3 Wochen Roadtrip Kreta – Agia Galini-Kalamaki-Matala- letzter Teil




Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seit!

Heute fahren wir das letzte Stück auf unserem Roadtrip durch Kreta. Wir waren 11 Tage in Agia Galini, aber jetzt zieht es uns weiter. Wir haben noch 3 Tage Zeit, bis unser Flug zurück nach Hause geht. Unser Plan ist, uns für je eine Nacht in Kalamaki und Matala einzumieten. Wir kennen beide Orte ein wenig von vorherigen Besuchen. Jetzt möchten wir dort auch mal übernachten. Und am liebsten die Unterkunft vorher besichtigen – mein Mann misst 2,00 m – da sind Betten mit einem festen Fußende schon mal nicht möglich.

Unser nächstes Ziel: Kalamaki

Das kleine Stranddorf  liegt in der gleichen Bucht wie Agia Galini. Aber hier in Kalamaki sind die Sonnenuntergänge schöner und es gibt einen sehr langen Sandstrand.

Übernachten in Kalamaki:

Unterkünfte gibt es hier genug, und wir hatten uns wieder etwas bei Booking.com rausgesucht und es dann erst einmal direkt angesehen. Eine recht einfache Unterkunft fast direkt am Strand – für eine Nacht und 35 Euro für 2 Personen wirklich ok. Den Tag in Kalamiki haben wir im und am Wasser verbracht, das Meer war heute ruhig, und wir konnten wunderbar schwimmen. Hier ist es schön – aber unser Herz ist auch beim 2. Besuch in Kalamaki irgendwie nicht für diesen Ort entflammt.

Essen gehen rund um Kalamaki:

Abends sind wir sehr gerne wieder zu Sofia nach Sivas gefahren und haben dort wieder lecker gegessen. Sivas, das kleine Bergdorf, mit sehr guten Tavernen,  ist von Kalamiki aus ja fast um die Ecke.

Gefüllte Zuchini-Blüten – so lecker
Dorade in Sivas in der Taverne Sofia & Sactouris

*Mietwagen buchen wir über Check24

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir zurück in Kalamaki, dort gab es beim „Italiana“ als Nachtisch noch eine riesige Portion Eis für uns. Dieses Lokal direkt am Strand mit Live-Musik gefällt uns sehr gut. Ernst, mein Mann, hatte bei der Bestellung gesagt, das es für 2 Personen reichen sollte. Das wurde vielleicht nicht so ganz genau verstanden 🙂 hier das leckere Ergebnis: Eis, Früchte und Sahne – ich habe irgendwann aufgegeben, Ernst hat es bis zum letzten Bissen genossen :-).

Eis für 2 – es hätte auch für 4 Leute gereicht 🙂 sehr lecker!
Sunset in Kalamaki – wunderschön anzusehen

Unser Abschiedstag: Wir sind endlich mal in Matala:

Nach diesem Schwimm- und Schlemmertag in Kalamaki wollten wir unseren letzten Tag und besonders auch den Abend in Matala verbringen. Tagsüber waren wir schon mal dagewesen. Diesmal wollten wir übernachten. Unser Hotel (wieder mit Vorab-Check bei booking.com) haben wir schnell gefunden und direkt reserviert. Und schon ging es wieder los: Wir hatten uns vorgenommen, die Wanderung zum Red Beach zu machen. Hier ist sogar (in Griechenland selten) Nacktbaden erlaubt. Wir haben den „Easy Way“ -Wanderweg genommen – und ich muss sagen, so einfach war es nicht.


*mein Lieblingskleidungsstück im Urlaub

Der Weg zum Red Beach in Matala:

„Easy Way“ zum „Red Beach“ von Matala – hier ist ein leichter Teil des Weges zu sehen
Matala von oben
Hier geht es zum schönen Strand, er ist nur ca. 300 m lang und richtig ruhig
Feinsandiger Strand, Schirme zum Ausleihen und eine kleine Strandtaverne – das ist der Red Beach bei Matala

Nach der anstrengenden Wanderung – heute mal wieder gute 30 Grad –  sind wir direkt Schwimmen gegangen. Man kann ganz gemütlich hineingehen. Diese schöne Bucht ist schon besonders. Für uns neben Balos Beach – siehe auch hier: Balos, Elefonisi und Fallassarna – Meine Lieblingsstrände in Kretas Westen – Teil 1- Welcome to Paradise einer der schönsten Strände auf Kreta. Irgendwann sind wir dann doch wieder zurückgewandert – es war ebenso wenig easy 🙂 wie der Hinweg – aber wir haben es natürlich geschafft. Und sind die direkt in die Hakuna-Bar für ein spätes Mittagessen gegangen.

In unserer Lieblingsbar in Matala
Fischerboot direkt an der Hakuna Matata Bar

„Nachtleben“ in Matala

Die Pause in der Hakuna Bar war notwendig. Danach ging es dann zurück in unser Hotel – erstmal einchecken, duschen und chillen. Gegen 18:0o Uhr sind wir dann mal wieder ein wenig Auto gefahren – Mike`s Taverne in Pitsidia ist ebenfalls eine tolle Adresse für ein leckeres Abendessen. Heute gab es das bei uns:

Mikes Taverne: Artischocke – lecker gefüllt mit Gemüse

Von Pitsidia aus fuhren wir direkt zum Parkplatz vom „Mystical View“ – Sonnenuntergang gucken. Heute waren die Wolken sensationell, seht selbst:

Fast ein Fisch – oder doch ein Alien?
In seiner ganzen Pracht 🙂



Ein toller Platz für den Sonnenuntergang in Matala – nur leider gab es hier keinen Raki 🙂
Blick auf die Hakuna-Bar
Raki mit Schirmchen 🙂

Von unserer ersten Bar – ebenfalls direkt am Meer, ging es weiter zur Hakuna Bar.Wir hatten in beiden Lokalen an diesem Abend viel Spaß – aber die Hakuna-Bar ist unser Favorit: tolle Gastgeber, gute Stimmung, super Musik und für uns am Abend der schönste Platz von Matala.

Fazit unseres Ausflugs nach Matala

Matala ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir wären gerne noch länger hier geblieben – ich war jetzt fast 4 Wochen am Stück auf Kreta – und langweilig war mir an keinem Tag. Und Matala ist nicht zu erklären – dort muss man einfach hin und mal ein wenig bleiben. Wir kommen wieder – nach Matala, Agia Galini und all die Orte, die uns in diesem Urlaub besonders gut gefallen haben. Und es gibt für uns auf Kreta noch immer neue Orte, Strände und Schluchten zu erkunden. Hier endet die Roadtrip-Kreta-Reihe 2019 – ich freue mich auf Euer Feedback! Toll,  wenn ihr hier immer mal wieder reinseht. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer!

Bis dann, Eure Franzi

P.S. Mein Mann Ernst macht die meisten unserer Fotos für diesen Blog. Danke!

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3 Wochen – Roadtrip Kreta – Teil 1 – Heraklion-Argyroupoli-Falassarna 29.05.-01.06.2019


Hallo Ihr Lieben,

das Ziel für unseren 2. längeren Urlaub in diesem Jahr ist Kreta. In diese vielfältige, wunderbare Insel haben wir uns vor knapp 5 Jahren bei unserem allerersten Besuch dort verliebt. Mehr darüber findet ihr hier: Kreta – wie alles begann

Roadtrip von Heraklion nach Falassarna in Kretas grünen Nordwesten:

Wir waren in den letzten 5 Jahren mindestens 1-2 Mal im Jahr auf Kreta – aber meistens im Süden. Diesmal wollen wir den Nordwesten erkunden. Der Flieger landete am 29.5. erst gegen 18:30 Uhr in Heraklion, daher lohnte es sich heute nicht mehr, in den Westen zu fahren.

Tipps für Essen gehen und Übernachten in Heraklion:

Zentral in der Stadtmitte hatten wir das Hotel Rea in Heraklion gebucht. (keine bezahlte Werbung).Gleich nach dem  Check-Inn dort wollten wir eine kleine Taverne in der Nähe ausprobieren. Im „Siga Siga“ (auf Deutsch: Langsam Langsam) sind wir an diesem Abend etwas länger als geplant geblieben. Es war einfach zu schön, dort zu essen, zu trinken und die tolle Atmosphäre dort zu genießen!

Taverne „Siga Siga“ mitten in Heraklion – später wurden auch draußen auf dem Parkplatz noch mindestens 10 Tische aufgebaut

 

Zwischenstopp im Bergdorf Argyroupoli

Wasserfälle auf Kreta
Hier ist es zwar touristisch – aber nicht überlaufen an diesem Tag
Unsere Taverne – etwas versteckt zu finden

Ein griechischer Kollege hatte mir empfohlen, hier eine Pause auf dem Weg von Heraklion in den Westen einzulegen. Der Tipp war super: Das Bergdorf Argyroupoli (griechisch Αργυρούπολη) steht auf den Ruinen der antiken Stadt Lappa auf Kreta. An den Ausläufern der Weißen Berge (Lefka Ori) gelegen, sind es von der Autobahn ca. 15 km auf einer schönen Strecke zu fahren. West- und nördlich von Argyroupoli, am Talhang des Flusses Mousselas, sind hunderte kleine Wasserfälle zu finden. Überall gedeihen mächtige Grünpflanzen, inmitten von alten Aquädukten und Mühlrädern. In dieser Oase oberhalb des eigenlichen, alten Dorfs haben sich mehrere Tavernen niedergelassen. Einige der Wirte haben auch Süßwasserfische wie Forellen auf der Karte stehen. Wir haben uns eine schöne Taverne ziemlich am Ende ausgesucht und dort eine Kleinigkeit gegessen.  Danach ging es über Kissamos weiter nach Fallassarna.

3 Tage rund um Falassarna im Nordwesten von Kreta

Freunde waren schon mehrmals in Falassarna gewesen und schwärmten von diesem Teil von Kreta. Wir waren gespannt. Auf den ersten Blick und von oben gesehen, fanden wir Falassarna nicht so schön. Eine große Ebene, auf der wie rund um Tymbaki ebenfalls sehr viele Gewächshäuser für den Gemüseanbau stehen. Aber wir fuhren hinunter und wurden angenehm überrascht. Falassarna hat zwar keinen eigentlichen Ortskern, aber es gibt hier genügend Tavernen und Unterkünfte sowie einen kleinen Supermarkt. Unsere Unterkunft waren die  Magnolia Appartments .

Magnolia Appartments am Abend

Wir waren hier sehr zufrieden,  schöne Unterkünfte, nette Gastgeber und sehr unkompliziert. Und der Strand ist ein Traum. Von der Unterkunft aus gut zu Fuß erreichbar. Schöner Sandstrand – riesig lang und überall können Liegen und Sonnenschirme ausgeliehen werden. Aber auch mit der eigenen Decke und Sonnenschirm ist man hier gut aufgehoben. Wir sind täglich hier geschwommen und haben das klare Wasser und die leichte Brandung sehr genossen.

Essen gehen in Falassarna:

Ebenfalls ein Tipp unserer Freunde: Die Taverne Spilios oberhalb von Falassarna. Wir waren täglich dort – der Sonnenuntergang dort ist ein Traum. Das Esssen und die Herzlichkeit der Gastgeber ebenfalls. Ein richtig toller Platz hier auf Kreta! Mehr findet ihr hier (keine bezahlte Werbung): Unsere Lieblingstaverne in Falassarna

Taverne Spilios oberhalb von Falassarna
Sonnenuntergang in Falassarna

Ausflüge von Falassarna aus:

Wir haben unseren Standort hier im äußersten Nordwesten von Kreta für 2 tolle Ausflüge genutzt:

Balos Beach und Elafonisi Beach waren unsere Ziele.  Darüber berichte ich in meinem nächsten Beitrag dieser Reihe. Seid gespannt, was wir dort erlebt haben und wie uns diese beiden Traumstrände in Kretas Westen gefallen haben.

Bis dann, Eure Franzi

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*Check24-Mietwagen

13. Teil: Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt




Teil 3 – unseres Roadtrips – jetzt von Swellendam-Franschhoek-Kapstadt

Hallo Ihr Lieben,

und es geht weiter mit dem letzten Teil unserer Reise nach Südafrika. Wir machen weiter mit unserem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.  Heute morgen fahren wir von Swellendam weiter nach Franschhoek. Dort bleiben wir 2 Nächte. Dann ist die Reise endgültig zu Ende, und wir fahren nach Kapstadt zum Flughafen.

Weiterfahrt Swellendam-Franschhoek- endlich mal wieder Pässe:

Swellendam hat uns super gefallen Und weil es uns so viel Spaß macht, Pässe zu fahren, freuten wir uns schon auf den nächsten Streckenabschnitt:
Wir fuhren erst einmal wieder auf die Nationalstraße  N2, um bei Grabouw, im fruchtbaren Groenland Valley, den Viljoens Pass (R 321) nach Franschhoek zu fahren. Über den 702 m hohen, sehr kurvenreichen Franschhoek-Pass ging es weiter.

Franschhoek – Pass – mit Blick runter nach Franschhoek

Unser erster Eindruck von Franschhoek: sehr touristisch hier:

In Franschhoek angekommen, war erst einmal der an jedem Samstag Vormittag stattfindende Markt unser Ziel. Hier haben wir eine Kleinigkeit gegessen. Etwas Einfaches – denn viele Angebote hier passten nicht so ganz in unser Budget.  Wir fanden aber natürlich auch hier ein paar Leckereien, die wir direkt hier mit einem kühlen Glas Weißwein, das wir uns mal wieder teilten :-), genossen haben. In der Mittaghitze saßen wir hier auf dem Markt wunderbar im Schatten der Bäume. Eine Alternative wäre ein kleiner Bummel durch Franschoek gewesen, um in einem der zahlreichen Bistros dort einzukehren. Diesen Spaziergang haben wir uns dann lieber für später aufgespart, als es nicht mehr so heiß war. Es ist schon manchmal ein wenig heiß hier auf diesem Roadtrip Swellendam-Franschhoek-Kapstadt.

Unser Fazit zu Franschhoek:

Franschhoek: ist nicht so ganz unsere Stadt, wir haben es einfach als zu touristisch empfunden.  Auf einem Roadtrip kann man hier zum Gucken auf jeden Fall Halt machen.  Unserer Unterkunft in Franschhoek „The Loft“ war etwas speziell:  Sie sah im Internet toll aus, war aber z.B. schlecht gedämmt und billig gebaut. Sie war bei unserer Ankunft ziemlich heiß, hatte statt Klimaanlage nur laute Ventilatoren, die wenig Kühlung brachten.

Unser Tipp zu einer Unterkunft in Franschhoek:

Nehmt besser eine günstigere Unterkunft bei Franschook in Richtung Stellenbosch. Die Weingüter hier in der Region sind alle besonders – jedes auf seine Art. .

Essen gehen in Franschhoek:

Wir hatten den Rat unserer Freunde befolgt und im Restaurant „La Petite Ferme“ direkt bei der Ankunft einen Tisch für Abends reserviert. Ein wunderbarer Sonnenuntergang, entspannte Menschen, leckeres Essen, moderate Preise.  Unbedingt rechtzeitig reservieren, sehr gefragt. Tipp: ca. 1 Stunde vor dem Essen dasein und mit einem Glas Wein auf einer Bank im Garten zusehen, wie die Sonne verschwindet. Wir waren sehr begeistert von diesem wunderbaren Ort : La Petite Ferme.  Unser Lieblingsort in Franschhoek:

Sonnenuntergang in Franschoek bei „La Petite Ferme“.
Die Pfauenfamiien  fühlen sich ebenfalls wohl bei „La Petite Ferme“.

Ich hoffe, Ihr seid ebenso begeistert wie wir von diesem schönen Land und ich habe Euch „Appetit“ gemacht, mehr zu erfahren.  Dieser Roadtrip von Swellendam nach Franschhoek war klasse! In meinem 14. und letzten Beitrag zu unserer Südafrika-Reise habe ich Euch mein persönliches Fazit, noch ein paar hilfreiche Tipps und Links für Südafrika zusammengestellt. Außerdem gibt es dort noch einen Ausblick auf weitere geplante Reisen.

Hier geht es dorthin:14. und letzter Teil unserer Traumreise nach Südafrika

Seid neugierig 🙂

Eure Franzi!

 

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12. Teil. Roadtrip Garden Route: Plettenberg- Swellendam




Hallo Ihr Lieben,

unser 2. Teil des Roadtrips an der Garden Route startet heute. Es ist Freitagmorgen, und leider endet unsere gemeinsame Urlaubszeit mit den Freunden in Plettenberg Bay.  Wir haben es alle vier sehr genossen, diese beiden Urlaubswochen gemeinsam zu verbringen. Viel gequascht, gelacht, Karten gespielt, Weine probiert und schön gemeinsam gekocht. Die beiden gehen jetzt für die restlichen 3 Tage auf eine Safari in einen privaten Safariapark bei Port Elisabeth. Von dort aus fliegen sie auch. Wir haben einen anderen Plan: Wir machen einen weiteren Roadtrip. Über Plettenberg, Wilderness und Albertinia geht es zu unserer nächsten Unterkunft in Swellendam.

Roadtrip Teil 2 – Plettenberg-Wilderness-Albertinia-Swellendam

Als erstes fahren wir  nach Wilderness. Eine Großkusine meines Mannes lebt dort seit 25 Jahren zwischen Oktober und April. Sie und ihr Mann  haben sich oberhalb von Wilderness ein wunderschönes Haus inmitten eines Riesen-Gartens gebaut. Mir rutschte spontan raus: Oh, ein Golfplatz mit Haus drauf. Die beiden gehören zu den sogenannten „Schwalben“. Das sind Europäer, vielfach Engländer, Deutsche oder Niederländer, die aus dem europäischen Winter in die Wärme „fliehen“. Sie haben also 2 Orte, an denen sie zuhause sind. Eine tolle Sache! Es war ein sehr intereressanter Stop, die beiden, etwa im Alter unserer Eltern, haben uns sehr herzlich empfangen. Wir wurden mit einem 2. Frühstück verwöhnt – und vor lauter Erzählen hätten wir beinahe die Zeit vergessen. Es war für uns als Urlauber natürlich sehr interessant, hier mit „Einheimischen“ zu reden. Aber uns zog es dann doch weiter:

Aloe Vera-Fabriken in Albertinia, direkt an der Garden Route

Wir hatten noch einen „Auftrag“. In Albertinia, direkt an der Garden Route, gibt es zwei Aloe Vera-Fabriken. Wir hielten bei der Fabrik “ Aloe Ferox“. Ein schöner Laden- und den Kaffee gab es kostenlos dazu.  Unsere Freunde hatten uns gebeten, falls möglich, dort für sie einzukaufen. Das haben wir gerne gemacht und sind auch selbst fündig geworden. Und was soll ich sagen: auch uns gefallen die Cremes, die man dort bekommt, sehr gut. Besonders die Handcreme ist klasse!

Swellendam – Südafrikas drittälteste Stadt ist einen Besuch wert!

Weiter ging es für uns dann nach Swellendam. Diese Kleinstadt ist zu Recht ein „Muss“ für alle, die die Garden Route bereisen. Swellendam liegt rund 230 Kilometer östlich von Kapstadt auf etwa 120 m Höhe an den gewellten Hängen der Langeberg Mountains. Bis zum Indischen Ozean sind es etwa 50 km Entfernung. Die Stadt wurde 1743 gals Außenposten der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft gegründet. Hinter Kapstadt und Stellenbosch soll sie die drittälteste Stadt Südafrikas sein. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, weil sie mit den kapholländischen Häusern wirklich sehenswert ist.
Wir hatten mal wieder eine günstige Unterkunft gebucht, und einen absoluten Glückfall erwischt. Bei Booking.com hatten wir das Gästehaus  Aqualberg Place gefunden. Die beiden Gastgeber, Reinet und Brad, sind einfach so herzlich. Von den beiden wir uns  am nächsten Morgen verabschiedet wie von alten Freunden – eine schöne Begegnung.

Gastfreundschaft in Swellendam

Wir bekamen zur Begrüßung selbstgemachten Eistee, der sehr lecker war. Und unser erstes Highlight in Swellendam. Diese Hängematte – Ernst durfte zuerst rein, aber hat sie zum Glück dann doch noch wieder freigegeben für mich:-).

Genießen ist hier einfach wunderbar

Essen gehen in Swellendam:

Unser toller Reiseführer von Dieter Losskarn empfahl uns für ein Candle-Light-Dinner das Restauran „Herberg Roosje van de Kaap“. Ein Anruf von unserer Gastgeberin Reinet dort: leider kein Tisch mehr frei.  Also hat sie das nächste uns empfohlene Restaurant angerufen, und wir hatten Glück. Im Koornlands Restaurant , an der Haupstraße in Swellendam (192 Vortrek Street) haben wir sooo gut, frisch und lecker gegessen.  Als wir die Kellnerin baten, dem Koch ein herzliches „Danke“ zu sagen, kam die Köchin, Marianne, an unseren Tisch. Wir haben uns dann sehr interessant mit ihr über leckeres Essen und ihre Kochkunst unterhalten – klasse. Zurück in der Unterkunft haben wir dann auf dem Balkon bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen. Morgens sind wir dann in den Mini-Pool hinten im Garten zum Schwimmen gegangen. Wunderbar – und danach das leckere Frühstück, dass die beiden für uns frisch zubereitet haben.  Swellendam war für uns eine kulinarische Überraschung – auf jeden Fall einen Besuch wert.

Morgen geht es weiter, wir fahren von Swellendam nach Franschhoek – in das Herz des Weinlandes hier in Südafrika. Auch Stellenbosch wollen wir besuchen. Bleibt dabei und begleitet uns beim letzen Teil unseres Urlaubs in diesem schönen Land!

Viel Spaß beim Lesen, Franzi und Ernst

Oben auf dem Swartberg Pass

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10. Teil. Mein Tipps rund um Reisen nach Südafrika




Hallo Ihr Lieben,

und heute gibt es einmal eine Liste mit meinen persönlichen Tipps und Sicherheitshinweisen für unsere Reise nach Südafrika.

Obwohl wir beide viel reisen, gab es für Afrika bei der Vorbereitung der Reise doch einiges zu bedenken, das für uns neu war, u.a. das Thema Sicherheit.

 

Kunst am Straßenrand

Technik-Equipment:

  • Reiseadadapter (habe ich vorher bei Amazon gekauft). Hier der Link Adapter
  • Fernglas (sehr wichtig, z.B. Pinguine gucken, Tiere im Addo Park sehen, Landschaften erkunden etc.) – konnten wir in der Familie leihen
  • Powerbank fürs Handy: hatten wir zum Glück auch mit – war sehr sinnvoll bei den häufigen Stromausfällen
  • Fotoapparat (Wir machen zwar viele Fotos mit dem Handy, aber bei zu viel Sonne und beim Zoomen gefällt uns unsere neue Sony-Kamera sehr viel besser. Hier mal der Link: Sony-Kamera unter 300 Euro

Rund um den Mietwagen – on the Road:

  • Rechtzeitig tanken, wenn Tank 3/4 voll, Tankstellennetz nicht sehr eng
  • Trinkgeld ist für Tankwart +/- 5 Rand
  • Trinkgeld Parkplatz-Zuweiser : 2 Rand
  • Immer genug Wasser (Springwater, 5 l Kanister) im Auto haben
  • Kleine faltbare Kühltasche mit 2 Kühlakkus – so ist der Weißwein fürs Picknick immer gut temperiert 🙂
    und der Käse und Obst bleiben frisch.
  • Bei den Zoll-Stationen: In der Scheibe der Mietwagen ist eine Art Chip, der die Gebühr registriert. Allerdings haben wir bislang noch nichts zahlen müssen. Soll angeblich für Touristen nicht berechnet werden, mal sehen.
  • Wir hatten einen Schaltwagen, würden beim nächsten Mal aber lieber einen Automatik-Wagen buchen.
  • Gutes Kartenmaterial sollte trotz Navi im Auto sein.
  • Der Seitenstreifen wird von den langsameren Fahrzeugen benutzt.
    Es ist üblich, wenn der überholende Fahrer als Dankeschön dafür kurz den Warnblinker betätigt.

Sicherheit – Unterschied zwischen Stadt und Land:

  • Zwischen Stadt und Land gibt es einen großen Unterschied,
    ebenso, ob man tagsüber oder in der Dunkelheit unterwegs ist.
  • Kapstadt – sind wir besser und günstiger mit Uber als mit dem Taxi gefahren. Gelaufen nur tagsüber.
  • In kleineren Städten am besten ein Taxi von der Unterkunft oder dem Restaurant rufen lassen.
    In Tulbagh fühlten wir uns so sicher, dass wir dort eine kurze Strecke in der Dunkelheit gelaufen sind.
    Für die Fahrt zum Restaurant in Swellendam haben wir lieber das Auto genommen – 2 km in der Dunkelheit gehen war uns zu viel.
  • Gar nicht gefallen hat es uns in Humansdorp, einer Kleinstadt, ca. 50 km vor Port Elisabeth, sind wir nicht einmal ausgestiegen.
    Wir hatten einfach kein gutes Gefühl, weil dort so viele Menschen berauscht wirkten. Da verlassen wir uns auf unser Gefühl!
  • In Paterson, einem kleinen Dorf in der Nähe des Addo-Parks, waren wir ebenfalls in einem überwiegend von Schwarzen bewohntem Ort. Dort sind wir einkaufen gegangen in einem kleinen Laden. Sehr gemütlich dort – und freundliche Menschen.
Am Swartberg Pass
  • Wenn ihr an der Garden Route in der Natur, z.B. auf dem Bloukrans Pass unterwegs seid: Achtung, es gibt überall Paviane. Sie werden vom Picknick angelockt. Also gucken, wo man picknickt.
  • Geld am Automaten holen: ATM-Automaten gibt es an vielen Orten. Die Gebühren betragen 50-150 Rand. Also am besten nicht gleich den ersten nehmen, falls die Gebühr zu hoch erscheint.
  • Wir haben, wo immer möglich, mit unseren Kreditkarten gezahlt.

In den Unterkünften:

  • Es gibt immer wieder Skorpione, die braunen sind tödlich, die Stiche der schwarzen Skorpions sind sehr schmerzhaft. Auf jeden Fall geschlossene Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Stromausfälle: die kamen (und kommen) recht häufig vor. Falls dann die Geräte nicht regulär wieder starten, einen Reset durchführen.
  • Wasser: uns war das Leitungswasser zu stark gechlort, wir haben z.B. Kaffee und Tee mit dem Springwaterden aus 5 l Kanistern gekocht. Leider entsteht dadurch ein Menge Müll – in diesem Fall für uns leider nicht vermeidbar.
  • Vom Wassermangel in der Kapregion haben wir etwas gespürt, z.B.  dass in den öffentlichen Toiletten das Wasser an den Handwaschbecken ziemlich sparsam floss. Überall gab es zudem Schilder, die darauf hinweisen. In unseren Unterkünften gab es scheinbar genug Wasser.
  • Viele Pools, z.B. dieser große in Plettenberg Bay, werden mit aufbereitetem Meerwasser betrieben.

 

Pool – mit aufbereitetem Meerwasser – in unserer Unterkunft in Plettenberg Bay

Reisedokumente, die du nicht vergessen solltest:

  • Reisepass (mind. noch 6 Monate gültig)
  • Flugticket(s) (Check-In u. Sitzplatzreservierung rechtzeitig machen)
  • 2 – 3 Kreditkarten – Wir benutzen DKB-Kreditkarten sowie ein kostenlose Mastercard Gold von der Advanzia Bank.
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass / Blutspendeausweis
  • Auslands-Krankenversicherung (ausdrucken, wird in den Nationalparks am Tor benötigt)
  • Reservierungsbestätigungen (sinnvoll bei Stromausfall)
  • Notfall-Kontaktdaten & Nummern
  • Routenplan bei Roadtrips – es gibt immer noch Strecken, auf denen das Navi nicht funktioniert
  • Übersichtskarten für deine Roadtrips für die grobe Orientierung

Checkliste Reiseapotheke für Kapstadt und die Kapregion

Diese Reiseapotheke hatte ich dabei:

  • Pflaster u. Blasenpflaster
  • Schmerzmittel
  • Kohletabletten
  • Mückenspray
  • Tigerbalm
  • Bach-Blüten Notfalltropfen
  • Arnica Kügelchen (DHU)
  • Antibiotika
  • Halsschmerztabletten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein – je nachdem wo in Südafrika du dich aufhältst – dass du auch Malariaprophylaxe mit dabei hast. Lass dich dazu am besten von deinem Haus- oder einem Tropenarzt beraten, bevor du losfliegst. Wir waren nicht im Malariagebiet – daher haben wir das nicht gebraucht.

Viel Spaß, Eure Franzi!

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6. Teil. Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Nach einem aufregenden Tag mit vielen Pässen waren wir endlich in Plettenberg Bay an der Garden Route angekommen. Die Unterkunft heißt „Sangeree No. 1 – und ist der Hammer! Unsere Freunde waren bereits seit Mittag da.  Und als Überraschung erwarteten Sie uns an diesem Abend schon mit einem tollen Abendessen. Klasse! Danke Euch beiden! Das war eine tolle Ankunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1!

 

Relaxen und Schwimmen in Plettenberg Bay

Der nächste Tag war für uns alle ein Ruhetag – wie haben uns nur ein wenig in Plettenberg umgesehen und sind natürlich alle Schwimmen gegangen. Morgens in unserem Mega-Pool auf dem Anwesen. Ja -es war wirklich ein Riesenhaus – und wir hatten ein richtig großes Appartment. Seht selbst – für uns der absolute Luxus!

Blick auf die Lagune, rechts hinten der Indische Ozean

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Schwimmen im Mega – Pool – das haben wir hier in Plettenberg Bay täglich genossen!

Plettenberg Bay- und unsere Traum-Unterkunft

Unsere tolle Unterkunft in Plettenberg Bay – Sangeree No.1. Die Unterkunft war also, wie man sehen kann, ein absoluter Traum. Wir haben es uns vorher alle nicht vorstellen können, wie schön man hier leben kann. Natürlich eingezäunt und nur per Schlüssel zugänglich. Direkt an der Lagune – und zum Meer waren es über die Straße auch nur 400 m. Im Indischen Ozean waren wir an diesem ersten Ruhetag hier in Plettenberg (Plett) natürlich auch . Achtung – die Wellen haben eine Menge Kraft. Man braucht sich nur bis zu den Knien ins Wasser stellen. Die Wellen kommen und du musst dich anstrengen, nicht umgeworfen zu werden. Macht total Spaß, sich reinzustürzen. Und ist ungefährlich, wenn man sich nicht überschätzt und zu weit raus geht.

Wunderschöner Himmel hier in Plettenberg Bay

Planung für den nächsten Tag in Plettenberg Bay.

Nach diesem wunderbar chilligen Tag hier in Plettenberg Bay direkt an der Garden Route möchten wir morgen Wandern gehen. Das Robberg Nature Reserve ist unser Ziel. Mehr darüber im Teil 7 dieses Reiseblogs. Hier geht es zu den Robben: Robbergs Nature Reserve

Seid dabei, Eure Franzi!

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5. Teil. Swartberg Pass, Prince Alfred Pass – Ziel: Plettenberg Bay




Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan:  Roadtrip von Kapstadt über Tulbagh nach Oudtshoorn mit Ziel Plettenberg Bay an der Garden Route. Dort wollen wir  (mit 2 Tagen  Unterbrechung im Addo Park) insgesamt 2 Wochen mit unseren Freunden verbringen. Aber bis dahin wird es noch ein holpriger Weg: Am 8. Februar geht es nach dem Frühstück gut gestärkt mal wieder recht früh los. Unsere Freunde haben uns empfohlen, unbedingt den Swartberg Pass zu fahren. Und an diesem Tag blieb es nicht nur bei diesem Pass. Zum Glück ist unser Mietwagen sehr zuverlässig!

Den haben wir wieder bei Check 24 gebucht.

Mietwagen Check 24*

So werden hier die Pässe gesichert

Der Swartberg Pass hat es in sich: Er gehört sich zu den interessantesten, schönsten Pässen von Südafrika, ist nur teilweise asphaltiert – aber selbst mit unserem Kleinwagen gut zu fahren.

Der Swartberg Pass ist tatsächlich fast 1.600 m hoch und wurde, wie viele der Pässe hier, von Thomas Bain, einem südafrikanischen Straßenbaumeister, gebaut. Im Jahr 1886 wurde er eingeweiht, und auch jetzt, im Jahr 2019, kann man sich gut vorstellen, wie dort früher die mehrspännigen Ochsenkarren fuhren.

Unsere Unterkunft in Oudshoorn lag außerhalb der Stadt, nahe der  Cango Caves . Diese Straße ist noch durchgängig asphaltiert.  Sie führt recht eng an den Abhängen des Swartberg hinauf zum Pass. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf ein schönes Tal, das Olifants River Valey.

Ein weiterer guter Tipp unserer Freunde war,  unbedingt noch einen kleinen Stopp beim Meiringspoort Wasserfall zu machen, um dort in Felsenbecken zu baden. Das war für uns etwas ganz Neues – wir waren schon sehr gespannt! Außerdem war es hier im Landesinneren doch recht heiß, und das war Baden sicher genau das Richtige.

Der sehr beeindruckende Meiringspoort Pass ist eine tiefe Schlucht inmitten der Swartberg Berge zwischen den Ortenn De Rust und Prince Albert. Wir haben den kleinen Spaziergang von der sehr guten Rastanlage aus gemacht, um den atemberaubenden Ausblick auf die bizarren Felsformationen zu genießen. Und anschließend haben wir im Meiringspoort Wasserfall ein erfrischendes Bad genommen. Herrlich!

Der Wassefall war zwar klein, das Bad in den Felsenbecken dafür um so erfrischender!
Wunderbare Ausblick ins Valley

Und weiter geht es auf unserem Weg. Wir beide sehen zu ersten Mal im Leben den Indischen Ozean. Plettenberg Bay liegt direkt an diesem Meer. Und wir haben keine Lust, den Umweg über die Garden Route und die Stadt George zu fahren. Dort werden wir auf unserem Rückweg schon sein.  Allerdings haben wir auch die Legende unserer Karte nicht genau gelesen :-). Viele der „R“-Straßen sind Schotterpisten… Ich weiß nicht, ob wir diese Strecke genommen hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten.

Aber die Gegend entschädigt uns wirklich für den Weg, auf denen wir manchmal ganz alleine unterwegs sind. Es geht langsam voran – der Schotter ist nicht ohne. Wenn dann mal Gegenverkehr ist, sind es meistens schnellfahrende Jeeps, die teilweise heftige Staubwolken aufwirbeln.. Aber egal.

Zwischen Outdshoorn und dem nächsten Pass auf der Strecke, dem Prince Alfred´s Pass, gibt es superschöne Ausblicke. Und so dauern die Strecken einfach mal etwas länger. Wir sind da ganz entspannt.

Der Prince Alfred´s Pass – spektakuläre Aussichten
So langsam kommen wir wieder in die Zivilisation… und die Straßen sind wieder asphaltiert.

Plettenberg Bay, unser Ziel, rückt langsam näher. Wir freuen uns, unsere Freunde zu treffen. Darauf, mal den Schrank einzuräumen und nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Wie es weitergeht in den nächsten beiden Wochen, die wir dort verbringen werden, lest ihr in meinem nächsten Beitrag. Freut euch auf ganz andere Landschaften! Und wir freuen uns, nach 4 Tagen in den Bergen, endlich am Indischen Ozean zu sein!

Seid gespannt, Eure Franzi!

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Oben auf dem Swartberg Pass



4. Teil. Südafrika- Roadtrip – Route 62, Südafrikas „Route 66“



Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Hier noch mal kurz unser Plan für heute:

Roadtrip über die schöne Route 62 ( N62) von Tulbagh nach Oudtshoorn. Quer durch die Halbwünste Kleine Karoo!

Garten bei unserer Unterkunft in Tulbagh

Heute morgen in Tulbagh ist frühes Aufstehen angesagt, wir wollen nach unserem gestrigen Schlemmer-Tag  über die Route 62 nach Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht in Südafrika, fahren.

Route 62 – viel Gegend hier:-)

Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, ist aber nicht so bekannt wie z.B. die Garden Route. Als es die N 2 (Garden Route) noch nicht gab, war die Route 62  die Verbindung zwischen den beiden Grossstädten Kapstadt im Westen und Port Elisabeth im Osten der Kapregion. Diese Strecke verläuft grob gesagt immer parallel zur Garden Route etwa 100 km landeinwärts durch die der Halbwüstenvegetation der Kleinen Karoo. Man kommt durch kleine Orte wie Barrydale, Ladismith und Calitzdorp und erreicht nach ca. 380 km Oudtshoorn, die Stadt der Strauße.

Diese tolle Strecke, die R 62 (also Südafrikas Route 66 :-))  verläuft vorbei an schroffen, sehr beeindruckenden Felsmassiven. Im Winter liegt hier Schnee. Immer wieder geht es über steile Pässe, und die Ausblicke in die weite Landschaft sind spektakulär. So macht Autofahren richtig Spaß! Es ist nicht stressig, alle fahren vernünftig – liegt sicher am wenigen Verkehr hier. Wir genießen es, auf dieser tollen Strecke zu fahren!

Route 62 – Südafrikas „Route 66“ – es geht unendlich weiter hier!
Auch Oldtimer sieht man auf der Route 62

Im Landesinneren, hier am Rand der Halbwüste Kleine Karoo, ist es noch etwas heißer als an der Küste . Für unsere Fahrt an diesem Tag haben wir uns den bislang heißesten Tag unserer Reise mit ca. 35 Grad ausgesucht. :-).  Zum Glück hat unser kleiner weißer Mietwagen eine gute Klimaanlage. Gebucht hatten wir ihn wie immer über Check 24. Hier der Link:

Mietwagen-Check*

Weiter geht es bei strahlender Sonne

1. Hightlight nach dem Roadtrip:

Unsere nächste Unterkunft: Endlich in Oudtshoorn angekommen, gab es in unserer Unterkunft eine schöne Überraschung:  Ein Upgrade vom gebuchten Doppelzimmer in ein kleines Appartment fast direkt am Pool! Hurra! Das war die Belohnung nach diesem wirklich langen Trip heute.

Unsere über Booking.com gebuchte Unterkunft, die Lodge „De Oude Meul“, war nicht komplett ausgebucht. Und der freundliche Mitarbeiter der Rezeption freute sich mit uns. Wir haben bislang auf unserem Trip nur freundliche Menschen getroffen.

Die kinderfreundliche Lodge „De Oude Meul“ liegt ca. 10 km außerhalb von Oudtshoorn. Auf dem großen Areal gibt es neben vielen kleinen Gäste-Häusern einen großen Garten mit Pool, einem „Streichelzoo“ und auch ein Restaurant. Mehr dazu findet ihr hier: De Oude Meul Lodge 

2. Highlight des Tages:

Im Restaurant haben wir natürlich Straußenfleisch probiert – absolut zart und lecker. Und der Wein dazu ebenfalls hervorragend und aus  der Gegend, die wir heute durchquert haben „Klein Karoo“.

Ein nettes Gespräch mit unseren sympatischen dänischen Tischnachbarn rundete den Restaurantbesuch ab. Die beiden waren seit 3 Jahren in Rente und bereits einige Male in Afrika gewesen. Sie konnten uns noch mit einigen Tipps für unsere weitere Tour versorgen.  Es ist immer wieder schön, auf Reisen so interessante Menschen zu treffen.

Leckerer Rotwein in Oudtshoorn

Unser 3. Higlight des Tages:

Nach dem Abendessen gab es  für uns zwei dann noch ein weiteres Highlight: Wir haben uns auf den Rasen vor unser kleines Appartment gelegt – es war sternenklar.

Hier in der südlichen Hemisphäre ist so ein Sternenhimmel ein ganz besonderes Schauspiel! Romantik pur! Diese Region hat weites Land, hohe Berge und wolkenfreie Areale: So viele und klar erkennbare Sterne haben wir beide noch nie gesehen. Und eine Sternschnuppe war auch dabei! Natürlich haben wir uns etwas gewünscht :-).

Über weitere Wine Tastings lest ihr in meinem 7. Beitrag mehr. Hier schon mal der Link:  5 Wine Tastings in der Kapregion

Was wir dann am nächsten Tag auf unserer Weiterfahrt nach Plettenberg Bay und beim Überqueren von absolut spektakulären Pässen erlebt haben, lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dann, ich freue mich, wenn ihr dabei bleibt!
Eure Franzi

* Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Dein Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!




3. Teil. Kapstadt – Tulbagh – Weinprobe und mehr








Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid. Heute geht unser Roadtrip los:

Lions Head

Nach 2 Tagen Kapstadt mit sehr vielen neuen Eindrücken – startet der 1. Teil unseres Roadtrips , der uns von Kapstadt nach Tulbagh, dann weiter nach Oudtshoorn und von dort nach Plettenberg Bay führen soll. In Plettenberg Bay (kurz Plett genannt) wollen wir  2 Wochen bleiben. Gemeinsam mit unseren Freunden einiges unternehmen. Relaxen, wandern, schwimmen und natürlich etwas Wein trinken, schön kochen und lecker essen gehen. Und zwischendurch für 2 Tage wilde Tiere, besonders Elefanten, im Addo Nationalpark gucken. Am Ende unserer dritten Urlaubswoche  startet  dann der letzte Teil unseres Roadtrips: über Swellendam und Franschhoek wollen wir uns wieder Kapstadt nähern. Am Montag 25.02.2019 am späten Nachmittag startet unser Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben – seid gespannt und bleibt dabei!

Zum Weinanbau in Südafrika wurde schon viel geschrieben, z.B. hier bei Wikipedia: Weinbau Südafrika*

Neben den klassischen Weinorten Stellenbosch, Paarl und Franschhoek wird auch in Tulbagh leckerer Wein angebaut. Unsere Freunde hatten uns im letzten Jahr sehr mit  südafrikaninschen Weinen des Weinguts Rijks aus Tulbagh verwöhnt.

Für einen kleinen Eindruck hier die Homepage: Weingut Rijk´s

Jetzt wollten wir mal sehen, wo der leckere Wein herkommt.  Der kleine Weinort Tulbagh nördlich von Kapstadt hat eine lange Geschichte. Wir haben hier bei heißen Temperaturen von knapp 30 Grad einen wunderschönen Tag verbracht. Ein ziemlicher Kontrast hier im Hinterland zum Trubel in Kapstadt.

Unsere Unterkunft in Tulbagh – schöne Aussicht auf die angrenzenden Berge

Die Häuser in Tulbagh´s Church Street sind nach einem Erdbeben im Jahr 1969 wieder im Kap-holländischen Stil aufgebaut worden, man hat das Gefühl, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wir hatten hier mit ca. 35 Euro inkl. Frühstück die günstigste Unterkunft der ganzen Reise gebucht. Tipp: Unsere Buchungen haben wir alle von Deutschland aus anhand unserer geplanten Route gemacht.

Die Einrichtung vermittelte das Flair des letzten Jahrhunderts. Gute Betten, alles war sauber. Wir haben dort gut und ruhig geschlafen.  Morgens wurden wir dann mit einem kleinen, leckeren Frühstück verwöhnt. Preis-Leistung passte hier auf jeden Fall! Und nachdem wir dem Mitarbeiter dort klar gemacht hatten, dass er nicht nochmals kassieren muss, war alles klar. Wir hatten hier bereits im Vorfeld gezahlt.

Wikipedia: Tulbagh

Unsere 2. Weinprobe diese Urlaubs führte uns, wie geplant, zum Weingut Rijk´s. Vom Hotel/ Restaurant aus, wo wir geparkt haben, konnten wir direkt durch die Reben zum Probierraum gehen.

Tulbagh Weingut Rijk´s – Weinanbau

Wir waren dort so früh am Vormittag fast die einzigen Gäste – und die sachkundige Mitarbeiterin hat uns ihre Weine sehr gut erklärt. Wir haben dann Einiges an leckeren und bezahlbaren Weinen gekauft.





Dadurch war die Weinprobe hier sogar kostenlos. Üblicherweise kosten die Weinproben sonst einen kleinen Beitrag. Schon mal ein super Auftakt in Tulbagh! Dann wieder zurück zur Unterkunft gefahren, Wein aus dem heißen Auto ins kühle Zimmer umgeladen – jetzt war erst einmal ein kleines Mittagessen nötig. Unser toller Reiseführer von einem Kenner der Region, der ebenfalls gerne geniesst, war hier wieder sehr hilfreich. Hier noch mal der Link: Reiseführer Kapstadt und Kap-Provinz* .

Unser Lokal fürs Mittagessen“Thinks I love“, lag nur 500 m von der Unterkunft entfernt  in der gleichen Straße.

Hier auf der schattigen Terrasse war es trotz Hitze gut auszuhalten. Der Wind wehte leicht – herrlich.

Ich habe dort den bislang köstlichesten Burger meines Lebens gegessen. Toll gewürzt, schöner Salat dazu – und wir haben gemütlich draußen gesessen und den Blick auf die angrenzenden Berge genossen.

Danach noch ein kleiner Spaziergang durch Tulbagh, dieses kleine Städtchen hat einen altmodischen Charme und die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu gehen als in Kapstadt.

Am Abend haben wir dann eine weitere Empfehlung aus dem Reiseführer probiert:  das Tulbagh Hotel direkt an der Hauptstraße hat eine schöne Außenterasse mit einem riesigen Olivenbaum mittendrin: Olive´s Tree Restaurant in Tulbagh.

Ebenfalls eine sehr gute Empfehlung für Tapas, Wein und mehr. Danach konnten wir dann  direkt zu unserer Unterkunft laufen. Diese kleine Stadt erschien uns sicher – und war es auch. Ein super Tag in Tulbagh ging zu Ende, und am nächsten Tag hieß es wieder einmal früh aufstehen.

Olivenbaum mal anders – blau beleuchtet

Die nächste und längste Etappe des gesamten Urlaubs stand bevor, wir wollten die N 62 nach Outdshoorn fahre. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag – ich freue mich, wenn ihr weiter dabei bleibt!

Bis dann,

Eure Franzi

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2. Teil. Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt







Hallo Ihr Lieben, schön, dass ihr weiter dabei seid!

Für Eure Übersicht hier einmal unsere Reisestationen:

    • 4. u. 5. Februar: Kapstadt
    • 6. Februar: Tulbagh
    • 7. Februar: Oudtshoorn
    • 8.-15. Februar: Plettenberg Bay
    • 16.-17. Februar: Addo Nationalpark
    • 18.-22. Februar: Plettenberg Bay
    • 23.2.: Swellendam
    • 24.-25.2.: Franschhoek
    • 25.2. Rückflug Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt
      
      

Kapstadt – Tag 2:

Für unseren 2. Tag in Kapstadt hatten wir uns einiges  an Programm für die Kap-Halbinsel vorgenommen: wir wollten den Chapman´s Peak Drive, eine wunderbare Strecke mit sensationellen Ausblicken,fahren. Außerdem Pinguine in Boulders Beach gucken, eine kleine Weinprobe machen und ein Stückchen auf dem Lions Head wandern. Es wurde dann ein wenig anders, aber Pläne sind dazu da, sie notfalls zu ändern. 🙂

Der Chapman’s Peak Drive ist eine neun Kilometer lange Küstenstraße südlich von Kapstadt. Diese Straße hat 114 Kurven und verläuft direkt zwischen dem Meer und sehr steilen Felswänden. Sie führt von Hout Bay nach Noordhoek auf der Kap-Halbinsel – der Höhepunkt ist ein 160 m hoch gelegener Aussichtspunkt, der Chapman´s Peak. Die Strecke ist nicht immer offen, aber wir hatten Glück.

Mehr Infos darüber gibt es bei Wikipedia. Chapman´s Peak Drive.

Unsere Fahrt auf dem  Chapman´s Peak Drive war sehr beeindruckend, und wer in dieser Ecke der Welt unterwegs ist: unbedingt machen! Der kleine Obulus, der hinterher zu zahlen ist, ist jeden Rand wert. Bei den Mietwagen ist an der Scheibe immer eine Art „Vignette“ – man kann also einfach langsam durchfahren und wird automatisch erfasst.

Unsere Mietwagen buchen wir immer direkt in Deutschland, hier der Link zu Check 24: Mietwagen-Check*

Ausblick vom Chapman´s Peak Drive

Boulders Beach an der Atlantikküste:

Danach wollten wir Pinguine gucken, die in der Nähe des Städtchens Simons Town am Strand zu sehen sind.  Am Boulders Beach gibt es eine große Pinguin-Kolonie. Vom Parkplatz aus hat man 2 Möglichkeiten: Entweder rechts abbiegen und in den Nationalpark gehen, um die putzigen Tiere zu beobachten. Oder es so machen wie wir: Das Eintrittsgeld sparen  und am Parkplatz links Richtung Strand gehen, dort gibt es ebenfalls eine kleine Gruppe der Pinguine. Es waren nur wenige Touristen da, und wir konnten ganz in Ruhe diese interessanten, sehr putzigen Tiere beobachten.



Pinguin-Kolonie am Boulder Beach

Nach diesen beiden wunderbaren Highlights ging es weiter mit dem 3. Stopp für diesen Tag: Unsere erste Weinprobe in Südafrika. Mittlerweile war es Mittagszeit, und wir fuhren zum Weingut Constantia Glen. Constantia ist sehr nahe an Kapstadt, und es gibt insgesamt 9 Weingüter dort. Unser Reiseführer hat u.a. dieses Weingut empfohlen.

Weinprobe 1 in der Kapregion:

Das etwas versteckt liegende Weingut mit einer langen Auffahrt, die durch einen schönen Garten führt, gehört zu einem der neueren in der Region. Es bietet einen wunderschönen Blick über das Constantia Tal.

Winetastings (so werden die Weinproben hier genannt)  sind täglich von 10-17 Uhr möglich und kosten zwischen R50 und R80 pro Person (umgerechnet etwas 3-6 Euro/Person).

Wir hatten Glück und waren wir fast die einzigen Gäste. Wir wählten das „Standard-Tasting“ aus, und die Mitarbeiterin hat uns alle Weine, die wir probiert haben, sehr gut beschrieben. Der Wein war schon ganz lecker dort,  traf aber noch nicht ganz unser Geschmack. Wir sind Fans der Weine vom Weingut Rijk´s in Tulbagh, aber diese Weinprobe war erst für den nächsten Tag geplant.  Die Atmosphäre hier bei Glen in Constantia ist auf jeden Fall einen Halt wert, und das Essen dort superlecker. (siehe Bild) – und Preis und Leistung passten auch gut. Also ein schönes Weingut, wenn man gerade in Constantia ist. Hier mal der Link für Euch zur Info: Weingut Constantia Glen

Blick vom Weingut Glen in Constantia

Unser Flammkuchen und das Kudu- Carpachio waren köstlich! Wir teilen uns immer 2 Gerichte, man spart Geld, hat mehr Auswahl – und die Portionen passen dann auch besser :-). Wir möchten auch nach 3 Wochen Südafrika noch in unsere Kleidung passen …

Leckeres Mittagessen für 2

 

Lions Head:

Nach dieser Pause ging es weiter, wir wollten ja noch unsere  kleine Wanderung auf den Lions Head machen. Allerdings wurden hier gerade die Wanderwege neu gemacht, und wir konnten nicht hin. Schade – darauf hatten wir uns sehr gefreut! Das machen wir dann bei unserem nächsten Kapstadt-Besuch. In diesem Urlaub hatten wir definitv zu wenig Zeit für Kapstadt.

Also haben wir stattdessen dann den Tandem-Paraglidern, die in der Nähe des Parkplatzes vom Signal Hill abspringen, zugesehen. Sehr beeindruckend – leider bin ich dafür zu ängstlich. Aber von dort oben hatten wir einen Super-Blick auf Kapstadt und sind dort noch ein wenig spazieren gegangen.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt – Hafen

Morgen startet dann unser kleiner Roadtrip: Wir fahren von Kapstadt nach Tulbagh, um dort in einem alten Haus, das am ältesten vollständig erhaltenen Straßenzug von Südafrika steht, zu übernachten. Alle 32 Häuser im kapholländischen Stil in dieser Straße sind aus dem  18. und 19. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz.

Seid gespannt, bis zum 3. Beitrag in dieser Reihe,

bis dann, Eure Franzi!

Weinprobe bei Glen Constantia

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1. Teil Unsere Traumreise nach Südafrika – Kapstadt und Kap-Region




 

Kapstadt – Olympia-Stadion

Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr Lust habt, meinen Reisebericht über diesen wunderbaren, für uns absolut traumhaften Urlaub im afrikanischen Spätsommer im Februar 2019 zu lesen.

Planung:

Dieses Mal haben wir sehr spontan gebucht – wir waren einer Einladung von lieben Freunden gefolgt.  Die beiden waren seit Anfang Januar bis Ende Februar 2019 in der Kap-Region an verschiedenen Orten unterwegs. In Plettenberg Bay an der Garden Route war das von ihnen gebuchte Appartment sehr großzügig.

Plettenberg Bay – die Lagune, an der das Appartment liegt

Für 2 Personen gab es  insgesamt 3 Schlafzimmer mit 3 Bädern. Es lag direkt an einer Lagune, verbunden mit dem Indischen Ozean. So ein tolles Angebot konnten und wollten wir nicht ausschlagen. Zumal unsere Hochzeitsreise noch ausstand. Im Sommer 2018 hatten wir unsere große Hochzeitsparty gefeiert.  Unsere Gäste hatten uns Geld für eine besondere Reise geschenkt. Das war ja wohl die Gelegenheit, das Geschenk „einzulösen“.

Also: Termine gecheckt, Urlaub abgesprochen, Flüge (über Cheap Tickets pro Person nur knapp 600 Euro Hin- u. Rückflug Frankfurt-Johannesburg-Kapstadt mit SAA) gebucht. Wow, so schnell haben wir uns noch nie für einen Urlaub entschieden. Ich hatte im Vorfeld schon etwas Respekt vor dem ersten Langstreckenflug meines Lebens.

Wir buchen unseren Urlaub immer erst, wenn wir hier alle Konditionen gecheckt (und dort z.B. auch eine Unterkunft gebucht haben). Eine sehr hilfreiche Seite im „Dschungel“ der Angebote.

*Hier unser Vergleichsrechner für Flug, Unterkunft und Mietwagen: Check24

 

Anreise per Bahn und Flugzeug:

Es ging los am Sonntag, 3.2. von Oldenburg per Zug nach Frankfurt. Mit einem Sparpreis für 60 Euro/ Person hin und zurück. Zwei Highlights: Die Bahn war pünktlich und der Flieger nicht voll, so dass wir beiden 4 Sitze in einer Reihe für uns nutzen konnten. Eine Anreise aus dem Bilderbuch :-).

Flughafen Frankfurt, es geht gleich los!

Langstreckenflug von Frankfurt nach Johannesburg:

Der Nachtflug von Frankfurt nach Kapstadt (mit einem zweistündigen Zwischenstop in Johannesburg) ist perfekt zum Schlafen bzw. Dösen- und wir kamen morgens einigermaßen ausgeruht in Johannesburg an. Dieser Flughafen ist das Drehkreuz Südafrikas – und entsprechend ist hier eine Menge los.

Das ganze Flughafenprogramm also noch mal von vorne, diesmal noch inkl. Einreise nach Südafrika: Passkontrolle, Gepäckband finden, Koffer runternehmen, das richtige Gate finden, Check-Inn,  neuer Sicherheitscheck und warten auf das Boarding. Das ist aber nur auf dem Hinflug so – beim Rückflug wird das Gepäck von der Airline weiterbefördert.

Essen, Trinken, Decken u. Kissen, Zahnputzzeug und Schlafmasken – auf dem Langstreckenflug mit SAA war alles Nötige gut und reichlich vorhanden – inklusive südafrikanischem Wein. Beim Inlandsflug war dann alles etwas anders: Ein um eine Stunde verzögerter Abflug – Grund: das Frühstück war noch nicht an Bord! :-(.

Unsere vorgebuchten guten Plätze wurden „aus organisatorischen Gründen“ umgebucht. Wir fanden uns plötzlich etwas eingepfercht in der Mitte einer 4er-Reihe im Flieger wieder. Es war richtig voll hier drin.  Aber egal, es waren nur noch knapp 2 Stunden bis zu unserem Ziel: Kapstadt! Und plötzlich war Sommer – mit Jeans, Jacke und Turnschuhen waren wir dann doch etwas zu warm angezogen :-).

Ankunft in Kapstadt/ Mietwagen abholen:

Der Mietwagen war schnell und problemlos abgeholt. Wir haben wieder über Check 24 gebucht, hier mal der Link: Mietwagen-Check24* Der Linksverkehr in Kapstadt war erst recht gewöhnungsbedürftig – aber unsere Unterkunft fanden wir trotzdem schnell. Wir sind da noch etwas altmodisch mit einem Ausdruck des Routenplaners unterwegs. :-). Das war auch jetzt wieder hilfreich – zusätzlich hatten wir noch ein älteres Garmin- Navi dabei – da wussten wir immer, wo wir waren. Unsere Freunde hatten klugerweise einen Automatikwagen gebucht. Das werden wir im nächsten Urlaub mit Linksverkehr ebenfalls machen. Das Schalten mit der linken Hand macht das Fahren unnötig kompliziert.

Unterkunft für 2 Nächte in Kapstadt:

Über ein Angebot von Check 24 hatten wir uns nahe der Universität Kapstadt 2 Nächte eingemietet. Die Lage im Stadtteil Vredehoek war gut und sicher, und wir hatten sogar einen Mini-Pool dabei.

Blick von unserer Unterkunft in Kapstadt auf den Lions Head

Nach einer kurzen Dusch- und Umkleidepause starteten wir direkt gen Innenstadt. Wir erkunden eine Stadt gerne erst einmal zu Fuß, und nach ca. 2 Stunden Laufen waren wir auch schon ein wenig an den Linksverkehr gewöhnt.

Kleiner Snack zwischendurch in Kapstadt

Kapstadt – Victoria & Alfred Waterfront:

Unser Ziel an diesem Nachmittag war die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt – und dort haben wir dann auch lecker bei einem Italiener „San Marco“ – zentral am Hafen – zu Abend gegessen. Die südafrikanische Küche wollten wir am nächsten Abend erkunden.

Die Küche hier in der fruchtbaren Kap-Provinz in Südafrika ist vielfältig – es gibt für jeden Geschmack etwas.

Die Supermärkte bieten ein bezahlbares, frisches Angebot, man merkt einfach, dass Obst und Gemüse reif geerntet werden. Unser Tipp: nach 20:00 Uhr darf im Supermarkt in der Waterfront kein Wein mehr verkauft werden. Also: falls Ihr gerne direkt einen guten Wein kaufen möchtet: Hier in der V&A Waterfront vor 20:00 Uhr! Wir haben keinen mehr kaufen können, weil wir zu spät waren :-(.

Skurill für uns:  Käse aus der Heimat gibt es auch (haben wir natürlich nicht gekauft, den kennen wir schon:

Oldenburger Gouda- in Kapstadt zu kaufen…

 

Unser Anreisetag in Kapstadt:

Nach dem Essen beim Italiener mit leckerem Wein waren wir müde und haben uns (hatten unsere Freunde vorher empfohlen) über unsere Uber-App ein Taxi gerufen. Das war für uns Neuland, wird aber in Kapstadt sehr viel gemacht. Unsere Erfahrungen damit waren sehr positiv: gute Fahrer, schnelle Abholung und günstige Preise. Einmal haben wir ein „normales“ Taxi gerufen, der Fahrer kannte die Stadt nicht, fuhr über rote Ampeln und war natürlich auch teurer als Uber. Auf jeden Fall empfehlen alle Reiseführer, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr durch die Stadt laufen. Wir hatten uns (neben viel Lesen im Internet) mit dem sehr guten Reiseführer von Dieter Losskarn vorbereitet. Er lebt und reist seit Jahren in der Kapregion, sein für uns sehr guter Reiseführer heißt „Kapstadt & Kap-Provinz“ aus dem Dumont-Verlag . Hier geht es direkt hin: : Reiseführer für die Kapregion und Kapstadt

Das war es für heute- unser erster aufregender Tag in Kapstadt geht zu Ende – wir sind voller neuer, interessanter Eindrücke – Südafrika hat uns schon an unserem ersten Tag in seinen Bann gezogen. Für morgen haben wir eine kleine Wanderung auf den Lions Head geplant, um anschließend in Richtung Kap der Guten Hoffnung zu fahren.

Seid dabei, bis dann, Eure Franzi!

* Werbung:

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