorn und dem nächsten Pass auf der Strecke, dem Prince Alfred´s Pass, gibt es superschöne Ausblicke. Und so dauern die Strecken einfach mal etwas länger. Wir sind da ganz entspannt.

Der Prince Alfred´s Pass – spektakuläre Aussichten
So langsam kommen wir wieder in die Zivilisation… und die Straßen sind wieder asphaltiert.

Plettenberg Bay, unser Ziel, rückt langsam näher. Wir freuen uns, unsere Freunde zu treffen. Darauf, mal den Schrank einzuräumen und nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Wie es weitergeht in den nächsten beiden Wochen, die wir dort verbringen werden, lest ihr in meinem nächsten Beitrag. Freut euch auf ganz andere Landschaften! Und wir freuen uns, nach 4 Tagen in den Bergen, endlich am Indischen Ozean zu sein!

Seid gespannt, Eure Franzi!

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Oben auf dem Swartberg Pass



4. Teil. Südafrika- Roadtrip – Route 62, Südafrikas „Route 66“



Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan für heute:

Roadtrip über die schöne Route 62 ( N62) von Tulbagh nach Oudtshoorn. Quer durch die Halbwünste Kleine Karoo!

Garten bei unserer Unterkunft in Tulbagh

Heute morgen in Tulbagh ist frühes Aufstehen angesagt, wir wollen nach unserem gestrigen Schlemmer-Tag  über die Route 62 nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika, fahren.

Route 62 – viel Gegend hier:-)

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, ist aber nicht so bekannt wie z.B. die Garden Route. Als es die N 2 (Garden Route) noch nicht gab, war die Route 62  die Verbindung zwischen den beiden Grossstädten Kapstadt im Westen und Port Elisabeth im Osten der Kapregion. Diese Strecke verläuft grob gesagt immer parallel zur Garden Route etwa 100 km landeinwärts durch die der Halbwüstenvegetation der Kleinen Karoo. Man kommt durch kleine Orte wie Barrydale, Ladismith und Calitzdorp und erreicht nach ca. 380 km Oudtshoorn, die Stadt der Strauße.

Diese tolle Strecke, die R 62 (also Südafrikas Route 66 :-))  verläuft vorbei an schroffen, sehr beeindruckenden Felsmassiven. Im Winter liegt hier Schnee. Immer wieder geht es über steile Pässe, und die Ausblicke in die weite Landschaft sind spektakulär. So macht Autofahren richtig Spaß! Es ist nicht stressig, alle fahren vernünftig – liegt sicher am wenigen Verkehr hier. Wir genießen es, auf dieser tollen Strecke zu fahren!

Route 62 – Südafrikas „Route 66“ – es geht unendlich weiter hier!
Auch Oldtimer sieht man auf der Route 62

Im Landesinneren, hier am Rand der Halbwüste Kleine Karoo, ist es noch etwas heißer als an der Küste . Für unsere Fahrt an diesem Tag haben wir uns den bislang heißesten Tag unserer Reise mit ca. 35 Grad ausgesucht. :-).  Zum Glück hat unser kleiner weißer Mietwagen eine gute Klimaanlage. Gebucht hatten wir ihn wie immer über Check 24. Hier der Link:

Mietwagen-Check*

Weiter geht es bei strahlender Sonne

1. Hightlight nach dem Roadtrip:

Unsere nächste Unterkunft: Endlich in Oudtshoorn angekommen, gab es in unserer Unterkunft eine schöne Überraschung:  Ein Upgrade vom gebuchten Doppelzimmer in ein kleines Appartment fast direkt am Pool! Hurra! Das war die Belohnung nach diesem wirklich langen Trip heute.

Unsere über Booking.com gebuchte Unterkunft, die Lodge „De Oude Meul“, war nicht komplett ausgebucht. Und der freundliche Mitarbeiter der Rezeption freute sich mit uns. Wir haben bislang auf unserem Trip nur freundliche Menschen getroffen.

Die kinderfreundliche Lodge „De Oude Meul“ liegt ca. 10 km außerhalb von Oudtshoorn. Auf dem großen Areal gibt es neben vielen kleinen Gäste-Häusern einen großen Garten mit Pool, einem „Streichelzoo“ und auch ein Restaurant. Mehr dazu findet ihr hier: De Oude Meul Lodge 

2. Highlight des Tages:

Im Restaurant haben wir natürlich Straußenfleisch probiert – absolut zart und lecker. Und der Wein dazu ebenfalls hervorragend und aus  der Gegend, die wir heute durchquert haben „Klein Karoo“.

Ein nettes Gespräch mit unseren sympatischen dänischen Tischnachbarn rundete den Restaurantbesuch ab. Die beiden waren seit 3 Jahren in Rente und bereits einige Male in Afrika gewesen. Sie konnten uns noch mit einigen Tipps für unsere weitere Tour versorgen.  Es ist immer wieder schön, auf Reisen so interessante Menschen zu treffen.

Leckerer Rotwein in Oudtshoorn

Unser 3. Higlight des Tages:

Nach dem Abendessen gab es  für uns zwei dann noch ein weiteres Highlight: Wir haben uns auf den Rasen vor unser kleines Appartment gelegt – es war sternenklar.

Hier in der südlichen Hemisphäre ist so ein Sternenhimmel ein ganz besonderes Schauspiel! Romantik pur! Diese Region hat weites Land, hohe Berge und wolkenfreie Areale: So viele und klar erkennbare Sterne haben wir beide noch nie gesehen. Und eine Sternschnuppe war auch dabei! Natürlich haben wir uns etwas gewünscht :-).

Über weitere Wine Tastings lest ihr in meinem 7. Beitrag mehr. Hier schon mal der Link:  5 Wine Tastings in der Kapregion

Was wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Plettenberg Bay und beim Überqueren von absolut spektakulären Pässen erlebt haben, lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dann, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt!
Eure Franzi

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3. Teil. Kapstadt – Tulbagh – Weinprobe und mehr








Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute geht unser Roadtrip los:

Lions Head

Nach 2 Tagen Kapstadt mit sehr vielen neuen Eindrücken – startet der 1. Teil unseres Roadtrips , der uns von Kapstadt nach Tulbagh, dann weiter nach Oudtshoorn und von dort nach Plettenberg Bay führen soll. In Plettenberg Bay (kurz Plett genannt) wollen wir  2 Wochen bleiben. Gemeinsam mit unseren Freunden einiges unternehmen. Relaxen, wandern, schwimmen und natürlich etwas Wein trinken, schön kochen und lecker essen gehen. Und zwischendurch für 2 Tage wilde Tiere, besonders Elefanten, im Addo Nationalpark gucken. Am Ende unserer dritten Urlaubswoche  startet  dann der letzte Teil unseres Roadtrips: über Swellendam und Franschhoek wollen wir uns wieder Kapstadt nähern. Am Montag 25.02.2019 am späten Nachmittag startet unser Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben – seid gespannt und bleibt dabei!

Zum Weinanbau in Südafrika wurde schon viel geschrieben, z.B. hier bei Wikipedia: Weinbau Südafrika*

Neben den klassischen Weinorten Stellenbosch, Paarl und Franschhoek wird auch in Tulbagh leckerer Wein angebaut. Unsere Freunde hatten uns im letzten Jahr sehr mit  südafrikaninschen Weinen des Weinguts Rijks aus Tulbagh verwöhnt.

Für einen kleinen Eindruck hier die Homepage: Weingut Rijk´s

Jetzt wollten wir mal sehen, wo der leckere Wein herkommt.  Der kleine Weinort Tulbagh nördlich von Kapstadt hat eine lange Geschichte. Wir haben hier bei heißen Temperaturen von knapp 30 Grad einen wunderschönen Tag verbracht. Ein ziemlicher Kontrast hier im Hinterland zum Trubel in Kapstadt.

Unsere Unterkunft in Tulbagh – schöne Aussicht auf die angrenzenden Berge

Die Häuser in Tulbagh´s Church Street sind nach einem Erdbeben im Jahr 1969 wieder im Kap-holländischen Stil aufgebaut worden, man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wir hatten hier mit ca. 35 Euro inkl. Frühstück die günstigste Unterkunft der ganzen Reise gebucht. Tipp: Unsere Buchungen haben wir alle von Deutschland aus anhand unserer geplanten Route gemacht.

Die Einrichtung vermittelte das Flair des letzten Jahrhunderts. Gute Betten, alles war sauber. Wir haben dort gut und ruhig geschlafen.  Morgens wurden wir dann mit einem kleinen, leckeren Frühstück verwöhnt. Preis-Leistung passte hier auf jeden Fall! Und nachdem wir dem Mitarbeiter dort klar gemacht hatten, dass er nicht nochmals kassieren muss, war alles klar. Wir hatten hier bereits im Vorfeld gezahlt.

Wikipedia: Tulbagh

Unsere 2. Weinprobe diese Urlaubs führte uns, wie geplant, zum Weingut Rijk´s. Vom Hotel/ Restaurant aus, wo wir geparkt haben, konnten wir direkt durch die Reben zum Probierraum gehen.

Tulbagh Weingut Rijk´s – Weinanbau

Wir waren dort so früh am Vormittag fast die einzigen Gäste – und die sachkundige Mitarbeiterin hat uns ihre Weine sehr gut erklärt. Wir haben dann Einiges an leckeren und bezahlbaren Weinen gekauft.





Dadurch war die Weinprobe hier sogar kostenlos. Üblicherweise kosten die Weinproben sonst einen kleinen Beitrag. Schon mal ein super Auftakt in Tulbagh! Dann wieder zurück zur Unterkunft gefahren, Wein aus dem heißen Auto ins kühle Zimmer umgeladen – jetzt war erst einmal ein kleines Mittagessen nötig. Unser toller Reiseführer von einem Kenner der Region, der ebenfalls gerne geniesst, war hier wieder sehr hilfreich. Hier noch mal der Link: Reiseführer Kapstadt und Kap-Provinz* .

Unser Lokal fürs Mittagessen“Thinks I love“, lag nur 500 m von der Unterkunft entfernt  in der gleichen Straße.

Hier auf der schattigen Terrasse war es trotz Hitze gut auszuhalten. Der Wind wehte leicht – herrlich.

Ich habe dort den bislang köstlichesten Burger meines Lebens gegessen. Toll gewürzt, schöner Salat dazu – und wir haben gemütlich draußen gesessen und den Blick auf die angrenzenden Berge genossen.

Danach noch ein kleiner Spaziergang durch Tulbagh, dieses kleine Städtchen hat einen altmodischen Charme und die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu gehen als in Kapstadt.

Am Abend haben wir dann eine weitere Empfehlung aus dem Reiseführer probiert:  das Tulbagh Hotel direkt an der Hauptstraße hat eine schöne Außenterasse mit einem riesigen Olivenbaum mittendrin: Olive´s Tree Restaurant in Tulbagh.

Ebenfalls eine sehr gute Empfehlung für Tapas, Wein und mehr. Danach konnten wir dann  direkt zu unserer Unterkunft laufen. Diese kleine Stadt erschien uns sicher – und war es auch. Ein super Tag in Tulbagh ging zu Ende, und am nächsten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen.

Olivenbaum mal anders – blau beleuchtet

Die nächste und längste Etappe des gesamten Urlaubs stand bevor, wir wollten die N 62 nach Outdshoorn fahre. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag – ich freue mich, wenn ihr weiter dabei bleibt!

Bis dann,

Eure Franzi

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2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

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1. Teil Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt und Kap-Region




 

Kapstadt – Olympia-Stadion

Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr Lust habt, meinen Reisebericht über diesen wunderbaren, für uns absolut traumhaften Urlaub im afrikanischen Spätsommer im Februar 2019 zu lesen.

Planung:

Dieses Mal haben wir sehr spontan gebucht – wir waren einer Einladung von lieben Freunden gefolgt.  Die beiden waren seit Anfang Januar bis Ende Februar 2019 in der Kap-Region an verschiedenen Orten unterwegs. In Plettenberg Bay an der Garden Route war das von ihnen gebuchte Appartment sehr großzügig.

Plettenberg Bay – die Lagune, an der das Appartment liegt

Für 2 Personen gab es  insgesamt 3 Schlafzimmer mit 3 Bädern. Es lag direkt an einer Lagune, verbunden mit dem Indischen Ozean. So ein tolles Angebot konnten und wollten wir nicht ausschlagen. Zumal unsere Hochzeitsreise noch ausstand. Im Sommer 2018 hatten wir unsere große Hochzeitsparty gefeiert.  Unsere Gäste hatten uns Geld für eine besondere Reise geschenkt. Das war ja wohl die Gelegenheit, das Geschenk „einzulösen“.

Also: Termine gecheckt, Urlaub abgesprochen, Flüge (über Cheap Tickets pro Person nur knapp 600 Euro Hin- u. Rückflug Frankfurt-Johannesburg-Kapstadt mit SAA) gebucht. Wow, so schnell haben wir uns noch nie für einen Urlaub entschieden. Ich hatte im Vorfeld schon etwas Respekt vor dem ersten Langstreckenflug meines Lebens.

Wir buchen unseren Urlaub immer erst, wenn wir hier alle Konditionen gecheckt (und dort z.B. auch eine Unterkunft gebucht haben). Eine sehr hilfreiche Seite im „Dschungel“ der Angebote.

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

 

Anreise per Bahn und Flugzeug:

Es ging los am Sonntag, 3.2. von Oldenburg per Zug nach Frankfurt. Mit einem Sparpreis für 60 Euro/ Person hin und zurück. Zwei Highlights: Die Bahn war pünktlich und der Flieger nicht voll, so dass wir beiden 4 Sitze in einer Reihe für uns nutzen konnten. Eine Anreise aus dem Bilderbuch :-).

Flughafen Frankfurt, es geht gleich los!

Langstreckenflug von Frankfurt nach Johannesburg:

Der Nachtflug von Frankfurt nach Kapstadt (mit einem zweistündigen Zwischenstop in Johannesburg) ist perfekt zum Schlafen bzw. Dösen- und wir kamen morgens einigermaßen ausgeruht in Johannesburg an. Dieser Flughafen ist das Drehkreuz Südafrikas – und entsprechend ist hier eine Menge los.

Das ganze Flughafenprogramm also noch mal von vorne, diesmal noch inkl. Einreise nach Südafrika: Passkontrolle, Gepäckband finden, Koffer runternehmen, das richtige Gate finden, Check-Inn,  neuer Sicherheitscheck und warten auf das Boarding. Das ist aber nur auf dem Hinflug so – beim Rückflug wird das Gepäck von der Airline weiterbefördert.

Essen, Trinken, Decken u. Kissen, Zahnputzzeug und Schlafmasken – auf dem Langstreckenflug mit SAA war alles Nötige gut und reichlich vorhanden – inklusive südafrikanischem Wein. Beim Inlandsflug war dann alles etwas anders: Ein um eine Stunde verzögerter Abflug – Grund: das Frühstück war noch nicht an Bord! :-(.

Unsere vorgebuchten guten Plätze wurden „aus organisatorischen Gründen“ umgebucht. Wir fanden uns plötzlich etwas eingepfercht in der Mitte einer 4er-Reihe im Flieger wieder. Es war richtig voll hier drin.  Aber egal, es waren nur noch knapp 2 Stunden bis zu unserem Ziel: Kapstadt! Und plötzlich war Sommer – mit Jeans, Jacke und Turnschuhen waren wir dann doch etwas zu warm angezogen :-).

Ankunft in Kapstadt/ Mietwagen abholen:

Der Mietwagen war schnell und problemlos abgeholt. Wir haben wieder über Check 24 gebucht, hier mal der Link: Mietwagen-Check24* Der Linksverkehr in Kapstadt war erst recht gewöhnungsbedürftig – aber unsere Unterkunft fanden wir trotzdem schnell. Wir sind da noch etwas altmodisch mit einem Ausdruck des Routenplaners unterwegs. :-). Das war auch jetzt wieder hilfreich – zusätzlich hatten wir noch ein älteres Garmin- Navi dabei – da wussten wir immer, wo wir waren. Unsere Freunde hatten klugerweise einen Automatikwagen gebucht. Das werden wir im nächsten Urlaub mit Linksverkehr ebenfalls machen. Das Schalten mit der linken Hand macht das Fahren unnötig kompliziert.

Unterkunft für 2 Nächte in Kapstadt:

Über ein Angebot von Check 24 hatten wir uns nahe der Universität Kapstadt 2 Nächte eingemietet. Die Lage im Stadtteil Vredehoek war gut und sicher, und wir hatten sogar einen Mini-Pool dabei.

Blick von unserer Unterkunft in Kapstadt auf den Lions Head

Nach einer kurzen Dusch- und Umkleidepause starteten wir direkt gen Innenstadt. Wir erkunden eine Stadt gerne erst einmal zu Fuß, und nach ca. 2 Stunden Laufen waren wir auch schon ein wenig an den Linksverkehr gewöhnt.

Kleiner Snack zwischendurch in Kapstadt

Kapstadt – Victoria & Alfred Waterfront:

Unser Ziel an diesem Nachmittag war die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt – und dort haben wir dann auch lecker bei einem Italiener „San Marco“ – zentral am Hafen – zu Abend gegessen. Die südafrikanische Küche wollten wir am nächsten Abend erkunden.

Die Küche hier in der fruchtbaren Kap-Provinz in Südafrika ist vielfältig – es gibt für jeden Geschmack etwas.

Die Supermärkte bieten ein bezahlbares, frisches Angebot, man merkt einfach, dass Obst und Gemüse reif geerntet werden. Unser Tipp: nach 20:00 Uhr darf im Supermarkt in der Waterfront kein Wein mehr verkauft werden. Also: falls Ihr gerne direkt einen guten Wein kaufen möchtet: Hier in der V&A Waterfront vor 20:00 Uhr! Wir haben keinen mehr kaufen können, weil wir zu spät waren :-(.

Skurill für uns:  Käse aus der Heimat gibt es auch (haben wir natürlich nicht gekauft, den kennen wir schon:

Oldenburger Gouda- in Kapstadt zu kaufen…

 

Unser Anreisetag in Kapstadt:

Nach dem Essen beim Italiener mit leckerem Wein waren wir müde und haben uns (hatten unsere Freunde vorher empfohlen) über unsere Uber-App ein Taxi gerufen. Das war für uns Neuland, wird aber in Kapstadt sehr viel gemacht. Unsere Erfahrungen damit waren sehr positiv: gute Fahrer, schnelle Abholung und günstige Preise. Einmal haben wir ein „normales“ Taxi gerufen, der Fahrer kannte die Stadt nicht, fuhr über rote Ampeln und war natürlich auch teurer als Uber. Auf jeden Fall empfehlen alle Reiseführer, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr durch die Stadt laufen. Wir hatten uns (neben viel Lesen im Internet) mit dem sehr guten Reiseführer von Dieter Losskarn vorbereitet. Er lebt und reist seit Jahren in der Kapregion, sein für uns sehr guter Reiseführer heißt „Kapstadt & Kap-Provinz“ aus dem Dumont-Verlag . Hier geht es direkt hin: : Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Das war es für heute- unser erster aufregender Tag in Kapstadt geht zu Ende – wir sind voller neuer, interessanter Eindrücke – Südafrika hat uns schon an unserem ersten Tag in seinen Bann gezogen. Für morgen haben wir eine kleine Wanderung auf den Lions Head geplant, um anschließend in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu fahren.

Seid dabei, bis dann, Eure Franzi!

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Reisen mit Wohnmobil und Rad – ein Traum wird wahr!

Hallo Ihr Lieben,

Vor dem geliehenen Wohnmobil – wir waren begeistert!

wir haben es tatsächlich getan! Wir haben unseren Traum  umgesetzt und uns ein Wohnmobil gekauft! Wir sind wahnsinnig aufgeregt und freuen uns, unser „Ahörnchen“ bald zu bekommen. Wir haben uns für das kleinste Wohnmobil aus dieser Reihe beim günstigen Anbieter Ahorn entschieden. Im letzten Herbst hatten wir bereits ein größeres Exemplar (Ahorn Alaska TD – 7,5 m lang) von Freunden für ein Wochenende geliehen. Wir haben uns sofort in das tolle Wohnmobil und in diese Reiseart „verliebt“ – es ist einfach deutlich mehr Luxus im Vergleich zu unseren Urlauben mit dem Zelt.

Unterwegs mit Rad und Zelt – 3. Teil – Aerö Camping Dänemark

Hier mal der Link zu „unserem“ Ahorn-Wohnmobil (keine bezahlte Werbung). Es ist auf einem Renault Master Transporter aufgebaut. Renault hat den Vorteil, dass das Fahrerhaus auch für „Sitzriesen“ wie meinen Mann gut passt. Viele Wohnmobile sind auf  einem Fiat Ducato aufgebaut. Da guckt Ernst dann leider gegen die Sonnenblende ….. das passt nicht!

Und so sieht der „kleine“ Ahorn aus:

Wohnmobilurlaub:

Im Oktober im geliehenen Ahorn – echt klasse!
Das geliehene Fahrzeug steht meinem Mann auch schon gut 🙂

Hier das tolle Ahorn Camp Wohnmobil, das wir im Oktober 2019 geliehen hatten. Ein Traum  -aber mit 7,50 m etwas lang für mich! Unser bestellte Ahorn Camp T 590 ist nur 5,99 m lang – wir fangen erst mal etwas einfacher an. Spart Gebühren auf der Fähre und dem Campingplatz – und hat noch eine PKW-Zulassung. Dann kommt zwar noch der Fahrradträger drauf – aber trotzdem ist unser Camper deutlich kürzer als der ausgeliehene.

Wir haben schon 2 Wochenend-Kurztrips mit dem neuen „Auto“ geplant – es ist schon praktisch, damit Freunde und Familie unkompliziert besuchen zu können. Natürlich haben noch ganz viele weitere Ideen- seid dabei – wir werden berichten. Da unsere bisherigen Urlaube immer Individualreisen waren, passt ein Wohnmobil mit Fahrrädern hinten drauf perfekt zu uns.  Auf jeden Fall werden wir das WoMo für einige Festivalbesuche nutzen!

Wir sind gespannt! Mal sehen, wohin unsere erste größere Reise hingeht. Im Augenblick freuen wir uns neben den Kurztrips mit dem Wohnmobil auch schon sehr auf unsere nächste Reise nach Kreta im März! Mehr darüber hier:

Kreta – Vorsaion 2020 – Landhausbesitzer auf Zeit

Bleibt dabei, eure Franzi!

Auto – spontan und provisorisch verdunkelt- es hat aber auch  super funktioniert für eine Übernachtung! Da waren wir in Dangast  beim Watt´n Schlick Festival im August 2019

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Kreta – Vorsaion 2020 – Landhausbesitzer auf Zeit

Unser nächstes Reiseziel im Süden von Kreta – einfaches Leben auf dem Land – und gaanz viel Ruhe!

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier auch im neuen Jahr wieder dabei seid! Wir haben bereits unseren nächsten Urlaub geplant: Kreta – Vorsaion 2020 – wir werden Landhausbesitzer auf Zeit! Es geht in ein ruhiges Haus mitten im dazugehörigen Olivenhain. Um uns herum gaanz viel Platz. Die Eigentümer stellen in Zusammenarbeit mit Einheimischen sogar  ihre eigenen landwirtschaftlichen Produkte her – siehe Bild!

Olivenöl, Honig, Creme – alles vom eigenen Hof!

Lest hier, wie wir auf die Idee gekommen sind, schon so früh im Jahr nach Kreta zu fliegen:

Kreta – Vorsaion 2020 – Landhausbesitzer auf Zeit- auf uns warten Ruhe und Entspannung

Momentan ist mir sehr nach Ruhe – und da kam das nette Angebot der Besitzer der Villa Chalikia – eher ein kleines Landhaus in einem großen Olivenhain – gerade recht: Wir dürfen dieses wunderschöne Haus in Alleinlage (siehe Bild) eine Woche lang bewohnen!  Wir haben die sehr sympatischen Besitzer, Rita und Stephan, vor einiger Zeit kennengelernt. Und sie haben uns ihr Landhaus mit der Bitte angeboten, dass ich darüber ein wenig in meinem Kreta-Blog berichte. Das mache ich doch sehr gern! Wir hatten auf Kreta bislang schon einige tolle Unterkünfte in verschiedenen Teilen der Insel. Und diese scheint ganz besonders schön zu sein!

„Unser Landhaus“ – nur auf Zeit – mitten im Olivenhain

Kamilari auf Kreta in der Vorsaison –  und ein Landhaus auf Zeit

Ich wohne seit vielen Jahren in der Stadt – mit allen Vor- und Nachteilen. Kamilari wird ein guter Kontrast zum städtischen Alltag sein. Ich bin in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen, um so mehr freue ich mich, bald wieder einmal auf dem Land zu wohnen. Die Lage dieses soliden Natursteinhauses klingt perfekt: In Kamilari im Süden von Kreta, in einem kleinen Bergdorf auf dem letzten Hügel der Messara-Ebene liegt die Villa Chalikia. Und nur 3 km vom Meer entfernt. Das können wir schnell laufen – wir haben ja Zeit.

Wir sind sehr gespannt! Ich kann mir im Moment eine Auszeit in einem gemütlichem, ruhigem Dorf sehr gut vorstellen. Ich freue mich auf ein paar schöne Tage mit viel Entspannung und Entschleunigung. Und es gibt auch ein ausreichend langes Bett für meinen Liebsten. Entgegen dem Foto unten steht seit kurzem in einem der beiden Schlafzimmer ein neues, 2 m langes Boxspring-Bett- das passt dann sicherlich auch für meinen Mann.

Hier noch das vorherige Bett – das wäre bei meinem 2-m-Mann Ernst zu kurz gewesen.

Flüge nach Kreta in der Vorsaison

Wir haben Glück gehabt – die Fluggesellschaft Condor bietet bereits ab Anfang März günstige Flüge nach Heraklion. Da hat es sich gelohnt, mal ein wenig die Flugsuchmaschinen zu durchforsten! Und jetzt drücke ich die Daumen, dass Condor weiterhin fliegt… Die Flugzeiten sind auf jeden Fall gut! Und die Preise auch. Für unsere im September 2020 geplante Familienreise nach Kreta werden die Flüge wohl leider deutlich teurer werden.

Mietwagen auf Kreta in der Vorsaison

Wir werden auch diesmal wieder unseren Kleinwagen über Check 24 buchen, damit warten wir aber noch ein wenig. Ein erster Check hat ergeben, dass es genug Auswahl am Flughafen Heraklion gibt. Uns ist es wichtig, dass der Preis passt und wir das volle Versicherungspaket haben. *Unser Suchportal für Mietwagen auf Kreta

Kalimari im Süden unserer Lieblingsinsel Kreta

Wir sind schon häufiger durch das kleine Bergdorf Kamilari in der Messara-Ebene gefahren und waren auch schon einmal in einer der Tavernen lecker essen. Ein typisches kretisches Bergdorf mit einer gewachsenen Infrastruktur.  Die Bilder vom Haus machen Lust, sofort loszufahren :-).

Ich vermute, den Pool werden wir nicht testen – so abgehärtet sind wir nicht, dass wir im März draußen schwimmen möchten 🙂

Was kann man auf Kreta im März, also in der Vorsaison, eigentlich machen?

Wir wollten schon immer mal im Frühjar, wenn alles blüht, nach Kreta. Wie ich schon in meinem Beitrag Kreta – Urlaub – Nachsaison 2019  geschrieben habe, ist Kreta sehr vielfältig. Schwimmen ist natürlich um diese Jahreszeit nur etwas für Hartgesottene. Aber die Natur soll einfach wunderschön sein. Wandern und spazierengehen geht (fast) immer. Beim letzten Besuch im November war nicht mehr viel Grün zu sehen, das wird diesmal nach einigen Regenfällen im Winter sicher anders sein.

Wir freuen uns auf Kreta im Frühling – zum allerersten Mal sind wir um diese Zeit da!

Wetteraussichten, Klimatabelle, Regentage etc. im März auf Kreta

Die Prognosen sind gut – Der Süden von Kreta hat 300 Sonnentage im Jahr! Hier sind die durchschnittlichen Wetterdaten für euch:

Wir hoffen auf die Sonnenstunden im März auf Kreta!

In den Vorjahren hatten wir auf Kreta im April und auch im November schon viel Glück mit dem Wetter – ich werde berichten, wie es uns diesmal ergeht.  Auch in der Vorsaison wird es auf Kreta sicher sehr schön.  Mit einem Ofen, den wir an kalten Abenden anmachen können und einer Klimaanlage, die auf Heizung umgestellt werden kann, ist unsere Unterkunft zum Glück auch gut bei kühleren Temperaturen. Wir sind schon sehr gespannt auf das Haus!

Blütenpracht im Frühjahr auf Kreta – traumhaft dort!
So sieht es manchmal im Winter in der Messara-Ebene aus! Blick vom Olivenhain auf die schneebedeckten Berge. Kreta kann Kontraste!

Essen gehen in der Vorsaison – wer hat geöffnet?

Hier haben wir noch keine Erfahrungen, gehen aber davon aus, dass auch einige unserer bevorzugten Tavernen oder Kafenions geöffnet haben. Es gibt in den letzten Jahren immer mehr Touristen, die genau wie wir außerhalb der Saison reisen. Und sowohl in der Messara-Ebene wie auch in Agia Galini wollen die Einheimischen ja auch mal essen gehen :-). In Sivas hat die Taverne von Sigelakis offen. Wir freuen uns auf das leckere Essen dort – diese Taverne ist ganzjährig offen und soll sehr gemütlich sein. In Kamilari gibt es einige Tavernen – da wird ebenfalls etwas geöffnet haben. Nach Pitsidia fahren oder laufen wir sicher auch, die Taverna Fabrika von Andrea und Jochen ist im März auch wieder offen.  Gemütliches Kafenion in Pitsidia

Und natürlich hoffen wir, dass Giorgios und Maria ihre Strandtaverne in Agios Georgios  wie auch im letzten Winter zeitweise geöffnet haben. Mehr darüber hier:

Wir wollen auch im nächsten Urlaub wieder solche Leckerein essen 🙂

Welcome to Paradise – Ausflug über Berg und Tal nach Agios Georgios

Welche Ausflüge kann man außerdem noch auf Kreta in der Vorsaison machen?

Knossos, Festos sowie viel Museen sind ganzjährig geöffnet. Alle tollen Traustrände sind sicher menschenleer und laden zum Spazierengehen ein. Mehr Ideen findest du zum Beispiel hier: *Mein Lieblingsreiseführer für Kreta

Mitten im Olivenhain

Und falls Ihr jetzt ebenfalls neugierig auf dieses spannende Feriendomizil seid: Villa Chalikia in Kamilari/Kreta

Dieses schöne Haus wartet auf uns – massiv aus Natursteinen gebaut, genau mein Ding!

Wir möchten in diesem Urlaub viel relaxen und in der näheren Umgebung ein wenig wandern und spazierengehen. In der Messara-Ebene waren wir bislang zu Fuß noch nicht  so viel unterwegs. Jetzt sind wir neugierig auf neue Wege. Die 3 km zum Strand in Kalamaki werden wir auf jeden Fall laufen.  Einkaufen und essen gehen geht ebenfalls gut zu Fuss. In unserer Unterkunft liegt ein Gästehandbuch mit sehr vielen Tipps!

Vorfreude auf Kreta in der Vorsaison

Wir sind ziemlich sicher, dass es uns auch so früh im Jahr auf Kreta gefällt. Und wir freuen uns sehr auf neue Erlebnisse in Kamilari und umzu. Langweilig wird es sicher nicht! Ich werde in einem meiner nächsten Beiträge hier berichten!

Viel Freude bei Eurem nächsten oder auch ersten Besuch auf Kreta! Geniesst es! Uns hat das Kreta-Virus erwischt – wie ist es bei euch? 🙂 Bis dann, Eure Franzi

So sah es im Februar 2019 am Strand von Südafrika aus – soviel Wärme erwarten wir das nächste Mal im März  auf Kreta nicht 🙂

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Vielen Dank für deine Unterstützung!

 

Unterwegs mit Rad und Zelt – 4. und letzter Teil – Aerö Camping




Hallo Ihr Lieben – und hier wie versprochen der 2. Teil unserer Aerö-Tour mit Rad und Zelt. Wir haben auf 2 unterschiedlichen Campingplätzen auf Aerö übernachtet.

Aerö – 2. Nacht – Live-Musik  im Hafen von Marstal

Hier hatten wir uns etwas vertan: Ein recht bekannter Live-Act sollte an unserem letzten Abend auf Aerö in Marstal, ca. 30 km von Soeby entfernt, stattfinden. Daher wollten wir nochmal ein wenig über die Insel radeln (diesmal eine andere Strecke von Soeby nach Aeroskobing). Wir waren ja immer noch unterwegs mit Rad und Zelt  hier auf Aeö zum Camping.  Aber: die Live-Musik war uns mit 60 Euro pro Nase für diesen Sänger dann doch zu teuer. Das stand nicht auf den Plakaten. Wir haben mal kurz in der Werfthalle, dem Veranstaltungsort, reingeguckt – so richtig was los war hier am Hafen auch nichts. Also kurzentschlossen umgeplant: Statt Musik live zu hören, sind wir lieber in eins der beiden Irish Pubs im Ort gegangen. Dort gab es dann leckere Pizza und für jeden ein Bier – der Preise dafür passte auch besser in unser geplantes Budget. :-).

Segelschiffe gibt es hier an der Ostsee überall – sieht nach einer Regatta aus

Camping Teil 2 – Marstal – der etwas andere Campingplatz am Seglerhafen.

Das Schild für die Zufahrt zum Platz war nicht ganz leicht zu finden, aber unsere Karte wies hier einen Naturcampingplatz aus. So etwas kannten wir noch nicht und dachten, das ist bestimmt ganz einfach dort.  Als wir ihn dann fanden, waren wir sehr angenehm überrascht: Wir waren oberhalb eines Seglerhafens mit neuen Sanitäranlagen. Kleiner Wermutstropfen: Das Warmwasser in den Duschen funktionierte leider nicht. Aber bei 5 Euro/Nacht und der Aussicht, morgen zuhause wieder warm zu duschen, für uns kein Problem. Der Beitrag für den Platz wurde direkt vom Landbesitzer kassiert, der vorbeikam. Man erlebt schon einige skurille Dinge, wenn man so wie wir unterwegs mit Rad und Zelt ist. Einfaches Leben geht für uns ab und zu mal  – dann freut man sich wieder auf den Komfort zuhause!




Einsamer Naturcampingplatz – in den Hütten hätte man auch schlafen können. Aber wir hatten ja unser Zelt dabei.

Camping mit Extras:

Wir konnten in den 2 überdachten Holzhütten alle unsere Sachen im Trockenen unterbringen. Dort unser Essen vorbereiten und geschützt sitzen. Wir hätten sogar in einer der Hütten schlafen können. Aber unser geschlossenes Zelt erschien uns doch verlockender. Außer in dieser letzten Nacht hatten wir im ganzen Urlaub keinen Regen, nur ab und zu mal ein paar Wolken. Daher wohl der Name „Dänische Südsee“. Hier ist das Wetter häufig besser als in anderen Teilen Dänemarks.

Mehr dazu im ersten Bericht dieser Reihe: Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen

Und falls du doch lieber im Ferienhaus in Dänemark übernachtest, hier der Link: *Ferienhaus-Vergleich

Übernachtung und Rückfahrt im Regen:

Abends, nachdem wir schon im Zelt lagen, regnete es sich leicht ein.  Das ist natürlich nicht so klasse, wenn man wie wir mit Rad und Zelt unterwegs ist in Dänemark. Am Abreisemorgen schüttete es wie aus Eimern. Gut, das wir nur noch die ca. 12 km zur Fähre nach Aeroskobing radeln mussten.  Diesmal war es eine super Strecke, flach und gut ausgebaut. Wir waren so schnell unterwegs, das wir hinterher in unseren Regenklamotten vor Schweiß und Regen nass waren :-). Aber das war nicht so schlimm – es ging nach Hause. Vorher noch das Auto auf dem Baumarkt-Parkplatz in Svendburg beladen. Und schon fuhren wir wieder Richtung deutsche Grenze – diesmal ohne Sightseeing-Zwischenstopps. Die hatten wir ja zum Glück auf dem Hinweg im Sonnenschein gemacht.

Viel Natur hier in Dänemark – sehr entspannend hier. Das genießen wir bei diesem Urlaub mit Rad und Zelt natürlich besonders intensiv.

Unser Fazit:

Der Plan B war eine sehr gute Entscheidung. Der Wetterbericht hatte meistens recht. Dänemarks Inseln in der Ostsee und natürlich Kopenhagen sind wunderbar. Fünen gefällt uns gut, Aerö aber trotzdem noch ein bisschen besser. Wir kommen wieder. Es macht Spaß, in diesem Land unterwegs zu sein – per Rad oder auf dem Meer – beides schön!

Kosten:

Dänemark ist teurer als Deutschland, aber bezahlbar. Wir hatten einiges dabei zum Essen und Trinken.

Die Kühlbox war fast immer dabei! Das ist toll, wenn man per Zelt unterwegs ist.

Haben im Supermarkt gekauft, was wir sonst noch brauchten. Einen Brötchenservice hat fast jeder Campingplatz hier. Eine Kühltasche empfiehlt sich, wenn man so wir Platz hat. Tipp: Alkoholische Getränke mitbringen (Einfuhrgrenzen beachten). Uns reicht es, einmal täglich essen zu gehen. Das haben wir meistens Mittags gemacht. Die „Frokost“ – das Mittagessen – ist ca. halb teuer wie die gleichen Gerichte am Abend.

Ich hoffe, ich habe Euch Lust gemacht, auch einmal nach Dänemark zu reisen. Viel Spaß dabei,

Eure Franzi!

Und falls es Euch in den Süden zieht, ich habe noch einen weiteren Reiseblog, in dem ich über unsere Reisen nach Kreta berichte: Kreta

Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!




*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

Unterwegs mit Rad und Zelt – 3. Teil – Aerö Camping Dänemark




Radtour auf Aerö:

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter für uns in Dänemark.  Wir wollen mit unseren Rädern zum Camping  nach Aerö. Diesmal ganz ohne unser Basiscamp, das Auto. 🙂 Unser Urlaub endet in 3 Tagen, solange sind wir auf der Insel Aerö unterwegs.

Geschlafen haben wir (bis auf eine Nacht) auf sehr schönen Campingplätzen.

* Mit diesem neuen Zelt waren wir unterwegs:

Mit Fähre und Fahrrad zum Camping nach Aerö:

Für uns als  Radler  ging es mit der Fähre von Svendborg auf Fünen weiter.  Das Auto parkten wir dort auf einem „halböffentlichen“ Parkplatz beim Baumarkt. Nicht weit entfernt vom Fährhafen. Wir luden die Räder vom Auto und bepackten sie mal wieder komplett mit Packtaschen, Schlafsäcken und dem Zelt. Endlich ging es los auf unsere Lieblingsinsel,  nach Aerö, und zwar in die Stadt Aeroskobing.

Aeroskobing:

Aeroskobing hat einen Fährhafen, der liegt in der Inselmitte. Aeroskobing ist mit seinen alten Häusern und den vielen unterschiedlichen Eingangstüren sowie der alten Pflasterung einer der schönsten Orte in Dänemark. Man kommt sich vor, als ob man eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert macht.  Wie eine Puppenstube.

Bei unseren Segeltörns waren wir schon mal in jedem der 3 Häfen von Aerö . Im Mai 2016 war Ernst mit seiner Seglertruppe 3 Tage im Seglerhafen von Aeroskobing „eingeweht“. Wegen des starken Windes war ein Auslaufen zu gefährlich. Aber wir beiden waren diesmal per Rad hier. Nur ein leichter Wind – und die Sonne schien. Bei unserer Ankunft gingen wir erst einmal Fisch essen. Es gibt einen guten Fischimbiß hier im Hafen von Aeroskobing – es war wie immer sehr lecker. Und dann ein weing durch Aerö radeln. Hinterher noch ein Kaffee im Ortskern.

 

Parkplätze für uns mitten in Aeroskobing hinter dem Café

In der Inselmitte wollten wir aber nicht zelten, sondern einmal über die Insel fahren.Am ersten Tag ging nach Soeby, ans Inselende. Der Ostseeküstenradweg, den wir mit meinem Navi wunderbar fanden, hatte es in sich: Er war anspruchsvoll – besonders, da wir ja diesmal auch zum ersten Mal alles dabei hatten an Gepäck. Wir fuhren Schotter, Sand oder schlechten Asphalt mit Schlaglöchern.  Zu unserer Überraschung ist die kleine Insel Aerö in der Inselmitte ganz schön hügelig.  Es wurde irgendwann Richtung Küste wieder flacher, und wir radelten vorbei an unendlich vielen Brombeerbüschen. Und dann waren wir endlich beim Campingplatz in Norden der Insel.




Unsere 1. Nacht auf Aerö – Camping , Schwimmsteg und Sonnendeck:

Im Reiseprospekt Aerö wurde dieser Campingplatz so beschrieben: Familiär, nette Betreiberin, Naschgarten mit Tomaten und Kräutern aus Bio-Anbau. Für die Gäste lautet das Motto: nehmt euch, was ihr möchtet. Spendet was, wenn ihr möchtet. Dazu Brötchenlieferdienst (gegen Zahlung natürlich). Das kannten wir schon von den anderen Plätzen in den Nächten vorher. Bei unserer Ankunft wurden wir von der Betreiberin Anne sehr herzlich begrüßt. Wir waren etwas verschwitzt, die ca. 20 km vom Fährhafen in der Mitte der Insel hatten es in sich gehabt. Daher bekamen wir von Anne gleich die Empfehlung , was hier und heute am besten für uns zu tun war :-): Zelt aufbauen, danach Badekleidung an und ihre neue Steganlage in der Ostsee ausprobieren. Etwas schwimmen – ich bin nur kurz drin gewesen- es war doch recht kalt in der Ostsee. Vemutlich höchstens 18 Grad. Zum Glück waren die Duschen schön heiß – und wir fühlten uns wie neu geboren danach.

Hier war es genau das Gegenteil von Kopenhagen: Total ruhig , und beim Einschlafen hörten wir den Wellenschlag des Meeres – herrlich.  Über unsere Stadtrundfahrt durch Kopenhagen lest ihr hier:  Kopenhagen – Radler´s Paradies

Abendgestaltung in Soeby auf dem Campingplatz: Sundowner trinken:

Empfehlung Nr. 2 lautete: auf dem ebenfalls neu gebauten Sonnendeck den Sonnenuntergang bei einem leckerem Getränk genießen. Wir haben alles genau so gemacht wie uns von Anne geraten wurde. Sehr gute Entscheidung. Hinterher hatten wir hier in der „Lounge“ noch nette Gespräche mit anderen Gästen. Interessante Menschen, aus Dänemark, Deutschland und der Schweiz, zum Teil Stammgäste.

So schön können Campingplätze in Dänemark sein!

Wir waren sicher nicht zum letzten Mal hier. Annes Tipp: Ab der 2. Augusthälfte ist die Fähre halb so teuer und das Wetter meistens noch richtig schön. Mal sehen, ob wir dieses Jahr (2019) wieder mit Auto und Rad für ein langes Wochenende spontan hinfahren. Unser Lieblingscampingplatz dieser Tour

Über die 2. Nacht auf Aerö und unseren anderen besonderen Campingplatz lest ihr im nächsten Teil. Bleibt dabei!

 

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* Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt:




Unterwegs mit Rad und Zelt – 2. Teil Kopenhagen

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter für uns in Dänemark.  Wir haben unseren Plan B umgesetzt – das war eine sehr gute Idee! Fast immer gutes Wetter, zwischen 20-25 Grad, Sonne, wenig Wind. Ideales Radfahrwetter. Und Campen macht uns Schönwetter-Campern dann auch Spaß. Ausprobiert hatten wir unser Zelt bereits im Münsterland, hier der Link zu meinem Artikel:

Aber ich greife vor.  Wir waren, wie geplant, insgesamt 9 Tage unterwegs – von den 8 Nächten mussten wir 1x im Hotel schlafen, da unser „Traumcampingplatz“ überfüllt war. In den anderen Nächten waren wir gemütlich in unserem kleinen neuen Zelt.  Hier mein Artikel zum Zelttest: Zeltwochenende im Münsterland Die Investition hat sich wirklich gelohnt.  Hier noch einmal die Details dazu:

Zeltkauf – nicht ganz einfach, wenn auch ein 2-m-Mann hineinpassen möchte:

Unsere Anforderungen: groß genug für uns beide und unser Gepäck, die Liegefläche mindestens 2,20 m Länge. Es war wirklich sehr schwierig, so ein Zelt zu finden. Da half nur eins: In einen guten Outdoorladen gehen und ausprobieren, was passt. Das haben wir allerdings erst gemacht, nachdem wir 3 Zelte von Familie und Bekannten aufgebaut und probiert hatten. Falls du nicht so viel Zeit hast, auch hier gibt es das Zelt, das wir letzendlich gekauft haben (allerdings die Vorgängerversion davon).

 

*Unser Zelt von Vaude

Dänemark – Radreise mit Zelt – wir sind auf Fünen

 

Zelten in Nyborg kurz vor dem Schlafengehen- es war schön hier!

 

Am nächsten Morgen dann Frühstück aus der Kühlbox
  • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
  • Wir waren am Samstag Abend angekommen, der nächste Tag war sonnig. Wir sind dann immer schön mit Blick aufs Wasser und etwas Gegenwind nach Svendborg geradelt. Eine tolle Tour.
  • Am Montag Morgen dann Zelt aufbauen, alles ins Auto packen, Fahrräder auf dem Heckträger festmachen und los nach Kopenhagen.  Es war im Gegensatz zu den anderen Strecken,  eine Menge Verkehr auf der Brücke über den Große Belt  sowie auch danach. Ist natürlich auch eine Hauptstrecke weiter nach Schweden und weiter in den Norden. Die Fahrt kostet Mautgebühr. Siehe auch hier:  Brücke zwischen Fünen und Seeland
Die Brücke zwischen Fünen und Seeland

Campingplatzsuche in Kopenhagen

Wir waren schon ganz aufgeregt. Morgen durften wir Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Aber heute ging es erstmal per Auto zum Zeltplatz. Da wir so spontan gestartet waren, hatten wir uns wenig über freie Plätze auf den Zeltplätzen informiert. In Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen war dann leider nichts mehr frei für uns. Statt dessen sind wir dann mal für eine Nacht ins Hotel gegangen – auch wenn wir auf einer Radreise mit Zelt waren.

Kopenhagen- wir kommen!

Die nächsten 2 Nächte waren wir dann wieder echte Camper :-).  Unser Motto war ja Radreise mit Zelt. Es ging zum anderen Kopenhagener Campingplatz – der liegt Richtung Flughafen.  Zwar hört man hier die Maschinen tagsüber – aber da waren wir ja sowieso unterwegs. Und nachts war alles ruhig.

Auf dem Campingplatz Dragör war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen

Wir parkten unser Auto und beschlossen, das Zelt erst Abends aufzubauen. Das dauerte dank der Übung in Telgte und Nyborg mittlerweile keine 10 Minuten mehr.

Kopenhagen per Rad – mit leichtem Gepäck unterwegs

  • Erkundung einer Großstadt per Rad: Es ist schon klasse, es gibt dort tatsächlich sehr viele vom Autoverkehr abgetrennte Wege exklusiv für Fahrradfahrer.  Bei 1,2 Millionen Einwohnern natürlich auch jede Menge Radfahrer. Alles in Kopenhagen ist bislang auch noch nicht fertig, aber es wurde und wird sehr viel für Radler getan. Wir genossen die Stadt und radelten von hier nach dort. Unser Highlight war der Park vom Schloß Rosenborg
  • Empfehlung: der Kräutergarten ist ein Traum! Vom Park aus landeteten schließlich am Neuen Hafen, zwar auch sehr touristisch- aber trotzdem sehr schön dort. Seht selbst:  Nyhaven Kopenhagen

Natürlich haben wir uns das Tivoli und die „Kleine Meerjungfrau“ angesehen- es machte uns eine Menge Spaß, mit dem Rad von A nach B zu fahren. Wir haben es sehr genossen, hier mit diesem Verkehrsmittel unterwegs zu sein.

Der „Nyhaven“ in Kopenhagen und das Lebensgefühl hier:

Wir haben dort das leckere Schwarzbrot mit 3 verschieden angemachten Heringssorten probiert (Smoerebroed).  Dazu für jeden ein leckeres Bier von der Tuborg Brauerei. Daran waren wir heute schon direkt vorbeigeradelt.  Kopenhagen ist eine wunderbare Stadt – wir mögen es, hier zu sein. Obwohl  es eine Millionenstadt ist, fehlt die Hektik, die man aus anderen Großstädten kennt.  Die skandinavische Lebensart, die uns so gut gefällt, ist auch hier überall zu spüren.

Der Seglerhafen in Kopenhagen – mitten in der Stadt

Irgendwann hatten wir trotzdem genug. Einige Orte in Kopenhagen kannten wir bereits von früheren Besuchen. Wir fuhren jetzt erst mal zum Zeltaufbauen. Morgen war noch Zeit genug, weiter durch Kopenhagen zu radeln. Also zurück  nach Dragör,  Zelt aufbauen. Dann ging es per Rad wieder los nach Dragör. Ebenfalls ein nettes Örtchen, hier mal mehr Infos dazu: Dragör bei Kopenhagen

Reifenpanne – und natürlich wie fast immer der Hinterreifen…

Und dann passierte es. Wir radelten auf einem schönen Radweg vom Campingplatz aus hinein nach Dragör. Plötzlich ging es für Ernst nicht mehr weiter – er hatte hinten einen Platten. Keine Ahnung, was dort lag, ich habe es zum Glück nicht überfahren. Also bin er umgekehrt und habe erst einmal unser Auto geholt.  Das Fahrrad auf den Radträger laden, gucken, ob noch ein Fahrradladen in Dragör aufhatte. Leider war bereits überall Ladenschluss.  Wir haben die Gelegenheit genutzt, mal ein wenig zu Fuss durch Dragör zu gehen. Schön hier!

Als der Fahrradladen am nächsten Morgen wieder öffnete, haben wir direkt  einen sogannten „Unplattbaren“ Reifen gekauft. Mit mehr Profil – Ernst war mit dem aktuellen Reifen sowieso nicht sehr zufrieden gewesen.  Der alte Reifen nicht genug Profil und fuhr sich zum Beispiel auf Sandwegen sehr schlecht.

Alles wieder schön – der Reifen ist ausgetauscht!

Reifenaustausch auf dem Campingplatz

Nachdem Ernst den Reifen gewechselt hatte,  konnten wir wieder starten. Wir sind noch mal nach Kopenhagen rein gefahren und haben weiter Sightseeing gemacht. Unser Besuch in Kopenhagen – diesmal per Rad – war eine tolle Erfahrung und für uns etwas ganz Besonderes. Wir haben sehr viel von der Stadt gesehen, da unser Radius mit den Rädern deutlich erweitert war.

Am nächsten Tag sind wir dann von unserem schönen Zeltplatz aus mit sämtlichem Gepäck wieder auf die Insel Fünen gefahren. Wir parkten unser Auto in Svendborg, Nähe Fährhafen für die nächsten 2 Tage.  Mit den Rädern und dem Campinggepäck ging es dann per Fähre rüber nach Aerö: Hier noch einmal der Link:

Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise

Was wir dort in unseren letzten beiden Urlaubstagen erlebt haben, erfährst du in meinen beiden nächsten Beiträgen:

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil 3 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Soeby und

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil4 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Marstal und Rückreise.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

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* Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt:

Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen





Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter mit unseren Radreisen mit Zelt im Sommer 2017. Wie schon im ersten Artikel Campingtest in Telgte/ Deutschland erwähnt, war es in diesem Sommer schwierig, mal eine komplett trockene Woche zu finden. Wir hatten aber Camping und eine Radreise geplant! Aber dann war es endlich soweit, der Wetterbericht für die kommende Woche sah gut aus. Und wir hatten eine Woche Urlaub! Ursprünglich wollten wir in Süddeutschland radeln, aber dort waren die Prognosen zu schlecht. Wenn wir mit Rad und Zelt unterwegs sind, möchten wir zumindest 20 Grad und trockenes Wetter. Und es hat geklappt:

Plan B:

Unser Plan B musste her: Die dänische Südsee und besonders eine Radtour durch Kopenhagen reizten uns sehr. Von einigen Segelurlauben kannten wir die Ostsee rund um Fünen und Langeland einschließlich der Häfen ganz gut. Aber die Inseln an sich hatten wir noch nicht weiter erkundet.  Mit Rad und Zelt waren wir hier noch nie gewesen. So haben wir am letzten Arbeitstag vor dem Urlaub ganz spontan entschieden: Statt nach Süden geht es in den Norden. Am nächsten Tag ging es dann los: Früh aufgestanden, und am späten Vormittag waren wir schon am Grenzübergang hinter Flensburg.
* Mit diesem neuen Zelt waren wir unterwegs:

Hier unsere Planung für diese “ Dänische Inseln-Tour“ per Auto und Rad und Fähre:
Inseln: Fünen, Seeland, Aerö (Ærø):

    • Zeit: 9 Tage – wenn der Wettergott mitspielt Mit Rad und Zelt brauchen wir keinen Regen!
    • Strecke: Oldenburg-Kolding (dort das Koldinghus und die Innenstadt ansehen und das erste Eis des Urlaubs essen.
    • Kolding-Fredericia – In Fredericia nur kurz anhalten und durch die Innenstadt laufen und gucken- sehr schön dort. Mehr hier: Fredericia, direkt am Kleinen Belt
    • Dann ging es rüber nach Fünen. Hier lockte uns die „große Stadt“. Odense ist die drittgrößte Stadt von Dänemark, Bischofssitz und eine Universitätsstadt – mitten auf der Insel Fünen. Außerdem bekannt durch den Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Auch hier war ein kleiner Stadtbummel obligatorisch. Ebensfalls eine lohnenswerter Halt – aber wir wollten natürlich ans Wasser.
    • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
    • Am Montag sind wir dann weiter mit Auto, Rädern und Zelt etc. über die Brücke über den Große Belt nach Kopenhagen gefahren. Siehe auch hier: Brücke zwischen Fünen und Seeland

3 Tage in Kopenhagen – 2 verschiedene Übernachtungen:

  1. Unser nächstes Ziel: Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Darüber hatte ich als ADFC-Mitglied schon viel gehört und gelesen. Wir fuhren zum Campingplatz in Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen. Dort wollten wir unser Zelt aufbauen. Hier mal der Link für Euch:Camping nördlich von Kopenhagen.
    Unterwegs von Svendborg nach Nyborg- Rückweg einer Tagestour

     

    und endlich Sommer in Dänemark

    Campingplätze, die wir besucht haben:

  2. Unser Tipp: für Charlottenlund Camping unbedingt einen Platz reservieren, der Strand ist toll dort, der Campingplatz nur 7 km von der City entfernt. Der perfekte Platz für uns ! Falls man abends nicht mehr radeln möchte, gibt es auch eine gute Straßenbahnanbindung. Aber wir hatten Pech: da waren wir zu spontan – alles schon ausgebucht, kein kleinster Platz mehr für uns da. 🙁
  3. Mal wieder Plan B: Campingplatz Dragör fahren – ca. 30 km von Charlottenlund – im Kopenhagener Feierabendverkehr mit dem Auto auch kein Spaß. Wir entschieden: Hotel. Etwas außerhalb fanden wir eins, recht einfach, aber ok. Parkplatz gab es auch, schnell über Booking.com reserviert und los. Unsere Navi im Auto war hier natürlich Gold wert, um sich durch die fremde Stadt zu manövrieren. Nach dem Check-Inn dann noch eine kurze Stadtbesichtigung,. Wir liefen durch die Stadt, bis wir schon fast im Stehen einschliefen.
  4. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Campingplatz Dragör gefahren – dort war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen
  5. Kopenhagen per Rad – wunderbar – mehr im nächsten Beitrag
  6. Svendborg – ein Hafen, den wir schon von vielen Segeltörns kannten, hat natürlich auch einen Campingplatz. Wir waren hier: Svendborg Camping – direkt am Sund
  7. 2 Nächte auf der wunderschönen kleinen Insel Aerö.
  8. Aerö: Camping Soeby und ein Mini-Campingplatz an einem Seglerhafen in der Nähe von Marstal.
  9. Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise
  10. – und dann vertrieb uns der Regen (und wir mussten eh nach Hause – der Urlaub war leider schon wieder vorbei).

Was genau wir hier in der sogenannten „Dänischen Südsee“ und in Kopenhagen alles erlebt haben, erfahrt ihr im 2. Teil dieser Reisebeschreibung „Dänemark mit Rad und Zelt“.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

In Odense beim Zwischenstop

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* Und falls Ihr lieber Sonne möchtet, hier ein Link dorthin:

*Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unterwegs mit Rad und Zelt: Probecamping in Telgte an der Ems




Hallo Ihr Lieben,

im ziemlich verregneten Sommer 2017 hatten wir geplant, eine Woche per Rad und Zelt zu reisen. Als Transportmittel für die langen Strecken kam noch unser Auto dazu. Wir haben einen Renault Grand Scenic, in dem wir notfalls auch mal eine Nacht schlafen können. Bevor wir aber diese Idee unseres Zelturlaubs umsetzen konnten, brauchten wir erst einmal ein passendes Zelt.

Die Anforderungen: leicht und trotzdem groß genug für Ernst, der 200 cm lang ist! Das sonstige Eqipment fürs Zelten haben wir uns zusammengeliehen bzw. hatten wir bereits. Aber: ein passendes Zelt zu finden, war nicht so einfach.

Wir haben uns nach einigen Versuchen mit geliehenen Zelten dann dieses tolle, leichte Zelt angeschafft – und es hat sich bewährt:

Das neue Zelt von Vaude, leicht und trotzdem geräumig für uns 2!

* Vaude Zelt

Dann ging es los: Als Vorbereitung für einen längeren Campingurlaub im Juli wollten wir von Freitag Mittag bis Sonntag Abend an den Studienort von Ernst nach Münster fahren. Allerdings gefiel uns der zentrale Campingplatz hier dann gar nicht- fast nur Wohnwagen und Wohnmobile dort. Und irgendwie nicht gemütlich – eng an eng standen die Gefährte- und auch noch teuer dort. Also ein bißchen gegoogelt, was noch in der Nähe ist. Und wir wurden fündig. In Telgte, entlang der Ems, liegt ein wunderschöner Campingplatz in einem großen Waldgebiet. Hier mal der Link für Euch (keine bezahlte Werbung): Campingplatz Sonnenwiese




Es war richtig klasse dort, nette Betreiberin, dazu preisgünstig und als Highlight: frisch sanierte Sanitäranlagen. Unser Zelt  war dann so schnell aufgebaut, dass wir begeistert waren. Eben noch die aufblasbaren Isomatten etwas nachgefüllt,  Kopfkissen reingelegt und die Schlafsäcke ausgerollt. Schon war unser Bett für die Nacht bereit. Da es auch langsam Abendbrotzeit wurde, haben wir direkt etwas Leckeres auf unserem neuen Gas-Camping-Kocher gebrutzelt, herrlich. Wir hatten das Glück, dass ganz in der Nähe unseres Platzes ein Holztisch mit 2 Bänken statt. Dort war auch noch ein weitgereister Holländer, unterwegs mit Zelt und Motorrad. Ein echter Freak. Er hatte viel zu erzählen, und beim gemeinsamen Essen haben wir uns super mit ihm unterhalten. Das war mal wieder eine sehr nette Begegnung.

Wir schliefen super im neuen Zelt – und am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück per Rad nach Münster. Der bekannte und recht große Samstags-Wochenmarkt war unser Ziel. Toll dort , natürlich kauften wir auch ein bißchen ein. Dadurch, dass wir das Auto mithatten, gab es bei uns auch eine Kühlbox. Das ist natürlich klasse – und schont die Urlaubskasse. Eine schöne Radtour durch viel Natur, knapp 12 km sind es bis Münster. Am Nachmittag, nach einem kleinem Bummel durch Münster, ging es dann wieder zurück auf den „Sonnenwiese-Campingplatz“.

Wir hatten uns für heute Abend mit einem Studienfreund von Ernst direkt in Telgte verabredet. Dorthin hatten wir per Rad einen kurzen Anfahrtsweg von gut 3 km. Die Stadt Telgte ist auf jeden Fall sehr sehenswert und gemütlich. Hier mal ein Link zur Homepage  Telgte an der Ems Es wurde dann wieder mal ein tolles Treffen – wir konnten draußen sitzen und unser Esssen auf der Gartenterrasse genießen. Bei einem Glas Wein haben wir uns drei mal ausführlich unterhalten.

Danach zurückgeradelt zu unserer zweiten Nacht im neuen Zelt. Heute Abend war es auf dem Campingplatz leider nicht ganz so ruhig wie gestern. Eine große russische Gruppe war auf dem Platz – und die feiern leider etwas lauter…

Aber irgendwann schliefen wir dann trotz des lauten Singens wohl doch noch ein.

Ein kleines Paradies hier

Unser Fazit: Wir sind Schönwetter-Camper, gerne in der Natur. Es ist toll, mit dem Zelt unterwegs zu sein, und natürlich auch günstig. Für eine überschaubare Zeit von 1-2 Wochen haben wir auch als Ü-50er noch große Lust auf diese Art des Reisen. Das wir beide gerne Radreisen machen, wussten wir schon. So eine Tour mit Zelt und Rad hat ihren eigenen Reiz. Man reduziert sich auf das Nötigste, das aufs Rad passt – und das gefällt uns für eine Weile sehr gut.

Auf dem Rückweg von Münster gab es dann noch Oldtimer zu bewundern!

2 Wochen später ging es dann richtig auf Tour. Wir waren in der „Dänischen Südsee“ unterwegs. Und dabei haben wir wie auch dann festgestellt: Unser Auto mit dem Fahrradträger daran eignet sich wunderbar als Basisstation bei unseren Rad-/Zeltreisen. Der Radius ist deutlich größer, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen und können je nach Wetter sehr spontan entscheiden, in welche Richtung wir reisen.

Seid gespannt auf meinen 2. Beitrag in der Reihe „Unterwegs mit Rad und Zelt“ –  „Dänische Südsee“!

Bis dann, Eure Franzi

So sind wir unterwegs im Urlaub:  mit Rad und Zelt

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