13. Teil: Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt




Teil 3 – unseres Roadtrips – jetzt von Swellendam-Franschhoek-Kapstadt

Hallo Ihr Lieben,

und es geht weiter mit dem letzten Teil unserer Reise nach Südafrika. Wir machen weiter mit unserem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.  Heute morgen fahren wir von Swellendam weiter nach Franschhoek. Dort bleiben wir 2 Nächte. Dann ist die Reise endgültig zu Ende, und wir fahren nach Kapstadt zum Flughafen.

Weiterfahrt Swellendam-Franschhoek- endlich mal wieder Pässe:

Swellendam hat uns super gefallen Und weil es uns so viel Spaß macht, Pässe zu fahren, freuten wir uns schon auf den nächsten Streckenabschnitt:
Wir fuhren erst einmal wieder auf die Nationalstraße  N2, um bei Grabouw, im fruchtbaren Groenland Valley, den Viljoens Pass (R 321) nach Franschhoek zu fahren. Über den 702 m hohen, sehr kurvenreichen Franschhoek-Pass ging es weiter.

Franschhoek – Pass – mit Blick runter nach Franschhoek

Unser erster Eindruck von Franschhoek: sehr touristisch hier:

In Franschhoek angekommen, war erst einmal der an jedem Samstag Vormittag stattfindende Markt unser Ziel. Hier haben wir eine Kleinigkeit gegessen. Etwas Einfaches – denn viele Angebote hier passten nicht so ganz in unser Budget.  Wir fanden aber natürlich auch hier ein paar Leckereien, die wir direkt hier mit einem kühlen Glas Weißwein, das wir uns mal wieder teilten :-), genossen haben. In der Mittaghitze saßen wir hier auf dem Markt wunderbar im Schatten der Bäume. Eine Alternative wäre ein kleiner Bummel durch Franschoek gewesen, um in einem der zahlreichen Bistros dort einzukehren. Diesen Spaziergang haben wir uns dann lieber für später aufgespart, als es nicht mehr so heiß war. Es ist schon manchmal ein wenig heiß hier auf diesem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.

Unser Fazit zu Franschhoek:

Franschhoek: ist nicht so ganz unsere Stadt, wir haben es einfach als zu touristisch empfunden.  Auf einem Roadtrip kann man hier zum Gucken auf jeden Fall Halt machen.  Unserer Unterkunft in Franschhoek „The Loft“ war etwas speziell:  Sie sah im Internet toll aus, war aber z.B. schlecht gedämmt und billig gebaut. Sie war bei unserer Ankunft ziemlich heiß, hatte statt Klimaanlage nur laute Ventilatoren, die wenig Kühlung brachten.

Unser Tipp zu einer Unterkunft in Franschhoek:

Nehmt besser eine günstigere Unterkunft bei Franschook in Richtung Stellenbosch. Die Weingüter hier in der Region sind alle besonders – jedes auf seine Art. .

Essen gehen in Franschhoek:

Wir hatten den Rat unserer Freunde befolgt und im Restaurant „La Petite Ferme“ direkt bei der Ankunft einen Tisch für Abends reserviert. Ein wunderbarer Sonnenuntergang, entspannte Menschen, leckeres Essen, moderate Preise.  Unbedingt rechtzeitig reservieren, sehr gefragt. Tipp: ca. 1 Stunde vor dem Essen dasein und mit einem Glas Wein auf einer Bank im Garten zusehen, wie die Sonne verschwindet. Wir waren sehr begeistert von diesem wunderbaren Ort : La Petite Ferme.  Unser Lieblingsort in Franschhoek:

Sonnenuntergang in Franschoek bei „La Petite Ferme“.
Die Pfauenfamiien  fühlen sich ebenfalls wohl bei „La Petite Ferme“.

Ich hoffe, Ihr seid ebenso begeistert wie wir von diesem schönen Land und ich habe Euch „Appetit“ gemacht, mehr zu erfahren.  Dieser Roadtrip von Swellendam nach Franschhoek war klasse! In meinem 14. und letzten Beitrag zu unserer Südafrika-Reise habe ich Euch mein persönliches Fazit, noch ein paar hilfreiche Tipps und Links für Südafrika zusammengestellt. Außerdem gibt es dort noch einen Ausblick auf weitere geplante Reisen.

Hier geht es dorthin:14. und letzter Teil unserer Traumreise nach Südafrika

Seid neugierig 🙂

Eure Franzi!

 

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12. Teil. Roadtrip Garden Route: Plettenberg- Swellendam




Hallo Ihr Lieben,

unser 2. Teil des Roadtrips an der Garden Route startet heute. Es ist Freitagmorgen, und leider endet unsere gemeinsame Urlaubszeit mit den Freunden in Plettenberg Bay.  Wir haben es alle vier sehr genossen, diese beiden Urlaubswochen gemeinsam zu verbringen. Viel gequascht, gelacht, Karten gespielt, Weine probiert und schön gemeinsam gekocht. Die beiden gehen jetzt für die restlichen 3 Tage auf eine Safari in einen privaten Safariapark bei Port Elisabeth. Von dort aus fliegen sie auch. Wir haben einen anderen Plan: Wir machen einen weiteren Roadtrip. Über Plettenberg, Wilderness und Albertinia geht es zu unserer nächsten Unterkunft in Swellendam.

Roadtrip Teil 2 – Plettenberg-Wilderness-Albertinia-Swellendam

Als erstes fahren wir  nach Wilderness. Eine Großkusine meines Mannes lebt dort seit 25 Jahren zwischen Oktober und April. Sie und ihr Mann  haben sich oberhalb von Wilderness ein wunderschönes Haus inmitten eines Riesen-Gartens gebaut. Mir rutschte spontan raus: Oh, ein Golfplatz mit Haus drauf. Die beiden gehören zu den sogenannten „Schwalben“. Das sind Europäer, vielfach Engländer, Deutsche oder Niederländer, die aus dem europäischen Winter in die Wärme „fliehen“. Sie haben also 2 Orte, an denen sie zuhause sind. Eine tolle Sache! Es war ein sehr intereressanter Stop, die beiden, etwa im Alter unserer Eltern, haben uns sehr herzlich empfangen. Wir wurden mit einem 2. Frühstück verwöhnt – und vor lauter Erzählen hätten wir beinahe die Zeit vergessen. Es war für uns als Urlauber natürlich sehr interessant, hier mit „Einheimischen“ zu reden. Aber uns zog es dann doch weiter:

Aloe Vera-Fabriken in Albertinia, direkt an der Garden Route

Wir hatten noch einen „Auftrag“. In Albertinia, direkt an der Garden Route, gibt es zwei Aloe Vera-Fabriken. Wir hielten bei der Fabrik “ Aloe Ferox“. Ein schöner Laden- und den Kaffee gab es kostenlos dazu.  Unsere Freunde hatten uns gebeten, falls möglich, dort für sie einzukaufen. Das haben wir gerne gemacht und sind auch selbst fündig geworden. Und was soll ich sagen: auch uns gefallen die Cremes, die man dort bekommt, sehr gut. Besonders die Handcreme ist klasse!

Swellendam – Südafrikas drittälteste Stadt ist einen Besuch wert!

Weiter ging es für uns dann nach Swellendam. Diese Kleinstadt ist zu Recht ein „Muss“ für alle, die die Garden Route bereisen. Swellendam liegt rund 230 Kilometer östlich von Kapstadt auf etwa 120 m Höhe an den gewellten Hängen der Langeberg Mountains. Bis zum Indischen Ozean sind es etwa 50 km Entfernung. Die Stadt wurde 1743 gals Außenposten der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft gegründet. Hinter Kapstadt und Stellenbosch soll sie die drittälteste Stadt Südafrikas sein. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, weil sie mit den kapholländischen Häusern wirklich sehenswert ist.
Wir hatten mal wieder eine günstige Unterkunft gebucht, und einen absoluten Glückfall erwischt. Bei Booking.com hatten wir das Gästehaus  Aqualberg Place gefunden. Die beiden Gastgeber, Reinet und Brad, sind einfach so herzlich. Von den beiden wir uns  am nächsten Morgen verabschiedet wie von alten Freunden – eine schöne Begegnung.

Gastfreundschaft in Swellendam

Wir bekamen zur Begrüßung selbstgemachten Eistee, der sehr lecker war. Und unser erstes Highlight in Swellendam. Diese Hängematte – Ernst durfte zuerst rein, aber hat sie zum Glück dann doch noch wieder freigegeben für mich:-).

Genießen ist hier einfach wunderbar

Essen gehen in Swellendam:

Unser toller Reiseführer von Dieter Losskarn empfahl uns für ein Candle-Light-Dinner das Restauran „Herberg Roosje van de Kaap“. Ein Anruf von unserer Gastgeberin Reinet dort: leider kein Tisch mehr frei.  Also hat sie das nächste uns empfohlene Restaurant angerufen, und wir hatten Glück. Im Koornlands Restaurant , an der Haupstraße in Swellendam (192 Vortrek Street) haben wir sooo gut, frisch und lecker gegessen.  Als wir die Kellnerin baten, dem Koch ein herzliches „Danke“ zu sagen, kam die Köchin, Marianne, an unseren Tisch. Wir haben uns dann sehr interessant mit ihr über leckeres Essen und ihre Kochkunst unterhalten – klasse. Zurück in der Unterkunft haben wir dann auf dem Balkon bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen. Morgens sind wir dann in den Mini-Pool hinten im Garten zum Schwimmen gegangen. Wunderbar – und danach das leckere Frühstück, dass die beiden für uns frisch zubereitet haben.  Swellendam war für uns eine kulinarische Überraschung – auf jeden Fall einen Besuch wert.

Morgen geht es weiter, wir fahren von Swellendam nach Franschhoek – in das Herz des Weinlandes hier in Südafrika. Auch Stellenbosch wollen wir besuchen. Bleibt dabei und begleitet uns beim letzen Teil unseres Urlaubs in diesem schönen Land!

Viel Spaß beim Lesen, Franzi und Ernst

Oben auf dem Swartberg Pass

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10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika




Hallo Ihr Lieben,

und heute gibt es einmal eine Liste mit meinen persönlichen Tipps und Sicherheitshinweisen für unsere Reise nach Südafrika.

Obwohl wir beide viel reisen, gab es für Afrika bei der Vorbereitung der Reise doch einiges zu bedenken, das für uns neu war, u.a. das Thema Sicherheit.

 

Kunst am Straßenrand

Technik-Equipment:

  • Reiseadadapter (habe ich vorher bei Amazon gekauft). Hier der Link Adapter
  • Fernglas (sehr wichtig, z.B. Pinguine gucken, Tiere im Addo Park sehen, Landschaften erkunden etc.) – konnten wir in der Familie leihen
  • Powerbank fürs Handy: hatten wir zum Glück auch mit – war sehr sinnvoll bei den häufigen Stromausfällen
  • Fotoapparat (Wir machen zwar viele Fotos mit dem Handy, aber bei zu viel Sonne und beim Zoomen gefällt uns unsere neue Sony-Kamera sehr viel besser. Hier mal der Link: Sony-Kamera unter 300 Euro

Rund um den Mietwagen – on the Road:

  • Rechtzeitig tanken, wenn Tank 3/4 voll, Tankstellennetz nicht sehr eng
  • Trinkgeld ist für Tankwart +/- 5 Rand
  • Trinkgeld Parkplatz-Zuweiser : 2 Rand
  • Immer genug Wasser (Springwater, 5 l Kanister) im Auto haben
  • Kleine faltbare Kühltasche mit 2 Kühlakkus – so ist der Weißwein fürs Picknick immer gut temperiert 🙂
    und der Käse und Obst bleiben frisch.
  • Bei den Zoll-Stationen: In der Scheibe der Mietwagen ist eine Art Chip, der die Gebühr registriert. Allerdings haben wir bislang noch nichts zahlen müssen. Soll angeblich für Touristen nicht berechnet werden, mal sehen.
  • Wir hatten einen Schaltwagen, würden beim nächsten Mal aber lieber einen Automatik-Wagen buchen.
  • Gutes Kartenmaterial sollte trotz Navi im Auto sein.
  • Der Seitenstreifen wird von den langsameren Fahrzeugen benutzt.
    Es ist üblich, wenn der überholende Fahrer als Dankeschön dafür kurz den Warnblinker betätigt.

Sicherheit – Unterschied zwischen Stadt und Land:

  • Zwischen Stadt und Land gibt es einen großen Unterschied,
    ebenso, ob man tagsüber oder in der Dunkelheit unterwegs ist.
  • Kapstadt – sind wir besser und günstiger mit Uber als mit dem Taxi gefahren. Gelaufen nur tagsüber.
  • In kleineren Städten am besten ein Taxi von der Unterkunft oder dem Restaurant rufen lassen.
    In Tulbagh fühlten wir uns so sicher, dass wir dort eine kurze Strecke in der Dunkelheit gelaufen sind.
    Für die Fahrt zum Restaurant in Swellendam haben wir lieber das Auto genommen – 2 km in der Dunkelheit gehen war uns zu viel.
  • Gar nicht gefallen hat es uns in Humansdorp, einer Kleinstadt, ca. 50 km vor Port Elisabeth, sind wir nicht einmal ausgestiegen.
    Wir hatten einfach kein gutes Gefühl, weil dort so viele Menschen berauscht wirkten. Da verlassen wir uns auf unser Gefühl!
  • In Paterson, einem kleinen Dorf in der Nähe des Addo-Parks, waren wir ebenfalls in einem überwiegend von Schwarzen bewohntem Ort. Dort sind wir einkaufen gegangen in einem kleinen Laden. Sehr gemütlich dort – und freundliche Menschen.
Am Swartberg Pass
  • Wenn ihr an der Garden Route in der Natur, z.B. auf dem Bloukrans Pass unterwegs seid: Achtung, es gibt überall Paviane. Sie werden vom Picknick angelockt. Also gucken, wo man picknickt.
  • Geld am Automaten holen: ATM-Automaten gibt es an vielen Orten. Die Gebühren betragen 50-150 Rand. Also am besten nicht gleich den ersten nehmen, falls die Gebühr zu hoch erscheint.
  • Wir haben, wo immer möglich, mit unseren Kreditkarten gezahlt.

In den Unterkünften:

  • Es gibt immer wieder Skorpione, die braunen sind tödlich, die Stiche der schwarzen Skorpions sind sehr schmerzhaft. Auf jeden Fall geschlossene Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Stromausfälle: die kamen (und kommen) recht häufig vor. Falls dann die Geräte nicht regulär wieder starten, einen Reset durchführen.
  • Wasser: uns war das Leitungswasser zu stark gechlort, wir haben z.B. Kaffee und Tee mit dem Springwaterden aus 5 l Kanistern gekocht. Leider entsteht dadurch ein Menge Müll – in diesem Fall für uns leider nicht vermeidbar.
  • Vom Wassermangel in der Kapregion haben wir etwas gespürt, z.B.  dass in den öffentlichen Toiletten das Wasser an den Handwaschbecken ziemlich sparsam floss. Überall gab es zudem Schilder, die darauf hinweisen. In unseren Unterkünften gab es scheinbar genug Wasser.
  • Viele Pools, z.B. dieser große in Plettenberg Bay, werden mit aufbereitetem Meerwasser betrieben.

 

Pool – mit aufbereitetem Meerwasser – in unserer Unterkunft in Plettenberg Bay

Reisedokumente, die du nicht vergessen solltest:

  • Reisepass (mind. noch 6 Monate gültig)
  • Flugticket(s) (Check-In u. Sitzplatzreservierung rechtzeitig machen)
  • 2 – 3 Kreditkarten – Wir benutzen DKB-Kreditkarten sowie ein kostenlose Mastercard Gold von der Advanzia Bank.
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass / Blutspendeausweis
  • Auslands-Krankenversicherung (ausdrucken, wird in den Nationalparks am Tor benötigt)
  • Reservierungsbestätigungen (sinnvoll bei Stromausfall)
  • Notfall-Kontaktdaten & Nummern
  • Routenplan bei Roadtrips – es gibt immer noch Strecken, auf denen das Navi nicht funktioniert
  • Übersichtskarten für deine Roadtrips für die grobe Orientierung

Checkliste Reiseapotheke für Kapstadt und die Kapregion

Diese Reiseapotheke hatte ich dabei:

  • Pflaster u. Blasenpflaster
  • Schmerzmittel
  • Kohletabletten
  • Mückenspray
  • Tigerbalm
  • Bach-Blüten Notfalltropfen
  • Arnica Kügelchen (DHU)
  • Antibiotika
  • Halsschmerztabletten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein – je nachdem wo in Südafrika du dich aufhältst – dass du auch Malariaprophylaxe mit dabei hast. Lass dich dazu am besten von deinem Haus- oder einem Tropenarzt beraten, bevor du losfliegst. Wir waren nicht im Malariagebiet – daher haben wir das nicht gebraucht.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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