Festivals 2019 – Watt en Schlick – Dangast – direkt am Meer




Hallo Ihr Lieben,

wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal im Leben bei einem richtig schönen Festival in Deutschland. Ganz spontan hatten wir uns entschlossen, am WES (Watt en Schlick) – Festival in Dangast Festival direkt am Meer teilzunehmen. Und diese Entscheidung haben wir nicht bereut. Es war einfach wunderbar dort. Wir haben super gute Bands gehört, ein perfekt organisiertes Festival erlebt und das alles rundum genossen. Hier in Norddeutschland direkt an der Nordseeküste hat sich seit einigen Jahren dieses kleine, aber feine Festival etabliert.

Es geht los – die Karten sind gekauft und wir freuen uns auf das Festival!

Festival – Vorbereitung

Wir haben uns kaum vorbereitet. Am Donnerstag Abend habe ich eine Anzeige bei Ebay Kleinanzeigen geschaltet. Am Freitagmorgen um 7:00 haben wir dann spontan unsere Karten telefonisch bestellt und mit dem Verkäufer vereinbart, sie direkt am Freitag Nachmittag abzuholen. Plötzlich hatten wir 2 Festivalkarten für 3 Abende gekauft! Super! Die Übergabe von Geld gegen Karten klappte problemlos. Da wir nur gute 37 km entfernt von Dangast wohnen, war der Weg für uns in 30 Minuten gefahren.  Übernachten wollten wir 2 Nächte zuhause und eine Nacht im Auto in der Nähe des Festivals.

Himmel über Dangast

Festival – Anreise

Wir sind mit dem Auto bis ca. 3 km vor Dangast gefahren und sind dann weiter mit den Fahrrädern in den Ort weitergefahren. Dadurch haben wir uns den Anreisestau erspart. Allerdings ist Dangast nicht vergleichbar mit vielen anderen Festivals. Natürlich sind viele Autos, Wohnmobile und Radler unterwegs. Aber kein Mega-Stau. Das WES-Festival ist ein tolles Event mit max. 6000 Teilnehmern, die sich wunderbar am Strand unterhalb des Altes Kurhauses verteilen. Mehr seht ihr hier – einfach sehr chillig:

Tagsüber am Strand chillen – zwischen Hauptbühne und Meer
Moop Mama – diese Band war eine der Bands, die alle zum Tanzen brachte!
Die nächste Band kommt bestimmt!
Abendstimmung beim WES

Festival –  Übernachten im Auto

Wir haben unseren Renault Grand Scenic zum „Schlafwagen“ umfunktioniert und in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einem Parkplatz in der Nähe des Festivals übernachtet. Dort war es ruhig – und wir konnten mit unseren Fahrrädern fix zum Festival fahren. Für uns eine tolle Lösung – da es auf den Campingplätzen in der Nähe des Festivals so kurzfristig keine Kapazitäten mehr gab.

Spontan im Auto übernachten – und die Verdunklung hat geklappt 🙂

Festival – Unser Fazit:

Am Sonntag Abend gegen Mitternacht sind wir ins Bett gefallen. Die letzte Band war noch mal richtig klasse – „Bilderbuch“ haben den Strand gerockt.

Es hat sich absolut gelohnt. Es gab so viele tolle Bands, so viele Highlights – und wir waren die ganze Woche danach noch total geflasht von diesem wunderbaren Event!



Die Palettenbühne von „Flowing Immo“

Festival – wir warten auf 2020:

Die Karten waren so schnell verkauft – wir lassen es darauf ankommen und warten wieder auf Last-Minute-Karten. Erfahrungsgemäß sind kurz vor dem Festival (Ende Juli 2020) wieder Karten zu bekommen. Und sollte es wider Erwarten nicht klappen, suchen wir uns ein alternatives Festival. Auf jeden Fall sind wir auf den Geschmack gekommen….

Samstag Abend – die Berge sind auch in Dangast am Meer 🙂

Wohin wir sonst noch fahren/fliegen:

Ich habe noch einen 2. Reiseblog, bei dem es ausschließlich um unsere Reisen nach Kreta geht. Uns hat das „Kreta-Virus“ infiziert, und seit 2014 sind wir schon viele Male dort gewesen. Im Mai/Juni 2019 waren wir für knapp 4 Wochen wieder auf Kreta und haben einen kleinen Roadtrip gemacht.

Mehr darüber findest du hier:

Franzi´s Kreta-Blog

Viel Spaß, Eure Franzi!




Unsere Traumreise nach Südafrika – 14. und letzter Teil




Hallo Ihr Lieben,

danke, dass Ihr noch weiter dabei seid. Auch im 14. und letzten Teil dieses „Reisetagebuchs“ unserer Traumreise nach Südafrika,  gebe ich Euch noch ein paar Tipps:

Südafrika – die richtige Kleidung:

Nehmt nicht zu viel mit, man kann fast überall waschen (oder waschen lassen). Im Grunde haben wir nur kurze Kleidung wie T-Shirts und Shorts gebraucht. Mein absolutes Lieblingsteil auf dieser Reise war mein neues Skort von Jack Wolfskin.

Diesen tollen Mix aus Rock und Shorts findest du z.B. hier: * Skort – für mich das Must Have auf jeder Reise in den Süden

Dieses Teil habe ich fast 3 Wochen lang täglich getragen und gewaschen, und es sieht immer noch aus wie neu.  Damit ist man fast überall gut angezogen – und auch auf Wanderungen ist der Skort bequem und praktisch. Mittlerweile besitze ich noch 3 weitere Skorts – sandfarben, aquamarin und dunkelblau. So habe ich viele Variationsmöglichkeiten bei ganz wenig Gepäck! Die Skorts sind alle bügelfrei, lange haltbar und sehen einfach chic aus.

Plettenberg Bay, unser Basecamp für 2 Wochen an der Garden Route:

Ein perfekter Ausgangsort für viele Ausflüge . 

Von hier aus haben wir z.B. auch eine  wunderbare Kanutour gemacht, sind wandern gegangen und waren sehr viel schwimmen. Hier gibt es viele gute Lokale, die Möglichkeit, auch mal ein paar Mitbringsel zu shoppen. Die Menschen hier sind alles sehr freundlich – auch an Tagen, wenn der Strom ein paar Stunden ausfällt, wirkt niemand gestresst. Einen Streiktag haben wir hier ebenfalls erlebt – da brach schon vieles ein, da die Busse den Trausport aus den Townships eingestellt hatten. Dadurch fehlte ein Großteil des Personals in den Läden, Gaststätten und Hotels. An die großen sozialen Unterschiede zwischen schwarz und weiß konnten wir uns nicht so gut gewöhnen. Auch mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid gibt es ein sehr großes soziales Gefälle an vielen Orten hier.

Es gibt in und um Plettenberg (Plett) sehr viele Möglichkeiten, die tolle Gegend hier zu genießen. Und außerdem noch einen wunderschönen kleinen Ort: Old Nick – ehemals ein Gefängnis, jetzt ein kleines Einkaufsdörfchen. Ein guter Bäcker mit angrenzendem Café, Bio-Wochenmarkt am Mittwoch mit regionalen Produkten, eine Weberei, die ein Besichtigung lohnt und vieles mehr. Hier ein paar weitere Infos: Old Nick Village- wir waren mehrmals dort…

Traumreise nach Südafrika: „The Gap“ auf Robberg Island bei Plettenberg

Weitere Tipps für Eure Traumreise nach Südafrika:

Südafrika -Kapregion:  Genau so wie eine Safari gehört eine Weinprobe dazu!  Der Addo Elephant Park war einen Besuch auf unserer Traumreise nach Südafrika wert.

Weinproben: Möglichkeiten findet man auf dem Weg fast überall in der Kapregion. Im Weinland um Stellenbosch, Franschhoek, Paarl und auch in Constantia natürlich ganz besonders häufig.

Traumreise nach Südafrika: Eingangsbereich mit tollen Weinen im Weingut Vergelegen bei Stellenbosch

Mehr zu den Weinproben, die wir hier gemacht haben, findest du in diesem Beitrag: Unsere Weinproben in Südafrika

Dort kannst du auch genau nachlesen, welche verrückte Idee wir an unserem Abreisetag noch umgesetzt haben. 🙂

Ein ganz großes Danke an dieser Stelle an unsere beiden lieben „Gastgeber“ und Miturlauber, die uns überhaupt erst auf die Idee gebracht haben, nach Südafrika zu reisen. Es hat so viel Spaß gemacht, in diesem Land mit Euch unterwegs zu sein! Danke auch für die tollen Tipps, die unseren Urlaub als „Südafrika-Anfänger“ zu etwas Besonderem gemacht haben! Vieles steht eben nicht im Reiseführer, da sind die Tipps aus 1. Hand einfach sehr hilfreich. Wir hatten dadurch wirklich eine tolle Traumreise nach Südafrika!

Vitamin D – wenn wir gerade nicht in sonnigen Gebieten im Urlaub sind:

Wenn wir nicht gerade durch sommerliche Gefilde reisen, nehmen wir zuhause täglich jeder 1-2 Tropfen Vitamin 1000 i.E.

Eine gute Bekannte hat uns das Buch von Raimund von Helden empfohlen.

Dort ist sehr gut erklärt, dass fast alle von uns in Nordeuropa einen Vitamin D-Mangel haben. Hier geht es zum Buch: Ratgeber Vitamin D

Und wir kaufen immer dieses Vitamin D in flüssiger Form (Preis-Leistungssieger 2018): Unser Sonnenvitamin D.

Fazit nach 3 Wochen Traumreise in Südafrika:

Dieses Land hat uns sehr gut gefallen! Wir möchten sehr gerne wiederkommen- wir haben noch so vieles nicht gesehen! Uns würde es reizen, noch eine „richtige“ Safari zu machen, um die „Big Five“ zu sehen. Mal sehen, wo wir unsere nächsten Urlaube verbringen werden. Mein Mann und ich reisen sehr gerne –  und es geht weiter mit diesem Blog – und ich freue mich, wenn du hier mal wieder vorbeischaust. Wir sind nicht nur per Flugzeug unterwegs, sondern auch klimaneutral  zum Beispiel per Fahrrad und mit dem Zelt. Darüber habe ich hier ebenfalls schon einige Beträge in der Kategorie „Radreise mit Zelt“ geschrieben.




Traumreise nach Südafrika: Diese Fahrrad steht in Knysna in einem schönen Café, das sich in einem ehemaligen Kraftwerk befindet.

Über unsere Traumreise nach Südafrika habe ich in 14 unterschiedlichen Blogbeiträgen ausführlich berichtet. Ich bin keine Profi-Bloggerin, aber ich glaube, wenn ihr meine Berichte lest, wisst ihr, dass sie authentisch und selbst erlebt sind. Und da wir gerne und viel reisen,  versuchen wir immer, gute Angebote dafür zu finden:

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

Für 2020 planen wir bereits unseren nächsten Trip – diesmal auf einen anderen Kontinent.  Seid gespannt! Ende 2019 wissen wir mehr!

Und in der Zwischenzeit: ich habe noch einen 2. Reiseblog, bei dem es ausschließlich um unsere Reisen nach Kreta geht. Uns hat das „Kreta-Virus“ infiziert, und seit 2014 sind wir schon viele Male dort gewesen. Aktuell fliegen wir im Mai/ Juni 2019 wieder für knapp 4 Wochen hin. Mehr darüber findest du hier:

Franzi´s Kreta-Blog

Viel Spaß, Eure Franzi!

Traumreise nach Südafrika: Blick vom Signal Hill auf den Tafelberg




13. Teil: Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt




Teil 3 – unseres Roadtrips – jetzt von Swellendam-Franschhoek-Kapstadt

Hallo Ihr Lieben,

und es geht weiter mit dem letzten Teil unserer Reise nach Südafrika. Wir machen weiter mit unserem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.  Heute morgen fahren wir von Swellendam weiter nach Franschhoek. Dort bleiben wir 2 Nächte. Dann ist die Reise endgültig zu Ende, und wir fahren nach Kapstadt zum Flughafen.

Weiterfahrt Swellendam-Franschhoek- endlich mal wieder Pässe:

Swellendam hat uns super gefallen Und weil es uns so viel Spaß macht, Pässe zu fahren, freuten wir uns schon auf den nächsten Streckenabschnitt:
Wir fuhren erst einmal wieder auf die Nationalstraße  N2, um bei Grabouw, im fruchtbaren Groenland Valley, den Viljoens Pass (R 321) nach Franschhoek zu fahren. Über den 702 m hohen, sehr kurvenreichen Franschhoek-Pass ging es weiter.

Franschhoek – Pass – mit Blick runter nach Franschhoek

Unser erster Eindruck von Franschhoek: sehr touristisch hier:

In Franschhoek angekommen, war erst einmal der an jedem Samstag Vormittag stattfindende Markt unser Ziel. Hier haben wir eine Kleinigkeit gegessen. Etwas Einfaches – denn viele Angebote hier passten nicht so ganz in unser Budget.  Wir fanden aber natürlich auch hier ein paar Leckereien, die wir direkt hier mit einem kühlen Glas Weißwein, das wir uns mal wieder teilten :-), genossen haben. In der Mittaghitze saßen wir hier auf dem Markt wunderbar im Schatten der Bäume. Eine Alternative wäre ein kleiner Bummel durch Franschoek gewesen, um in einem der zahlreichen Bistros dort einzukehren. Diesen Spaziergang haben wir uns dann lieber für später aufgespart, als es nicht mehr so heiß war. Es ist schon manchmal ein wenig heiß hier auf diesem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.

Unser Fazit zu Franschhoek:

Franschhoek: ist nicht so ganz unsere Stadt, wir haben es einfach als zu touristisch empfunden.  Auf einem Roadtrip kann man hier zum Gucken auf jeden Fall Halt machen.  Unserer Unterkunft in Franschhoek „The Loft“ war etwas speziell:  Sie sah im Internet toll aus, war aber z.B. schlecht gedämmt und billig gebaut. Sie war bei unserer Ankunft ziemlich heiß, hatte statt Klimaanlage nur laute Ventilatoren, die wenig Kühlung brachten.

Unser Tipp zu einer Unterkunft in Franschhoek:

Nehmt besser eine günstigere Unterkunft bei Franschook in Richtung Stellenbosch. Die Weingüter hier in der Region sind alle besonders – jedes auf seine Art. .

Essen gehen in Franschhoek:

Wir hatten den Rat unserer Freunde befolgt und im Restaurant „La Petite Ferme“ direkt bei der Ankunft einen Tisch für Abends reserviert. Ein wunderbarer Sonnenuntergang, entspannte Menschen, leckeres Essen, moderate Preise.  Unbedingt rechtzeitig reservieren, sehr gefragt. Tipp: ca. 1 Stunde vor dem Essen dasein und mit einem Glas Wein auf einer Bank im Garten zusehen, wie die Sonne verschwindet. Wir waren sehr begeistert von diesem wunderbaren Ort : La Petite Ferme.  Unser Lieblingsort in Franschhoek:

Sonnenuntergang in Franschoek bei „La Petite Ferme“.
Die Pfauenfamiien  fühlen sich ebenfalls wohl bei „La Petite Ferme“.

Ich hoffe, Ihr seid ebenso begeistert wie wir von diesem schönen Land und ich habe Euch „Appetit“ gemacht, mehr zu erfahren.  Dieser Roadtrip von Swellendam nach Franschhoek war klasse! In meinem 14. und letzten Beitrag zu unserer Südafrika-Reise habe ich Euch mein persönliches Fazit, noch ein paar hilfreiche Tipps und Links für Südafrika zusammengestellt. Außerdem gibt es dort noch einen Ausblick auf weitere geplante Reisen.

Hier geht es dorthin:14. und letzter Teil unserer Traumreise nach Südafrika

Seid neugierig 🙂

Eure Franzi!

 

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unters



12. Teil. Roadtrip Garden Route: Plettenberg- Swellendam




Hallo Ihr Lieben,

unser 2. Teil des Roadtrips an der Garden Route startet heute. Es ist Freitagmorgen, und leider endet unsere gemeinsame Urlaubszeit mit den Freunden in Plettenberg Bay.  Wir haben es alle vier sehr genossen, diese beiden Urlaubswochen gemeinsam zu verbringen. Viel gequascht, gelacht, Karten gespielt, Weine probiert und schön gemeinsam gekocht. Die beiden gehen jetzt für die restlichen 3 Tage auf eine Safari in einen privaten Safariapark bei Port Elisabeth. Von dort aus fliegen sie auch. Wir haben einen anderen Plan: Wir machen einen weiteren Roadtrip. Über Plettenberg, Wilderness und Albertinia geht es zu unserer nächsten Unterkunft in Swellendam.

Roadtrip Teil 2 – Plettenberg-Wilderness-Albertinia-Swellendam

Als erstes fahren wir  nach Wilderness. Eine Großkusine meines Mannes lebt dort seit 25 Jahren zwischen Oktober und April. Sie und ihr Mann  haben sich oberhalb von Wilderness ein wunderschönes Haus inmitten eines Riesen-Gartens gebaut. Mir rutschte spontan raus: Oh, ein Golfplatz mit Haus drauf. Die beiden gehören zu den sogenannten „Schwalben“. Das sind Europäer, vielfach Engländer, Deutsche oder Niederländer, die aus dem europäischen Winter in die Wärme „fliehen“. Sie haben also 2 Orte, an denen sie zuhause sind. Eine tolle Sache! Es war ein sehr intereressanter Stop, die beiden, etwa im Alter unserer Eltern, haben uns sehr herzlich empfangen. Wir wurden mit einem 2. Frühstück verwöhnt – und vor lauter Erzählen hätten wir beinahe die Zeit vergessen. Es war für uns als Urlauber natürlich sehr interessant, hier mit „Einheimischen“ zu reden. Aber uns zog es dann doch weiter:

Aloe Vera-Fabriken in Albertinia, direkt an der Garden Route

Wir hatten noch einen „Auftrag“. In Albertinia, direkt an der Garden Route, gibt es zwei Aloe Vera-Fabriken. Wir hielten bei der Fabrik “ Aloe Ferox“. Ein schöner Laden- und den Kaffee gab es kostenlos dazu.  Unsere Freunde hatten uns gebeten, falls möglich, dort für sie einzukaufen. Das haben wir gerne gemacht und sind auch selbst fündig geworden. Und was soll ich sagen: auch uns gefallen die Cremes, die man dort bekommt, sehr gut. Besonders die Handcreme ist klasse!

Swellendam – Südafrikas drittälteste Stadt ist einen Besuch wert!

Weiter ging es für uns dann nach Swellendam. Diese Kleinstadt ist zu Recht ein „Muss“ für alle, die die Garden Route bereisen. Swellendam liegt rund 230 Kilometer östlich von Kapstadt auf etwa 120 m Höhe an den gewellten Hängen der Langeberg Mountains. Bis zum Indischen Ozean sind es etwa 50 km Entfernung. Die Stadt wurde 1743 gals Außenposten der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft gegründet. Hinter Kapstadt und Stellenbosch soll sie die drittälteste Stadt Südafrikas sein. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, weil sie mit den kapholländischen Häusern wirklich sehenswert ist.
Wir hatten mal wieder eine günstige Unterkunft gebucht, und einen absoluten Glückfall erwischt. Bei Booking.com hatten wir das Gästehaus  Aqualberg Place gefunden. Die beiden Gastgeber, Reinet und Brad, sind einfach so herzlich. Von den beiden wir uns  am nächsten Morgen verabschiedet wie von alten Freunden – eine schöne Begegnung.

Gastfreundschaft in Swellendam

Wir bekamen zur Begrüßung selbstgemachten Eistee, der sehr lecker war. Und unser erstes Highlight in Swellendam. Diese Hängematte – Ernst durfte zuerst rein, aber hat sie zum Glück dann doch noch wieder freigegeben für mich:-).

Genießen ist hier einfach wunderbar

Essen gehen in Swellendam:

Unser toller Reiseführer von Dieter Losskarn empfahl uns für ein Candle-Light-Dinner das Restauran „Herberg Roosje van de Kaap“. Ein Anruf von unserer Gastgeberin Reinet dort: leider kein Tisch mehr frei.  Also hat sie das nächste uns empfohlene Restaurant angerufen, und wir hatten Glück. Im Koornlands Restaurant , an der Haupstraße in Swellendam (192 Vortrek Street) haben wir sooo gut, frisch und lecker gegessen.  Als wir die Kellnerin baten, dem Koch ein herzliches „Danke“ zu sagen, kam die Köchin, Marianne, an unseren Tisch. Wir haben uns dann sehr interessant mit ihr über leckeres Essen und ihre Kochkunst unterhalten – klasse. Zurück in der Unterkunft haben wir dann auf dem Balkon bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen. Morgens sind wir dann in den Mini-Pool hinten im Garten zum Schwimmen gegangen. Wunderbar – und danach das leckere Frühstück, dass die beiden für uns frisch zubereitet haben.  Swellendam war für uns eine kulinarische Überraschung – auf jeden Fall einen Besuch wert.

Morgen geht es weiter, wir fahren von Swellendam nach Franschhoek – in das Herz des Weinlandes hier in Südafrika. Auch Stellenbosch wollen wir besuchen. Bleibt dabei und begleitet uns beim letzen Teil unseres Urlaubs in diesem schönen Land!

Viel Spaß beim Lesen, Franzi und Ernst

Oben auf dem Swartberg Pass

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11. Teil – Unsere Weinproben in Südafrika




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt, haben wir insgesamt 5 Weingüter auf unserer Reise besichtigt. Es gibt eine große Zahl unterschiedlicher Weingüter in Südafrika, dort wird auf einer etwa gleichgroßen Fläche wie in Deutschland Wein angebaut.

*Unser Lieblings-Reiseführer für die Kapregion. Auf das Foto oder hier klicken:*Kapstadt-Reiseführer inkl. Karte

Hier unsere Wein-Reiseroute:

  • Constantia Glen, Kapstadt
  • Rijk´s, Tulbagh
  • Boschendal, Franschhoek
  • Vergelegen, Stellenbosch
  • Oldenburg, bei Stellenbosch

Über die Weine in Südafrika findest du hier eine gute Übersicht Platter´s Wineguide:

  1. Unser allererstes Wine Tasting in Südafrika hatten wir bereits an unserem 2. Urlaubstag. Wir waren beim Weingut Glen in ConstantiaWeingut Constantia Glen. Es liegt südlich von Kapstadt, hier noch mal ein Link zur Übersicht: Kapstadt und Kaphalbinsel .

Nach dieser ersten Weinprobe hier in Südafrika ging es für uns am nächsten Tag weiter nach Tulbagh. Als kleines Dankeschön für die nette Einladung unserer Freunde hatten wir eine Idee: ein Besuch auf einem ihrer Lieblingsweingüter, um dort Wein für den gemeinsamen Urlaub zu kaufen.  Wir fuhren also zum schön gelegenen Weingut Rijk´s in Tulbagh. Details zu unserem Besuch in Tulbagh gibt es hier: Schlemmertag in Tulbagh

Hier der Link zum Weingut: Weingut Rijk´s

Die Weinprobe dort war klasse, wir haben einige Rotweine probiert und anschließend gekauft. Besonders den Shiraz, den es hier in 3 unterschiedlichen Qualitätsstufen gibt, finden wir sehr gut.

Unser 3. Wine Tasting haben wir dann erst wieder gegen Ende unseres Urlaubs gemacht. Rund um das kleine Städtchen Franschhoek  Franschhoek   gibt es ebenfalls sehr viele Weingüter.

Einfahrt zum Weingut Boschendal, Südafrika

Das Weingut Boschendal, hier der Link Boschendal, etwas außerhalb von Franschhok ist  auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein sehr großzügiges Gelände, auf dem man sich z.B. einen gut gefüllten Picknickkorb kaufen kann und dann den ganzen Tag dort verbringen.

Sehr schön die Hängematten unter den alten Bäumen.  Da wir an einem Wochenende dort waren, haben das viele Leute auch gemacht – die Atmosphäre dort war wunderschön und sehr entspannt.

Am nächsten Tag war dann ein weiteres, von unseren Freunden empfohlenes Weingut unser Ziel:

Weingut Vergelegen bei Stellenbosch

Das wunderschöne Weingut Vergelegen in der Nähe der alten Universitätsstadt Stellenbosch hat einem sensationellen Garten, zwei tolle Restaurants und natürlich ebenfalls sehr leckerem Wein. Nach einer kleinen Weinprobe haben wir direkt im Restaurant „Stables“ gefragt, ob wir noch einen Tisch bekommen könnten. Und obwohl wir gewarnt wurden: „fast aussichtslos ohne vorherige Reservierung“ hatten wir Glück.

Garten auf dem Weingut Vergelegen
Lammburger mit Salat, Süßkartoffel-Spalten u. Zwiebelringen
Miesmuscheln in Gorgonzola-Sahnesauce

Am nächsten Tag, unserem Abflugstag, gab es noch ein Weingut, dass uns eher wegen seines Namens gereizt hat.  Das Weingut Oldenburg, ebenfalls in der Nähe von Stellenbosch. In unserer niedersächischen Heimatstadt Oldenburg  hatten wir schon ab und zu darüber gelesen. Den Wein hatten wir im Einzelhandel auch schon mal gesehen. Daher galt es jetzt, die Chance zu nutzen und diesen Wein zu verkosten!

Und dort angekommen, hatten wir das große Glück, dass unser „Weinerklärer“  deutsch sprach. Er war gerade erst von einem mehrjährigen Deutschlandaufenthalt zurückgekehrt. Hier mal ein paar Eindrücke von diesem etwas versteckt liegenden, wunderschönen Weingut, dass uns dann mehr als gut gefallen hat. Wir haben für zuhause dort sogar noch ein paar Flaschen Wein gekauft- und der Wein schmeckte uns auch in Oldenburg sehr gut!

Weingut Oldenburg von innen
Die Zufahrt zum Weingut liegt etwas versteckt, nach ca. 2 km ist man dann da
Oldenburg trifft Oldenburg
Kleinigkeiten zum Wein

Das war unsere wunderschöne Weintour. Wir haben uns bei allen Tastings immer eine Weinprobe geteilt – das reicht für einen ersten Eindruck. Und wenn der Wein besonders gut war, evtl. noch ein Tasting nachgeordert. Die Mitarbeiter in den Weingüter erklären ihre Produkte in der Regel sehr gut. Unsere Meinung: Südafrika hat so viele tolle Weingüter. Es lohnt sich auf jeden auf  einer Reise in die Kapregion, mindestens eine Weinprobe mitzumachen. Vielleicht konnte ich Euch mit meinen Tipps hier bei der Auswahl des richtiges Weinguts helfen.

Bis zum nächsten und letzten Beitrag in dieser Reihe,

 

Eure Franzi!

 

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10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika




Hallo Ihr Lieben,

und heute gibt es einmal eine Liste mit meinen persönlichen Tipps und Sicherheitshinweisen für unsere Reise nach Südafrika.

Obwohl wir beide viel reisen, gab es für Afrika bei der Vorbereitung der Reise doch einiges zu bedenken, das für uns neu war, u.a. das Thema Sicherheit.

 

Kunst am Straßenrand

Technik-Equipment:

  • Reiseadadapter (habe ich vorher bei Amazon gekauft). Hier der Link Adapter
  • Fernglas (sehr wichtig, z.B. Pinguine gucken, Tiere im Addo Park sehen, Landschaften erkunden etc.) – konnten wir in der Familie leihen
  • Powerbank fürs Handy: hatten wir zum Glück auch mit – war sehr sinnvoll bei den häufigen Stromausfällen
  • Fotoapparat (Wir machen zwar viele Fotos mit dem Handy, aber bei zu viel Sonne und beim Zoomen gefällt uns unsere neue Sony-Kamera sehr viel besser. Hier mal der Link: Sony-Kamera unter 300 Euro

Rund um den Mietwagen – on the Road:

  • Rechtzeitig tanken, wenn Tank 3/4 voll, Tankstellennetz nicht sehr eng
  • Trinkgeld ist für Tankwart +/- 5 Rand
  • Trinkgeld Parkplatz-Zuweiser : 2 Rand
  • Immer genug Wasser (Springwater, 5 l Kanister) im Auto haben
  • Kleine faltbare Kühltasche mit 2 Kühlakkus – so ist der Weißwein fürs Picknick immer gut temperiert 🙂
    und der Käse und Obst bleiben frisch.
  • Bei den Zoll-Stationen: In der Scheibe der Mietwagen ist eine Art Chip, der die Gebühr registriert. Allerdings haben wir bislang noch nichts zahlen müssen. Soll angeblich für Touristen nicht berechnet werden, mal sehen.
  • Wir hatten einen Schaltwagen, würden beim nächsten Mal aber lieber einen Automatik-Wagen buchen.
  • Gutes Kartenmaterial sollte trotz Navi im Auto sein.
  • Der Seitenstreifen wird von den langsameren Fahrzeugen benutzt.
    Es ist üblich, wenn der überholende Fahrer als Dankeschön dafür kurz den Warnblinker betätigt.

Sicherheit – Unterschied zwischen Stadt und Land:

  • Zwischen Stadt und Land gibt es einen großen Unterschied,
    ebenso, ob man tagsüber oder in der Dunkelheit unterwegs ist.
  • Kapstadt – sind wir besser und günstiger mit Uber als mit dem Taxi gefahren. Gelaufen nur tagsüber.
  • In kleineren Städten am besten ein Taxi von der Unterkunft oder dem Restaurant rufen lassen.
    In Tulbagh fühlten wir uns so sicher, dass wir dort eine kurze Strecke in der Dunkelheit gelaufen sind.
    Für die Fahrt zum Restaurant in Swellendam haben wir lieber das Auto genommen – 2 km in der Dunkelheit gehen war uns zu viel.
  • Gar nicht gefallen hat es uns in Humansdorp, einer Kleinstadt, ca. 50 km vor Port Elisabeth, sind wir nicht einmal ausgestiegen.
    Wir hatten einfach kein gutes Gefühl, weil dort so viele Menschen berauscht wirkten. Da verlassen wir uns auf unser Gefühl!
  • In Paterson, einem kleinen Dorf in der Nähe des Addo-Parks, waren wir ebenfalls in einem überwiegend von Schwarzen bewohntem Ort. Dort sind wir einkaufen gegangen in einem kleinen Laden. Sehr gemütlich dort – und freundliche Menschen.
Am Swartberg Pass
  • Wenn ihr an der Garden Route in der Natur, z.B. auf dem Bloukrans Pass unterwegs seid: Achtung, es gibt überall Paviane. Sie werden vom Picknick angelockt. Also gucken, wo man picknickt.
  • Geld am Automaten holen: ATM-Automaten gibt es an vielen Orten. Die Gebühren betragen 50-150 Rand. Also am besten nicht gleich den ersten nehmen, falls die Gebühr zu hoch erscheint.
  • Wir haben, wo immer möglich, mit unseren Kreditkarten gezahlt.

In den Unterkünften:

  • Es gibt immer wieder Skorpione, die braunen sind tödlich, die Stiche der schwarzen Skorpions sind sehr schmerzhaft. Auf jeden Fall geschlossene Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Stromausfälle: die kamen (und kommen) recht häufig vor. Falls dann die Geräte nicht regulär wieder starten, einen Reset durchführen.
  • Wasser: uns war das Leitungswasser zu stark gechlort, wir haben z.B. Kaffee und Tee mit dem Springwaterden aus 5 l Kanistern gekocht. Leider entsteht dadurch ein Menge Müll – in diesem Fall für uns leider nicht vermeidbar.
  • Vom Wassermangel in der Kapregion haben wir etwas gespürt, z.B.  dass in den öffentlichen Toiletten das Wasser an den Handwaschbecken ziemlich sparsam floss. Überall gab es zudem Schilder, die darauf hinweisen. In unseren Unterkünften gab es scheinbar genug Wasser.
  • Viele Pools, z.B. dieser große in Plettenberg Bay, werden mit aufbereitetem Meerwasser betrieben.

 

Pool – mit aufbereitetem Meerwasser – in unserer Unterkunft in Plettenberg Bay

Reisedokumente, die du nicht vergessen solltest:

  • Reisepass (mind. noch 6 Monate gültig)
  • Flugticket(s) (Check-In u. Sitzplatzreservierung rechtzeitig machen)
  • 2 – 3 Kreditkarten – Wir benutzen DKB-Kreditkarten sowie ein kostenlose Mastercard Gold von der Advanzia Bank.
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass / Blutspendeausweis
  • Auslands-Krankenversicherung (ausdrucken, wird in den Nationalparks am Tor benötigt)
  • Reservierungsbestätigungen (sinnvoll bei Stromausfall)
  • Notfall-Kontaktdaten & Nummern
  • Routenplan bei Roadtrips – es gibt immer noch Strecken, auf denen das Navi nicht funktioniert
  • Übersichtskarten für deine Roadtrips für die grobe Orientierung

Checkliste Reiseapotheke für Kapstadt und die Kapregion

Diese Reiseapotheke hatte ich dabei:

  • Pflaster u. Blasenpflaster
  • Schmerzmittel
  • Kohletabletten
  • Mückenspray
  • Tigerbalm
  • Bach-Blüten Notfalltropfen
  • Arnica Kügelchen (DHU)
  • Antibiotika
  • Halsschmerztabletten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein – je nachdem wo in Südafrika du dich aufhältst – dass du auch Malariaprophylaxe mit dabei hast. Lass dich dazu am besten von deinem Haus- oder einem Tropenarzt beraten, bevor du losfliegst. Wir waren nicht im Malariagebiet – daher haben wir das nicht gebraucht.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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9. Teil.- Nature’s Valley und Storms River Mouth – Garden Route




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt,  wollen wir heute wieder ein wenig unterwegs sein, etwas wandern und viel Natur sehen. Unser Plan: Heute gucken wir mal, wie es im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald ist. Nature´s Valley -wir haben schon ein wenig darüber gelesen- und unsere Freunde sagten: Fahrt dort unbedingt hin! Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Wir waren gespannt – und ich verrate schon hier: wir wurden nicht enttäuscht. Es war so schön hier:

Nature’s Valley – ein Naturparadies

Fluss (Groot River) und Meer (Indischer Ozean) grenzen hier direkt aneinander

Einer der schönsten Plätze an der Garden Route in Südafrika ist Nature’s Valley. Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Der Ort liegt im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald.

Nature’s Valley befindet sich 37 km östlich von Plettenberg Bay und etwa 45 km westlich von Storms River Mouth in der Nähe der malerischen R102. Die majestätischen Tsitsikammaberge grenzen diesen Küstenbereich ab. Unser Reiseführer von Dieter Losskarn, Kapstadt und die Kapregion, beschreibt die wunderschöne Strecke, die sich wie durch einen Dschungel schlängelt, super. Den Reiseführer gibt es hier bei Amazon:Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Wir waren auf jeden Fall total begeistert. Diesen Pass sind wir zuerst einmal gefahren, um hinzukommen:

Fische im Fluss

Nachdem wir dann einmal kurz im Meer waren und dann ein wenig am Fluss längsgelaufen sind, ging es für uns weiter: Das nächste Naturerlebnis an der Garden Route wartete schon auf uns:

Wir fahren weiter die N2 – zum:

Tsitsikamma und Storms River Mouth:

Hier ist es zwar anfangs etwas sehe touristisch – aber zum Glück verläuft es sich dann, und wir können erst mal ein Picknick diret am Stormsriver Mouth machen. Mit Käse und Brot und Weißwein aus der Kühltasche setzen wir uns auf die Felsplatten und gucken Meer:

Picknickplatz am „Mouth“ –   wir sind hier fast alleine – und die Felsenküste ist wunderschön




Von dort geht dann eine kleine Wanderung über Treppenstufen, Holzstege etc. los – und sie endet am anderen Flussufer.

Kanufahren wird natürlich auch angeboten – nicht so einfach hier!
Die Brücke ist easy zu gehen- und es macht Spaß!

Nachdem wir hier diese schöne kleine Wanderung gemacht haben, fahren wir noch eine etwas illegale – aber wunderschöne Strecke. Unser Reiseführer hatte uns Lust gemacht, den wirklich wunderschönen Bloukrans Pass zu fahren. Wir haben es gemacht und sind durch eine Straße gefahren, an der wir das Gefühl hatten, durch den Urwald zu fahren. Die Paviane saßen auf den Mauern am Straßenrand. Es sah aus, als ob sie „Menschen gucken“ spielten. Die Straße hier macht einige Kurven und wird immer etwas schlechter (Schotter), ist aber passierbar.  Auf jeden Fall mit unserem Kleinwagen. Als wir rauskamen, liefen am Waldrand plötzlich schwarzbunte Kühe frei herum. Kein Witz! Es war wie bei uns in Norddeutschland, nur dass wir sie auf Weiden einzäunen :-).

„Schwarzbunte“ in Südafrika

Fazit des Tages: Es gibt immer wieder Überraschungen! Die Natur ist hier fantastisch! Unbeschreiblich ! Sowohl Nature´s Valley wie auch Storms River Mouth – beides am bzw. im Tsitsikamma Park sind absolut lohnenswerte Ausflugsziele!

Seid dabei, Eure Franzi

So schön hier am Storm´s River Mouth.

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4. Teil. Südafrika- Roadtrip – Route 62, Südafrikas „Route 66“



Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan für heute:

Roadtrip über die schöne Route 62 ( N62) von Tulbagh nach Oudtshoorn. Quer durch die Halbwünste Kleine Karoo!

Garten bei unserer Unterkunft in Tulbagh

Heute morgen in Tulbagh ist frühes Aufstehen angesagt, wir wollen nach unserem gestrigen Schlemmer-Tag  über die Route 62 nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika, fahren.

Route 62 – viel Gegend hier:-)

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, ist aber nicht so bekannt wie z.B. die Garden Route. Als es die N 2 (Garden Route) noch nicht gab, war die Route 62  die Verbindung zwischen den beiden Grossstädten Kapstadt im Westen und Port Elisabeth im Osten der Kapregion. Diese Strecke verläuft grob gesagt immer parallel zur Garden Route etwa 100 km landeinwärts durch die der Halbwüstenvegetation der Kleinen Karoo. Man kommt durch kleine Orte wie Barrydale, Ladismith und Calitzdorp und erreicht nach ca. 380 km Oudtshoorn, die Stadt der Strauße.

Diese tolle Strecke, die R 62 (also Südafrikas Route 66 :-))  verläuft vorbei an schroffen, sehr beeindruckenden Felsmassiven. Im Winter liegt hier Schnee. Immer wieder geht es über steile Pässe, und die Ausblicke in die weite Landschaft sind spektakulär. So macht Autofahren richtig Spaß! Es ist nicht stressig, alle fahren vernünftig – liegt sicher am wenigen Verkehr hier. Wir genießen es, auf dieser tollen Strecke zu fahren!

Route 62 – Südafrikas „Route 66“ – es geht unendlich weiter hier!
Auch Oldtimer sieht man auf der Route 62

Im Landesinneren, hier am Rand der Halbwüste Kleine Karoo, ist es noch etwas heißer als an der Küste . Für unsere Fahrt an diesem Tag haben wir uns den bislang heißesten Tag unserer Reise mit ca. 35 Grad ausgesucht. :-).  Zum Glück hat unser kleiner weißer Mietwagen eine gute Klimaanlage. Gebucht hatten wir ihn wie immer über Check 24. Hier der Link:

Mietwagen-Check*

Weiter geht es bei strahlender Sonne

1. Hightlight nach dem Roadtrip:

Unsere nächste Unterkunft: Endlich in Oudtshoorn angekommen, gab es in unserer Unterkunft eine schöne Überraschung:  Ein Upgrade vom gebuchten Doppelzimmer in ein kleines Appartment fast direkt am Pool! Hurra! Das war die Belohnung nach diesem wirklich langen Trip heute.

Unsere über Booking.com gebuchte Unterkunft, die Lodge „De Oude Meul“, war nicht komplett ausgebucht. Und der freundliche Mitarbeiter der Rezeption freute sich mit uns. Wir haben bislang auf unserem Trip nur freundliche Menschen getroffen.

Die kinderfreundliche Lodge „De Oude Meul“ liegt ca. 10 km außerhalb von Oudtshoorn. Auf dem großen Areal gibt es neben vielen kleinen Gäste-Häusern einen großen Garten mit Pool, einem „Streichelzoo“ und auch ein Restaurant. Mehr dazu findet ihr hier: De Oude Meul Lodge 

2. Highlight des Tages:

Im Restaurant haben wir natürlich Straußenfleisch probiert – absolut zart und lecker. Und der Wein dazu ebenfalls hervorragend und aus  der Gegend, die wir heute durchquert haben „Klein Karoo“.

Ein nettes Gespräch mit unseren sympatischen dänischen Tischnachbarn rundete den Restaurantbesuch ab. Die beiden waren seit 3 Jahren in Rente und bereits einige Male in Afrika gewesen. Sie konnten uns noch mit einigen Tipps für unsere weitere Tour versorgen.  Es ist immer wieder schön, auf Reisen so interessante Menschen zu treffen.

Leckerer Rotwein in Oudtshoorn

Unser 3. Higlight des Tages:

Nach dem Abendessen gab es  für uns zwei dann noch ein weiteres Highlight: Wir haben uns auf den Rasen vor unser kleines Appartment gelegt – es war sternenklar.

Hier in der südlichen Hemisphäre ist so ein Sternenhimmel ein ganz besonderes Schauspiel! Romantik pur! Diese Region hat weites Land, hohe Berge und wolkenfreie Areale: So viele und klar erkennbare Sterne haben wir beide noch nie gesehen. Und eine Sternschnuppe war auch dabei! Natürlich haben wir uns etwas gewünscht :-).

Über weitere Wine Tastings lest ihr in meinem 7. Beitrag mehr. Hier schon mal der Link:  5 Wine Tastings in der Kapregion

Was wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Plettenberg Bay und beim Überqueren von absolut spektakulären Pässen erlebt haben, lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dann, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt!
Eure Franzi

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1. Teil Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt und Kap-Region




 

Kapstadt – Olympia-Stadion

Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr Lust habt, meinen Reisebericht über diesen wunderbaren, für uns absolut traumhaften Urlaub im afrikanischen Spätsommer im Februar 2019 zu lesen.

Planung:

Dieses Mal haben wir sehr spontan gebucht – wir waren einer Einladung von lieben Freunden gefolgt.  Die beiden waren seit Anfang Januar bis Ende Februar 2019 in der Kap-Region an verschiedenen Orten unterwegs. In Plettenberg Bay an der Garden Route war das von ihnen gebuchte Appartment sehr großzügig.

Plettenberg Bay – die Lagune, an der das Appartment liegt

Für 2 Personen gab es  insgesamt 3 Schlafzimmer mit 3 Bädern. Es lag direkt an einer Lagune, verbunden mit dem Indischen Ozean. So ein tolles Angebot konnten und wollten wir nicht ausschlagen. Zumal unsere Hochzeitsreise noch ausstand. Im Sommer 2018 hatten wir unsere große Hochzeitsparty gefeiert.  Unsere Gäste hatten uns Geld für eine besondere Reise geschenkt. Das war ja wohl die Gelegenheit, das Geschenk „einzulösen“.

Also: Termine gecheckt, Urlaub abgesprochen, Flüge (über Cheap Tickets pro Person nur knapp 600 Euro Hin- u. Rückflug Frankfurt-Johannesburg-Kapstadt mit SAA) gebucht. Wow, so schnell haben wir uns noch nie für einen Urlaub entschieden. Ich hatte im Vorfeld schon etwas Respekt vor dem ersten Langstreckenflug meines Lebens.

Wir buchen unseren Urlaub immer erst, wenn wir hier alle Konditionen gecheckt (und dort z.B. auch eine Unterkunft gebucht haben). Eine sehr hilfreiche Seite im „Dschungel“ der Angebote.

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

 

Anreise per Bahn und Flugzeug:

Es ging los am Sonntag, 3.2. von Oldenburg per Zug nach Frankfurt. Mit einem Sparpreis für 60 Euro/ Person hin und zurück. Zwei Highlights: Die Bahn war pünktlich und der Flieger nicht voll, so dass wir beiden 4 Sitze in einer Reihe für uns nutzen konnten. Eine Anreise aus dem Bilderbuch :-).

Flughafen Frankfurt, es geht gleich los!

Langstreckenflug von Frankfurt nach Johannesburg:

Der Nachtflug von Frankfurt nach Kapstadt (mit einem zweistündigen Zwischenstop in Johannesburg) ist perfekt zum Schlafen bzw. Dösen- und wir kamen morgens einigermaßen ausgeruht in Johannesburg an. Dieser Flughafen ist das Drehkreuz Südafrikas – und entsprechend ist hier eine Menge los.

Das ganze Flughafenprogramm also noch mal von vorne, diesmal noch inkl. Einreise nach Südafrika: Passkontrolle, Gepäckband finden, Koffer runternehmen, das richtige Gate finden, Check-Inn,  neuer Sicherheitscheck und warten auf das Boarding. Das ist aber nur auf dem Hinflug so – beim Rückflug wird das Gepäck von der Airline weiterbefördert.

Essen, Trinken, Decken u. Kissen, Zahnputzzeug und Schlafmasken – auf dem Langstreckenflug mit SAA war alles Nötige gut und reichlich vorhanden – inklusive südafrikanischem Wein. Beim Inlandsflug war dann alles etwas anders: Ein um eine Stunde verzögerter Abflug – Grund: das Frühstück war noch nicht an Bord! :-(.

Unsere vorgebuchten guten Plätze wurden „aus organisatorischen Gründen“ umgebucht. Wir fanden uns plötzlich etwas eingepfercht in der Mitte einer 4er-Reihe im Flieger wieder. Es war richtig voll hier drin.  Aber egal, es waren nur noch knapp 2 Stunden bis zu unserem Ziel: Kapstadt! Und plötzlich war Sommer – mit Jeans, Jacke und Turnschuhen waren wir dann doch etwas zu warm angezogen :-).

Ankunft in Kapstadt/ Mietwagen abholen:

Der Mietwagen war schnell und problemlos abgeholt. Wir haben wieder über Check 24 gebucht, hier mal der Link: Mietwagen-Check24* Der Linksverkehr in Kapstadt war erst recht gewöhnungsbedürftig – aber unsere Unterkunft fanden wir trotzdem schnell. Wir sind da noch etwas altmodisch mit einem Ausdruck des Routenplaners unterwegs. :-). Das war auch jetzt wieder hilfreich – zusätzlich hatten wir noch ein älteres Garmin- Navi dabei – da wussten wir immer, wo wir waren. Unsere Freunde hatten klugerweise einen Automatikwagen gebucht. Das werden wir im nächsten Urlaub mit Linksverkehr ebenfalls machen. Das Schalten mit der linken Hand macht das Fahren unnötig kompliziert.

Unterkunft für 2 Nächte in Kapstadt:

Über ein Angebot von Check 24 hatten wir uns nahe der Universität Kapstadt 2 Nächte eingemietet. Die Lage im Stadtteil Vredehoek war gut und sicher, und wir hatten sogar einen Mini-Pool dabei.

Blick von unserer Unterkunft in Kapstadt auf den Lions Head

Nach einer kurzen Dusch- und Umkleidepause starteten wir direkt gen Innenstadt. Wir erkunden eine Stadt gerne erst einmal zu Fuß, und nach ca. 2 Stunden Laufen waren wir auch schon ein wenig an den Linksverkehr gewöhnt.

Kleiner Snack zwischendurch in Kapstadt

Kapstadt – Victoria & Alfred Waterfront:

Unser Ziel an diesem Nachmittag war die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt – und dort haben wir dann auch lecker bei einem Italiener „San Marco“ – zentral am Hafen – zu Abend gegessen. Die südafrikanische Küche wollten wir am nächsten Abend erkunden.

Die Küche hier in der fruchtbaren Kap-Provinz in Südafrika ist vielfältig – es gibt für jeden Geschmack etwas.

Die Supermärkte bieten ein bezahlbares, frisches Angebot, man merkt einfach, dass Obst und Gemüse reif geerntet werden. Unser Tipp: nach 20:00 Uhr darf im Supermarkt in der Waterfront kein Wein mehr verkauft werden. Also: falls Ihr gerne direkt einen guten Wein kaufen möchtet: Hier in der V&A Waterfront vor 20:00 Uhr! Wir haben keinen mehr kaufen können, weil wir zu spät waren :-(.

Skurill für uns:  Käse aus der Heimat gibt es auch (haben wir natürlich nicht gekauft, den kennen wir schon:

Oldenburger Gouda- in Kapstadt zu kaufen…

 

Unser Anreisetag in Kapstadt:

Nach dem Essen beim Italiener mit leckerem Wein waren wir müde und haben uns (hatten unsere Freunde vorher empfohlen) über unsere Uber-App ein Taxi gerufen. Das war für uns Neuland, wird aber in Kapstadt sehr viel gemacht. Unsere Erfahrungen damit waren sehr positiv: gute Fahrer, schnelle Abholung und günstige Preise. Einmal haben wir ein „normales“ Taxi gerufen, der Fahrer kannte die Stadt nicht, fuhr über rote Ampeln und war natürlich auch teurer als Uber. Auf jeden Fall empfehlen alle Reiseführer, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr durch die Stadt laufen. Wir hatten uns (neben viel Lesen im Internet) mit dem sehr guten Reiseführer von Dieter Losskarn vorbereitet. Er lebt und reist seit Jahren in der Kapregion, sein für uns sehr guter Reiseführer heißt „Kapstadt & Kap-Provinz“ aus dem Dumont-Verlag . Hier geht es direkt hin: : Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Das war es für heute- unser erster aufregender Tag in Kapstadt geht zu Ende – wir sind voller neuer, interessanter Eindrücke – Südafrika hat uns schon an unserem ersten Tag in seinen Bann gezogen. Für morgen haben wir eine kleine Wanderung auf den Lions Head geplant, um anschließend in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu fahren.

Seid dabei, bis dann, Eure Franzi!

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