10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika

10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika




Hallo Ihr Lieben,

und heute gibt es einmal eine Liste mit meinen persönlichen Tipps und Sicherheitshinweisen für unsere Reise nach Südafrika.

Obwohl wir beide viel reisen, gab es für Afrika bei der Vorbereitung der Reise doch einiges zu bedenken, das für uns neu war, u.a. das Thema Sicherheit.

 

Kunst am Straßenrand

Technik-Equipment:

  • Reiseadadapter (habe ich vorher bei Amazon gekauft). Hier der Link Adapter
  • Fernglas (sehr wichtig, z.B. Pinguine gucken, Tiere im Addo Park sehen, Landschaften erkunden etc.) – konnten wir in der Familie leihen
  • Powerbank fürs Handy: hatten wir zum Glück auch mit – war sehr sinnvoll bei den häufigen Stromausfällen
  • Fotoapparat (Wir machen zwar viele Fotos mit dem Handy, aber bei zu viel Sonne und beim Zoomen gefällt uns unsere neue Sony-Kamera sehr viel besser. Hier mal der Link: Sony-Kamera unter 300 Euro

Rund um den Mietwagen – on the Road:

  • Rechtzeitig tanken, wenn Tank 3/4 voll, Tankstellennetz nicht sehr eng
  • Trinkgeld ist für Tankwart +/- 5 Rand
  • Trinkgeld Parkplatz-Zuweiser : 2 Rand
  • Immer genug Wasser (Springwater, 5 l Kanister) im Auto haben
  • Kleine faltbare Kühltasche mit 2 Kühlakkus – so ist der Weißwein fürs Picknick immer gut temperiert 🙂
    und der Käse und Obst bleiben frisch.
  • Bei den Zoll-Stationen: In der Scheibe der Mietwagen ist eine Art Chip, der die Gebühr registriert. Allerdings haben wir bislang noch nichts zahlen müssen. Soll angeblich für Touristen nicht berechnet werden, mal sehen.
  • Wir hatten einen Schaltwagen, würden beim nächsten Mal aber lieber einen Automatik-Wagen buchen.
  • Gutes Kartenmaterial sollte trotz Navi im Auto sein.
  • Der Seitenstreifen wird von den langsameren Fahrzeugen benutzt.
    Es ist üblich, wenn der überholende Fahrer als Dankeschön dafür kurz den Warnblinker betätigt.

Sicherheit – Unterschied zwischen Stadt und Land:

  • Zwischen Stadt und Land gibt es einen großen Unterschied,
    ebenso, ob man tagsüber oder in der Dunkelheit unterwegs ist.
  • Kapstadt – sind wir besser und günstiger mit Uber als mit dem Taxi gefahren. Gelaufen nur tagsüber.
  • In kleineren Städten am besten ein Taxi von der Unterkunft oder dem Restaurant rufen lassen.
    In Tulbagh fühlten wir uns so sicher, dass wir dort eine kurze Strecke in der Dunkelheit gelaufen sind.
    Für die Fahrt zum Restaurant in Swellendam haben wir lieber das Auto genommen – 2 km in der Dunkelheit gehen war uns zu viel.
  • Gar nicht gefallen hat es uns in Humansdorp, einer Kleinstadt, ca. 50 km vor Port Elisabeth, sind wir nicht einmal ausgestiegen.
    Wir hatten einfach kein gutes Gefühl, weil dort so viele Menschen berauscht wirkten. Da verlassen wir uns auf unser Gefühl!
  • In Paterson, einem kleinen Dorf in der Nähe des Addo-Parks, waren wir ebenfalls in einem überwiegend von Schwarzen bewohntem Ort. Dort sind wir einkaufen gegangen in einem kleinen Laden. Sehr gemütlich dort – und freundliche Menschen.
Am Swartberg Pass
  • Wenn ihr an der Garden Route in der Natur, z.B. auf dem Bloukrans Pass unterwegs seid: Achtung, es gibt überall Paviane. Sie werden vom Picknick angelockt. Also gucken, wo man picknickt.
  • Geld am Automaten holen: ATM-Automaten gibt es an vielen Orten. Die Gebühren betragen 50-150 Rand. Also am besten nicht gleich den ersten nehmen, falls die Gebühr zu hoch erscheint.
  • Wir haben, wo immer möglich, mit unseren Kreditkarten gezahlt.

In den Unterkünften:

  • Es gibt immer wieder Skorpione, die braunen sind tödlich, die Stiche der schwarzen Skorpions sind sehr schmerzhaft. Auf jeden Fall geschlossene Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Stromausfälle: die kamen (und kommen) recht häufig vor. Falls dann die Geräte nicht regulär wieder starten, einen Reset durchführen.
  • Wasser: uns war das Leitungswasser zu stark gechlort, wir haben z.B. Kaffee und Tee mit dem Springwaterden aus 5 l Kanistern gekocht. Leider entsteht dadurch ein Menge Müll – in diesem Fall für uns leider nicht vermeidbar.
  • Vom Wassermangel in der Kapregion haben wir etwas gespürt, z.B.  dass in den öffentlichen Toiletten das Wasser an den Handwaschbecken ziemlich sparsam floss. Überall gab es zudem Schilder, die darauf hinweisen. In unseren Unterkünften gab es scheinbar genug Wasser.
  • Viele Pools, z.B. dieser große in Plettenberg Bay, werden mit aufbereitetem Meerwasser betrieben.

 

Pool – mit aufbereitetem Meerwasser – in unserer Unterkunft in Plettenberg Bay

Reisedokumente, die du nicht vergessen solltest:

  • Reisepass (mind. noch 6 Monate gültig)
  • Flugticket(s) (Check-In u. Sitzplatzreservierung rechtzeitig machen)
  • 2 – 3 Kreditkarten – Wir benutzen DKB-Kreditkarten sowie ein kostenlose Mastercard Gold von der Advanzia Bank.
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass / Blutspendeausweis
  • Auslands-Krankenversicherung (ausdrucken, wird in den Nationalparks am Tor benötigt)
  • Reservierungsbestätigungen (sinnvoll bei Stromausfall)
  • Notfall-Kontaktdaten & Nummern
  • Routenplan bei Roadtrips – es gibt immer noch Strecken, auf denen das Navi nicht funktioniert
  • Übersichtskarten für deine Roadtrips für die grobe Orientierung

Checkliste Reiseapotheke für Kapstadt und die Kapregion

Diese Reiseapotheke hatte ich dabei:

  • Pflaster u. Blasenpflaster
  • Schmerzmittel
  • Kohletabletten
  • Mückenspray
  • Tigerbalm
  • Bach-Blüten Notfalltropfen
  • Arnica Kügelchen (DHU)
  • Antibiotika
  • Halsschmerztabletten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein – je nachdem wo in Südafrika du dich aufhältst – dass du auch Malariaprophylaxe mit dabei hast. Lass dich dazu am besten von deinem Haus- oder einem Tropenarzt beraten, bevor du losfliegst. Wir waren nicht im Malariagebiet – daher haben wir das nicht gebraucht.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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