Unterwegs rund um Oldenburg – Radtour nach Dangast an die Nordsee





Hallo Ihr Lieben,

die Osterfeiertage stehen vor der Tür – und das Wetter soll fantastisch werden. Was liegt also näher als eine schöne Radtour an die Nordsee nach Dangast?  Wir (mein Mann und ich) machen am Donnerstag Abend noch mal eben einen kurzen Fahrrad-Check, pumpen Luft nach und reinigen und schmieren die Ketten. Dazu benutze ich am liebsten dieses Kettenfett: *Atlantic Kettenfett für Fahrräder

Es wurde mir vor vielen Jahren vom „Fahrradschrauber meines Vertrauens“ empfohlen- und ich kann nur sagen, seitdem ich es regelmäßig benutze, halten meine Fahrradketten einfach länger. Vorher reinige ich die Kette hiermit: *WD40 Bike.

Fahrradtour von Oldenburg nach Dangast:

Den Weg kannten wir noch von früheren Touren, hin und zurück sind wir etwa 90 km gefahren. Hier mal ein Link zum Nordseebad Dangast mit einigen Tourenvorschlägen rund um Dangast: Rund um Dangast

Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Oldenburg bietet diese Radtour mindestens 1x in der Fahrradsaison an.

Immer wieder schöne Touren, die der ADFC anbietet – falls Ihr gerne in der Gruppe radelt, meine absolute Empfehlung! ADFC Oldenburg

Die Hinfahrt nach Dangast  haben wir bereits sehr genossen, wir sind früh gestartet und waren bereits gegen 12 Uhr in Dangast. Das war perfekt, zumal es da noch keine Schlange am Kuchenbufett im Alten Kurhaus gab. Der leckere Rharbarberkuchen und die ungezwungene Atmosphäre dort sorgen an schönen Tagen schon für einen riesigen Andrang.

Genießen am Strand von Dangast:

Wir haben hier nach der flotten Tour an diesem Morgen haben wir uns eine Belohnug verdient: Beim leckeren Rharbarberkuchen im Alten Kurhaus in Dangast haben wir noch einen der Tische draußen erwischt und konnten dort wunderschön auf das auflaufende Wasser sehen. Hochwasser war gegen 14:00 Uhr – und so haben wir uns noch ein wenig zum Ausruhen an den Strand gelegt.

Am Strand von Dangast – strahlendes Wetter am Karfreitag!



Die Strandsaison in Dangast ist an Ostern bereits voll im Gange!

Rückfahrt von Dangast nach Oldenburg:

Wir haben auf unserem Rückweg gesehen, wie lang die Auto- und Motoradschlangne Richtung Dangast war. Da hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt – beim Kurhaus und Strand war am Vormittags noch nicht so viel los. Und mit dem Fahrrad ist es sowieso viel entspannter!

Aber – der Rückweg mit seinen knapp 50 km mit Stopp an einem der Nethener See lag noch vor uns.  Der Wind passte so einigermaßen an diesem Tag, der er nur leicht aus dem Osten kam, gab es nur wenig Gegenwind.

Unser nächster Rastplatz – an einem der Seen zwischen Dangast und Wiefelstede war es ebenfalls wunderschön!

 

Unser Fazit der Radtour nach Dangast an die Nordsee:

Unsere erste Saisontour 2019 mit knapp 90 km von Oldenburg nach Dangast und zurück war wunderschön. Der Wind passte sowohl für die Hin- und Rückfahrt. Die aufblühende Natur zwischen Oldenburg, Ammerland und der Nordsee war herrlich! Das war nicht unsere letzte Radtour in diesem Frühling (der an Ostern schon eher ein Sommer war!). Die Fahrräder sind wieder startklar – es geht weiter mit unseren Tagestouren rund um Oldenburg!

Seid gespannt, wo es uns als nächstes hinzieht – wir haben auch vor der Haustür einige lohnenswerte Ziele. Das ist bei Euch in der Gegend vermutlich ebenso. Falls euch nichts einfällt, guckt mal, was Euer örtlicher ADFC anbietet.

Bis dann, Eure Franzi

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Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unterwegs mit Rad und Zelt: Probecamping in Telgte an der Ems




Hallo Ihr Lieben,

im ziemlich verregneten Sommer 2017 hatten wir geplant, eine Woche per Rad und Zelt zu reisen. Als Transportmittel für die langen Strecken kam noch unser Auto dazu. Wir haben einen Renault Grand Scenic, in dem wir notfalls auch mal eine Nacht schlafen können. Bevor wir aber diese Idee unseres Zelturlaubs umsetzen konnten, brauchten wir erst einmal ein passendes Zelt.

Die Anforderungen: leicht und trotzdem groß genug für Ernst, der 200 cm lang ist! Das sonstige Eqipment fürs Zelten haben wir uns zusammengeliehen bzw. hatten wir bereits. Aber: ein passendes Zelt zu finden, war nicht so einfach.

Wir haben uns nach einigen Versuchen mit geliehenen Zelten dann dieses tolle, leichte Zelt angeschafft – und es hat sich bewährt:

Das neue Zelt von Vaude, leicht und trotzdem geräumig für uns 2!

* Vaude Zelt

Dann ging es los: Als Vorbereitung für einen längeren Campingurlaub im Juli wollten wir von Freitag Mittag bis Sonntag Abend an den Studienort von Ernst nach Münster fahren. Allerdings gefiel uns der zentrale Campingplatz hier dann gar nicht- fast nur Wohnwagen und Wohnmobile dort. Und irgendwie nicht gemütlich – eng an eng standen die Gefährte- und auch noch teuer dort. Also ein bißchen gegoogelt, was noch in der Nähe ist. Und wir wurden fündig. In Telgte, entlang der Ems, liegt ein wunderschöner Campingplatz in einem großen Waldgebiet. Hier mal der Link für Euch (keine bezahlte Werbung): Campingplatz Sonnenwiese




Es war richtig klasse dort, nette Betreiberin, dazu preisgünstig und als Highlight: frisch sanierte Sanitäranlagen. Unser Zelt  war dann so schnell aufgebaut, dass wir begeistert waren. Eben noch die aufblasbaren Isomatten etwas nachgefüllt,  Kopfkissen reingelegt und die Schlafsäcke ausgerollt. Schon war unser Bett für die Nacht bereit. Da es auch langsam Abendbrotzeit wurde, haben wir direkt etwas Leckeres auf unserem neuen Gas-Camping-Kocher gebrutzelt, herrlich. Wir hatten das Glück, dass ganz in der Nähe unseres Platzes ein Holztisch mit 2 Bänken statt. Dort war auch noch ein weitgereister Holländer, unterwegs mit Zelt und Motorrad. Ein echter Freak. Er hatte viel zu erzählen, und beim gemeinsamen Essen haben wir uns super mit ihm unterhalten. Das war mal wieder eine sehr nette Begegnung.

Wir schliefen super im neuen Zelt – und am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück per Rad nach Münster. Der bekannte und recht große Samstags-Wochenmarkt war unser Ziel. Toll dort , natürlich kauften wir auch ein bißchen ein. Dadurch, dass wir das Auto mithatten, gab es bei uns auch eine Kühlbox. Das ist natürlich klasse – und schont die Urlaubskasse. Eine schöne Radtour durch viel Natur, knapp 12 km sind es bis Münster. Am Nachmittag, nach einem kleinem Bummel durch Münster, ging es dann wieder zurück auf den „Sonnenwiese-Campingplatz“.

Wir hatten uns für heute Abend mit einem Studienfreund von Ernst direkt in Telgte verabredet. Dorthin hatten wir per Rad einen kurzen Anfahrtsweg von gut 3 km. Die Stadt Telgte ist auf jeden Fall sehr sehenswert und gemütlich. Hier mal ein Link zur Homepage  Telgte an der Ems Es wurde dann wieder mal ein tolles Treffen – wir konnten draußen sitzen und unser Esssen auf der Gartenterrasse genießen. Bei einem Glas Wein haben wir uns drei mal ausführlich unterhalten.

Danach zurückgeradelt zu unserer zweiten Nacht im neuen Zelt. Heute Abend war es auf dem Campingplatz leider nicht ganz so ruhig wie gestern. Eine große russische Gruppe war auf dem Platz – und die feiern leider etwas lauter…

Aber irgendwann schliefen wir dann trotz des lauten Singens wohl doch noch ein.

Ein kleines Paradies hier

Unser Fazit: Wir sind Schönwetter-Camper, gerne in der Natur. Es ist toll, mit dem Zelt unterwegs zu sein, und natürlich auch günstig. Für eine überschaubare Zeit von 1-2 Wochen haben wir auch als Ü-50er noch große Lust auf diese Art des Reisen. Das wir beide gerne Radreisen machen, wussten wir schon. So eine Tour mit Zelt und Rad hat ihren eigenen Reiz. Man reduziert sich auf das Nötigste, das aufs Rad passt – und das gefällt uns für eine Weile sehr gut.

Auf dem Rückweg von Münster gab es dann noch Oldtimer zu bewundern!

2 Wochen später ging es dann richtig auf Tour. Wir waren in der „Dänischen Südsee“ unterwegs. Und dabei haben wir wie auch dann festgestellt: Unser Auto mit dem Fahrradträger daran eignet sich wunderbar als Basisstation bei unseren Rad-/Zeltreisen. Der Radius ist deutlich größer, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen und können je nach Wetter sehr spontan entscheiden, in welche Richtung wir reisen.

Seid gespannt auf meinen 2. Beitrag in der Reihe „Unterwegs mit Rad und Zelt“ –  „Dänische Südsee“!

Bis dann, Eure Franzi

So sind wir unterwegs im Urlaub:  mit Rad und Zelt

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