Unterwegs rund um Oldenburg – Radtour nach Dangast an die Nordsee





Hallo Ihr Lieben,

die Osterfeiertage stehen vor der Tür – und das Wetter soll fantastisch werden. Was liegt also näher als eine schöne Radtour an die Nordsee nach Dangast?  Wir (mein Mann und ich) machen am Donnerstag Abend noch mal eben einen kurzen Fahrrad-Check, pumpen Luft nach und reinigen und schmieren die Ketten. Dazu benutze ich am liebsten dieses Kettenfett: *Atlantic Kettenfett für Fahrräder

Es wurde mir vor vielen Jahren vom „Fahrradschrauber meines Vertrauens“ empfohlen- und ich kann nur sagen, seitdem ich es regelmäßig benutze, halten meine Fahrradketten einfach länger. Vorher reinige ich die Kette hiermit: *WD40 Bike.

Fahrradtour von Oldenburg nach Dangast:

Den Weg kannten wir noch von früheren Touren, hin und zurück sind wir etwa 90 km gefahren. Hier mal ein Link zum Nordseebad Dangast mit einigen Tourenvorschlägen rund um Dangast: Rund um Dangast

Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) Oldenburg bietet diese Radtour mindestens 1x in der Fahrradsaison an.

Immer wieder schöne Touren, die der ADFC anbietet – falls Ihr gerne in der Gruppe radelt, meine absolute Empfehlung! ADFC Oldenburg

Die Hinfahrt nach Dangast  haben wir bereits sehr genossen, wir sind früh gestartet und waren bereits gegen 12 Uhr in Dangast. Das war perfekt, zumal es da noch keine Schlange am Kuchenbufett im Alten Kurhaus gab. Der leckere Rharbarberkuchen und die ungezwungene Atmosphäre dort sorgen an schönen Tagen schon für einen riesigen Andrang.

Genießen am Strand von Dangast:

Wir haben hier nach der flotten Tour an diesem Morgen haben wir uns eine Belohnug verdient: Beim leckeren Rharbarberkuchen im Alten Kurhaus in Dangast haben wir noch einen der Tische draußen erwischt und konnten dort wunderschön auf das auflaufende Wasser sehen. Hochwasser war gegen 14:00 Uhr – und so haben wir uns noch ein wenig zum Ausruhen an den Strand gelegt.

Am Strand von Dangast – strahlendes Wetter am Karfreitag!



Die Strandsaison in Dangast ist an Ostern bereits voll im Gange!

Rückfahrt von Dangast nach Oldenburg:

Wir haben auf unserem Rückweg gesehen, wie lang die Auto- und Motoradschlangne Richtung Dangast war. Da hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt – beim Kurhaus und Strand war am Vormittags noch nicht so viel los. Und mit dem Fahrrad ist es sowieso viel entspannter!

Aber – der Rückweg mit seinen knapp 50 km mit Stopp an einem der Nethener See lag noch vor uns.  Der Wind passte so einigermaßen an diesem Tag, der er nur leicht aus dem Osten kam, gab es nur wenig Gegenwind.

Unser nächster Rastplatz – an einem der Seen zwischen Dangast und Wiefelstede war es ebenfalls wunderschön!

 

Unser Fazit der Radtour nach Dangast an die Nordsee:

Unsere erste Saisontour 2019 mit knapp 90 km von Oldenburg nach Dangast und zurück war wunderschön. Der Wind passte sowohl für die Hin- und Rückfahrt. Die aufblühende Natur zwischen Oldenburg, Ammerland und der Nordsee war herrlich! Das war nicht unsere letzte Radtour in diesem Frühling (der an Ostern schon eher ein Sommer war!). Die Fahrräder sind wieder startklar – es geht weiter mit unseren Tagestouren rund um Oldenburg!

Seid gespannt, wo es uns als nächstes hinzieht – wir haben auch vor der Haustür einige lohnenswerte Ziele. Das ist bei Euch in der Gegend vermutlich ebenso. Falls euch nichts einfällt, guckt mal, was Euer örtlicher ADFC anbietet.

Bis dann, Eure Franzi

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Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unterwegs mit Rad und Zelt – 4. und letzter Teil – Aerö Camping




Hallo Ihr Lieben – und hier wie versprochen der 2. Teil unserer Aerö-Tour mit Rad und Zelt. Wir haben auf 2 unterschiedlichen Campingplätzen auf Aerö übernachtet.

Aerö – 2. Nacht – Live-Musik  im Hafen von Marstal

Hier hatten wir uns etwas vertan: Ein recht bekannter Live-Act sollte an unserem letzten Abend auf Aerö in Marstal, ca. 30 km von Soeby entfernt, stattfinden. Daher wollten wir nochmal ein wenig über die Insel radeln (diesmal eine andere Strecke von Soeby nach Aeroskobing). Wir waren ja immer noch unterwegs mit Rad und Zelt  hier auf Aeö zum Camping.  Aber: die Live-Musik war uns mit 60 Euro pro Nase für diesen Sänger dann doch zu teuer. Das stand nicht auf den Plakaten. Wir haben mal kurz in der Werfthalle, dem Veranstaltungsort, reingeguckt – so richtig was los war hier am Hafen auch nichts. Also kurzentschlossen umgeplant: Statt Musik live zu hören, sind wir lieber in eins der beiden Irish Pubs im Ort gegangen. Dort gab es dann leckere Pizza und für jeden ein Bier – der Preise dafür passte auch besser in unser geplantes Budget. :-).

Segelschiffe gibt es hier an der Ostsee überall – sieht nach einer Regatta aus

Camping Teil 2 – Marstal – der etwas andere Campingplatz am Seglerhafen.

Das Schild für die Zufahrt zum Platz war nicht ganz leicht zu finden, aber unsere Karte wies hier einen Naturcampingplatz aus. So etwas kannten wir noch nicht und dachten, das ist bestimmt ganz einfach dort.  Als wir ihn dann fanden, waren wir sehr angenehm überrascht: Wir waren oberhalb eines Seglerhafens mit neuen Sanitäranlagen. Kleiner Wermutstropfen: Das Warmwasser in den Duschen funktionierte leider nicht. Aber bei 5 Euro/Nacht und der Aussicht, morgen zuhause wieder warm zu duschen, für uns kein Problem. Der Beitrag für den Platz wurde direkt vom Landbesitzer kassiert, der vorbeikam. Man erlebt schon einige skurille Dinge, wenn man so wie wir unterwegs mit Rad und Zelt ist. Einfaches Leben geht für uns ab und zu mal  – dann freut man sich wieder auf den Komfort zuhause!




Einsamer Naturcampingplatz – in den Hütten hätte man auch schlafen können. Aber wir hatten ja unser Zelt dabei.

Camping mit Extras:

Wir konnten in den 2 überdachten Holzhütten alle unsere Sachen im Trockenen unterbringen. Dort unser Essen vorbereiten und geschützt sitzen. Wir hätten sogar in einer der Hütten schlafen können. Aber unser geschlossenes Zelt erschien uns doch verlockender. Außer in dieser letzten Nacht hatten wir im ganzen Urlaub keinen Regen, nur ab und zu mal ein paar Wolken. Daher wohl der Name „Dänische Südsee“. Hier ist das Wetter häufig besser als in anderen Teilen Dänemarks.

Mehr dazu im ersten Bericht dieser Reihe: Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen

Und falls du doch lieber im Ferienhaus in Dänemark übernachtest, hier der Link: *Ferienhaus-Vergleich

Übernachtung und Rückfahrt im Regen:

Abends, nachdem wir schon im Zelt lagen, regnete es sich leicht ein.  Das ist natürlich nicht so klasse, wenn man wie wir mit Rad und Zelt unterwegs ist in Dänemark. Am Abreisemorgen schüttete es wie aus Eimern. Gut, das wir nur noch die ca. 12 km zur Fähre nach Aeroskobing radeln mussten.  Diesmal war es eine super Strecke, flach und gut ausgebaut. Wir waren so schnell unterwegs, das wir hinterher in unseren Regenklamotten vor Schweiß und Regen nass waren :-). Aber das war nicht so schlimm – es ging nach Hause. Vorher noch das Auto auf dem Baumarkt-Parkplatz in Svendburg beladen. Und schon fuhren wir wieder Richtung deutsche Grenze – diesmal ohne Sightseeing-Zwischenstopps. Die hatten wir ja zum Glück auf dem Hinweg im Sonnenschein gemacht.

Viel Natur hier in Dänemark – sehr entspannend hier. Das genießen wir bei diesem Urlaub mit Rad und Zelt natürlich besonders intensiv.

Unser Fazit:

Der Plan B war eine sehr gute Entscheidung. Der Wetterbericht hatte meistens recht. Dänemarks Inseln in der Ostsee und natürlich Kopenhagen sind wunderbar. Fünen gefällt uns gut, Aerö aber trotzdem noch ein bisschen besser. Wir kommen wieder. Es macht Spaß, in diesem Land unterwegs zu sein – per Rad oder auf dem Meer – beides schön!

Kosten:

Dänemark ist teurer als Deutschland, aber bezahlbar. Wir hatten einiges dabei zum Essen und Trinken.

Die Kühlbox war fast immer dabei! Das ist toll, wenn man per Zelt unterwegs ist.

Haben im Supermarkt gekauft, was wir sonst noch brauchten. Einen Brötchenservice hat fast jeder Campingplatz hier. Eine Kühltasche empfiehlt sich, wenn man so wir Platz hat. Tipp: Alkoholische Getränke mitbringen (Einfuhrgrenzen beachten). Uns reicht es, einmal täglich essen zu gehen. Das haben wir meistens Mittags gemacht. Die „Frokost“ – das Mittagessen – ist ca. halb teuer wie die gleichen Gerichte am Abend.

Ich hoffe, ich habe Euch Lust gemacht, auch einmal nach Dänemark zu reisen. Viel Spaß dabei,

Eure Franzi!

Und falls es Euch in den Süden zieht, ich habe noch einen weiteren Reiseblog, in dem ich über unsere Reisen nach Kreta berichte: Kreta

Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!




*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

Unterwegs mit Rad und Zelt – 2. Teil Kopenhagen

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter für uns in Dänemark.  Wir haben unseren Plan B umgesetzt – das war eine sehr gute Idee! Fast immer gutes Wetter, zwischen 20-25 Grad, Sonne, wenig Wind. Ideales Radfahrwetter. Und Campen macht uns Schönwetter-Campern dann auch Spaß. Ausprobiert hatten wir unser Zelt bereits im Münsterland, hier der Link zu meinem Artikel:

Aber ich greife vor.  Wir waren, wie geplant, insgesamt 9 Tage unterwegs – von den 8 Nächten mussten wir 1x im Hotel schlafen, da unser „Traumcampingplatz“ überfüllt war. In den anderen Nächten waren wir gemütlich in unserem kleinen neuen Zelt.  Hier mein Artikel zum Zelttest: Zeltwochenende im Münsterland Die Investition hat sich wirklich gelohnt.  Hier noch einmal die Details dazu:

Zeltkauf – nicht ganz einfach, wenn auch ein 2-m-Mann hineinpassen möchte:

Unsere Anforderungen: groß genug für uns beide und unser Gepäck, die Liegefläche mindestens 2,20 m Länge. Es war wirklich sehr schwierig, so ein Zelt zu finden. Da half nur eins: In einen guten Outdoorladen gehen und ausprobieren, was passt. Das haben wir allerdings erst gemacht, nachdem wir 3 Zelte von Familie und Bekannten aufgebaut und probiert hatten. Falls du nicht so viel Zeit hast, auch hier gibt es das Zelt, das wir letzendlich gekauft haben (allerdings die Vorgängerversion davon).

 

*Unser Zelt von Vaude

Dänemark – Radreise mit Zelt – wir sind auf Fünen

 

Zelten in Nyborg kurz vor dem Schlafengehen- es war schön hier!

 

Am nächsten Morgen dann Frühstück aus der Kühlbox
  • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
  • Wir waren am Samstag Abend angekommen, der nächste Tag war sonnig. Wir sind dann immer schön mit Blick aufs Wasser und etwas Gegenwind nach Svendborg geradelt. Eine tolle Tour.
  • Am Montag Morgen dann Zelt aufbauen, alles ins Auto packen, Fahrräder auf dem Heckträger festmachen und los nach Kopenhagen.  Es war im Gegensatz zu den anderen Strecken,  eine Menge Verkehr auf der Brücke über den Große Belt  sowie auch danach. Ist natürlich auch eine Hauptstrecke weiter nach Schweden und weiter in den Norden. Die Fahrt kostet Mautgebühr. Siehe auch hier:  Brücke zwischen Fünen und Seeland
Die Brücke zwischen Fünen und Seeland

Campingplatzsuche in Kopenhagen

Wir waren schon ganz aufgeregt. Morgen durften wir Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Aber heute ging es erstmal per Auto zum Zeltplatz. Da wir so spontan gestartet waren, hatten wir uns wenig über freie Plätze auf den Zeltplätzen informiert. In Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen war dann leider nichts mehr frei für uns. Statt dessen sind wir dann mal für eine Nacht ins Hotel gegangen – auch wenn wir auf einer Radreise mit Zelt waren.

Kopenhagen- wir kommen!

Die nächsten 2 Nächte waren wir dann wieder echte Camper :-).  Unser Motto war ja Radreise mit Zelt. Es ging zum anderen Kopenhagener Campingplatz – der liegt Richtung Flughafen.  Zwar hört man hier die Maschinen tagsüber – aber da waren wir ja sowieso unterwegs. Und nachts war alles ruhig.

Auf dem Campingplatz Dragör war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen

Wir parkten unser Auto und beschlossen, das Zelt erst Abends aufzubauen. Das dauerte dank der Übung in Telgte und Nyborg mittlerweile keine 10 Minuten mehr.

Kopenhagen per Rad – mit leichtem Gepäck unterwegs

  • Erkundung einer Großstadt per Rad: Es ist schon klasse, es gibt dort tatsächlich sehr viele vom Autoverkehr abgetrennte Wege exklusiv für Fahrradfahrer.  Bei 1,2 Millionen Einwohnern natürlich auch jede Menge Radfahrer. Alles in Kopenhagen ist bislang auch noch nicht fertig, aber es wurde und wird sehr viel für Radler getan. Wir genossen die Stadt und radelten von hier nach dort. Unser Highlight war der Park vom Schloß Rosenborg
  • Empfehlung: der Kräutergarten ist ein Traum! Vom Park aus landeteten schließlich am Neuen Hafen, zwar auch sehr touristisch- aber trotzdem sehr schön dort. Seht selbst:  Nyhaven Kopenhagen

Natürlich haben wir uns das Tivoli und die „Kleine Meerjungfrau“ angesehen- es machte uns eine Menge Spaß, mit dem Rad von A nach B zu fahren. Wir haben es sehr genossen, hier mit diesem Verkehrsmittel unterwegs zu sein.

Der „Nyhaven“ in Kopenhagen und das Lebensgefühl hier:

Wir haben dort das leckere Schwarzbrot mit 3 verschieden angemachten Heringssorten probiert (Smoerebroed).  Dazu für jeden ein leckeres Bier von der Tuborg Brauerei. Daran waren wir heute schon direkt vorbeigeradelt.  Kopenhagen ist eine wunderbare Stadt – wir mögen es, hier zu sein. Obwohl  es eine Millionenstadt ist, fehlt die Hektik, die man aus anderen Großstädten kennt.  Die skandinavische Lebensart, die uns so gut gefällt, ist auch hier überall zu spüren.

Der Seglerhafen in Kopenhagen – mitten in der Stadt

Irgendwann hatten wir trotzdem genug. Einige Orte in Kopenhagen kannten wir bereits von früheren Besuchen. Wir fuhren jetzt erst mal zum Zeltaufbauen. Morgen war noch Zeit genug, weiter durch Kopenhagen zu radeln. Also zurück  nach Dragör,  Zelt aufbauen. Dann ging es per Rad wieder los nach Dragör. Ebenfalls ein nettes Örtchen, hier mal mehr Infos dazu: Dragör bei Kopenhagen

Reifenpanne – und natürlich wie fast immer der Hinterreifen…

Und dann passierte es. Wir radelten auf einem schönen Radweg vom Campingplatz aus hinein nach Dragör. Plötzlich ging es für Ernst nicht mehr weiter – er hatte hinten einen Platten. Keine Ahnung, was dort lag, ich habe es zum Glück nicht überfahren. Also bin er umgekehrt und habe erst einmal unser Auto geholt.  Das Fahrrad auf den Radträger laden, gucken, ob noch ein Fahrradladen in Dragör aufhatte. Leider war bereits überall Ladenschluss.  Wir haben die Gelegenheit genutzt, mal ein wenig zu Fuss durch Dragör zu gehen. Schön hier!

Als der Fahrradladen am nächsten Morgen wieder öffnete, haben wir direkt  einen sogannten „Unplattbaren“ Reifen gekauft. Mit mehr Profil – Ernst war mit dem aktuellen Reifen sowieso nicht sehr zufrieden gewesen.  Der alte Reifen nicht genug Profil und fuhr sich zum Beispiel auf Sandwegen sehr schlecht.

Alles wieder schön – der Reifen ist ausgetauscht!

Reifenaustausch auf dem Campingplatz

Nachdem Ernst den Reifen gewechselt hatte,  konnten wir wieder starten. Wir sind noch mal nach Kopenhagen rein gefahren und haben weiter Sightseeing gemacht. Unser Besuch in Kopenhagen – diesmal per Rad – war eine tolle Erfahrung und für uns etwas ganz Besonderes. Wir haben sehr viel von der Stadt gesehen, da unser Radius mit den Rädern deutlich erweitert war.

Am nächsten Tag sind wir dann von unserem schönen Zeltplatz aus mit sämtlichem Gepäck wieder auf die Insel Fünen gefahren. Wir parkten unser Auto in Svendborg, Nähe Fährhafen für die nächsten 2 Tage.  Mit den Rädern und dem Campinggepäck ging es dann per Fähre rüber nach Aerö: Hier noch einmal der Link:

Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise

Was wir dort in unseren letzten beiden Urlaubstagen erlebt haben, erfährst du in meinen beiden nächsten Beiträgen:

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil 3 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Soeby und

Unterwegs mit Rad und Zelt – Teil4 – Aerö – Juli 2017 in Dänemark – Camping in Marstal und Rückreise.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

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* Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt:

Unterwegs mit Rad und Zelt – 1. Teil – Fünen





Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter mit unseren Radreisen mit Zelt im Sommer 2017. Wie schon im ersten Artikel Campingtest in Telgte/ Deutschland erwähnt, war es in diesem Sommer schwierig, mal eine komplett trockene Woche zu finden. Wir hatten aber Camping und eine Radreise geplant! Aber dann war es endlich soweit, der Wetterbericht für die kommende Woche sah gut aus. Und wir hatten eine Woche Urlaub! Ursprünglich wollten wir in Süddeutschland radeln, aber dort waren die Prognosen zu schlecht. Wenn wir mit Rad und Zelt unterwegs sind, möchten wir zumindest 20 Grad und trockenes Wetter. Und es hat geklappt:

Plan B:

Unser Plan B musste her: Die dänische Südsee und besonders eine Radtour durch Kopenhagen reizten uns sehr. Von einigen Segelurlauben kannten wir die Ostsee rund um Fünen und Langeland einschließlich der Häfen ganz gut. Aber die Inseln an sich hatten wir noch nicht weiter erkundet.  Mit Rad und Zelt waren wir hier noch nie gewesen. So haben wir am letzten Arbeitstag vor dem Urlaub ganz spontan entschieden: Statt nach Süden geht es in den Norden. Am nächsten Tag ging es dann los: Früh aufgestanden, und am späten Vormittag waren wir schon am Grenzübergang hinter Flensburg.
* Mit diesem neuen Zelt waren wir unterwegs:

Hier unsere Planung für diese “ Dänische Inseln-Tour“ per Auto und Rad und Fähre:
Inseln: Fünen, Seeland, Aerö (Ærø):

    • Zeit: 9 Tage – wenn der Wettergott mitspielt Mit Rad und Zelt brauchen wir keinen Regen!
    • Strecke: Oldenburg-Kolding (dort das Koldinghus und die Innenstadt ansehen und das erste Eis des Urlaubs essen.
    • Kolding-Fredericia – In Fredericia nur kurz anhalten und durch die Innenstadt laufen und gucken- sehr schön dort. Mehr hier: Fredericia, direkt am Kleinen Belt
    • Dann ging es rüber nach Fünen. Hier lockte uns die „große Stadt“. Odense ist die drittgrößte Stadt von Dänemark, Bischofssitz und eine Universitätsstadt – mitten auf der Insel Fünen. Außerdem bekannt durch den Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Auch hier war ein kleiner Stadtbummel obligatorisch. Ebensfalls eine lohnenswerter Halt – aber wir wollten natürlich ans Wasser.
    • Nyborg am Store Belt war unser Ziel für die nächsten 2 Tage. Wir waren direkt am Meer: Nyborg Strandcamping
    • Am Montag sind wir dann weiter mit Auto, Rädern und Zelt etc. über die Brücke über den Große Belt nach Kopenhagen gefahren. Siehe auch hier: Brücke zwischen Fünen und Seeland

3 Tage in Kopenhagen – 2 verschiedene Übernachtungen:

  1. Unser nächstes Ziel: Radfahren in Kopenhagen, der Fahrradhauptstadt Europas. Darüber hatte ich als ADFC-Mitglied schon viel gehört und gelesen. Wir fuhren zum Campingplatz in Charlottenlund etwas nördlich von Kopenhagen. Dort wollten wir unser Zelt aufbauen. Hier mal der Link für Euch:Camping nördlich von Kopenhagen.
    Unterwegs von Svendborg nach Nyborg- Rückweg einer Tagestour

     

    und endlich Sommer in Dänemark

    Campingplätze, die wir besucht haben:

  2. Unser Tipp: für Charlottenlund Camping unbedingt einen Platz reservieren, der Strand ist toll dort, der Campingplatz nur 7 km von der City entfernt. Der perfekte Platz für uns ! Falls man abends nicht mehr radeln möchte, gibt es auch eine gute Straßenbahnanbindung. Aber wir hatten Pech: da waren wir zu spontan – alles schon ausgebucht, kein kleinster Platz mehr für uns da. 🙁
  3. Mal wieder Plan B: Campingplatz Dragör fahren – ca. 30 km von Charlottenlund – im Kopenhagener Feierabendverkehr mit dem Auto auch kein Spaß. Wir entschieden: Hotel. Etwas außerhalb fanden wir eins, recht einfach, aber ok. Parkplatz gab es auch, schnell über Booking.com reserviert und los. Unsere Navi im Auto war hier natürlich Gold wert, um sich durch die fremde Stadt zu manövrieren. Nach dem Check-Inn dann noch eine kurze Stadtbesichtigung,. Wir liefen durch die Stadt, bis wir schon fast im Stehen einschliefen.
  4. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Campingplatz Dragör gefahren – dort war es schön, auch nur 12 km bis in die City und total grün drumherum. Camping Dragör bei Kopenhagen
  5. Kopenhagen per Rad – wunderbar – mehr im nächsten Beitrag
  6. Svendborg – ein Hafen, den wir schon von vielen Segeltörns kannten, hat natürlich auch einen Campingplatz. Wir waren hier: Svendborg Camping – direkt am Sund
  7. 2 Nächte auf der wunderschönen kleinen Insel Aerö.
  8. Aerö: Camping Soeby und ein Mini-Campingplatz an einem Seglerhafen in der Nähe von Marstal.
  9. Link nach Aerö: Unsere Lieblingsinsel dieser Reise
  10. – und dann vertrieb uns der Regen (und wir mussten eh nach Hause – der Urlaub war leider schon wieder vorbei).

Was genau wir hier in der sogenannten „Dänischen Südsee“ und in Kopenhagen alles erlebt haben, erfahrt ihr im 2. Teil dieser Reisebeschreibung „Dänemark mit Rad und Zelt“.

Bis dann,

bleibt dabei, Eure Franzi!

In Odense beim Zwischenstop

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* Und falls Ihr lieber Sonne möchtet, hier ein Link dorthin:

*Mein Mietwagentipp, falls ihr mal nicht radelt!

Unterwegs mit Rad und Zelt: Probecamping in Telgte an der Ems




Hallo Ihr Lieben,

im ziemlich verregneten Sommer 2017 hatten wir geplant, eine Woche per Rad und Zelt zu reisen. Als Transportmittel für die langen Strecken kam noch unser Auto dazu. Wir haben einen Renault Grand Scenic, in dem wir notfalls auch mal eine Nacht schlafen können. Bevor wir aber diese Idee unseres Zelturlaubs umsetzen konnten, brauchten wir erst einmal ein passendes Zelt.

Die Anforderungen: leicht und trotzdem groß genug für Ernst, der 200 cm lang ist! Das sonstige Eqipment fürs Zelten haben wir uns zusammengeliehen bzw. hatten wir bereits. Aber: ein passendes Zelt zu finden, war nicht so einfach.

Wir haben uns nach einigen Versuchen mit geliehenen Zelten dann dieses tolle, leichte Zelt angeschafft – und es hat sich bewährt:

Das neue Zelt von Vaude, leicht und trotzdem geräumig für uns 2!

* Vaude Zelt

Dann ging es los: Als Vorbereitung für einen längeren Campingurlaub im Juli wollten wir von Freitag Mittag bis Sonntag Abend an den Studienort von Ernst nach Münster fahren. Allerdings gefiel uns der zentrale Campingplatz hier dann gar nicht- fast nur Wohnwagen und Wohnmobile dort. Und irgendwie nicht gemütlich – eng an eng standen die Gefährte- und auch noch teuer dort. Also ein bißchen gegoogelt, was noch in der Nähe ist. Und wir wurden fündig. In Telgte, entlang der Ems, liegt ein wunderschöner Campingplatz in einem großen Waldgebiet. Hier mal der Link für Euch (keine bezahlte Werbung): Campingplatz Sonnenwiese




Es war richtig klasse dort, nette Betreiberin, dazu preisgünstig und als Highlight: frisch sanierte Sanitäranlagen. Unser Zelt  war dann so schnell aufgebaut, dass wir begeistert waren. Eben noch die aufblasbaren Isomatten etwas nachgefüllt,  Kopfkissen reingelegt und die Schlafsäcke ausgerollt. Schon war unser Bett für die Nacht bereit. Da es auch langsam Abendbrotzeit wurde, haben wir direkt etwas Leckeres auf unserem neuen Gas-Camping-Kocher gebrutzelt, herrlich. Wir hatten das Glück, dass ganz in der Nähe unseres Platzes ein Holztisch mit 2 Bänken statt. Dort war auch noch ein weitgereister Holländer, unterwegs mit Zelt und Motorrad. Ein echter Freak. Er hatte viel zu erzählen, und beim gemeinsamen Essen haben wir uns super mit ihm unterhalten. Das war mal wieder eine sehr nette Begegnung.

Wir schliefen super im neuen Zelt – und am nächsten Morgen ging es dann direkt nach dem Frühstück per Rad nach Münster. Der bekannte und recht große Samstags-Wochenmarkt war unser Ziel. Toll dort , natürlich kauften wir auch ein bißchen ein. Dadurch, dass wir das Auto mithatten, gab es bei uns auch eine Kühlbox. Das ist natürlich klasse – und schont die Urlaubskasse. Eine schöne Radtour durch viel Natur, knapp 12 km sind es bis Münster. Am Nachmittag, nach einem kleinem Bummel durch Münster, ging es dann wieder zurück auf den „Sonnenwiese-Campingplatz“.

Wir hatten uns für heute Abend mit einem Studienfreund von Ernst direkt in Telgte verabredet. Dorthin hatten wir per Rad einen kurzen Anfahrtsweg von gut 3 km. Die Stadt Telgte ist auf jeden Fall sehr sehenswert und gemütlich. Hier mal ein Link zur Homepage  Telgte an der Ems Es wurde dann wieder mal ein tolles Treffen – wir konnten draußen sitzen und unser Esssen auf der Gartenterrasse genießen. Bei einem Glas Wein haben wir uns drei mal ausführlich unterhalten.

Danach zurückgeradelt zu unserer zweiten Nacht im neuen Zelt. Heute Abend war es auf dem Campingplatz leider nicht ganz so ruhig wie gestern. Eine große russische Gruppe war auf dem Platz – und die feiern leider etwas lauter…

Aber irgendwann schliefen wir dann trotz des lauten Singens wohl doch noch ein.

Ein kleines Paradies hier

Unser Fazit: Wir sind Schönwetter-Camper, gerne in der Natur. Es ist toll, mit dem Zelt unterwegs zu sein, und natürlich auch günstig. Für eine überschaubare Zeit von 1-2 Wochen haben wir auch als Ü-50er noch große Lust auf diese Art des Reisen. Das wir beide gerne Radreisen machen, wussten wir schon. So eine Tour mit Zelt und Rad hat ihren eigenen Reiz. Man reduziert sich auf das Nötigste, das aufs Rad passt – und das gefällt uns für eine Weile sehr gut.

Auf dem Rückweg von Münster gab es dann noch Oldtimer zu bewundern!

2 Wochen später ging es dann richtig auf Tour. Wir waren in der „Dänischen Südsee“ unterwegs. Und dabei haben wir wie auch dann festgestellt: Unser Auto mit dem Fahrradträger daran eignet sich wunderbar als Basisstation bei unseren Rad-/Zeltreisen. Der Radius ist deutlich größer, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen und können je nach Wetter sehr spontan entscheiden, in welche Richtung wir reisen.

Seid gespannt auf meinen 2. Beitrag in der Reihe „Unterwegs mit Rad und Zelt“ –  „Dänische Südsee“!

Bis dann, Eure Franzi

So sind wir unterwegs im Urlaub:  mit Rad und Zelt

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