9. Teil.- Nature’s Valley und Storms River Mouth – Garden Route




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Wie schon angekündigt,  wollen wir heute wieder ein wenig unterwegs sein, etwas wandern und viel Natur sehen. Unser Plan: Heute gucken wir mal, wie es im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald ist. Nature´s Valley -wir haben schon ein wenig darüber gelesen- und unsere Freunde sagten: Fahrt dort unbedingt hin! Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Wir waren gespannt – und ich verrate schon hier: wir wurden nicht enttäuscht. Es war so schön hier:

Nature’s Valley – ein Naturparadies

Fluss (Groot River) und Meer (Indischer Ozean) grenzen hier direkt aneinander

Einer der schönsten Plätze an der Garden Route in Südafrika ist Nature’s Valley. Es sind die unberührte Natur und die Landschaftsbilder, die diesen Flecken Erde zu einem solch beliebten Reiseziel in Südafrika machen. Der Ort liegt im Tsitsikamma Nationalpark- inmitten von Küstenwald.

Nature’s Valley befindet sich 37 km östlich von Plettenberg Bay und etwa 45 km westlich von Storms River Mouth in der Nähe der malerischen R102. Die majestätischen Tsitsikammaberge grenzen diesen Küstenbereich ab. Unser Reiseführer von Dieter Losskarn, Kapstadt und die Kapregion, beschreibt die wunderschöne Strecke, die sich wie durch einen Dschungel schlängelt, super. Den Reiseführer gibt es hier bei Amazon:Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Wir waren auf jeden Fall total begeistert. Diesen Pass sind wir zuerst einmal gefahren, um hinzukommen:

Fische im Fluss

Nachdem wir dann einmal kurz im Meer waren und dann ein wenig am Fluss längsgelaufen sind, ging es für uns weiter: Das nächste Naturerlebnis an der Garden Route wartete schon auf uns:

Wir fahren weiter die N2 – zum:

Tsitsikamma und Storms River Mouth:

Hier ist es zwar anfangs etwas sehe touristisch – aber zum Glück verläuft es sich dann, und wir können erst mal ein Picknick diret am Stormsriver Mouth machen. Mit Käse und Brot und Weißwein aus der Kühltasche setzen wir uns auf die Felsplatten und gucken Meer:

Picknickplatz am „Mouth“ –   wir sind hier fast alleine – und die Felsenküste ist wunderschön




Von dort geht dann eine kleine Wanderung über Treppenstufen, Holzstege etc. los – und sie endet am anderen Flussufer.

Kanufahren wird natürlich auch angeboten – nicht so einfach hier!
Die Brücke ist easy zu gehen- und es macht Spaß!

Nachdem wir hier diese schöne kleine Wanderung gemacht haben, fahren wir noch eine etwas illegale – aber wunderschöne Strecke. Unser Reiseführer hatte uns Lust gemacht, den wirklich wunderschönen Bloukrans Pass zu fahren. Wir haben es gemacht und sind durch eine Straße gefahren, an der wir das Gefühl hatten, durch den Urwald zu fahren. Die Paviane saßen auf den Mauern am Straßenrand. Es sah aus, als ob sie „Menschen gucken“ spielten. Die Straße hier macht einige Kurven und wird immer etwas schlechter (Schotter), ist aber passierbar.  Auf jeden Fall mit unserem Kleinwagen. Als wir rauskamen, liefen am Waldrand plötzlich schwarzbunte Kühe frei herum. Kein Witz! Es war wie bei uns in Norddeutschland, nur dass wir sie auf Weiden einzäunen :-).

„Schwarzbunte“ in Südafrika

Fazit des Tages: Es gibt immer wieder Überraschungen! Die Natur ist hier fantastisch! Unbeschreiblich ! Sowohl Nature´s Valley wie auch Storms River Mouth – beides am bzw. im Tsitsikamma Park sind absolut lohnenswerte Ausflugsziele!

Seid dabei, Eure Franzi

So schön hier am Storm´s River Mouth.

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7. Teil Wanderung im Robberg Nature Reserve an der Garden Route





Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid.

Heute haben wir uns die Wanderkleidung angezogen – wurde ja auch mal  wieder Zeit. :-).

Unser Ziel:

Wir wollen eine Wanderung im Robberg Nature  Reserve an der Garden Route machen. Hier in der Kapregion gibt es einige richtig schöne Wanderungen!

Unserer Freunde waren zwar von einigen Jahren schon mal in diesem Nationalpark, wollten aber gerne nochmals hin. Das Robberg Nature Reserve ist etwa 8 km südlich von unserer Unterkunft in  Plettenberg Bay entfernt und liegt auf einer Halbinsel.  Die beiden interessantesten Attraktionen hier sind die Robbenkolonie und die ‚Nelson Cave‘. Diese Höhle wurde bereits vor mehr als 125 000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt. Sehr beeindruckend!

Das Robberg Nature´s Reserve

hat insgesamt drei sehr schöne Wanderwege,  die ab dem Parkplatz kurz hinter dem Eingangstor starten. Also:  Direkt zum Tor fahren und Eintritt zahlen. Es gibt genug Parkplätze, man muss nicht, wie so viele, direkt an der Straße stehen. Hier noch mal der Link zu unserem Mietwagen, er reichte sogar für eine kurze Strecke für 4 Personen! Mietwagen Check 24*

Öffnungszeiten und Preise:

Hier ist im südafrikanischen Sommer von 7 bis 20 Uhr und im Winter von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 40 Rand . Kind 20 Rand. Ihr findet beim Klicken dieses Links noch weitere Infos über diesen tollen Naturpark gibt: Robberg Nature Reserve.




Tipp: genug Wasser und ein kleines Picknick mitnehmen – Sonnenschutz nicht vergessen!

Wanderwege:

Als kürzeste Route steht „The Gap“ (2,1 km) zur Auswahl, die mittlere Tour ist „Witsand“ (5,5 km) und für die Wanderfreaks unter Euch, die auch gerne mal ein wenig klettern,  geht es mit „The Point“ (9,2 km) einmal komplett um die Landzunge herum. Auf den Karten sind an einigen besonders steilen Stellen Totenkopf-Symbole abgebildet. Hier führt der Wanderweg besonders nah am Wasser entlang. Bei Flut und starkem Wind kann es hier dann gefährlich werden. Oder aber es gilt etwas steilere Stücke zu bewältigen.

Am wichtigsten sind die Gezeiten, die auf den Tafeln angeschlagen sind. Wer die große Runde  laufen will, muss unbedingt den Wasserstand und die Uhr im Blick behalten!

Wir sind die mittlere Tour  „Witsand“ gelaufen. Und es war wunderschön, hier zu sein:

Typischer Weg, mit Holzbohlen befestigt

Der Trail:

Wir wanderten auf Holzstegen, Sand, Steinen und an den schwierigen Abschnitten auch über Felsen, da durften auch die Hände mal mithelfen. Und egal, für welchen der drei Wege du dich entscheidest, bei jedem wirst du tolle Ausblicke auf schroffe Klippen, tosende Brandung, auf den Strand von Plettenberg Bay, das tiefblaue Meer und manchmal auch türkisfarbene Meer und natürlich auch auf die Robben genießen können. Und das Wetter war im Februar sowieso wunderbar.

Robberg Nature Reserve – Natur pur!

Alle drei Wanderrouten führen erstmal zu „The Gap“, du hast also immer die Möglichkeit, abzukürzen. Dort kannst du zum ersten Mal einen Blick auf die Robbenkolonie werfen. Und keine Angst, dass du sie nicht siehst:  Ihr doch etwas strenger Geruch verrät die Tiere bereits weit im Voraus 😉

Robbenkolonie von oben
Ende vom „The Gap“ Blick auf „Witsand“

Weiter geht es durch unberührte Natur. Hier immer mal wieder auf das Meer runtergucken – mit etwas Glück siehst du Delfine oder sogar Wale. Nach weiteren etwa 2 Kilometern kommst du zu „Witsand“ (Trail 2), wo du durch eine sandige Dünenlandschaft die Halbinsel überqueren kannst. Möchtest du nicht den Trail 3 weiterlaufen, kürzt du hier ab. Einige Leute sind natürlich auch schwimmen gegangen. Das haben wir später noch in Plettenberg Bay nachgeholt.

Anfang von „The Gap“




Vom Wanderweg in den Strandbereicht „The Island“

Fazit:

Für uns gehörte die Wanderung im Robberg Nature Reserve zu den schönsten Wanderungen, die wir je gemacht haben. Nach gut 2 1/2 Stunden mit vielen Fotopausen waren wir wieder zurück und alle vier happy! Egal für welchen der drei Trails du dich entscheidest, der Ausflug ins Robberg Nature Reserve lohnt sich auf jeden Fall, wenn du auf der Garden Route unterwegs bist. Mit Wanderschuhen sehr gut zu gehen, aber ebenfalls mit guten Turnschuhen möglich (Trail 2). Bei Trail 3 sollte man besser Wanderschuhe anziehen.

Wir sind dann direkt zum Pizza essen gefahren. In der Nähe des kleinen Flughafens in Plettenberg gibt es ein schönes, gemütliches Gartenrestaurant. Es liegt günstig auf unserm Heimweg nach Plettenberg Bay. Lasst Euch nicht vom Namen täuschen:


Einkehr: Ice Dream Land

Ein Familienbetrieb,  es gibt sowohl sehr leckeres Eis, Käse  (Milch von den eigenen Kühen) sowie alle Arten von Pizza. Keine Ausschanklizenz für Wein und Bier, kann man, wenn nötig, selbst mitbringen. Sehr schöner Platz, hier die Adressse : A 15 Robberg Road | From town follow Robberg Road which becomes Airport Road, Plettenberg Bay 6600, Südafrika. Achtung: Dieses Gartenlokal schließt bereits um 17:00 Uhr.

Unsere nächste Wanderung haben wir auch gleich geplant- morgen wollen wir uns das nächste Paradies 🙂 ansehen: Nature’s Valley  – es grenzt direkt an den Tsitsikamma Abschnitt des Garden Route Nationalparks. Der Strand dort soll sensationell sein. Wir sind gespannt.

Bleibt dabei,

Eure Franzi!

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6. Teil. Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Nach einem aufregenden Tag mit vielen Pässen waren wir endlich in Plettenberg Bay an der Garden Route angekommen. Die Unterkunft heißt „Sangeree No. 1 – und ist der Hammer! Unsere Freunde waren bereits seit Mittag da.  Und als Überraschung erwarteten Sie uns an diesem Abend schon mit einem tollen Abendessen. Klasse! Danke Euch beiden! Das war eine tolle Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1!

 

Relaxen und Schwimmen in Plettenberg Bay

Der nächste Tag war für uns alle ein Ruhetag – wie haben uns nur ein wenig in Plettenberg umgesehen und sind natürlich alle Schwimmen gegangen. Morgens in unserem Mega-Pool auf dem Anwesen. Ja -es war wirklich ein Riesenhaus – und wir hatten ein richtig großes Appartment. Seht selbst – für uns der absolute Luxus!

Blick auf die Lagune, rechts hinten der Indische Ozean

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Schwimmen im Mega – Pool – das haben wir hier in Plettenberg Bay täglich genossen!

Plettenberg Bay- und unsere Traum-Unterkunft

Unsere tolle Unterkunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1. Die Unterkunft war also, wie man sehen kann, ein absoluter Traum. Wir haben es uns vorher alle nicht vorstellen können, wie schön man hier leben kann. Natürlich eingezäunt und nur per Schlüssel zugänglich. Direkt an der Lagune – und zum Meer waren es über die Straße auch nur 400 m. Im Indischen Ozean waren wir an diesem ersten Ruhetag hier in Plettenberg (Plett) natürlich auch . Achtung – die Wellen haben eine Menge Kraft. Man braucht sich nur bis zu den Knien ins Wasser stellen. Die Wellen kommen und du musst dich anstrengen, nicht umgeworfen zu werden. Macht total Spaß, sich reinzustürzen. Und ist ungefährlich, wenn man sich nicht überschätzt und zu weit raus geht.

Wunderschöner Himmel hier in Plettenberg Bay

Planung für den nächsten Tag in Plettenberg Bay.

Nach diesem wunderbar chilligen Tag hier in Plettenberg Bay direkt an der Garden Route möchten wir morgen Wandern gehen. Das Robberg Nature Reserve ist unser Ziel. Mehr darüber im Teil 7 dieses Reiseblogs. Hier geht es zu den Robben: Robbergs Nature Reserve

Seid dabei, Eure Franzi!

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5. Teil. Swartberg Pass, Prince Alfred Pass – Ziel: Plettenberg Bay




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan:  Roadtrip von Kapstadt über Tulbagh nach Oudtshoorn mit Ziel Plettenberg Bay an der Garden Route. Dort wollen wir  (mit 2 Tagen  Unterbrechung im Addo Park) insgesamt 2 Wochen mit unseren Freunden verbringen. Aber bis dahin wird es noch ein holpriger Weg: Am 8. Februar geht es nach dem Frühstück gut gestärkt mal wieder recht früh los. Unsere Freunde haben uns empfohlen, unbedingt den Swartberg Pass zu fahren. Und an diesem Tag blieb es nicht nur bei diesem Pass. Zum Glück ist unser Mietwagen sehr zuverlässig!

Den haben wir wieder bei Check 24 gebucht.

Mietwagen Check 24*

So werden hier die Pässe gesichert

Der Swartberg Pass hat es in sich: Er gehört sich zu den interessantesten, schönsten Pässen von Südafrika, ist nur teilweise asphaltiert – aber selbst mit unserem Kleinwagen gut zu fahren.

Der Swartberg Pass ist tatsächlich fast 1.600 m hoch und wurde, wie viele der Pässe hier, von Thomas Bain, einem südafrikanischen Straßenbaumeister, gebaut. Im Jahr 1886 wurde er eingeweiht, und auch jetzt, im Jahr 2019, kann man sich gut vorstellen, wie dort früher die mehrspännigen Ochsenkarren fuhren.

Unsere Unterkunft in Oudshoorn lag außerhalb der Stadt, nahe der  Cango Caves . Diese Straße ist noch durchgängig asphaltiert.  Sie führt recht eng an den Abhängen des Swartberg hinauf zum Pass. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf ein schönes Tal, das Olifants River Valey.

Ein weiterer guter Tipp unserer Freunde war,  unbedingt noch einen kleinen Stopp beim Meiringspoort Wasserfall zu machen, um dort in Felsenbecken zu baden. Das war für uns etwas ganz Neues – wir waren schon sehr gespannt! Außerdem war es hier im Landesinneren doch recht heiß, und das war Baden sicher genau das Richtige.

Der sehr beeindruckende Meiringspoort Pass ist eine tiefe Schlucht inmitten der Swartberg Berge zwischen den Ortenn De Rust und Prince Albert. Wir haben den kleinen Spaziergang von der sehr guten Rastanlage aus gemacht, um den atemberaubenden Ausblick auf die bizarren Felsformationen zu genießen. Und anschließend haben wir im Meiringspoort Wasserfall ein erfrischendes Bad genommen. Herrlich!

Der Wassefall war zwar klein, das Bad in den Felsenbecken dafür um so erfrischender!
Wunderbare Ausblick ins Valley

Und weiter geht es auf unserem Weg. Wir beide sehen zu ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Plettenberg Bay liegt direkt an diesem Meer. Und wir haben keine Lust, den Umweg über die Garden Route und die Stadt George zu fahren. Dort werden wir auf unserem Rückweg schon sein.  Allerdings haben wir auch die Legende unserer Karte nicht genau gelesen :-). Viele der „R“-Straßen sind Schotterpisten… Ich weiß nicht, ob wir diese Strecke genommen hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten.

Aber die Gegend entschädigt uns wirklich für den Weg, auf denen wir manchmal ganz alleine unterwegs sind. Es geht langsam voran – der Schotter ist nicht ohne. Wenn dann mal Gegenverkehr ist, sind es meistens schnellfahrende Jeeps, die teilweise heftige Staubwolken aufwirbeln.. Aber egal.

Zwischen Outdshoorn und dem nächsten Pass auf der Strecke, dem Prince Alfred´s Pass, gibt es superschöne Ausblicke. Und so dauern die Strecken einfach mal etwas länger. Wir sind da ganz entspannt.

Der Prince Alfred´s Pass – spektakuläre Aussichten
So langsam kommen wir wieder in die Zivilisation… und die Straßen sind wieder asphaltiert.

Plettenberg Bay, unser Ziel, rückt langsam näher. Wir freuen uns, unsere Freunde zu treffen. Darauf, mal den Schrank einzuräumen und nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Wie es weitergeht in den nächsten beiden Wochen, die wir dort verbringen werden, lest ihr in meinem nächsten Beitrag. Freut euch auf ganz andere Landschaften! Und wir freuen uns, nach 4 Tagen in den Bergen, endlich am Indischen Ozean zu sein!

Seid gespannt, Eure Franzi!

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Oben auf dem Swartberg Pass



2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

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