9. Teil.- Nature’s Valley und Storms River Mouth – Garden Route




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt,  wollen wir heute wieder ein wenig unterwegs sein, etwas wandern und viel Natur sehen. Unser Plan: Heute gucken wir mal, wie es im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald ist. Nature´s Valley -wir haben schon ein wenig darüber gelesen- und unsere Freunde sagten: Fahrt dort unbedingt hin! Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Wir waren gespannt – und ich verrate schon hier: wir wurden nicht enttäuscht. Es war so schön hier:

Nature’s Valley – ein Naturparadies

Fluss (Groot River) und Meer (Indischer Ozean) grenzen hier direkt aneinander

Einer der schönsten Plätze an der Garden Route in Südafrika ist Nature’s Valley. Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Der Ort liegt im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald.

Nature’s Valley befindet sich 37 km östlich von Plettenberg Bay und etwa 45 km westlich von Storms River Mouth in der Nähe der malerischen R102. Die majestätischen Tsitsikammaberge grenzen diesen Küstenbereich ab. Unser Reiseführer von Dieter Losskarn, Kapstadt und die Kapregion, beschreibt die wunderschöne Strecke, die sich wie durch einen Dschungel schlängelt, super. Den Reiseführer gibt es hier bei Amazon:Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Wir waren auf jeden Fall total begeistert. Diesen Pass sind wir zuerst einmal gefahren, um hinzukommen:

Fische im Fluss

Nachdem wir dann einmal kurz im Meer waren und dann ein wenig am Fluss längsgelaufen sind, ging es für uns weiter: Das nächste Naturerlebnis an der Garden Route wartete schon auf uns:

Wir fahren weiter die N2 – zum:

Tsitsikamma und Storms River Mouth:

Hier ist es zwar anfangs etwas sehe touristisch – aber zum Glück verläuft es sich dann, und wir können erst mal ein Picknick diret am Stormsriver Mouth machen. Mit Käse und Brot und Weißwein aus der Kühltasche setzen wir uns auf die Felsplatten und gucken Meer:

Picknickplatz am „Mouth“ –   wir sind hier fast alleine – und die Felsenküste ist wunderschön




Von dort geht dann eine kleine Wanderung über Treppenstufen, Holzstege etc. los – und sie endet am anderen Flussufer.

Kanufahren wird natürlich auch angeboten – nicht so einfach hier!
Die Brücke ist easy zu gehen- und es macht Spaß!

Nachdem wir hier diese schöne kleine Wanderung gemacht haben, fahren wir noch eine etwas illegale – aber wunderschöne Strecke. Unser Reiseführer hatte uns Lust gemacht, den wirklich wunderschönen Bloukrans Pass zu fahren. Wir haben es gemacht und sind durch eine Straße gefahren, an der wir das Gefühl hatten, durch den Urwald zu fahren. Die Paviane saßen auf den Mauern am Straßenrand. Es sah aus, als ob sie „Menschen gucken“ spielten. Die Straße hier macht einige Kurven und wird immer etwas schlechter (Schotter), ist aber passierbar.  Auf jeden Fall mit unserem Kleinwagen. Als wir rauskamen, liefen am Waldrand plötzlich schwarzbunte Kühe frei herum. Kein Witz! Es war wie bei uns in Norddeutschland, nur dass wir sie auf Weiden einzäunen :-).

„Schwarzbunte“ in Südafrika

Fazit des Tages: Es gibt immer wieder Überraschungen! Die Natur ist hier fantastisch! Unbeschreiblich ! Sowohl Nature´s Valley wie auch Storms River Mouth – beides am bzw. im Tsitsikamma Park sind absolut lohnenswerte Ausflugsziele!

Seid dabei, Eure Franzi

So schön hier am Storm´s River Mouth.

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8. Teil.- Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park




 

Planung: Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute komme ich zu einem ganz besonderen Erlebnis unserer wunderschönen Reise nach Südafrika. Wir haben schon viel gesehen und erlebt in den letzten 11 Tagen hier im afrikanischen Spätsommer. Aber ein großer Safaripark mit vielen unterschiedlichen Tieren war noch nicht dabei.Also wollten wir unsere erste Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park machen.

Unterkunft:

Unsere Unterkunft für eine Nacht im Main Camp hatten wir bereits Anfang Januar gebucht. Das letzte noch freie Blockhaus! Das von uns bevorzugte Zelt war schon lange ausgebucht. Wir haben direkt über die offizielle Seite: Addo-Park offizielle Seite  .gebucht. Es gibt auch viele Unterkünfte, die fast direkt an der Grenze zum Park liegen, dann muss man allerdings morgens bis zur Öffnungszeit des Haupttors um 7:00 Uhr warten. Wir wollten aber bereits zum Sonnenaufgang Tiere sehen :-). Wobei ich mittlerweile weiß, dass es in Gästehäusern am Rand des Parks ebenfalls möglich ist. Bitte informiert euch also rechtzeitig, falls ihr einen Besuch in diesem Park plant.

Im Eingangsbereich des Addo Parks

Tiere im Addo-Park

(Quelle: Auszug aus der Addo-Park Homepage, übersetzt mit Deepl-Übersetzungsprogramm und ergänzt durch mich)

„Dieser Park bietet einige der spektakulärsten Elefantenbeobachtungen der Welt.

Die über 400 Kapbüffel werden heute aufgrund des Einflusses der Löwenwiederansiedlung häufiger am Tag gesehen. Dies ist eine der größten krankheitsfreien Herden in Südafrika.

Sechs Löwen wurden Ende 2003 in den Park gebracht und haben sich gut an ihre neue Umgebung angepasst. Löwen werden am häufigsten am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang und Nachtfahrten gesehen.

Zu den Antilopenarten, die im Hauptgebiet des Parks vorkommen, gehören Rothuhantilope, Elenantilope, Kudu und Buschbock.“ Davon gibt es eine ganze Menge, und wir haben einige Herden gesehen. Das Burchell-Zebra sowie Warzenschweine sind ebenfalls reichlich vorhanden.

„Der seltene flugunfähige Mistkäfer ist König der Straße im Addo, mit Schildern, die den Besucher darauf hinweisen, dass diese Recyclingmaschine Vorfahrt hat. Die Käfer sind nur dann zu sehen, wenn die Bedingungen nicht zu heiß und nicht zu kalt sind und spielen eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen und beim Wachstum der Dickichtvegetation.“

Mein Tipp: wenn du in den Park willst, Auslandsreise-Krankenversicherung und Buchungsbestätigung ausgedruckt dabei haben. Die Ein- und Ausfahrtskontrolle in den Parks wird schon sehr genau durchgeführt. Zum Beispiel wurde unser Kofferraum beim Verlassen des Parks doch tatsächlich durchsucht. Die Angst vor Wildereren und Elfenbeindieben ist einfach allgegenwärtig in Afrika. Aber zurück zu unserer Safari.

Dieser Elefant lief plötzlich hinter unserem Auto – Safari eben
Die Zebras haben keine Angst vor Autos und Menschen und gehen ihrer Wege, die Termitenhügel sind überall zu sehen, manche riesig groß.
Bin ich schön 🙂 Zebras haben wir viele auf unserer Selbstfahrer-Safari gesehen

 

Sie sind einfach beeindruckend, diese Tiere! Und im Addo-Park sind hunderte Elefanten

Fahrt von Plettenberg Bay zum Safaripark Addo Elephant Park nahe Port Elisabeth

Unsere Fahrt von Plettenberg Bay zum ca. 380 km entfernten Addo-Park starteten wir frühmorgens direkt nach dem Aufstehen. Wir hatten kaum Gepäck dabei, da wir nur eine Nacht im Park schlafen wollten. Wir waren etwas enttäuscht – die Blockhütten war gut, aber sie waren so eingewachsen mit Sträuchern, dass wir von dort aus weder Tiere gesehen noch gehört haben. Wegen der Mücken mussten wir die Fenster leider schließen. Das soll in anderen Parks besser sein, wurde uns gesagt. Aber von Anfang an:

Ankunft im Park – und sofort Tiere gucken:

Schildkröten sind hier ebenfalls unterwegs – sehr große Exemplare

Picknick im Safaripark

Wir kamen  am späten Vormittag an und haben ein kleines Picknick auf dem Rastplatz gegenüber von Shop und Restaurant gemacht. Sehr schöner Platz, und wir waren die einzigen Gäste dort. Man sieht direkt auf das erste Wasserloch, und wir haben gleich 2 Büffel erkennen können. Klasse! Danach sind wir dann bis gegen 18:30 Uhr – kurz vor der Schließzeit um 19:00 Uhr –  durch den kompletten Park gefahren. Einige Strecken waren asphaltiert, andere geschottert, aber alles gut mit unserem Kleinwagen möglich.

Formalitäten im Addo Elefphant Park:

Unseren Schlüssel für den Bungelow hatten wir uns zwischendurch mal an der Rezeption abgeholt. Das richtig Tolle an diesem Park ist, dass man sehr einfach selbst fahren kann. Von der Parkverwaltung gibt es einen Plan, auf dem alle befahrbaren Wege (120 km) eingezeichnet sind. Es gelten strenge Sicherheitsregeln sowie ein Tempolimit. Aber alle fahren sowieso langsam, um Tiere zu beobachten. Unser Fernglas kam mal so richtig zum Einsatz. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, direkt im Park eine Jeep-Safari zu buchen. Aber dieses „Organisierte Reisen“ ist ja nicht so unser Ding.

Wasserloch – Abenddämmerung – kurz vor dem Schließen des Tores.

2. Tag im Addo-Park – der frühe Vogel …:

Am Sonntagmorgen waren wir dann gegen 6:00 Uhr !! schon am inneren Tor. Das trennt die Unterkünfte vom eigentlichen Park. Wir wollten  die Tiere an den vielen Wasserlöchern sehen – und tatsächlich hatten wir Erfolg und sahen Elefanten, Warzenschweine, Kudus, andere Antilopen und eine Menge Vögel dort. Einen Löwen haben wir nur ganz von Weitem gesehen. Aber wir waren auf unsere Kosten gekommen – und irgendwann auch mindestens  alle erlaubten Parkwege 2x gefahren. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen, einige ganz von Nahem und sind auch heute noch total begeistert über das Erlebte.

Das Essen im Main Camp:

Unser Bungelow war, wie auch alle anderen Unterkünfte, für Selbstversorger eingerichtet. Es gibt einen kleinen Shop, der täglich öffnet und Lebensmittel zu moderaten Preisen anbietet. Das Restaurant „Cattle Baron“ direkt neben dem Shop ist gut, auch wenn die Beleuchtung beim Abendessen draußen auf der Terasse ziemlich dunkel war. Auf die 3. Nachfrage kamen dann die Kerzen :-). This is Africa, sagt mein Mann dann immer :-). Auf jeden Fall haben wir sowohl Abends wie auch am nächsten Morgen beim Frühstück lecker im Restaurant gegessen. Preis-Leistung waren ebenfalls super. Und die Freundlichkeit des Personals im gesamten Park hat uns wieder sehr beeindruckt.

Unser Fazit zur Selbstfahrer-Safari im Addo Elephant Park:

Am Abend des 2. Tags waren wir ziemlich groggy vom frühen Aufstehen und der Fahrt. Aber auch total begeistert vom Park. Unsere erste Safari war wunderbar – und bleibt sicher nicht unsere letzte!

Dieser Ausflug hat sich gelohnt! Und: Südafrika hat viele wunderbare Parks. Neben den staatlichen Parks gibt es auch eine große Anzahl privat betriebener Parks. Egal, wo man in Südafrika gerade ist, eine Safari sollte man unbedingt machen, egal ob als Selbstfahrer oder aber geführt.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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7. Teil Wanderung im Robberg Nature Reserve an der Garden Route





Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Heute haben wir uns die Wanderkleidung angezogen – wurde ja auch mal  wieder Zeit. :-).

Unser Ziel:

Wir wollen eine Wanderung im Robberg Nature  Reserve an der Garden Route machen. Hier in der Kapregion gibt es einige richtig schöne Wanderungen!

Unserer Freunde waren zwar von einigen Jahren schon mal in diesem Nationalpark, wollten aber gerne nochmals hin. Das Robberg Nature Reserve ist etwa 8 km südlich von unserer Unterkunft in  Plettenberg Bay entfernt und liegt auf einer Halbinsel.  Die beiden interessantesten Attraktionen hier sind die Robbenkolonie und die ‚Nelson Cave‘. Diese Höhle wurde bereits vor mehr als 125 000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt. Sehr beeindruckend!

Das Robberg Nature´s Reserve

hat insgesamt drei sehr schöne Wanderwege,  die ab dem Parkplatz kurz hinter dem Eingangstor starten. Also:  Direkt zum Tor fahren und Eintritt zahlen. Es gibt genug Parkplätze, man muss nicht, wie so viele, direkt an der Straße stehen. Hier noch mal der Link zu unserem Mietwagen, er reichte sogar für eine kurze Strecke für 4 Personen! Mietwagen Check 24*

Öffnungszeiten und Preise:

Hier ist im südafrikanischen Sommer von 7 bis 20 Uhr und im Winter von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 40 Rand . Kind 20 Rand. Ihr findet beim Klicken dieses Links noch weitere Infos über diesen tollen Naturpark gibt: Robberg Nature Reserve.




Tipp: genug Wasser und ein kleines Picknick mitnehmen – Sonnenschutz nicht vergessen!

Wanderwege:

Als kürzeste Route steht „The Gap“ (2,1 km) zur Auswahl, die mittlere Tour ist „Witsand“ (5,5 km) und für die Wanderfreaks unter Euch, die auch gerne mal ein wenig klettern,  geht es mit „The Point“ (9,2 km) einmal komplett um die Landzunge herum. Auf den Karten sind an einigen besonders steilen Stellen Totenkopf-Symbole abgebildet. Hier führt der Wanderweg besonders nah am Wasser entlang. Bei Flut und starkem Wind kann es hier dann gefährlich werden. Oder aber es gilt etwas steilere Stücke zu bewältigen.

Am wichtigsten sind die Gezeiten, die auf den Tafeln angeschlagen sind. Wer die große Runde  laufen will, muss unbedingt den Wasserstand und die Uhr im Blick behalten!

Wir sind die mittlere Tour  „Witsand“ gelaufen. Und es war wunderschön, hier zu sein:

Typischer Weg, mit Holzbohlen befestigt

Der Trail:

Wir wanderten auf Holzstegen, Sand, Steinen und an den schwierigen Abschnitten auch über Felsen, da durften auch die Hände mal mithelfen. Und egal, für welchen der drei Wege du dich entscheidest, bei jedem wirst du tolle Ausblicke auf schroffe Klippen, tosende Brandung, auf den Strand von Plettenberg Bay, das tiefblaue Meer und manchmal auch türkisfarbene Meer und natürlich auch auf die Robben genießen können. Und das Wetter war im Februar sowieso wunderbar.

Robberg Nature Reserve – Natur pur!

Alle drei Wanderrouten führen erstmal zu „The Gap“, du hast also immer die Möglichkeit, abzukürzen. Dort kannst du zum ersten Mal einen Blick auf die Robbenkolonie werfen. Und keine Angst, dass du sie nicht siehst:  Ihr doch etwas strenger Geruch verrät die Tiere bereits weit im Voraus 😉

Robbenkolonie von oben
Ende vom „The Gap“ Blick auf „Witsand“

Weiter geht es durch unberührte Natur. Hier immer mal wieder auf das Meer runtergucken – mit etwas Glück siehst du Delfine oder sogar Wale. Nach weiteren etwa 2 Kilometern kommst du zu „Witsand“ (Trail 2), wo du durch eine sandige Dünenlandschaft die Halbinsel überqueren kannst. Möchtest du nicht den Trail 3 weiterlaufen, kürzt du hier ab. Einige Leute sind natürlich auch schwimmen gegangen. Das haben wir später noch in Plettenberg Bay nachgeholt.

Anfang von „The Gap“




Vom Wanderweg in den Strandbereicht „The Island“

Fazit:

Für uns gehörte die Wanderung im Robberg Nature Reserve zu den schönsten Wanderungen, die wir je gemacht haben. Nach gut 2 1/2 Stunden mit vielen Fotopausen waren wir wieder zurück und alle vier happy! Egal für welchen der drei Trails du dich entscheidest, der Ausflug ins Robberg Nature Reserve lohnt sich auf jeden Fall, wenn du auf der Garden Route unterwegs bist. Mit Wanderschuhen sehr gut zu gehen, aber ebenfalls mit guten Turnschuhen möglich (Trail 2). Bei Trail 3 sollte man besser Wanderschuhe anziehen.

Wir sind dann direkt zum Pizza essen gefahren. In der Nähe des kleinen Flughafens in Plettenberg gibt es ein schönes, gemütliches Gartenrestaurant. Es liegt günstig auf unserm Heimweg nach Plettenberg Bay. Lasst Euch nicht vom Namen täuschen:


Einkehr: Ice Dream Land

Ein Familienbetrieb,  es gibt sowohl sehr leckeres Eis, Käse  (Milch von den eigenen Kühen) sowie alle Arten von Pizza. Keine Ausschanklizenz für Wein und Bier, kann man, wenn nötig, selbst mitbringen. Sehr schöner Platz, hier die Adressse : A 15 Robberg Road | From town follow Robberg Road which becomes Airport Road, Plettenberg Bay 6600, Südafrika. Achtung: Dieses Gartenlokal schließt bereits um 17:00 Uhr.

Unsere nächste Wanderung haben wir auch gleich geplant- morgen wollen wir uns das nächste Paradies 🙂 ansehen: Nature’s Valley  – es grenzt direkt an den Tsitsikamma Abschnitt des Garden Route Nationalparks. Der Strand dort soll sensationell sein. Wir sind gespannt.

Bleibt dabei,

Eure Franzi!

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6. Teil. Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Nach einem aufregenden Tag mit vielen Pässen waren wir endlich in Plettenberg Bay an der Garden Route angekommen. Die Unterkunft heißt „Sangeree No. 1 – und ist der Hammer! Unsere Freunde waren bereits seit Mittag da.  Und als Überraschung erwarteten Sie uns an diesem Abend schon mit einem tollen Abendessen. Klasse! Danke Euch beiden! Das war eine tolle Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1!

 

Relaxen und Schwimmen in Plettenberg Bay

Der nächste Tag war für uns alle ein Ruhetag – wie haben uns nur ein wenig in Plettenberg umgesehen und sind natürlich alle Schwimmen gegangen. Morgens in unserem Mega-Pool auf dem Anwesen. Ja -es war wirklich ein Riesenhaus – und wir hatten ein richtig großes Appartment. Seht selbst – für uns der absolute Luxus!

Blick auf die Lagune, rechts hinten der Indische Ozean

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Schwimmen im Mega – Pool – das haben wir hier in Plettenberg Bay täglich genossen!

Plettenberg Bay- und unsere Traum-Unterkunft

Unsere tolle Unterkunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1. Die Unterkunft war also, wie man sehen kann, ein absoluter Traum. Wir haben es uns vorher alle nicht vorstellen können, wie schön man hier leben kann. Natürlich eingezäunt und nur per Schlüssel zugänglich. Direkt an der Lagune – und zum Meer waren es über die Straße auch nur 400 m. Im Indischen Ozean waren wir an diesem ersten Ruhetag hier in Plettenberg (Plett) natürlich auch . Achtung – die Wellen haben eine Menge Kraft. Man braucht sich nur bis zu den Knien ins Wasser stellen. Die Wellen kommen und du musst dich anstrengen, nicht umgeworfen zu werden. Macht total Spaß, sich reinzustürzen. Und ist ungefährlich, wenn man sich nicht überschätzt und zu weit raus geht.

Wunderschöner Himmel hier in Plettenberg Bay

Planung für den nächsten Tag in Plettenberg Bay.

Nach diesem wunderbar chilligen Tag hier in Plettenberg Bay direkt an der Garden Route möchten wir morgen Wandern gehen. Das Robberg Nature Reserve ist unser Ziel. Mehr darüber im Teil 7 dieses Reiseblogs. Hier geht es zu den Robben: Robbergs Nature Reserve

Seid dabei, Eure Franzi!

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5. Teil. Swartberg Pass, Prince Alfred Pass – Ziel: Plettenberg Bay




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan:  Roadtrip von Kapstadt über Tulbagh nach Oudtshoorn mit Ziel Plettenberg Bay an der Garden Route. Dort wollen wir  (mit 2 Tagen  Unterbrechung im Addo Park) insgesamt 2 Wochen mit unseren Freunden verbringen. Aber bis dahin wird es noch ein holpriger Weg: Am 8. Februar geht es nach dem Frühstück gut gestärkt mal wieder recht früh los. Unsere Freunde haben uns empfohlen, unbedingt den Swartberg Pass zu fahren. Und an diesem Tag blieb es nicht nur bei diesem Pass. Zum Glück ist unser Mietwagen sehr zuverlässig!

Den haben wir wieder bei Check 24 gebucht.

Mietwagen Check 24*

So werden hier die Pässe gesichert

Der Swartberg Pass hat es in sich: Er gehört sich zu den interessantesten, schönsten Pässen von Südafrika, ist nur teilweise asphaltiert – aber selbst mit unserem Kleinwagen gut zu fahren.

Der Swartberg Pass ist tatsächlich fast 1.600 m hoch und wurde, wie viele der Pässe hier, von Thomas Bain, einem südafrikanischen Straßenbaumeister, gebaut. Im Jahr 1886 wurde er eingeweiht, und auch jetzt, im Jahr 2019, kann man sich gut vorstellen, wie dort früher die mehrspännigen Ochsenkarren fuhren.

Unsere Unterkunft in Oudshoorn lag außerhalb der Stadt, nahe der  Cango Caves . Diese Straße ist noch durchgängig asphaltiert.  Sie führt recht eng an den Abhängen des Swartberg hinauf zum Pass. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf ein schönes Tal, das Olifants River Valey.

Ein weiterer guter Tipp unserer Freunde war,  unbedingt noch einen kleinen Stopp beim Meiringspoort Wasserfall zu machen, um dort in Felsenbecken zu baden. Das war für uns etwas ganz Neues – wir waren schon sehr gespannt! Außerdem war es hier im Landesinneren doch recht heiß, und das war Baden sicher genau das Richtige.

Der sehr beeindruckende Meiringspoort Pass ist eine tiefe Schlucht inmitten der Swartberg Berge zwischen den Ortenn De Rust und Prince Albert. Wir haben den kleinen Spaziergang von der sehr guten Rastanlage aus gemacht, um den atemberaubenden Ausblick auf die bizarren Felsformationen zu genießen. Und anschließend haben wir im Meiringspoort Wasserfall ein erfrischendes Bad genommen. Herrlich!

Der Wassefall war zwar klein, das Bad in den Felsenbecken dafür um so erfrischender!
Wunderbare Ausblick ins Valley

Und weiter geht es auf unserem Weg. Wir beide sehen zu ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Plettenberg Bay liegt direkt an diesem Meer. Und wir haben keine Lust, den Umweg über die Garden Route und die Stadt George zu fahren. Dort werden wir auf unserem Rückweg schon sein.  Allerdings haben wir auch die Legende unserer Karte nicht genau gelesen :-). Viele der „R“-Straßen sind Schotterpisten… Ich weiß nicht, ob wir diese Strecke genommen hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten.

Aber die Gegend entschädigt uns wirklich für den Weg, auf denen wir manchmal ganz alleine unterwegs sind. Es geht langsam voran – der Schotter ist nicht ohne. Wenn dann mal Gegenverkehr ist, sind es meistens schnellfahrende Jeeps, die teilweise heftige Staubwolken aufwirbeln.. Aber egal.

Zwischen Outdshoorn und dem nächsten Pass auf der Strecke, dem Prince Alfred´s Pass, gibt es superschöne Ausblicke. Und so dauern die Strecken einfach mal etwas länger. Wir sind da ganz entspannt.

Der Prince Alfred´s Pass – spektakuläre Aussichten
So langsam kommen wir wieder in die Zivilisation… und die Straßen sind wieder asphaltiert.

Plettenberg Bay, unser Ziel, rückt langsam näher. Wir freuen uns, unsere Freunde zu treffen. Darauf, mal den Schrank einzuräumen und nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Wie es weitergeht in den nächsten beiden Wochen, die wir dort verbringen werden, lest ihr in meinem nächsten Beitrag. Freut euch auf ganz andere Landschaften! Und wir freuen uns, nach 4 Tagen in den Bergen, endlich am Indischen Ozean zu sein!

Seid gespannt, Eure Franzi!

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Oben auf dem Swartberg Pass



4. Teil. Südafrika- Roadtrip – Route 62, Südafrikas „Route 66“



Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan für heute:

Roadtrip über die schöne Route 62 ( N62) von Tulbagh nach Oudtshoorn. Quer durch die Halbwünste Kleine Karoo!

Garten bei unserer Unterkunft in Tulbagh

Heute morgen in Tulbagh ist frühes Aufstehen angesagt, wir wollen nach unserem gestrigen Schlemmer-Tag  über die Route 62 nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika, fahren.

Route 62 – viel Gegend hier:-)

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, ist aber nicht so bekannt wie z.B. die Garden Route. Als es die N 2 (Garden Route) noch nicht gab, war die Route 62  die Verbindung zwischen den beiden Grossstädten Kapstadt im Westen und Port Elisabeth im Osten der Kapregion. Diese Strecke verläuft grob gesagt immer parallel zur Garden Route etwa 100 km landeinwärts durch die der Halbwüstenvegetation der Kleinen Karoo. Man kommt durch kleine Orte wie Barrydale, Ladismith und Calitzdorp und erreicht nach ca. 380 km Oudtshoorn, die Stadt der Strauße.

Diese tolle Strecke, die R 62 (also Südafrikas Route 66 :-))  verläuft vorbei an schroffen, sehr beeindruckenden Felsmassiven. Im Winter liegt hier Schnee. Immer wieder geht es über steile Pässe, und die Ausblicke in die weite Landschaft sind spektakulär. So macht Autofahren richtig Spaß! Es ist nicht stressig, alle fahren vernünftig – liegt sicher am wenigen Verkehr hier. Wir genießen es, auf dieser tollen Strecke zu fahren!

Route 62 – Südafrikas „Route 66“ – es geht unendlich weiter hier!
Auch Oldtimer sieht man auf der Route 62

Im Landesinneren, hier am Rand der Halbwüste Kleine Karoo, ist es noch etwas heißer als an der Küste . Für unsere Fahrt an diesem Tag haben wir uns den bislang heißesten Tag unserer Reise mit ca. 35 Grad ausgesucht. :-).  Zum Glück hat unser kleiner weißer Mietwagen eine gute Klimaanlage. Gebucht hatten wir ihn wie immer über Check 24. Hier der Link:

Mietwagen-Check*

Weiter geht es bei strahlender Sonne

1. Hightlight nach dem Roadtrip:

Unsere nächste Unterkunft: Endlich in Oudtshoorn angekommen, gab es in unserer Unterkunft eine schöne Überraschung:  Ein Upgrade vom gebuchten Doppelzimmer in ein kleines Appartment fast direkt am Pool! Hurra! Das war die Belohnung nach diesem wirklich langen Trip heute.

Unsere über Booking.com gebuchte Unterkunft, die Lodge „De Oude Meul“, war nicht komplett ausgebucht. Und der freundliche Mitarbeiter der Rezeption freute sich mit uns. Wir haben bislang auf unserem Trip nur freundliche Menschen getroffen.

Die kinderfreundliche Lodge „De Oude Meul“ liegt ca. 10 km außerhalb von Oudtshoorn. Auf dem großen Areal gibt es neben vielen kleinen Gäste-Häusern einen großen Garten mit Pool, einem „Streichelzoo“ und auch ein Restaurant. Mehr dazu findet ihr hier: De Oude Meul Lodge 

2. Highlight des Tages:

Im Restaurant haben wir natürlich Straußenfleisch probiert – absolut zart und lecker. Und der Wein dazu ebenfalls hervorragend und aus  der Gegend, die wir heute durchquert haben „Klein Karoo“.

Ein nettes Gespräch mit unseren sympatischen dänischen Tischnachbarn rundete den Restaurantbesuch ab. Die beiden waren seit 3 Jahren in Rente und bereits einige Male in Afrika gewesen. Sie konnten uns noch mit einigen Tipps für unsere weitere Tour versorgen.  Es ist immer wieder schön, auf Reisen so interessante Menschen zu treffen.

Leckerer Rotwein in Oudtshoorn

Unser 3. Higlight des Tages:

Nach dem Abendessen gab es  für uns zwei dann noch ein weiteres Highlight: Wir haben uns auf den Rasen vor unser kleines Appartment gelegt – es war sternenklar.

Hier in der südlichen Hemisphäre ist so ein Sternenhimmel ein ganz besonderes Schauspiel! Romantik pur! Diese Region hat weites Land, hohe Berge und wolkenfreie Areale: So viele und klar erkennbare Sterne haben wir beide noch nie gesehen. Und eine Sternschnuppe war auch dabei! Natürlich haben wir uns etwas gewünscht :-).

Über weitere Wine Tastings lest ihr in meinem 7. Beitrag mehr. Hier schon mal der Link:  5 Wine Tastings in der Kapregion

Was wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Plettenberg Bay und beim Überqueren von absolut spektakulären Pässen erlebt haben, lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dann, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt!
Eure Franzi

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3. Teil. Kapstadt – Tulbagh – Weinprobe und mehr








Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute geht unser Roadtrip los:

Lions Head

Nach 2 Tagen Kapstadt mit sehr vielen neuen Eindrücken – startet der 1. Teil unseres Roadtrips , der uns von Kapstadt nach Tulbagh, dann weiter nach Oudtshoorn und von dort nach Plettenberg Bay führen soll. In Plettenberg Bay (kurz Plett genannt) wollen wir  2 Wochen bleiben. Gemeinsam mit unseren Freunden einiges unternehmen. Relaxen, wandern, schwimmen und natürlich etwas Wein trinken, schön kochen und lecker essen gehen. Und zwischendurch für 2 Tage wilde Tiere, besonders Elefanten, im Addo Nationalpark gucken. Am Ende unserer dritten Urlaubswoche  startet  dann der letzte Teil unseres Roadtrips: über Swellendam und Franschhoek wollen wir uns wieder Kapstadt nähern. Am Montag 25.02.2019 am späten Nachmittag startet unser Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben – seid gespannt und bleibt dabei!

Zum Weinanbau in Südafrika wurde schon viel geschrieben, z.B. hier bei Wikipedia: Weinbau Südafrika*

Neben den klassischen Weinorten Stellenbosch, Paarl und Franschhoek wird auch in Tulbagh leckerer Wein angebaut. Unsere Freunde hatten uns im letzten Jahr sehr mit  südafrikaninschen Weinen des Weinguts Rijks aus Tulbagh verwöhnt.

Für einen kleinen Eindruck hier die Homepage: Weingut Rijk´s

Jetzt wollten wir mal sehen, wo der leckere Wein herkommt.  Der kleine Weinort Tulbagh nördlich von Kapstadt hat eine lange Geschichte. Wir haben hier bei heißen Temperaturen von knapp 30 Grad einen wunderschönen Tag verbracht. Ein ziemlicher Kontrast hier im Hinterland zum Trubel in Kapstadt.

Unsere Unterkunft in Tulbagh – schöne Aussicht auf die angrenzenden Berge

Die Häuser in Tulbagh´s Church Street sind nach einem Erdbeben im Jahr 1969 wieder im Kap-holländischen Stil aufgebaut worden, man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wir hatten hier mit ca. 35 Euro inkl. Frühstück die günstigste Unterkunft der ganzen Reise gebucht. Tipp: Unsere Buchungen haben wir alle von Deutschland aus anhand unserer geplanten Route gemacht.

Die Einrichtung vermittelte das Flair des letzten Jahrhunderts. Gute Betten, alles war sauber. Wir haben dort gut und ruhig geschlafen.  Morgens wurden wir dann mit einem kleinen, leckeren Frühstück verwöhnt. Preis-Leistung passte hier auf jeden Fall! Und nachdem wir dem Mitarbeiter dort klar gemacht hatten, dass er nicht nochmals kassieren muss, war alles klar. Wir hatten hier bereits im Vorfeld gezahlt.

Wikipedia: Tulbagh

Unsere 2. Weinprobe diese Urlaubs führte uns, wie geplant, zum Weingut Rijk´s. Vom Hotel/ Restaurant aus, wo wir geparkt haben, konnten wir direkt durch die Reben zum Probierraum gehen.

Tulbagh Weingut Rijk´s – Weinanbau

Wir waren dort so früh am Vormittag fast die einzigen Gäste – und die sachkundige Mitarbeiterin hat uns ihre Weine sehr gut erklärt. Wir haben dann Einiges an leckeren und bezahlbaren Weinen gekauft.





Dadurch war die Weinprobe hier sogar kostenlos. Üblicherweise kosten die Weinproben sonst einen kleinen Beitrag. Schon mal ein super Auftakt in Tulbagh! Dann wieder zurück zur Unterkunft gefahren, Wein aus dem heißen Auto ins kühle Zimmer umgeladen – jetzt war erst einmal ein kleines Mittagessen nötig. Unser toller Reiseführer von einem Kenner der Region, der ebenfalls gerne geniesst, war hier wieder sehr hilfreich. Hier noch mal der Link: Reiseführer Kapstadt und Kap-Provinz* .

Unser Lokal fürs Mittagessen“Thinks I love“, lag nur 500 m von der Unterkunft entfernt  in der gleichen Straße.

Hier auf der schattigen Terrasse war es trotz Hitze gut auszuhalten. Der Wind wehte leicht – herrlich.

Ich habe dort den bislang köstlichesten Burger meines Lebens gegessen. Toll gewürzt, schöner Salat dazu – und wir haben gemütlich draußen gesessen und den Blick auf die angrenzenden Berge genossen.

Danach noch ein kleiner Spaziergang durch Tulbagh, dieses kleine Städtchen hat einen altmodischen Charme und die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu gehen als in Kapstadt.

Am Abend haben wir dann eine weitere Empfehlung aus dem Reiseführer probiert:  das Tulbagh Hotel direkt an der Hauptstraße hat eine schöne Außenterasse mit einem riesigen Olivenbaum mittendrin: Olive´s Tree Restaurant in Tulbagh.

Ebenfalls eine sehr gute Empfehlung für Tapas, Wein und mehr. Danach konnten wir dann  direkt zu unserer Unterkunft laufen. Diese kleine Stadt erschien uns sicher – und war es auch. Ein super Tag in Tulbagh ging zu Ende, und am nächsten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen.

Olivenbaum mal anders – blau beleuchtet

Die nächste und längste Etappe des gesamten Urlaubs stand bevor, wir wollten die N 62 nach Outdshoorn fahre. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag – ich freue mich, wenn ihr weiter dabei bleibt!

Bis dann,

Eure Franzi

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2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

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1. Teil Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt und Kap-Region




 

Kapstadt – Olympia-Stadion

Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr Lust habt, meinen Reisebericht über diesen wunderbaren, für uns absolut traumhaften Urlaub im afrikanischen Spätsommer im Februar 2019 zu lesen.

Planung:

Dieses Mal haben wir sehr spontan gebucht – wir waren einer Einladung von lieben Freunden gefolgt.  Die beiden waren seit Anfang Januar bis Ende Februar 2019 in der Kap-Region an verschiedenen Orten unterwegs. In Plettenberg Bay an der Garden Route war das von ihnen gebuchte Appartment sehr großzügig.

Plettenberg Bay – die Lagune, an der das Appartment liegt

Für 2 Personen gab es  insgesamt 3 Schlafzimmer mit 3 Bädern. Es lag direkt an einer Lagune, verbunden mit dem Indischen Ozean. So ein tolles Angebot konnten und wollten wir nicht ausschlagen. Zumal unsere Hochzeitsreise noch ausstand. Im Sommer 2018 hatten wir unsere große Hochzeitsparty gefeiert.  Unsere Gäste hatten uns Geld für eine besondere Reise geschenkt. Das war ja wohl die Gelegenheit, das Geschenk „einzulösen“.

Also: Termine gecheckt, Urlaub abgesprochen, Flüge (über Cheap Tickets pro Person nur knapp 600 Euro Hin- u. Rückflug Frankfurt-Johannesburg-Kapstadt mit SAA) gebucht. Wow, so schnell haben wir uns noch nie für einen Urlaub entschieden. Ich hatte im Vorfeld schon etwas Respekt vor dem ersten Langstreckenflug meines Lebens.

Wir buchen unseren Urlaub immer erst, wenn wir hier alle Konditionen gecheckt (und dort z.B. auch eine Unterkunft gebucht haben). Eine sehr hilfreiche Seite im „Dschungel“ der Angebote.

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

 

Anreise per Bahn und Flugzeug:

Es ging los am Sonntag, 3.2. von Oldenburg per Zug nach Frankfurt. Mit einem Sparpreis für 60 Euro/ Person hin und zurück. Zwei Highlights: Die Bahn war pünktlich und der Flieger nicht voll, so dass wir beiden 4 Sitze in einer Reihe für uns nutzen konnten. Eine Anreise aus dem Bilderbuch :-).

Flughafen Frankfurt, es geht gleich los!

Langstreckenflug von Frankfurt nach Johannesburg:

Der Nachtflug von Frankfurt nach Kapstadt (mit einem zweistündigen Zwischenstop in Johannesburg) ist perfekt zum Schlafen bzw. Dösen- und wir kamen morgens einigermaßen ausgeruht in Johannesburg an. Dieser Flughafen ist das Drehkreuz Südafrikas – und entsprechend ist hier eine Menge los.

Das ganze Flughafenprogramm also noch mal von vorne, diesmal noch inkl. Einreise nach Südafrika: Passkontrolle, Gepäckband finden, Koffer runternehmen, das richtige Gate finden, Check-Inn,  neuer Sicherheitscheck und warten auf das Boarding. Das ist aber nur auf dem Hinflug so – beim Rückflug wird das Gepäck von der Airline weiterbefördert.

Essen, Trinken, Decken u. Kissen, Zahnputzzeug und Schlafmasken – auf dem Langstreckenflug mit SAA war alles Nötige gut und reichlich vorhanden – inklusive südafrikanischem Wein. Beim Inlandsflug war dann alles etwas anders: Ein um eine Stunde verzögerter Abflug – Grund: das Frühstück war noch nicht an Bord! :-(.

Unsere vorgebuchten guten Plätze wurden „aus organisatorischen Gründen“ umgebucht. Wir fanden uns plötzlich etwas eingepfercht in der Mitte einer 4er-Reihe im Flieger wieder. Es war richtig voll hier drin.  Aber egal, es waren nur noch knapp 2 Stunden bis zu unserem Ziel: Kapstadt! Und plötzlich war Sommer – mit Jeans, Jacke und Turnschuhen waren wir dann doch etwas zu warm angezogen :-).

Ankunft in Kapstadt/ Mietwagen abholen:

Der Mietwagen war schnell und problemlos abgeholt. Wir haben wieder über Check 24 gebucht, hier mal der Link: Mietwagen-Check24* Der Linksverkehr in Kapstadt war erst recht gewöhnungsbedürftig – aber unsere Unterkunft fanden wir trotzdem schnell. Wir sind da noch etwas altmodisch mit einem Ausdruck des Routenplaners unterwegs. :-). Das war auch jetzt wieder hilfreich – zusätzlich hatten wir noch ein älteres Garmin- Navi dabei – da wussten wir immer, wo wir waren. Unsere Freunde hatten klugerweise einen Automatikwagen gebucht. Das werden wir im nächsten Urlaub mit Linksverkehr ebenfalls machen. Das Schalten mit der linken Hand macht das Fahren unnötig kompliziert.

Unterkunft für 2 Nächte in Kapstadt:

Über ein Angebot von Check 24 hatten wir uns nahe der Universität Kapstadt 2 Nächte eingemietet. Die Lage im Stadtteil Vredehoek war gut und sicher, und wir hatten sogar einen Mini-Pool dabei.

Blick von unserer Unterkunft in Kapstadt auf den Lions Head

Nach einer kurzen Dusch- und Umkleidepause starteten wir direkt gen Innenstadt. Wir erkunden eine Stadt gerne erst einmal zu Fuß, und nach ca. 2 Stunden Laufen waren wir auch schon ein wenig an den Linksverkehr gewöhnt.

Kleiner Snack zwischendurch in Kapstadt

Kapstadt – Victoria & Alfred Waterfront:

Unser Ziel an diesem Nachmittag war die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt – und dort haben wir dann auch lecker bei einem Italiener „San Marco“ – zentral am Hafen – zu Abend gegessen. Die südafrikanische Küche wollten wir am nächsten Abend erkunden.

Die Küche hier in der fruchtbaren Kap-Provinz in Südafrika ist vielfältig – es gibt für jeden Geschmack etwas.

Die Supermärkte bieten ein bezahlbares, frisches Angebot, man merkt einfach, dass Obst und Gemüse reif geerntet werden. Unser Tipp: nach 20:00 Uhr darf im Supermarkt in der Waterfront kein Wein mehr verkauft werden. Also: falls Ihr gerne direkt einen guten Wein kaufen möchtet: Hier in der V&A Waterfront vor 20:00 Uhr! Wir haben keinen mehr kaufen können, weil wir zu spät waren :-(.

Skurill für uns:  Käse aus der Heimat gibt es auch (haben wir natürlich nicht gekauft, den kennen wir schon:

Oldenburger Gouda- in Kapstadt zu kaufen…

 

Unser Anreisetag in Kapstadt:

Nach dem Essen beim Italiener mit leckerem Wein waren wir müde und haben uns (hatten unsere Freunde vorher empfohlen) über unsere Uber-App ein Taxi gerufen. Das war für uns Neuland, wird aber in Kapstadt sehr viel gemacht. Unsere Erfahrungen damit waren sehr positiv: gute Fahrer, schnelle Abholung und günstige Preise. Einmal haben wir ein „normales“ Taxi gerufen, der Fahrer kannte die Stadt nicht, fuhr über rote Ampeln und war natürlich auch teurer als Uber. Auf jeden Fall empfehlen alle Reiseführer, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr durch die Stadt laufen. Wir hatten uns (neben viel Lesen im Internet) mit dem sehr guten Reiseführer von Dieter Losskarn vorbereitet. Er lebt und reist seit Jahren in der Kapregion, sein für uns sehr guter Reiseführer heißt „Kapstadt & Kap-Provinz“ aus dem Dumont-Verlag . Hier geht es direkt hin: : Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Das war es für heute- unser erster aufregender Tag in Kapstadt geht zu Ende – wir sind voller neuer, interessanter Eindrücke – Südafrika hat uns schon an unserem ersten Tag in seinen Bann gezogen. Für morgen haben wir eine kleine Wanderung auf den Lions Head geplant, um anschließend in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu fahren.

Seid dabei, bis dann, Eure Franzi!

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